Für mein Baby: „quick change trousers“ von Anna Maria Horner

Der letzte Post liegt schon wieder drei Tage zurück und ich bin zur Zeit nicht nur eine schlechte Beantworterin von Comments und e-mails, sondern eine ganz und gar und geradezu triefend miserable. Der Grund? Ich weiss nicht… Ich glaube, meine Tage sind im Augenblick einfach zum Bersten voll mit anderem, mit Dingen, die so weit entfernt vom Bildschirm spielen.

Irgendetwas findet sich immer, das  es fertig bringt, mich abzuhalten, wenn ich den Laptop aufzuklappen möchte, um mich einmal in Ruhe hinzusetzen. Lesen bei anderen oder ein paar nette Worte an jemanden schreiben, ein Dankeschön, eine Antwort … irgendwie will das gerade kaum klappen.
„Wie das Leben so spielt“, sagt eine der Frauenfiguren in Henning Mankells Roman „Daisy Sisters“ einmal.

„Wie das Leben so spielt.“ Dieser Satz geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Er passt so oft. Und er hilft mir, es leichter zu nehmen, wenn ich es gerade schwierig finde. Denn auch wenn ich mich meistens grossartig fühle in diesen letzten Wochen: Ab und zu finde ich es schon schwierig, das alles. Ab und zu kommt mir der Babybauch, den ich eigentlich ganz gerne mag, auch in die Quere und ich fühle mich nicht mehr weiblich rund, sondern wie ein Vollmond, so prall und geschwollen.

Und dann gibt es diese Momente, in denen es mich wie ein Blitz durchzuckt: „Schaffe ich das? Schaffe ich das wirklich? Noch ein Kind? Wieder eine Geburt? Was, wenn es den ganzen Tag lang nur schreit? Was, wenn es mich Nächte lang wach hält? (Es ist ein sehr aktives Kind, müsst ihr wissen. Allerdings kickt und boxt es nur, wenn ich mich ins Bett gelegt, um zu schlafen…)“
Sicher bin ich mir nicht immer. Selten eigentlich.

Ich weiss, dass das ganz normal ist. Wahrscheinlich macht sich jede werdende Mutter solche Gedanken, oder? Die Angst gehört mit dazu, die Vorsicht, die Wachsamkeit, das In-Sich-Hineinhorchen. Schwestern sind das, Schwestergefühle der Vorfreude, dieser unbändigen, ungeduldigen, total sentimentalen Vorfreude. Ich erwarte ein Baby. Ein Baby! Ein Baby…

In dieser ganzen Mischung aus vorgeburtlichen emotionalen Berg-und Talfahrten, werde ich rasch reizbar und ungeduldig. Obowohl ich gerade auch viel, viel öfters lache als ich es sonst schon tue. Alles scheint gerade ganz besonders intensiv zu wirken bei mir.

Am allerallerwohlsten fühle ich mich, wenn ich einfach nur in Ruhe dasitzen darf, auf einem bequemen Sessel, eine Handarbeit im Schoss. Etwas für mein Baby.

„Hast du schon etwas für dein Baby gestrickt?“ fragte mich 19nullsieben vor nicht allzu langer Zeit. Nein, hatte ich nicht, damals. Aber das war, bevor es über mich kam, das Nest-Bau-Fieber

Etwas für das kleine Wesen zu machen, das da in meinem Bauch liegt und schläft oder tritt, wirkt wohltuend. Es entspannt und besänftigt meinen ruhelosen Geist, zu nähen, zu stricken, nach Projekten zu blättern, die ich „unbedingt noch fertig bringen“ möchte, in dieser Zeit davor. Schwanger zu sein, fühlt sich für mich lange, lange Zeit ziemlich abstrakt an, muss ich zugeben. Sogar wenn ich das Kind schon fühlen kann, glaube ich es eigentlich nicht so recht, dass das ein regelrechtes Menschlein sein soll, das ich da spüre. Und ist es dann endlich soweit, dass ich es einigermassen glauben kann, das Leben in meinem Schoss, kommt schon die Zeit, in der ich mich auf das Wiederloslassen einstellen sollte, auf die Geburt und die Zeit danach. Phu.

Das alles verlangt manchmal ein bisschen viel von mir. Aber so ist es nunmal. Wie das Leben eben so spielt…

Diesen süssen Elefanten-Stoff aus Baumwolle wollte ich ja schon haben, seit ich mich erinnern kann. Und dann, irgendwann im Frühling dieses Jahres, lief er mir dann wieder über den Weg, in der Reste-Kiste unseres Stoff-Ladens, als letztes Stück. Ich musste einfach zugreifen. Mit einem Stück weissem Bio-Leinen und einem grösseren Stück grauem, weiss-getupften Leinen wurde daraus mein allerallererstes, mamagemachtes Nesting-Projekt: die Quick change trousers aus Anna Maria Horners Buch „Handmade Beginnings“.

So ganz zum ersten Mal habe ich sie ja nicht genäht, diese raffinierten, bequemen Schlupf-Hosen mit dem doppelten Gesicht: Mein Mädchen trug ihre Versionen lange Zeit und äusserst gerne. Beide, die in orange-blau und die in altrosa-braun. Weil diese Hose ja zwei Seiten hat, die man nach aussen wenden kann, ganz nach Lust und Laune, lässt sich so herrlich mit den Lieblings-Stoffen spielen. Und dann erst das kleine, kontrastierende Stoff-Rechteck hinten über dem Po! Wunderbar verspielt!
Für ein Kind zu nähen, das man schon kennt, ist vielleicht ein bisschen einfacher, denke ich manchmal, denn man kann sich in den Farben austoben, die es mag oder die man mag, ohne Gefahr zu laufen, dabei ins Fettnäpfchen zu treten.

Nähen oder Stricken für ein Ungeborenes, von dem man noch nicht einmal das Geschlecht weiss, weder Haarfarbe noch Temperament, ist anders. Ungewisser, spannender. Wie Rätselraten…

Ich tippe ja eher auf einen kleinen Jungen bei diesem Baby. Obwohl ich beim Namensuchen immer bei den Mädchen-Namen stecken bleibe. Aber für die Quick Change Trousers wollte ich vor allem Stoffe, die zu beidem passen, zu Mädchen und zu Jungen, und ich glaube, da fährt man gar nicht mal schlecht, wenn man sich eher an männliche Töne hält, ans Erdige oder Blaue oder an Grün…

Wobei; Würde Orange oder helles Beige nicht auch ganz zauberhaft aussehen? Oder maritime Streifen für das Sommerkind? Strahlendes Weiss mit einem Hauch von Spitze, so ganz nostalgisch? Handgesponnenes Garn und Wildseide mit ihren kleinen Knubbeln im Gewebe? Hmmm….

Es wird nicht mein letztes Paar gewesen sein;
Quick Change Trousers machen ganz schön süchtig

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Dieser Beitrag wurde unter aus meinem tagebuch, besondere Tage, Nähen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

24 Kommentare zu Für mein Baby: „quick change trousers“ von Anna Maria Horner

  1. JenMuna sagt:

    deine Hosen, so schön!..und glaube mir..ich schaffe es im moment nicht einmal deinen post durchzulesen (zwinker*);))aber versprochen, ich komme wieder!;)
    ganz liebe grüße
    sarah

  2. kristl sagt:

    boooaaahhh. mal wieder sowas von schön. du bist ein solches talent! deine stoffauswahl finde ich so sehr gelungen. ich wünschte ich könnte auch so eine buxe machen…zauberhaft!!!

  3. Antje sagt:

    Was für eine süße Hose aus einem ebenso süßen Stoff… Ich freue mich mit Dir und Deiner Familie.
    Hast Du denn noch lange zu tragen, jetzt wo es warm und anstrengend wird?
    Liebe Grüße,
    Antje

    • kirschkernzeit sagt:

      Merci:-) Nein, soooooo lange schon nicht mehr: noch an die 6 Wochen etwa, denke ich… Aber ich bin schon froh, ist es im MOment nur warm und noch nicht so brütend heiss…

  4. Eine wunderschöne Hose! Die wird sowohl einem Mädchen als auch einem Jungen gut stehen. Jetzt bin ich selber gespannt, wer die süßen Elefanten dann tragen darf! Ich hatte es eigentlich immer im Gefühl mit dem Geschlecht. Nur bei Nr. 3 habe ich mich eine Weile davon ablenken lassen, dass der große Bruder zunächst unbedingt einen Jungen wollte, und das zarte Stimmchen des kleinen Mädchens nicht so deutlich vernommen oder ernst genommen, obwohl es schon da war. Die Geschwisterliebe ist übrigens trotzdem groß. Noch vor dem Ultraschall, bei dem des Bruders wegen das Geheimnis schon vor der Geburt gelüftet wurde, spürte er die erste Bewegung an seiner Hand und war von da an unbändig verliebt in unser Baby – egal, was es wird. Auf dem Heimweg vom Arzt (er war mit) brüllte er dann in der Straßenbahn begeistert in meinen Bauch: „Haaallo Emilia!“ 🙂 Der ausgesuchte Name machte ihn auch stolz, denn das wäre seiner gewesen, wäre er nicht der Raphael geworden. Beim ersten Mädchen war es dann irgendwie nicht der, der zu ihm gehörte. Aber für Nr. 3 musste es dieser sein. Überhaupt, die Namen waren auch immer ein untrügliches Geschlechtsanzeichen. Beim 1. hatten wir für beides einen Namen, aber irgendwie wurde nur der Jungenname „lebendig“ für mich. Bei Nr. 2 hielten wir an Weihnachten den positiven Test in der Hand und mein Mann und ich schlugen unabhängig voneinander den gleichen Mädchennamen vor. Das konnte ja gar nichts anderes sein, auch wenn wir natürlich einen Jungennamen gehabt hätten für den unwahrscheinlichen Fall. 🙂
    So, was texte ich dich hier mit meinen Erinnerungen voll … Aber es ist doch immer wieder zu schön …
    Ich wünsche dir noch viele so produktive Tage und ganz viele Gelegenheiten, schöne Erinnerungen an die Zeit mit Babybauch zu sammeln. Und wachsenden Mut für alles Kommende! Wo soll euer Baby eigentlich zur Welt kommen? (Falls du das verraten magst) Du scheinst mir irgendwie auch nicht der Krankenhaustyp zu sein … 😉

    LG Doro

    • kirschkernzeit sagt:

      Danke fürs Erzählen! Ich freue mich immer seeeeeeeeeeeehr, wenn es in einem Comment richtig schön heraussprudelt 😉
      Lustigerweise bin ich ja ABSOLUT der Spitaltyp 😉 Für mich persönlich kommt gar nichts anderes in Frage und ich habe mich bei meinen drei Geburten in drei verschiedenen Städten jedes Mal sehr, sehr wohl gefühlt. Manchmal denke ich, es könnte einen Unterschied geben zwischen den Gebärsäälen in Deutschland und denen in der Schweiz, aber sicher bin ich mir da nicht… Mir kommt es nur so vor, als wären Spital-geburten hier in der Schweiz schon ziemlich nahe an dem, was ich mir so wünsche als Gebärende: Bei meiner letzten Geburt zB. (einer Wassergeburt), war das Licht so strak gedimmt, dass ich mich selber fragte, ob die Hebamme überhaupt noch was sehen konnte 😉 Und ich war immer vollkommen frei in meinen Bewegungen, mir wurde Homöopathie angeboten bevor starke Medikamente erwähnt wurden und Ärzte kamen erst qährend der Press-PHase hinzu, wo mir eh alles egal war, was um mich herum geschah… Wir können hier auch mitbringen wen wir wollen… Ich glaube, für mich ist es einfach am allerwichtigsten, dass ich mich sicher fühle, gut aufgehoben. Und im Spital, da tue ich das, glaube ich. Vielleicht weil meine Mama 10 Jahre lang dort im Gebärsaal gearbeitet hat? Für mich ist das alles so vertraut irgendwie… Aber ich kann auch verstehen, wenn eine Frau ihr Kind lieber daheim oder im geburts-Haus zur Welt bringen möchte. Ich denke; das Gefühl gibt hier die Richtung an, oder?

      • Ach, dich hätte ich mir eher daheim vorgestellt, lustig. 🙂 Für mich sind Krankenhausgeburten auch in Ordnung, völlig. Da bin ich gar nicht dogmatisch. Wieso auch. Jede, wie es ihr liegt. Unser erstes Kind kam im Krankenhaus, es war zu der Zeit noch eine finanzielle Frage, weil die Krankenkassen andere Geburten nicht übernehmen mussten. Ich hatte kein Problem damit. So richtig „gemütlich“ war es nicht, aber OK. Mir war ab einem bestimmten Punkt dann auch alles egal. Und es ging so gut, dass ich mir dachte, dafür müssen wir in Zukunft nicht das Haus verlassen. 😉 Eine gute Hebamme kannte ich auch schon, weil wir uns auch das Geburtshaus angesehen und dort Vorbereitungskurs gemacht hatten. Die gehört nun schon fast zur Familie. 🙂 Für mich macht die Geburt zu Hause das Ganze irgendwie noch ein bisschen schöner und besonderer. Aber ich hätte auch kein großes Problem damit, wenn es einen Grund gäbe, doch lieber ins Krankenhaus zu gehen. Ist ja gut, dass es Krankenhäuser gibt, wenn jemand sich dort sicherer fühlt oder mehr Technik gebraucht wird. Und ich glaube, je mehr Kinder man bekommt, um so mehr setzt man auch eventuell Ärzten gegenüber seine Interessen durch und bekommt die Geburt, die man sich vorstellt. Wir haben übrigens das nächste Krankenhaus gleich um die Ecke – ein gutes Argument, wenn mir jemand mit der (nicht existierenden) Unsicherheit von Hausgeburten kommt. 😀

  5. Micha sagt:

    Die Hosen sind superschön geworden!

  6. enim sou sagt:

    Ich finde den Hosenschnitt toll, sehr interessant! Mit den Farben ist es ja so eine Sache, aber einem Jungen würde ich kein pink-rosa Outfit anziehen, da bin ich doch irgendwie nicht neutral genug. Mädchen haben es da schon besser, die können völlig unkritisiert alle Farben tragen. Also fährst du mit jungsfarbenen Sachen – wenn man die so nennen möchte – ganz gut. Trotzdem: Ich mag, wenn Mädchen auch mal rosa und pink tragen… 🙂

    Liebe Grüße. enim sou (, deren jüngste Tochter erst einige Tage nach der Geburt ihren Namen bekam, dann, als es irgendwie passte.)

  7. Raniso sagt:

    Den Post deiner ersten Quick Change Trousers habe ich noch vor Augen und ich kann mich gut daran erinnern, als dein Mädel sonntags damit rumspazierte. Ich mochte die Hose sehr. Und jetzt die… mit diesem zauberhaften Stoff… Wunderschön, Bora! Und toll kombiniert! Die möchte ich auch einmal probieren. Vielleicht für meine zukünftigen Nichten oder Neffen? 😉
    Und diese Unsicherheit, die du da beschreibst, kenne ich gut. Auch nachgeburtlich frage ich mich ab und zu, ob ich mir das eigentlich gut überlegt habe, so mit drei Kindern. Und sicher bin ich da auch nie, aber klappen tut es immer irgendwie 😉
    Ganz liebi grüäss, anja

  8. Rita sagt:

    Wunderbar sind diese Hosen geworden und so schön verspielt und kombinierbar!!
    Ich staune, was Du alles schaffst, hier bei mir brechen in den nächsten 2 Wochen wohl alle Dämme, viel, zuviel ist los….ich versuch einfach irgendwie den Kopf über Wasser, den Wäscheberg auf einem gewissen Höhenniveau zu halten und den Kühlschrank einigermassen gefüllt…Alles andere muss wohl hinten anstehen….
    Ich fühl ich auch nicht gerade sooo wohl, eine Schaffenskrise, die gibt es immer wieder mal. Einfach mal ein Buch lesen und nichts tun;)
    Ich wünsch Dir weiterhin alles Liebe und viel Ruhe;)
    Herzlich Rita

    • kirschkernzeit sagt:

      Es gibt da so ein Sprichwort, das besagt, dass die besten Ideen immer in den lauesten Pausen-Phasen zustande kommen… Aber das Warten auf die Momente, wo es kreativ wieder sprudelt und wo man auch die Musse hat, sich ans Werk zu machen, dieses Warten kann einem schon lang werden, gell… Ich wünsche dir viiiiiiiiiiiiel Freude auch jetzt! Dann eben am Bücher-Lesen 😉
      PS: Diese Zeiten sind immer diejenigen, in denen ich mich nach neuen Büchern umschaue und mir dann Bergeweise Näh-oder Wohnbücher ins Haus liefern lasse… (Naja, ich übertreibe ein wenig) Das hilft gegen den „Ich komme ja zu rein gar nichts-Blues“, finde ich…

  9. amberlight sagt:

    Wie so oft bei deinen Einträgen, hat man das Gefühl, Kopf-nickend vor dem Bildschirm zu sitzen. Meine erste Schwangerschaft ist zwar nun schon zwei Jahre her, aber an das etwas ungläubige „ist-da-wirklich-ein-Baby-Gefühl“ kann ich mich noch gut erinnern. Ich finde es sehr beruhigend, dass ich offensichtlich damit nicht alleine bin …

  10. Marianne sagt:

    Tolle Hose, Bora! Der Elefanten-Stoff ist wirklich der Hammer! LG Alchemilla

  11. TaTii sagt:

    Bora, ich denke hin und wieder an dich und hoffe es geht dir gut 🙂
    Was für tolle Hosen! Vorallem der Elefantenstoff gefällt mir soooo gut!
    Ich lass dir mal warme Grüße hier und bin schon sooo gespannt, wanns los geht 🙂

  12. Nikki sagt:

    wie das leben so spielt….und es spielt manchmal ganz schön verrückt;) da brauchen die hände was zu tun, damit der kopf zur ruhe kommt und wenn dabei so herzige sachen herauskommen, dann hat es sich doppelt gelohnt. ein ebensolches kindchen wünsch ich dir! lg, nikki

  13. Anna sagt:

    Was für eine wunderschöne Hose! Und wie schön du die Zeit der Vorfreude und Ungewissheit beschrieben hast… mir ist dafür in der letzten Schwangerschaft viel zu wenig Zeit geblieben, aber dafür geniesse ich jetzt die Neugeborenenzeit sehr intensiv.
    Dir weiterhin alles Gute!
    Herzlich,
    Anna

  14. Ich mag diesen Stoff mit den Elefanten. Die Hose ist wirklich nett geworden.

    Die Gedanken, wie die Zeit nach der Geburt wird, kommen wohl bei jeder Schwangerschaft. Umso mehr wenn man bereits die Erfahrung gemacht, was alles auf einen zukommt.

    Ich habe mir erst vor kurzem gedacht – nur mit einem Kind wäre unser Leben wohl viel ruhiger verlaufen, wir hätten mehr Zeit für uns usw. Aber es ist unsere Tochter, die sehr sehr viel Leben, Dynamik und Bewegung in unseren Familienalltag bringt und es ist bewundernswert, wie viel wir alle von ihr gelernt haben. Und eigentlich bin ich ihr sehr dankbar dafür, dass sie uns mit ihrer Art und Lebensfreude dazu bringt, über unseren Schatten zu springen und sich mit ihr gemeinsam weiter zu entwickeln…

    Viel Freude mit Deinen Kindern – es ist schön, wenn Familien größer werden.
    Dita

  15. Tinki sagt:

    Ganz liebe Grüße an die liebe Kugel : ) – Nein wirklich ich finde Frauen sehen nie weiblicher und schöner aus als in der Schwangerschaft. Sie haben dann so etwas ganz tief sinnliches an sich. ( Naja ich selber fand mich auch eher nicht so schön…) und die Ängste sind die nicht normal – aber ich glaube Du schaffst auch das. Vielleicht muß man ansonsten vielleicht mal eingestehen, daß man sich ein wenig Hilfe holt. Bei mir ist meine Schwiegermama Freitags immer zum Mittagessenkochen und ein wenig Spazierengehen vorbeigekommen. Das war sooooo toll. Vielleicht gibt es da ja auch eine Alternative?
    Die Hose ist spitze. Ich muß mir das Buch anschauen. Solche Dinge gefallen mir sehr – SEHR!
    Ganz liebe Grüße Tinki

    • kirschkernzeit sagt:

      Danke! Ja, eine Auszeit hin und wieder, das ist schon was feines… Und ich hab ja auch meine Mama in der Nähe… Das tut schon gut.
      Das Buch ist echt toll! Aber ich finde, es ist schon ziemlich stark auf kleine Kinder ausgerichtet (wie der Titel schon sagt). Wobei; die Quilts darin sind auch absolut UMWERFEND!!!!

  16. Liebe Bora,
    mit diesem Post sprichst du mir aus der Seele!
    … dieses Gefühl „juhuuu wir bekommen ein Baby – huch, aber werden wir das gut schaffen?'“ kommt mir bekannt vor … emotionale Berg- und Talfahrten, wie schnell zur Zeit die Tränen kullern, wie viel Glück und Freude ich aber auch empfinden kann .. das wohltuende Gefühl, etwas für das Baby zu nähen oder zu stricken .. sich dabei in das Kind zu vertiefen irgendwie … verbunden mit der Unvorstellbarkeit, dass da wirklich ein kleiner Mensch in meinem Bauch rumschwimmt… Danke, dass du diese Gedanken und Gefühle so schön in Worte gefasst hast!

    Als du damals die Quick Change Trousers für dein Mädchen hergezeigt hast, war mir sofort klar, dass ich mir das Handmade Beginnings kaufen muss, wenn ich mal schwanger bin. Und als es dann soweit war, habe ich es mir gekauft und ich bin so glücklich darüber! Die Quick Change Trousers sind echt der absolute Hit, aber auch der Schlafsack und der Polster, den du auch schon genäht hast, und die Quilts etc. haben´s mir sehr angetan! Also vielen herzlichen Dank fürs Herzeigen der Hosen von damals und der umwerfenden Elefantenhose für euer viertes Wunder!

    Pass auf dich auf! Herzliche Grüße aus Wien, Selina

  17. Pingback: Some things I love right now… | Kirschkernzeit

  18. Pingback: frisch | Kirschkernzeit

  19. Pingback: vertraut, einfach, siegessicher | Kirschkernzeit

Schreibe einen Kommentar zu Nikki Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.