Wie froh ich bin um die begrenzte Satz-Zahl… Hätte ich unendlich Worte zur Verfügung, ich glaube, ich würde heute ewig hier sitzen, reden, nachdenken, nachfühlen und in mich hineinhorchen. Und das wäre nicht gut; zu vieles würde ausgelöst, wie ein Stein, der -durch all die Tritte und Schritte gelockert- eine ganze Steinlawine auslöst…
Ab heute bin ich Mutter eines erwachsenen Sohnes.
Achtzehn.
Himmel!
Habe ich noch „sechs Kinder“?
Bin ich jetzt alt?
Wieviel von ihm gehört noch mir, zu mir, zu uns, ist noch sowas wie… ein Teil vom „wir“?
Es war ein wunderbarer, schlichter, reibungsloser Tag mit sehr viel Essen, einer gigantischen Quark-Torte mit Erdbeeren und Funken stiebenden Wunderkerzen, die lange nicht brennen wollten. Es wurde viel gelacht, viel diskutiert und noch mehr gegessen, und obwohl es kleine Highlights gab, Kuchen, ein Lied und das eine oder andere einfache Geschenk, sagte meine Erstklässlerin abends beim Einschlafen zu mir: „Eigentlich war heute ein fast normaler Tag, findest du nicht auch?“
Ich weiss nicht… vielleicht hat sie recht. So richtig anders war der Tag nicht. Trotz der nagelneuen Achtzehn an Kind1.
Aber das muss nichts Schlechtes heissen, oder?

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