Shalom: Belastungstest

Hmmm… Meine Shalom. Nun… als ich sagte, ich befände mich in der Phase des Vertrauens, in jenem Strick-Part also, in dem alles mehr oder weniger klar erscheint und man nur noch Runde an Runde hängen kann, ganz entspannt und vertrauensvoll… da war mir wohl noch nicht ganz klar, wo genau ich mich bei meiner Shalom Cardigan befand… Schon am Morgen nach meinem letzten Shalom-Post musste ich wieder x Runden auflassen, weil ich die Abnahmen bei den Ärmeln noch nicht recht raus hatte. Und für den Körperteil wird mir dasselbe blühen, denn ganz ohne Taillen-Ab-und-Zunahmen (wie ich es eigentlich geplant und begonnen hatte) würde das Ganze wahrscheinlich zu sehr nach Kartoffelsack aussehen, fürchte ich. Ich will  aber keine Kartoffel sein.
Also Aufribbeln. Schon wieder. Statt Vertrauen… eine Lektion mehr in Sachen Demut und Gelassenheit.
Was ja auch nicht schaden kann.
Die meiste Zeit meines Lebens habe ich innerlich mit mir zu kämpfen: mit meiner Ungeduld, mit meiner Kontroll-Sucht, mit der Wahnsinns-Angst, nicht gut genug zu sein und vom Können der anderen an die Wand gedrückt zu werden. Beim Stricken werde ich genau dem immer wieder ausgeliefert. Ganz im Kleinen, in einer Art Schutz-Zone. Ich sehe eure Wunderwerke, ich staune und entflamme und… sitze schlussendlich auf dem Sofa mit den Nadeln in der Hand und einer ausgedruckten Strickanleitung neben mir, beim Versuch, es selber zu machen.
Die Ungeduld setzt meistens rasch ein. Schon nach ein paar Reihen quengelt mein Rücken oder ich muss ein Gähnen unterdrücken, während ich scheinbar endlos lange Bündchen stricken soll. Stricken ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. Und ich glaube, wir sind keine Marathons mehr gewohnt, wenn es um etwas geht, das wir gerne haben oder erreichen möchten… Manchmal möchte ich zu gerne meine Strickarbeit jemand wirklich Strick-Geübtem zum Weitermachen in die Hände drücken und mich für ein (längeres) Weilchen aus dem Staub machen… Aber das geht nicht, weil, da muss ich durch. Höchstpersönlich. Und ich muss damit leben, dass ich nie so richtig weiss, wie alles schlussendlich herauskommt. Besonders bei heikleren Sachen wie Ab- oder Zunahmen, wo mir wohl schlichtweg dieser Hirnbereich fehlt, mir etwas Konkretes, Dreidimensionales vorstellen zu können anhand von abstrakten, aufgekritzelten Zahlen… Als Kontroll-Freak verstört mich das regelrecht. Es macht mich nervös.
Ich komme schwer mit Situationen klar, in denen ich den Ausgang nicht kenne.
Am Schlimmsten aber fühlt es sich an, wenn ich schlussendlich, nach all den Stunden Nadelgeklapper, enttäuscht auf etwas blicke, das nicht ist, was ich wollte. Nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich erwarte immer das Beste von mir. Und wenn ich es nicht liefern kann, quält mich das sehr. Mit mir selber gnädig zu sein, kommt mir oft sehr viel schwerer vor, als über die Mängel und Fehler der anderen hinweg zu sehen… (Geht euch das auch so?)
Meine Shalom bietet mir auch hier ein Lernfeld (Ha! Was für eine Überraschung!): Gestern nacht fiel mir kurz vor dem InsBettgehen auf, dass der Ärmelteil, den ich statt mir der Rundstricknadel mit meinem nigelnagelneuen und eigens zu diesem Zweck gekauften Nadelspiel gestrickt hatte, sehr viel lockerer und weiter aussah als der andere Teil… Nach ca. 1.5 Stunden Ärmelstricken! *Seufz*
Ich schwanke beachtlich: Aufribbeln und der Geduld nochmals eine Chance geben? Oder die Unregelmässigkeiten annehmen, wie sie sind, und mich in Gnädigkeit üben meiner eigenen Unvollkommenheit gegenüber?
Hmmm…
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17 Kommentare zu Shalom: Belastungstest

  1. mairlynd sagt:

    Hm, schwer zu sagen. Ehrlich gesagt fällt es mir anhand des Bildes allein schwer zu sagen, welcher Teil der lockere und welcher der weite ist. Ist es ein arger Unterschied oder geht's noch? Beim Waschen wird ja alles so und so etwas lockerer, vielleicht gleicht es sich dann an?

    Für gewöhnlich sage ich, dass es für den Seelenfrieden besser ist, mit kleinen Fehlern zu leben. Ärmel, die aber total unterschiedlich sind, gehen nicht mehr als kleiner Fehler durch – das ist ja ein echter Grund, die Jacke ungetragen in die Ecke zu pfeffern. Vor dem Hintergrund erscheinen anderthalb Stunden „verstrickt“ doch gar nicht so arg!

    Was Du zum Vorstellungsvermögen gesagt hast: Vielleicht hilft es Dir, einmal ein paar Strickschriften zu lesen, die Zu- und Abnahmen haben? Ein paar kleinere Projekte (wirklich klein!), um sicherer zu werden? Vielleicht bekommst Du dann eine Idee, wie alles aufgebaut ist. Bei den ersten Lacesachen, die ich gemacht habe, bin ich auch so oft schief verzweifelt. Hab mich ständig verstrickt, furchtbar war das, weil ich mich auch auf's Muster verlassen hatte, ohne richtig zu SEHEN, was ich gerade mache. Aber mit der Zeit bekommt man den Blick dafür und SIEHT halt einfach, wie es logisch weitergehen muss. Also während des Strickens, man liest quasi das Garn, und das gibt unheimlich viel Sicherheit und die Gewissheit, in der Regel nicht mehr aufribbeln zu müssen.

    Du schaffst das, Bora! Nicht verzweifeln! Und ich finde es sehr amüsant, dass Du schreibst, Du hättest doch keine Geduld, wo Du hier im Blog von Anfang an über das Stricken schreibst und mit Begeisterung am Ball bleibst. 🙂

  2. creatina sagt:

    Liebe Bora,

    dein Post beschämt mich beinahe ein wenig. Ich habe meinen Cardigan (aber ohne Ärmel heute fertig gestrickt).

    Ich hab die Idee bei dir gesehen, und war begeistert. Ich dachte mir, ich kanns ja mal versuchen. Sieht kompliziert aus, aber ich probiers.

    Beim ersten Anlauf hats nicht geklappt… da hab ich an dich und eines deiner letzten Posts gedacht. Wie du geschrieben hast, das du aufribbeln musstest.

    Du strahlst auf mich (ja, sogar übers Web) so eine Ruhe und Gelassenheit aus. Ich bewundere dich dafür. Ich wünsch mir mehr Geduld, mehr Gelassenheit und mehr Frieden mit mir selbst.

    Darum hab ich aufgeribbelt und vorn vorne angefangen.

    Nachdem ich den Kragen beinahe zum zweiten Mal geschafft hatte, bemerkte ich, dass ich falsch zugenommen hatte. Also hab ich wieder an dich gedacht, und noch einmal die Nadel herausgezogen und die Wolle aufgewickelt.

    Beim dritten Versuch hat es geklappt.

    Dieser Cardigan ist mein erstes grosses Strickwerk, und ich bin mächtig stolz darauf!

    Die Idee hab ich bei dir gesehen, den Anstoss dran zu bleiben, nicht aufzugeben hast du mir gegeben!

    Vielleicht kann ich dir einen kleinen Stupser zurück schicken?

    Sei nicht zu streng mit dir!!

    DU SCHAFFST DAS!!!

    Ganz liebi Grüess, Tina

  3. Holzchnopf sagt:

    oh dieser Cardigan ist auch für mich zur Zeit eine grosse Herausforderung…Ich bin nun auch beim 2. Versuch und mir immer noch nicht so ganz sicher,dass ich die Anleitung verstanden habe…wir beide könnten uns gemeinsam aufs Sofa setzen und unsere Geduld trainieren;-)
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Ganz liebe Grüsse Pia.

  4. JenMun(a) sagt:

    Die Shalom-Krisen-und-Freuden:) es ist lustig so quer über die Blogs zu lesen und euch alle so hier und da mit diesem Shalom kämpfen zu sehen:0)
    liebe Bora, nimm die Unvollkommenheit so an wie sie ist..dann wird sie vielleicht Vollkommen;)!?
    ganz liebe grüße
    JenMuna

  5. ** sagt:

    ha, ich kenne das zu gut. das, was du beschreibst, dieses Gefühl. aber weißt du was? du hast es gemacht. und wenn der eine Ärmel lockerer ist, dann ist das so. Unvollkommenheit ist wunderbar. mich macht die perfekte bloggerwelt viel zu oft kirre. perfekt? wer ist das schon?
    in vielen Sachen bin ich auch ekelhaft perfekt. aber meine beiden Kinder, meine Mutterschaft haben mich da in Gelassenheit geübt. ich finde Sachen, die kleine Fehler haben, viel sympathischer. authentischer. deins.
    du bist wunderbar, liebe Bora. so, wie du bist.
    *drück* die *lini*

  6. Anja sagt:

    Ja, ich kenne das seeehr gut. Nicht beim stricken, nein, da lasse ich mich im Moment eh nicht drauf rein, aber sonst. Ich bin sehr sehr streng mit mir, möchte es immer perfekt und hinterfrage so vieles, was ich mache, extrem kritisch. Ich möchte es richtig machen. So wie ich mit anderen nie sein würde, das wäre gar nicht zumutbar. Nun, oft musste ich feststellen, dass ich mir das auch selber gar nicht zumuten kann – vor allem seit ich Mutter bin, steht mir meine Unperfektheit immer wieder vor Augen (du weisst schon, Briobahn und so…) und das ist gut so. Wir sollten gnädiger mit uns sein. Schön, dass du das mit deiner Shalom so üben kannst und nicht aufgibst… (ich sehe bei den Ärmeln übrigens auch keinen Unterschied…)
    Ganz liebi grüäss und knuddels, anja

  7. Susanne sagt:

    ach weisst, wir denken immer perfekt sein ist erstrebenswert, aber inzwischen merk ich immer mehr, wie mich das Unperfekte viel mehr fasziniert..schräge Kanten, buntes Durcheinander, Gesichter mit ganz eigenen Nasen, eben nicht das Perfekte…und auch Gestricktes mit Ecken und Kanten und unterschiedlichen Ärmeln;). Wir sollten da einfach mal wieder wie Kinder sein, die sich keine Gedanken machen, ob das Gebastelte oder Gemalte den Vorstellungen der anderen entspricht, sondern eben der eigenen. Ich würde dein Jäckchen mit Stolz tragen, mit unterschiedlichen Ärmeln, so dass jeder sehen kann…ist selbstgemacht und eben nicht von der Stange;).
    sei lieb gegrüßt zu später Stunde:)
    Susanne

  8. amberlight sagt:

    Da sitzt du nun (obwohl du jetzt hoffentlich noch schlafen darfst) und wartest auf gute Ratschläge aus der Bloggerwelt. Ich kann diesmal leider nichts dazu beitragen, da ich beim Thema gestricktes wieder auftrennen eine Seelenlast seit Kindheitstagen mit mir rumtrage. Aber davon erzähle ich vielleicht irgendwann mal im blog … deine Entscheidung wird die – für dich – richtige sein. Da bin ich mir sicher …

  9. ** sagt:

    genau, liebe Bora. niedergedrückt fühle ich mich auch. von all den bunten Stoffen, perfekt genähten schnitten, super Fotos,klasse texte, gehäkelt, gestrickt gekocht – jeden tag etwas präsentieren. alles so unwirklich, Hochglanz, wie in Zeitschriften. Bei mir hat das streß ausgelöst: haben, machen, müssen, schaffen. schaff ich aber nicht. es inspiriert mich dann nicht mehr, sondern drückt mich nieder. lieber reduziert und meins machen. Sicherlich packt es mich auch manchmal: ein Schnitt, eine Stoffkombination, das will ich auch nähen! Kochen! Und Deine gestrickten Mützen erst! Die Shalom! Vielleicht kommt es auf die Liste der Dinge, die ich gerne mal machen, probieren möchte. So gehen sie nicht verloren.
    Ich mag unperfekte Dinge. Und bei Dir ist eben auch nicht „heile Welt“, sondern Du traust Dich von eben diesen Dingen zu schreiben. Wie wohltuend und menschlich. Darum bin ich gerne hier. Bleib so. So wunderbar und unperfekt.
    Deine *lini*

  10. kirschkernzeit sagt:

    *Hach* Ihr seid ja superklasse, alle miteinander! Ich bin froh unm euer Feedback und freue mich aus wahnsinnig über die Lkînks zu euren eigenen Shaloms – oder den Versuchen damit! Irgendwie macht das wirklich Mut und Freude, zu sehen, was alles so entstehen kann… Der Ärmel bleibt übrigens: Ihr habt mir total Mut gemacht, auch etwas nicht so ganz Gelungenes mal anzunehmen und „mit Stolz“ zu tragen:-) Herzlichen Dank dafür! Und irgendwie ist das Thema „Perfektionismus“ beim Selbermachen und Bloggen gerade so richtig schön ins Rollen gekommen bei mir… Nicht zuletzt dank Lini, die so offen etwas ausspricht, das mir selber oft ziemlich an der Schaffensfreude knabbert… Danke, Lini! danke auch euch allen anderen für euer Offenheit und diese erfrischende Freude, die ihr mir hierher bringt!
    Das Schreiben über die Shalomstrickerei mitsamt meinen Knörzen macht mir übrigens… absolut viel Spass:-) Ich kann das os richtig eintauchen in meine Patzer und Distanz dazu schaffen. Irgendwie heilsam und befreiend- und manchmal so richtig lustig für mich selber… Mein erster Shalom-Post zB. war einer derjenigen, wo ich am allermeisten Spass beim Schreiben hatte, hihi…
    In diesem Sinne: DANKE!!! Ich glaube, diese Jacke wird mir allein schon darum am Herzen liegen, weil sie mir so viel Gutes durch euch gebracht hat;-)
    Bora

  11. liebe bora,

    vielleicht siehst nur du den unterschied bei den ärmeln,ich kann keinen entdecken.oh je mir schwant nichts gutes,wenn ich mit meinem shalom anfange……dabei sieht die anleitung doch ganz leicht aus.
    wünsche dir einen gemütlichen abend,
    liebe grüße regina

  12. nima sagt:

    Ja und wie ich das kenne – allerdings muss ich sagen, bist du schon einen Schritt weiter als ich. Denn ich denke mir meistens, dass ich das ich das sicher nicht kann und probiere es gar nicht erst. Nur ab und an bin ich so mutig und versuche etwas ganz Neues.
    Ich glaube, jeder hat mit seinen Schwächen zu kämpfen – wenn man aber an und an mutig ist und gegen diese Angst ankämpft, dann ist es doch auch wieder eine Stärke – nicht?

    Liebe Grüße nima

  13. kirschkernzeit sagt:

    @Regina: Oh, nein, nicht dass ich dich jetzt verunsichere mit meinen doofen Fehlern! Ich glaube, die Probleme, die ich habe mit dieser Jacke rühren hauptsächlich daher, dass ich zu vieles anändern wollte: Dickere Wolle, weitere Armausschnitte, Ärmel, generell eine weitere Jacke als die, die ich bisher gesehen habe (eben eine Jacke, kein Pulli zum Zunknöpfen) etc. Es gibt einige, die keine oder nur wenige Probleme hatten. Und ich und du haben ja dieselebe Wolle: Ich kann dir im Nachhinein meine Verbesserungen angeben, so wie ich sie bei einem 2. Mal stricken würde, okay? Das wird schon… Nur Mut!
    @Nima: Ja, ich glaube, du hast Recht. Stark wird man erst durch Niederlagen und indem man lernt, mit ihnen oder auch mit Kritik (von aussen wie von innen) umzugehen, ohne dabei den Kopf in den Sand zu stecken… Naja, da bin ich nicht sehr weit, das wirkt wahrscheinlich bloss so…

  14. kleene sagt:

    Hallo Bora,
    ohje, das klang in deinem letzten Post doch noch viel besser und freudiger… Schade dass dich das so bedrückt. Aber ich kenne das Gefühl: Man macht was gibt sich Mühe und freut sich immer mehr auf das Ergebnis und dann oh schreck, da passt was nicht. Also wieder aufmachen oder ganz lassen…habe ich alles auch schon gemacht…so ist das eben….

    Und dann (ich muss mich lini mal anschließen) geht es mir ähnlich, dass diese vielen schönen Dinge und Werke in den anderen Blogs mich gestreßt haben. Keine Frage, diese Werke sind oftmals sooooo schön underfekt…. bewundernswert… Ich wollte das auch, so perfekt sein, so schöne Dinge machen… das war tasächlich so vor ein paar Wochen. Ich wollte mein Blog schon schließen, so nach dem Motto „Wer will meinen Murks schon sehen“ und „das wird mir zuviel. Ich bin einfach nicht gut genug“. Ja un manchmal denke ich das heute noch. Aber ich versuch mir zu sagen, es ist halt für mich. Und außerdem ist das Blog nicht die Welt 🙂 Es gibt soviele andere wichtige Dinge. Schon komisch, dass man so denken kann….

    Ich wünsche dir viel Erfolg für deinen Shalom. Das wird schon. Da bin ich mir sicher.

    Liebe Grüße
    Lisa

  15. kirschkernzeit sagt:

    @Kleene: naja, es ist nicht GANZ so arg… weisst du, ich glaube vielmehr, es ist diese fiese, miese Kriese, die mich generell im Moment überschattet und die einfach in jedem Post mitschwingt: Ich kann mich so schlecht verstellen irgendwie… Aber Danke!!! Ich bin froh, bin ich nicht die Einzige, die sich schwer tut damit, sich klein zu fühlen neben so viel Grösse überall… Aber: Du hast einen Blog??? Ich konnte ihn nämlich nicht anklicken… dabei wüsste ich zu gerne, wie es dort ausschaut…
    herzlich
    Bora

  16. kleene sagt:

    ja ich hab einen Blog: http://kleenestrickt.blogspot.com/

    Komisch dass Blogger den Link nicht freischalten kann…. ist mir schon ein paar mal aufgefallen….

  17. Pingback: Shalom: Shalom! | Kirschkernzeit

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