Angst

Der gestrige Tag war schwierig für mich. Nachts erwachte ich plötzlich mit einem steinharten Bauch und einer leisen Vor-Ahnung, und als die Kontraktionen schön rhythmisch alle 5 Minuten kamen, geriet ich geradezu in Panik; Noch fünf Wochen, dann wäre ich für eine Geburt bereit, aber jetzt…?

Im Spital war der Spuk dann urplötzlich vorbei. Das heisst, eigentlich entspannten wir, mein Bauch und ich, uns just in dem Augenblick, als ich meine Mama unten zur Haustür reinkommen hörte und wusste, dass ich jetzt „in Sicherheit“ war. Von uns zum Spital braucht es nicht mehr als einen Katzensprung. Und Spitäler flössen mir genügend Ehrfurcht und Vertrauen ein, um selbst den wildesten Sturm an Ängsten und ausser Kontrolle gegangenen Emotionen zur Ruhe zu bringen. Meine Mama hat über 10 Jahre lang in genau diesem Gebärsaal gearbeitet, als Hebammen-Hilfe aus Leidenschaft. Sie brachte morgens neben einem Sack frischer Croissants oftmals auch die eine oder andere neue Lebens-Geschichte mit nach Hause, und ich sog sie alle auf wie diesen speziellen Duft an ihren Händen, nach Desinfektionsmittel und Babyhaar.
Ich glaube, ich bin ein Spital-Typ. Vielleicht sogar der Prototyp des Spital-Typen *zwinker*.

„Uns ist es lieber, Sie kommen einmal zu oft, als einmal zu wenig“, sagte die Hebamme zu mir, als sie nach einer halben Stunde ein vollkommen unauffälliges CTG aus dem Apparat zog: Baby-Herztöne super, Gebärmutter-Kontraktionen gleich null. Einzig das Köpfchen des Kindes liegt jetzt schon so weit unten, dass es auf den Muttermund drückt, sobald der Bauch sich -in absolut normalen Vorwehen- zusammenzieht.
Ich fühlte mich schrecklich dumm. Dumm, dumm dumm. Drei Kinder und trotzdem kann ich keine Vorwehe von einer echten Geburts-Wehe unterscheiden? Deshalb klingle ich meine Mama morgens um vier Uhr aus dem Schlaf?! Hetze meinen Mann aus dem Haus, belege ein ganzes Gebär-Zimmer für eineinhalb Stunden?!


Aber die Angst blieb. Den ganzen Tag, obwohl ich mich selber schon nicht mehr ganz ernst nehmen konnte. Bei jedem Spannen unter der Bauchdecke, begann mein Herz wieder wie verrückt zu klopfen, die Angst machte sich breit, eine regelrechte Angst vor dem, was auf mich zukommen könnte und vor dem, was auf mich zukommen wird. Obgleich ich drei schnelle und gute Geburten ohne Komplikationen erleben durfte bisher, habe ich jetzt Angst vor der nächsten. Keine Geburt gleicht der anderen, soviel habe ich verstanden. Jede ist so individuell und unvorhersehbar wie das neue Leben, das durch sie seinen Anfang nimmt.

Sobald mein Bauch sich verkrampft, verkrampfe auch ich mich innerlich: Ich will das alles nicht. Ich will dieses Kind, ja, natürlich, ich freue mich darauf wie verrückt, aber ich will nicht gebären müssen.

Irgendwie ist er grausam, dieser Zustand, ja, grausam, das kann ich jetzt nicht leugnen, auch wenn es ganz viele, ganz wunderbare Seiten an einer Schwangerschaft gibt, die einem erfüllen und beflügeln und einem wie das pure Glück auf Erden vorkommen, vor allem, wenn man gerade nicht schwanger ist. Aber an gewissen Punkten fühlt man sich vielleicht auch gefangen. Ich zumindest tue das. Ich bin gefangen in einer Situation, aus der es kein Zurück mehr gibt, nur noch ein Vorwärts. Und der einzige Ausgang bedeutet: Schmerz.


Nachts um zehn kam eine Phase, in der es sich so langsam schon anfühlte wie Muskelreissen auf der einen Seite… Oder war es nur das Kind, das mit seinen wilden Bewegungen mittlerweile sämtliche umliegende Organe in Aufruhr gebracht hatte? Irgendwie wusste ich überhaupt nicht mehr, was sich jetzt wo wie anfühlte; unterhalb meines Bauchnabels war nichts mehr als ein einziges, wundes, überempfindliches Etwas.

Ich sass auf der Bettkante und die Tränen tropften mir aufs Nachthemd.
Dann war alles ruhig. Urplötzlich. Die Ruhe nach einem Tag voller Sturmböen.

Und heute morgen?
Heute morgen scheint die Sonne wieder. Mein Bauch ist ruhig, so wie ich.
War das alles nur ein böser Traum?
Egal; ich werde heute jedenfalls stricken.
Ein lammfellweiches Baby-Jäckchen ganz in wollweiss.
Denn Stricken hilft immer. Vor allem gegen die Angst.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Dieser Beitrag wurde unter aus meinem tagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

23 Kommentare zu Angst

  1. Pia sagt:

    Liebe Bora,

    Ich kann dich sooo gut verstehen. Diese Angst und das Gefühl des nicht mehr umkehren können,all das was du so schön in Worte gefasst hast,das hat mich in meiner 4.Schwangerschaft auch total überrollt…unsere kleine Maus hat diese Nächtlichen „Geburtsübungen“ während 14.Nächten durchgezogen…ich hatte nach jeder Nacht noch mehr Zweifel,an mir,an meiner Kraft und vor allem an meiner Toleranz Schmerzen zu ertragen.
    Ich war jedoch sehr froh,dass eine Hausgeburt geplant war,denn ich bin ganz und gar nicht der Spitaltyp;-)

    Schlussendlich war meine 4.Geburt mit Abstand die schönste…ich habe mein Kind singend zur Welt gebracht…Schmerzen hatte ich keine,die Hebamme sagte mir immer:Du hast ja die Vorarbeit in den letzten 14.Nächten geleistet,deshalb hast du dir nun einen überwältigenden Zieleinlauf verdient…

    Ich wünsche dir,dass du Heute ein wenig loslassen kannst beim Stricken….
    Sei lieb umarmt.Pia

  2. Mairlynd sagt:

    Ich kann Dich auch so gut verstehen!

    Die letzte Schwangerschaft war emotional nicht so arg für mich, aber in der vorigen hatte ich auch so große Ängste vor der Geburt. Und ich hatte genau wie Du den Eindruck: Ich komme hier nicht raus, es geht nur in eine Richtung und die Geburtsschmerzen sind unausweichlich.

    Ich erinnere mich, dass Du mir einmal geschrieben hattest, dass Du leicht wie eine Katze gebärst. Ich habe Dich ein wenig darum beneidet, aber meine letzten beiden Geburten waren auch leicht. Und Dein Körper hat Übung – ich wünsche Dir sehr, dass es wieder gut und vor allem auch schnell verläuft.

    Ach, liebe Bora, ich weiß gar nicht so recht, was ich Dir noch als Trost schreiben kann. Du kennst es ja. Bald ist es geschafft! Bald stellt sich keine Frage mehr nach Vorwehen oder Geburtswehen oder Schmerzen, bald hältst Du Dein kleines Baby im Arm, hast Freudentränen in den Augen und alle Sorgen sind vergessen.

    Ich drück Dich und wünsch Dir für die letzten Wochen alles, alles Gute! Ich denk an Dich!

  3. amberlight sagt:

    Wie ein Kollege von mir gerade den halben Tag sagt: „Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende.“ Fünf Wochen sollte es zwar möglichst noch drin bleiben, aber selbst wenn Nr. 4 zu voreilig sein sollte, wird seinen Weg im Leben schon gut finden können. Der 7-Monats-Mann an meiner Seite ist jedenfalls ein ganz netter geworden … 🙂

  4. JenMuna sagt:

    ein wenig ging es mir so vor der 2. Geburt, vielleicht auch weil ich wusste was auf mich zukommt..
    lustigerweise hatte ich vor meiner ersten Geburt schon rund 40 Geburten im Kreißsaal gesehen und das hat mir überhaupt gar keine Angst gemacht, im Gegenteil es hat mich eher beruhigt;) vielleicht weil ich wusste: alles wird gut (so Gott will), aber dann vor der zweiten Geburt schien mir alles so überdimensional schwer, nicht bewältigbar, Angst.. das ging aber tatsächlich unter der Geburt weg..es veflog einfach und das wünsche ich dir auch! du schaffst das, ganz sicher! ich hoffe dass du aber noch ein kleines Weilchen kugelig bleibst und wenn nicht dann soll es auch gut so sein;)
    alles liebe
    sarah

  5. tüftelchen sagt:

    Liebe Bora,
    ach, ich kann deine Ängste nur zu gut verstehen, lass dich nicht einfangen von ihnen, ja stricken, etwas mit den Händen zu tun und die Gedanken auf anderes schönes konzentrieren, hilft ungemein. Ich wünsch dir, dass es dir gelingt.
    Und ein Lied von Bonhoeffer geb ich dir mit in diese besonderen Tage, das dich begleiten soll:

    Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

    Sei umarmt
    vom tüftelchen

  6. Marianne sagt:

    Liebe Bora, auch mir ging es beim letzten Kind genauso. Und einen harten Bauch hatte ich vom 3. Monat an immer wieder. Ich lebte in permanenter Angst, das Kind zu verlieren…. und habe es am Schluss so lange übertragen, dass eingeleitet werden musste ;-)! Ich wünsche Dir alles Gute für die bevorstehende Geburt… möge sie für Dich und Dein Baby so unproblematisch sein wie die vorangehenden. Liebe Grüsse, Alchemilla

  7. TInki sagt:

    Ach herrje, welch eine Anstrenung alleine die Angst zu unterdrücken und zu beherrschen. Ich glaube, daß wohl jede Frau diese Art von Angst kennt. Ich zumindest tue dies. Mache ich alles richtig, bin ich der Geburt gewachsen, was kommt danach. Aber meine Hebamme sagte mal, daß es irgendwann soweit ist, daß man keine Lust mehr auf Schwanger sein und Bauch hat und dann geht auch die Angst in einen Wunsch über -> ENDLICH solle es LOSGEHEN- egal wie …
    Vielleicht ist es daher so, daß man bei den Vorwehen noch ängstlicher ist als bei echten Wehen. Des weiteren meinte meine Hebamme noch: Solange du reden kannst, sind es keine echten Geburtswehen… bei mir stimmte es auf jeden Fall, jedoch muß es dann schnell gehen.
    Lass Dich drücken und denke daran, daß es nur eine kurze Zeitspanne der Angst ist im Vergleich zu der Zeitspanne des Glückes ein Kind in die Welt setzen zu dürfen.
    Hoffentlich geht es Dir gut und Du hast genug Sonne und Strickzeug.
    Ganz liebe Grüße Tinki
    PS: Welch ein tolles Wochenende bei dem Afrika-Festival. Wir waren bei einem Wikinger-Fest. Dort war es auch recht gut… leider auch sehr kommerziell.

  8. Oh, was für ein Schreck! Ich denke, jede Mutter versteht deine Angst. Man ist auch so besonders empfindlich in dieser Zeit mit dem Wissen um das kleine, hilflose Wesen, das man noch nie gesehen aber schon ganz tief ins Herz geschlossen hat. Diese Momente kennt wohl jede, ob es eine kleine Blutung ist, wo keine sein sollte, oder vorzeitige Wehen oder auch eine eitrige Infektion, die einen an alles denken lässt, was man über Frühgeburten durch sowas gelesen hat. Ich war mal wegen letzterem (Nebenhöhlenentzündung) zur halben Nacht im Krankenhaus, da ich vor Schmerzen sowieso nicht mehr schlafen konnte und die Angst nicht verstummen wollte. Gut, dass es Menschen gibt, die jederzeit bereit sind, nach dem Rechten zu sehen und einem wenigstens ein bisschen Ruhe zurückzugeben.

    Senkwehen können aber auch heftig sein und einen mächtig beunruhigen. Du bist nicht die einzige, die davon aus der Ruhe gebracht wird. Mathilda steckte auch schon 7 Wochen vor Termin fast das Näschen raus und ich konnte kaum einen Schritt laufen, ohne Wehen auszulösen. Da hieß es Ruhe und wehenhemmenden Tee trinken. Und hoffen, dass sie sich Zeit lässt, bis sie zu Hause zur Welt kommen darf. Sie schaffte es, und nicht nur das – ab dem Tag, wo sie grünes Licht gehabt hätte, herrschte wieder Ruhe im Bauch, bis sie nur einen Tag vor dem errechneten schlüpfte. Und das musste so sein, denn so konnte sie den Geburtstag ihres Uropas übernehmen. Alles wird gut. 🙂

    Ich wünsche dir jetzt ganz viel Kraft und Mut und ein Ende aller Geburtsängste. Du und dein Baby – ihr schafft das! Ihr seid dafür gemacht. Und du musst es ja auch nicht ganz allein durchstehen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Sorge hat … 😉

    LG Doro

  9. TaTii sagt:

    Mensch Bora, was macht ihr 2 denn? *schimpf*

    Ich kenne die Angst. Als ich in der 34. Woche ‚auslief‘ und dachte es sei Fruchtwasser, bekam mich auch die Angst. Denn ich wollte mein Kind unbedingt im GH zur Welt bringen! Und das geht erst ab der 37. Woche. Auf keinen Fall, wollte ich ins KH!
    Einen PH Test gemacht und Gott sei Dank, es war nur extrem viel Ausfluss.

    Ich denke ganz doll an euch und hoffe ihr habt noch 5 weitere Wochen der Schwangerschaft vor euch 🙂
    Lg, Tati

  10. Isla sagt:

    Bora, ich wünsche Dir alles Gute für die restlichen Wochen!!

    Diese Angst kennt wohl jede schwangere Frau. Bei mir ist es eher umgekehrt – die Panik vor dem Krankenhaus. Nicht in der gewohnten Umgebung zu sein, nicht alle Fäden in meinen Händen halten zu dürfen, mich irgendwie fremdbestimmt zu fühlen.
    Angst vor der Geburt selber hatte ich während der 1. Sie zog sich so endlos hin und war so schmerzhaft – ich dachte ich sterbe. Aber am Ende ging alles gut.

    Ich drück Dir die Daumen, dass der ‚Endspurt‘ entspannt verlaufen wird.
    Alles Liebe, Isla

  11. kirschkernzeit sagt:

    @ euch alle: Ihr Guten Seelen: DANKE! Vor Herzen, Danke!!!
    Mittlerweile kommt mir wirklich alles ganz irrational und fast ein bisschen doof vor, was ich da aus einer Mücke so quasi zusammengesponnen habe. Aber andererseits war es ja wirklich so für mich gestern. Ich bin froh, dass ich damit nicht ganz alleine stehe, muss ich zugeben und danke euch ehrlich für eure eigenen Geschichten und Erinnerungen- und für den Mut, den ihr mir macht… Blogger-Schwesternschaft, die Kraft schenkt! Danke!
    Bora

  12. Steffi sagt:

    Liebe Bora,
    meine Vorrednerinnen haben alles gesagt, was Dich trösten kann und hoffentlich auch getan hat. Ich habe Deine Zeilen mit Schrecken gelesen und bin froh, dass es Dir jetzt wieder besser geht. Du wirst das schaffen und zwar sehr gut.
    Ich bin mir dessen ganz sicher und drücke Dich!
    Deine Steffi

  13. Christa sagt:

    Liebe Bora ich wünsche dir noch eine schöne Zeit der Schwangerschaft, eine innige mit deinem Baby im Bauchhaus, es wird sicher alles gut und wenn es ihm eng genug ist, wird es diese Wohnung verlassen und du wirst bereit sein und ihm alle Türen öffen.

    Ich freue mich auf mein 2. Enkelkind obwohl ich mit Schrecken daran denke, dass auch dieses Baby meiner Tochters Bauch verlassen muss und seine große Schwester hat es ihr nicht leicht gemacht. Aber so ist es nun mal und die Zeit danach, der Duft und der wunderbare Blick so voller Vertrauen und einzigartiger Liebe lässt doch alles vergessen und unsere Herzen weit werden.

    Alles Liebe und Gute dir und deiner Familie Christa

  14. Mona sagt:

    Liebe Bora,

    ich schick dir ganz viele gute Gedanken und drücke die Daumen, dass das kleine Menschlein noch ein wenig in seiner Bauch-Kuschel-Höhle bleiben mag und dir noch ein wenig Zeit lässt, die angstvollen Gedanken zu verarbeiten (und wegzustricken :o) ).

    Fühl dich geherzt!

    Liebe Grüße, Mona

  15. Mona sagt:

    Der Smilie war (mal wieder – ich werd nie lernen 😉 ) anders gemeint … nämlich so : 🙂

    Liebe Grüße, Mona

  16. Raniso sagt:

    Auch hier ein virtueller Knuddel! Komm dir ja nicht doof oder irrational vor, es ist okay! So viele Frauen stimmen dir hier zu. Als Mutter möchte man sein Kind beschützen und gerade während den Schwangerschaften fühlte ich mich so hilflos, weil ich mein Kind nicht in den Arm nehmen und aktiv „Gefahr abwenden“ konnte. Zum Glück gibt es da einen, der alles im Griff hat.
    Ich denke weiterhin an dich. Alles Liebe, anja

  17. Oh je! Beim Durchlesen bekam ich tatsächlich Angst.
    :-/ Das klingt nach wirklichem Schmerz!
    Aber schön, dass es sich gelegt hat!

    Liebe Grüße,
    papillionis

  18. Steffi sagt:

    Liebe Bora!
    Es haben hier schon so viele etwas Tröstendes gesagt, aber ich möchte mich auch noch anschließen. Ich kann dich so gut verstehen! (Bin auch gerade wieder schwanger.) Ich wollte dir sagen, dass du dir auf KEINEN Fall dumm vorkommen musst!!! Du übertreibst nicht, du bist nicht hysterisch, gar nichts! Du machst genau das Richtige! Wie die Hebamme gesagt hat: Lieber du kommst einmal zu oft ins Spital als einmal zu wenig! Es ist immer besser, eine Absicherung zu haben und beruhigt zu werden. Und wenn du schon 10 Kinder geboren hättest, könnte beim 11. alles anders sein, du brauchst dich also sicher nicht zu schämen, wenn du Angst hast oder unsicher bist. Wer hat die Angst nicht? Eine Geburt kann etwas sehr Schönes sein, aber sie IST auch anstrengend und schmerzhaft und frau DARF auch Ängste und Befürchtungen haben! Lass die Tränen heraus, das hilft. Und jetzt strick was Schönes! 🙂 Ich gehe etwas nähen für mein Baby (einen Schlafsack) 🙂
    Ich wünsch dir wirklich Alles Gute und noch eine schöne Schwangerschaft!
    Alles Liebe
    Steffi

  19. Rita sagt:

    Ach liebe Bora
    Sei aus der Ferne gedrückt!!
    Das „Ungewisse“ ist immer beängstigend….Du machst es genau richtig!! Ruh Dich nur viel aus und beschäftige Dich mit etwas Angenehmen!
    Ich wünsch Dir eine weiterhin gute und ruhige Zeit!
    Alles Liebe, Rita

  20. Liebe Bora, ich kann nur versuchen, ein wenig zu erahnen, wie es dir an diesem Tag ergangen ist. Bis jetzt ist bei mir ja alles ruhig und entspannt und das Menschlein strampelt fröhlich vor sich hin! Ich bin froh, dass deine Angst nach diesem Tag wie weggeblasen war! Das tut gut zu lesen! Vielleicht war das nicht nur für dich und dein Baby ein bisschen wie eine Generalprobe, sondern auch für deine Lieben, Mann und Mutter und das Krankenhaus … Damit du siehst, dass dann in 5 Wochen auch alles gut gehen wird! 🙂
    Alles Liebe dir und deinem Bauch!! Selina

  21. Pingback: Some things I love right now… | Kirschkernzeit

  22. Pingback: für mein Baby: ein Jäckchen in Wollweiss | Kirschkernzeit

  23. Pingback: Wochen-Ende: zur Zeit | Kirschkernzeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.