Ich will

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, innerlich zu vibrieren, wie eine Pappel im Wind? Und das ganz ohne Kaffee (naja, fast ohne).

Wenn man merkt, wie einem jeder Ton ins Ohr schneidet und die Hektik nur so aus den Poren tropft, obwohl es im Grunde weder einen Grund gibt zur Eile, noch dafür, sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Denn da ist niemand, der mich antreibt, keiner, der mir Noten verteilt für meine tagtäglichen Leistungen (oder Misserfolge). Der Tag liegt brach. Ich bin so frei, wie man als daheimbleibende Mama dreier kleiner Kinder nur sein kann. Im Grunde könnte ich tun und lassen, was ich will. Nur: Was will ich? Was will ich eigentlich?
Der Tag liegt noch kaum angefangen vor mir, ich spüre wieder dieses innere Pappelzittern und weiss genau, dass ich heute irgendwas ganz Besonderes brauche. Irgendetwas, das mich stark macht, mich wärmt und einhüllt, einen kleinen Freudenfunken in mir entfacht, etwas, das dieses Beben in mir zur Ruhe bringt.  Ja, ich brauche will irgendwas… Nur… was?

 

Neben meinen Füssen sehe ich die unschönen Sprenkel überall auf demn Fussboöden, die weder Farbe sind noch Holzmaserung, sondern einfach nur Dreck und nichts anderes.
Das will ich nicht, soviel steht fest.
Ich höre die Kinder oben streiten, während ich meine Kaffeetasse mit beiden Händen festhalte wie einen Pausenanker. Erst 10 Minuten sind sie wach. Aber das Gezanke geht schon mindestens drei Stunden, könnte ich schwören.
Das will ich auch nicht.
Ich werfe im Vorbeigehen einen Blick in meine Agenda. Um ein Haar hätte ich mittwochs den Arzt-Termin mit meinem Mädchen vergessen. Um 1 Haar! Den Geburtstag einer meiner besten Freundinnen habe ich verpasst, und den meiner Schwester auch *schäm*…
Wie könnte ich so etwas wollen?
Ich sehe hunderttausende von Baustellen in meinem Alltag, meinem Haushalt, meinem Leben, ich sehe manchmal nichts als Unordnung, Kinderzwist, verlauerte Termine und meine eigenen Mängel, und jeder einzelne dieser Bereiche, wirft mir denselben Satz zu: „Du musst das in Ordnung bringen, Frau Kirschkernzeit!“

 

Ich will Ordnung, Frieden, System. Ich will, dass es funktioniert. Alles. Reibungslos.
Oder immerhin manches. Besser.
Ich will… End-Resultate. Und ja, ich sehe es ja ein: End-Resultate lassen sich nicht kaufen. Nicht einmal herbeiwünschen. Nur erarbeiten.
Aber genau dazu fehlt mir so oft die nötige Kraft. Dieser Endlos-Reigen an Anforderungen überfordert mich immer wieder, selbst wenn viele darunter wirklich läppisch sind, Peanuts.Was ist schon dabei, einen Fussboden zu staubsaugen, den Kindern nach dem Essen die Zähne zu putzen, ihnen eine Geschichte vorzulesen, wenn sie sich verloren fühlen, die Tomaten zu giessen (das bitte, bevor sie halbverdorrt den Boden küssen), oder zur rechten Zeit eine nette, kleine Glückwunsch-Karte an einen netten Menschen zu schreiben? Peanuts…

 Aber für mich werden diese Peanuts manchmal zu einem Berg an Erdnüssen, die bedrohlich aussehen, wie dicke, rollende Bomben. Dann sehen ich mich wieder unvermindert stark nach… etwas Undefinierbarem. Nach den Endresultaten, die Ordung und Freude, Geborgenheit und Sicherheit in sich tragen. Natürlich. Klar.  The big picture. Die Zukuft, auf die ich immer noch hoffe und die ich im Auge behalten möchte.
Aber jetzt, genau jetzt, heute, an diesem Tag; Was brauche ich heute? Wonach fragt mein pappelzitterndes Ich?
Womit wir wieder beim Anfang dieses Posts angelangt wären. Wahrscheinlich, weil ich die Antwort für heute selbst noch nicht gefunden habe (bestimmt aber noch weitersuchen werde, keine Bange):
Was will ich wirklich? Was tut mir gut?

Manchmal, wenn ich keine Antwort auf Fragen wie diese finde, wühle ich in der Stifte-Schublade, ziehe einen meiner Edding-Stifte hervor und setze mich für eine kleine Weile draussen auf Treppe. Dann zeichne ich. Ohne Sinn und ohne Zweck, einfach nur rhythmische Muster und Spiralen in langsamen Strichen immer im Kreis. Wie Spitzendeckchen. Oder Mandalas. Um die Zitterpappel in mir zur Ruhe zu bringen.

  

 Meistens hilft es.



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25 Kommentare zu Ich will

  1. JenMun(a) sagt:

    Wunder-wunderschön, malen hat etwas sehr beruhigendes, ich kenne das auch;)
    JenMuna

  2. filzquadrat sagt:

    ich wünsch dir, dass es hilft. aber die steine wären auch so schön. schön genug um ein „endresultat“ zu sein. aber manchmal hilft ja auch ein kleiner schritt auf dem weg zum grossen ganzen.

  3. ich verstehe dich gut und lasse dir mal liebe grüße da…
    glg ela

  4. Sorani sagt:

    hi! ich kenne das auch……..ich habe „nur“ ein kind, aber ich arbeite auch halbtags……und bei mir sieht es aus, als wenne ine bimbe eingeschlagen hat….auch heute komme ich zu nichts, nun helfe ich gleich meiner freundin beim sperrmüll, dann gehe ich im nebenjob nochmal arbeiten und fahre sophieund ihre freundin nebenbei zum fußball….um 19,30 bin ich dann wieder zu hause…..und eigentlich müßte ich dann soooooo viel tun, aber meistens reicht es nur noch für das nötigste.und es wird nicht besser……..ich habe mir mal wieder das nächste wochenende vorgenommen-da wird dann aber klar schiff gemacht……liebe grüße nico

  5. ** sagt:

    wunderschön. oh, ich liebe diese tollen steine, mit deinen mustern!
    autsch – deine Schilderungen sind mir nur all zu gut bekannt. umtriebige Unruhe. zeit haben und dann hektisch durch die Gegend laufen und nicht wissen, wo anfangen, was als erstes. sich nicht entscheiden können. etwas zünde bringen, Projekte abschließen. weißt du, was gut tut? sich jeden tag etwas suche, was man abschließen, fertig stellen kann. das bad fertig putzen. die Wäsche machen, den rock fertig nähen. eine (!!) Schublade ausmisten. dann kann man kleine schritte machen. ich hätte heute eigentlich arbeiten müssen. bis nächste Woche müssen texte fertig werden. aber. mein kopf wollte nicht. Sätze kamen nicht. und vor der Tür stand heute ausnahmsweise das auto. als einkaufen, dinge erst erledigen. und ich habe mir ein besuch auf dem blumenfeld gegönnt.
    ach, ich liebe den Herbst. jetzt leuchten seine Vorboten hier auf unserem Tisch.
    ich kann mich noch nicht wieder aufraffen auf meinem blog weiter zu schreiben. aber bald, versprochen.
    ich drücke dich, liebe Bora.
    herzlichst grüßt dich – die *lini*

  6. viel-krempel sagt:

    ICH WILL MIR DIESEN POST AUSDRUCKEN UND IN MEIN BÜRO HÄNGEN!!!!
    Darf ich das bitte?
    Mir geht es ganz ähnlich, nur dass da noch der Beruf seine Anforderungen stellt ….ich kaufe mir heute so einen weißen Edding!!!!!!!!!!!!!!
    GLG
    Annette
    P.S.: Du bist super!

  7. doro sagt:

    Da hast du meinen Alltag und meine Gefühle dazu beschrieben! Schön zu wissen, dass auch andere so viel wollen und manchmal so wenig schaffen. Das tröstet doch ein bisschen über die eigene Unzulänglichkeit hinweg. Ich umarme dich mal solidarisch! 🙂
    Ach ja, deine bemalten Ruhestifter sind wunderschön! Das ist doch schon mal was.

    LG Doro

  8. Alchemilla sagt:

    Ach, Bora, wie Du mir aus der Seele sprichst… Gerade habe ich wieder einmal nur all das gesehen in meinem Haushalt und meinem Leben, das nicht so ist, wie ich es gerne hätte, nur die Baustellen, und schaffe es dann vor lauter Überforderung nicht, auch nur eine davon anzupacken, auch wenn es nur sowas kleines wäre, wie das Bad sauber machen oder 2-3 Zimmer zu saugen, die Übermacht aller anderen unerledigten Aufgaben ist so gross, dass ich völlig frustriert zur Häkelnadel oder zum PC greife… oder zur Schokolade :-)!Flucht also. Versagergefühle. Tja, was soll ich sagen, Mandalas kann ich leider nicht so schöne wie Du, aber mir hilft tatsächlich Schoggi…

    Ich wünsche Dir einen beruhigenden, erfüllenden Tag und irgendwo die Ahnung einer Antwort auf Deine Frage….

    Herzlich
    Marianne

  9. swig sagt:

    Wunderschön ist jedenfalls das Ergebnis auf den Steinen! Ich hoffe, die Zitterpappel ist so ein wenig beruhigt und sende Dir herzliche Grüsse!

  10. Susanne sagt:

    ooh…ich denke, dieses Gefühl das du beschreibst, kenne ich auch..leider allzugut;). Ich schiebe es dann auf meinen Halbtagsjob, meinen nicht vorhandenen Terminekalender, meine verschlafene Disziplin. Aber eigentlich sind es mehr die Prioritäten die ich mir setze..und die sind eben nicht staubsaugen und Ordnung halten, wenn ich mir diese auch oft wünsche;)! Die Idee von lini find ich jetzt gut…jeden Tag ein „Projekt“ abschliessen, das hört sich machbar an:). Und so wie du deine wunderschönen Mandalas zeichnest, hab ich vorhin einfach die Füße in die Sonne gestreckt…und lass den Staub Staub sein!
    ganz liebe Grüße
    Susanne

  11. Anja sagt:

    Ach liebe Bora, ich kenne deine Gedanken nur allzu gut! Wie oft sehe ich nur den Berg vor mir, was ich alles tun muss und/oder will und bin wie gelähmt. Einer meiner Lieblingssprüche besagt, dass auch ein Berg in kleinen Schritten erklommen wird. Ich finde *lini*s Rat darum auch ganz gut und versuche ihn im Alltag zu beherzigen, nur klappt das nicht immer..
    Deine Steine sehen einfach zauberhaft aus, so genau und symmetrisch – ich könnte das nicht. Ich hoffe, dein Zittern hat sich während des Tages gelegt und wenn nicht: Morgen ist zum Glück ein anderer Tag…
    Ganz liebi grüäss und knuddis, anja

  12. Tinki sagt:

    schön – sie sind wirklich wunderschön… ach wir sind alle nicht perfekt – keiner. Und nicht in der Zukunft liegt die Zufriedenheit sondern auf dem WEG – in dem Weg und an dem Weg ( auch wenn es ein Steiniger ist mit wunderschön bemalten „Zaubersteinen“ )
    Liebe Grüße Tinki

  13. Mein Malblog sagt:

    Hallo Du liebe Bora,

    ich freue mich immer, dass ich nicht alleine nicht so perfekt bin. Ich bin das ganze Gegenteil, kenne dieses von Dir beschriebene Gefühl des Getriebenseins soooo gut. Hier bleibt auch so vieles liegen…Haushalt ist aber auch ein Hamsterrad (*rechtferige*). Dabei mag ich es sehr, wenn es alles so schick ist. Andererseits sind immer alle gern bei uns, groß und klein, weil es so gemütlich ist ;-)…ist doch auch schön.

    Ganz lieben Gruß, Elena

    PS: würdest Du mir verraten, woher die Schmetterlingsillustrationen sind, die hätte ich sehr gern für ein Bild, das ich in Planung habe…das wäre super!

  14. kirschkernzeit sagt:

    Danke, Ihr Lieben:-) Und, Lini, du hast Recht, ein Schritt nach dem anderen ist ganz bestimmt die beste Variante, weiter zu gehen an Tagen wie diesen- oder sowieso… Danke! Und mach dir keinen Stress wegen dem Bloggen: schreib, wenn du magst und geniess deine Zeit einfach mit dem, was dir wirklich Freude macht gerade, gell.
    @Viel Krempel: klar, darfst du das ausdrucken! Freut mich sogar:-)
    @Anja: Jaja, dieses wirre Leben, nicht?;-) Ich fürchte übrigens, wir werden uns diesen Sonntag schon wieder nicht sehen: schon wieder ein Anlass am Wochenende! tztz… Aber danach wird's ruhiger, glaube ich. Obwohl ich das geniesse, brauche ich doch mal wieder stillere Zeiten- und freue mich schon wieder auf dich und deine Kleinen! Die wachsen jedes Mal so rasch in der Zeit zwischen unsren Treffen- genau wie dein Babybauch *grins* Ich überleg jetzt schon, was ich dir schenken könnte zur Geburt…
    @meinmalblog: uj, ja, du ich bin wirklich auch die absolute Anti-Heldin! Bei mir geht es nicht nur im Haushalt sondern oft auch emotional drunter und drüber und ich versuche eigentlich ständig, wenigstens für die Kinder einigermassen beständig und ausgeglichen zu bleiben… Du bist bestimmt nicht allein! Das finde ich auch so wunderschön hier im Bloggerland, dass man gerade das immer wieder merken darf… Und für dein Bild (sagst du mir, wenn es fertig ist? ich bin so neugerierig, verpasse aber einfach viel zu viele eurer schönen Posts…) hier der Link (so wie ich ihn in meinen Lesezeichen gespeichert hatte):
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9b/European-butterfly_072-X.jpg

    Danke euch allen! Ich lese JEDEN eurer Kommenare mit Freude und Spannung aber das antworten überfordert mich leider oft… Trotzdem: vielen, vielen Dank!

  15. lotterleben sagt:

    🙂
    Auch hier Baustellen an allen ecken und Enden, große und kleine und wie die maus vor der schlange sitzen und warten… weil kleines nicht befriedigend genug erscheint und großes zuviel auf einmal oder aus dem ein oder anderen grund nicht alleine machbar…
    Also auch hier: viel empathie…
    aber ein schönes ergebnis liegt da 🙂
    liebe grüße
    Anja

  16. Birgit sagt:

    Hey, das ist ja immer schön zu hören, dass es anderen genauso geht. Ich denke man muß auch mal was liegen lassen. Nur das wichtigste erledigen. Staubsaugen, wer braucht das schon? Ich hätte es gerne auch immer total sauber und ordentlich. Aber der Mensch ist doch wichtiger. Was hast Du von einem sauberen aufgeräumten Haus, wenn Du unglücklich und unzufrieden abends bist.
    Ich war früher mal bei einer Vorlesung über Kindererziehung (vor 22 Jahren:)))
    Dieser Prof. meinte, man solle sich doch mal genau gegenteilig verhalten (den Kindern gegenüber meinte er). Das mache ich jetzt oft noch, aber halt was mein Leben betrifft. Wenn ich keine Lust habe, mache ich halt mal 2 Tage nichts (oder 1 Woche). Nur zur Arbeit und zurück, mit dem Hund gehen, essen, duschen. Nach dem Aussetzer schaffe ich alle Arbeiten 3 x so schnell und es macht auch noch Spaß.

    Deine Steine finde ich übrigens super schön.

    Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag.

    Gaanz liebe Grüße

    Birgit

  17. Junischnee sagt:

    Vielen Dank für diesen wundervollen Post! Ich habe mich darin wiedergefunden, könnte es nur nie so toll in Worte fassen.
    Und Deine Steine sind klasse!

    Lieben Gruß von Christine

  18. Anonymous sagt:

    Liebe Bora,
    ich habe einen CD-Tipp für Dich: zaz, Sängerin aus Paris. Die Musik animiert zum Tanzen, egal wie müde man ist, eignet sich wunderbar zum übertönen von Kinderstreitereien und fängt mich immer wieder auf, heizt mich an und beruhigt mich.
    Bin gespannt, ob es Dir gefällt, kannst ja mal bei amazon reinhören.

    Liebe Grüße
    Steffi aus Bremen

  19. Mein Malblog sagt:

    Hallo Bora, danke für den Link, da gibt es noch ganz viele andere Tafeln, die sind wirklich sehr schön. Bei wikimedia.org in der Suche „European Butterflies“ eingeben. Ganz lieben Gruß, das Bild kommt alsbald (ich hoffe ich finde alsbald die Zeit dazu, aber momentan läuft es eigentlich gut…)

  20. Frau Mena sagt:

    Das ist schön geschrieben beziehungsweise trifft es auf den Punkt, was ich manchmal denke.

    Mutter & Hausfrau – „nur“ – das ist doch nicht so schwer, denken manche. Und selber habe ich oft zu hohe Ansprüche an mich. Oder auch mal keinen Antrieb obwohl nun Zeit da wäre.

    Ja, und ich glaube, das ist vollkommen normal !!! Und sich damit anzufreunden, DAS ist das Schwere … nicht die anderen Dinge.

    Herzliche Grüße,
    Frau Mena.

  21. amberlight sagt:

    Liebe Bora, nun hab ich es endlich geschafft und meine Vögelchen auf Reisen geschickt, die es ohne dich gar nicht gegeben hätte: http://amberlight-label.blogspot.com/2011/09/sweetie-bird-ein-vogel-geht-auf-reisen.html Dieser Punkt ist also abgearbeitet und nun kommst du mit dieser wunderbaren Steinidee … ich glaube, ich muss auch …

  22. mamas kram sagt:

    Ach, liebe Bora, ich kann dich ja soo gut verstehen… Wie wunderbar du wieder geschrieben hast! Nie und nimmer könnte ich so passende Worte finden für diese Gefühle, die ich selber nur zu gut kenne. Ich hoffe, dass dir das Steinemalen tatsächlich ein bisschen der erhofften Ruhe bringen kann! Die Steine sehen wunderwunderschön aus!
    Liebe Grüsse
    Kram Doris

  23. ... sagt:

    Wunderschön!…sind die Bilder und Gedanken die Du hier in deinem Blog veröffentlichst. Ich habe deinen Blog vor ein Paar Tagen gefunden und stöbere immer mal wieder darin. Da Du schriebst dass Du dich freust wenn deine Leser sich bemerkbar machen sende ich hiermit mal einen Gruß an Dich.

    Liebe Grüsse
    Clara

  24. nik sagt:

    Seit ich meinen Haushalt komplett selber mache und keine Hilfe mehr habe, seit wir in dem neuen Haus wohnen, seit Fr. Kleinkind einen riesen Schub gemacht hat, seit dem kann ich sagen, bin ich so viel entspannter. Vielleicht hat mich das alte Haus mit seinen dunklen Zimmern eingeengt, die vielen kleinen Zimmer unsere Familie auseinander gerissen, mir die Putzhilfe meine Meditation genommen. Ich bin so unglaublich froh. Leider kann ich dir nichts raten, weil es bei mir einfach Zufall war. Aber ich kann es für dich wünschen.

    Die Bilder sind wunderschön und erinnert mich daran, dass ich jetzt endlich auch einen tollen Platz für meine Steine habe. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und probier mal Schokolade. Meine Kinder werden ganz ruhig, wenn ich sie unten esse. 😉 Liebe Grüße, nik

  25. SusArt sagt:

    Wenn ich stricke anstatt zu saugen ist es ja noch o.k. Ich lasse einfach nicht mehr so viele Leute bei mir ins Haus. Schlimm sind die Tage an denen ich auf dem Sofa sitze, auf die Krümel auf dem Teppich schaue, das alles ganz schlimm finde, aber nicht mal die Kraft zum Stricken finde. Außerdem habe ich manchmal das Gefühl nur von Frauen umgeben zu sein, die ihren Haushalt und das Einkaufen, kochen … einfach so aus dem Ärmel schütteln. Klar, würde ich auch lieber in einer aufgeräumten Wohnung leben. Und wenn ich es dann mal wieder geschafft habe den Flur zu saugen, oder die Küche zu wischen wundere ich mich, warum ich das nicht öfter mache, weil es hat ja nur 5 Minuten gedauert. Aber allein der Gedanke daran lähmt mich manchmal.Naja, im Moment haben wir hier dauernd Baustellen, das geht gut als Ausrede. Baut Ihr nicht auch ständig um? 🙂 Danke für den tollen Post!
    Susanne

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