kreativ am Rande 11: Fotos

Fotografie ist eine Sache, die wir alle irgendwie mit Kreativität assozieren, oder? Fotografie und Malerei dürfen sich sogar Kunst nenne- obwohl Stricken oder Nähen (etc.!) diesen bildnerischen Gestaltungsmöglichkeiten in Nichts nachstehen…
Anyway.
Natürlich hab‘ auch ich eine Kamera, digital, wie bestimmt an die 98% aller Blog-Damen-und-Herren. Meine ist kein Profiteil, kompakt, ohne Extra-Zoom, aber einfach genug, um meine Kinder damit hantieren zu lassen.
Digitalfotografie ist für mich Segen und Fluch gleichzeitig; einerseits gräme ich mich ein wenig, weil mit Fotoshop und Co. die Ära der „ehrlichen Fotografie“ wahrscheinlich untergegangen ist, und mit ihr auch ein wenig die „Kunst des Knipsens“ (vom technischen Können ganz zu schweigen), andererseits macht es mir erst so richtig Spass, Fotos zu machen, seit ich meine Bilder sofort sehen und gegebenenfalls auch mittels Knopfdruck optisch positiv beeinflussen kann. Ein Zwiespalt: Authenzität versus Eitelkeit.
Hier in meinem Blog gebe ich mir grosse Mühe, möglichst minimal bearbeitete Fotos zu posten. Das gehört so quasi zu meinem Blogger-Kodex.
Es ist jetzt nicht so, dass ich meine Kamera den ganzen Tag über in Griffweite hätte. Aber wenn ich Sonntags durch meine Fotoarchiv surfe und sich dabei die ganze Woche in Bildern vor mir ausbreitet, dann fühlt sich das natürlich schon gut an.
Manchmal braucht es dann auf einmal gar nicht mehr so viele Worte, um meine, unsere kleine Lebensgeschichte ein winziges Stück weit aufzurollen…
PS. Falls euch der Gwunder packen sollte; das eine oder andere Projekt werdet ihr bestimmt demnächst zu Gesicht bekommen…

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10 Kommentare zu kreativ am Rande 11: Fotos

  1. mamas kram sagt:

    Ist es üblich bei euch, dass ihr die Fizzers statt in den Mund in die Waschmaschine steckt 😉 Tolle Bilder hast du gemacht! Und die Seeräuberfotos gefallen mir besonders gut. Vor etwa zwei Wochen hat mir mein Mann (endlich) ein Fotobearbeitungsprogramm auf den Computer geladen. Die Spielereien mit dem Programm geniesse ich zur Zeit sehr. Es macht mir richtig Spass, die Fotos auf alt zu machen oder eine Textur zu unterlegen – auf diese Weise Verschiedenes auszuprobieren.
    Mein Mann hat mich ja immer 'ausgelacht', weil ich unendlich viele Fotos von ein und demselben Motiv gemacht habe. Ich hatte den Anspruch, ein tolles Bild mit einem guten 'Ausschnitt' und einer guten Belichtung aufzunehmen und er meinte dann immer lächelnd, dass es dafür auch Bearbeitungsprogramme gäbe…
    Liabi Grüass und a schöni Ziit, bis bald
    Doris

  2. Susanne sagt:

    weiss ja jetzt nicht ob deine Photos oben bearbeitet sind oder nicht…auf jeden Fall mag ich sie, so wie sie sind:-).
    Bin auch immer im Zwiespalt, digital und du hast gleich deine Bilder und kannst aussuchen und bearbeiten oder eben wie früher, ein jedes Bild wird „überlegt“ und die Vorfreude und Spannung ob sie was geworden sind, bis du sie in Händen hälst;-). Ein bisschen mehr tendiere ich schon zu der „altmodischen“ Art.
    Liebe Grüße
    Susanne

  3. KB Design sagt:

    Wau… schon wieder überraschst du mich mit diesen herrlichen Fotos. Es ist genau so, sie erzählen schon so viel über dein/euer Leben auf eine sehr angenehme und spannende Weise! Also könntest du nicht bloss ein „gewöhnliches Buch schreiben, du hättest die Fähigkeiten ein Bilderbuch zu machen.
    Auch ich möchte meine Bilder möglichst unbearbeitet lassen. Am liebsten ist mir das natürliche Tageslicht und Pflanzen-oder Landschaftsaufnahmen. Die stelle ich aber praktisch nicht in meinen Blog.
    Aber nun liebe Bora…. Deine Socken, die sind wirklich der Hit! So ein Paar besitze ich noch keines (selber schuld!). Hast Du die selbst gestrickt oder hast du eine gute Fee? Vom blauen Wickel-Schal sehe ich auch ein Zipfel und es wäre wirklich schade gewesen, hättest du den aufgetrennt.
    Vielen Dank für deine lieben Worte bei mir im Blog. Ich weiss, dass du es ehrlich meinst und gerade deshalb tut es doppelt gut.
    Wie immer freue ich mich auf die Fortsetzung hier und sende liebe Grüsse
    Brigitte

  4. Fotografieren mag ich gern – wir haben erst eine Digitalkamera seit unsere Kleine auf der Welt ist, vorher waren wir sture Verfechter der guten alten Spiegelreflexkamera… aber irgendwann im Babytaumel haben wir umgestellt… schließlich ist es schön, Bilder machen zu können und gleich mal ansehen zu können und nicht 24 oder 36 Bilder knipsen zu müssen, von denen vielleicht 10 genau so sind, wie man sich es vorgestellt hat… naja. Zuerst dachten wir: Digicam nur für Babyfotos zum Verschicken und wir behalten unsere alte Kamera bei… nix… mittlerweile nur mehr das moderne Gerät… aber ich freu mich auch daran… ich verwende keine Bearbeitungsprogramme, also meine Blogfotos sind alle „echt“ – und die sonstigen auch 😉
    Ich bin schon gespannt auf deine neuesten kreativen Ergebnisse… die Fotos sehen vielversprechend aus, muss ich sagen. Und deine Kinder sind einfach allerliebst.

  5. nik sagt:

    Die Piratenfotos gefallen mir total gut. Der Hut ist super! Auf das Projekt vom letzten Bild bin ich schon sehr gespannt.

    Ich habe seit Sommer eine digitale Spiegelreflexkamera und bin unendlich glücklich damit. Es gibt einige wenige Dinge, bei denen sich Geld ausgeben mal wirklich gelohnt hat, das war bei mir die Nähmaschine und diese Kamera.

    Mittlerweile habe ich die Technik auch soweit verstanden, dass ich anfangen kann, nicht mehr nur mit Autofokus – wie bei den kleinen Digitalkameras – drauf loszuknipsen, sondern auch Blende, Belichtungszeit usw. verstehe. So, dass ich bald genau die Fotos machen kann, die ich mir auch vorstelle. Hach, fotografieren macht schon eine Menge Spaß.

    Ich bin allerdings auch so konsequent und hebe nur die besten Fotos auf. Das sind von 100 Fotos vielleicht 10. Das mit der Fotohygiene ist allerdings umso wichtiger, weil jedes der Bilder 10 MB groß ist und meine Festplatte jetzt auch nicht so riesig ist. 🙂

    Liebe Grüße, nik

  6. @mamas Kram: Ja, Fizzers kriegen bei uns immer den Extra-Service, hihi… Dass du deine Fotos bisher immer völlig unbearbeitet gepostet hast, erstaunt mich richtig; sie sehen absolut umwerfend aus immer! Du scheinst nicht nur ein glückliches Händchen, sondern auch ein fabelhaftes Auge zu haben- und viel Geduld erst noch. Schön, darfst du jetzt auch Sepia-Fotos machen, die sind immer wieder wunderschön, nicht?
    @susanne:Freut mich, dass es noch „echte“ Fotogafen gibt- die Spannung hat auch ihr schönes, das stimmt. Und, ganz ehrlich; die Fotos oben sind selten völlig unbearbeitet. Die Bilder sehen im Blog selber auch immer irgendwie fahler aus, weshalb ich oft einen klitzekleinen Ton Schwarz zugeben, was die Linien hervorhebt- besonders bei Innenaufnahmen ohne Blitz. Freut mich aber, dass sie dir gefallen!
    @KBDesing: Danke! Die Socken? Nein, die hab ich nicht selber gemacht… meine liebe Oma war's! Ich sammle alles Handgemachte, vom Babypulli (ohja, auch das grüne Jäckli auf meinem vorletzten Post ist vererbt)über das bestickte Naastuech oder Häkeldeckeli zu Socken…Und benutze alles gerne und oft, wie diese Ringelsocken…
    @Kreativberg: Mit Baby kommt ein ganz anderes Fotografiergefühl ins Haus, nicht wahr? Bei uns war's ganz genau so… Ich mag deinen Blog auch ohne bearbeitete Fotos sehr, sehr gern übrigens!
    @Nik: Dass du eine gute Kamera hast ist ein Teil, aber du hast auch ein prima Auge für spannende und wunderschöne Sujets und Ausschnitte! Ich bewundere deine Fotos immer enorm, wirklich. Und die Sache mit dem Löschen… da sollte ich mich auch mal wieder dahintermachen…das ist schon eine feine Sache, aber eine schwierige dazu, finde ich…
    Schön, dass du so viel Spass hast beim Fotografieren, schön, auch dass du dir die Zeit zum Kennenlernen deiner Kamera genommen hast! War's sehr kompliziert?

  7. nik sagt:

    Danke Bora. Ich glaube, ich habe mir einfach immer schon gerne schöne Dinge lange angesehen. Irgendwann bekommt man dafür einen Blick. Ich denke, das ist Übung. Dann denkt man halt in Bildern, ob Fotos oder Zeichnungen. Man sieht etwas und denkt, wow, was für ein tolles Motiv.

    Was ich total schwierig fand, war z.B. Blende und Brennweite zu verstehen. Ich wusste zwar, wo ich die Blende an meiner Kamera einstellen konnte, aber was das bewirkte und wie sich das mit der Belichtungszeit dazu verhielt usw …, fand ich sehr schwierig zu verstehen.

    Ich habe da endlich einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, aber natürlich bisher auch nur 20% von allem verstanden. Aber das war vermutlich das Schwierigste.

    Ich habe es mir dann immer wieder erklären lassen, aber mit Worten alleine kann ich nur schwer etwas verstehen. Ich bin nämlich ein visueller Mensch und vor allen Dingen muss ich Sachen tun, um sie zu verstehen. Dabei haben mir zwei Webseiten sehr geholfen, ich poste sie hier mal, falls noch jemand Interesse daran hat:

    http://www.fotolaborinfo.de/foto/fobjekt.htm und diese hier: http://kwerfeldein.de/index.php/2009/05/16/grundlagen-der-fotografie-eine-uebersicht/

    Jetzt verstehe ich eben, was auf meinen Objektiven drauf steht und warum ich mit dem einem Objektiv die Bilder machen kann, die mir gefallen und mit dem anderen eben nicht.

    So richtig Zeit genommen habe ich mir eigentlich nicht, dafür war ich zu ungeduldig. Die ersten paar Monate habe ich einfach nur drauf los geknipst. Dann mal angefangen, selbst die Schärfe zu regeln, als ich merkte, dass der Autofokus nicht das machte, was ich wollte. Dann habe ich mal ein anderes Objektiv benutzt und dann versucht rauszufinden, warum ich damit bessere Fotos machen konnte.

    Ich probiere immer etwas so lange aus, bis ich ans Limit komme, dann mache ich den nächsten Schritt und da geht es genauso. Ich bin eben kein Theoretiker. 🙂

    Meine Fotos sind eigentlich immer unbearbeitet. Das Einzige, was ich manchmal mache, ist einen Ausschnitt anders zu wählen. Mit Photoshop kann man auch aufregende Sachen machen, das Ergebnis würde ich dann aber auch nicht mehr als Foto bezeichnen, sondern als Kunst. Natürlich je nach dem, wie es geworden ist. 🙂 Liebe Grüße, nik

  8. Susanne sagt:

    Liebe Bora,
    du..das find ich ne ganz prima Sache mit dem Zurück-Kommentieren direkt unter dem Post…überhaupt nicht doof;-). Hat für mich dann auch mehr Zusammenhang und eher was von „Unterhaltung“:-)!
    Schicke dir ganz liebe Grüße
    Susanne

  9. Mona sagt:

    Hallo liebe Bora,

    ja das mit dem Fotografieren ist so ne Sache…ich bin auch eher für naturbelassene Fotos, vor allem wenn es Bilder von Menschen sind…da sind richtige Schnappschüsse doch immer noch am schönsten :o)…aber wenn es um Seifenfotos geht, bin ich doch ziemlich eitel ;o) Oftmals muss ich gefühlte tausendmal abdrücken bis endlich mal ein brauchbares Foto zustande kommt, doch meistens muss selbst dann noch dran gebastelt werden. Vor allem weil ich kein Gefühl dafür habe wann das Licht passen würde und ich meist aus zeitlichen Gründen meine Fotos abends mache :o(
    Aber ich bin schon froh, dass ich jetzt endlich herausgefunden habe, wie ich mit meiner Kamera auch mal einigermaßen scharfe Fotos machen kann…und ich kann dir sagen, das hat gedauert und vor allem Nerven gekostet!!! Naja selber schuld wenn man nicht die Geduld hat, die Gebrauchsanweisung komplett zu lesen ;o)
    Auf jeden Fall freue ich mich immer sehr wenn du uns wieder mal mit „bildhübschen“ Ausschnitten aus deinem Alltag überrascht :o)
    Liebe Grüße
    Mona

  10. kuestensocke sagt:

    das tolle an den Blogs sind wirklich oft die Fotos, zumindest verleiten sie dazu auch den Text zu lesen… ich bin ja mehr der pragmatische Typ, kleine handliche Kamera, die alles allein kann. Im einfachen Bildbearbeitungsprogramm dann noch Bild zuschneiden, vielleicht heller stellen fertig und posten. Alle Fotos die nicht für den Blog sind mag ich jedoch sehr gern als Papierabzug, nach Familienfeiern gibt es regelmäßig den ganzen Bildsatz 4x bestellt, damit ich die echten Bilder auch verteilen kann. Wer weiss ob ich in 10 Jahren noch Bilder von einer PC Festplatte anschaue, aber meine Fotokiste die sich prima aufs Sofa holen lässt habe ich dann gewiss noch. LG Kuestensocke

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