Trio: Tage 6+7

Montag! Wochenstart! Und bereits ruft der Haushalt, der montags immer besonders schlimm ausschaut… Aber werfen wir einen Blick zurück. Einen kurzen. Soviel Zeit muss sein… Und- ach ja, ich fand es so entspannend, an meinen „Trio“-Posts zu schreiben, dass ich diese Reihe um eine Woche verlängern werde…

* Da der Wetterbericht im Vorfeld mit Extrem-Regen schockiert hatte, fand ich mich samstagvormittags im Garten mit einer Schere wieder, wo ich einen Teil meiner Kräuter abknipste, um sie drinnen im Dörrex zu trocknen, bevor Wind und Wetter alles niedermähen würden. Ein kleines bisschen Duftrose von der Rosenranke durfte auch ins Töpfchen, vereint zu einer schönen, minzig duftenden Tee-Mischung. Die Ausbeute bleibt allerdings bescheiden; ich kann den Bienen doch nicht allen blühenden Oregano oder die schöne, pinke Malve wegernten, oder? Und für die Rosen ganz oben im Rosenbogen bin ich einfach zu klein (und zu faul, um eine Leiter zu holen, hihi) *

* Das Wetter wurde dann doch nicht so heftig, wie prophezeit. Die Wetterfrösche scheinen sich immer etwas schwer zu tun, was unsere Region angeht, zum Teil steht „Regen“ auf meiner lokalen App, während ich draussen im Sonnenschein brüte… Jedenfalls fand der leichte Regen rechten Anklang im Gärtchen, die Sonnenblümchen müssen direkt ein paar Zentimeter gewachsen sein, und der Rasen freut sich immer über Feuchtigkeit… Allerdings finde ich es gerade feucht genug; Es kommt mir sehr tropisch vor, das Wetter, überall scheine ich zu schwitzen, obwohl es gar nicht so heiss ist, und im Haus fühlt sich die Luft feuchtwarm an, was ich gar nicht schätze. Ich bin gespannt, wie dieser Sommer sich noch entwickelt, ob mehr in Richtung Savanne oder englische Küste… *

* Sonntag war Krankentag. Irgendwie waren alle ein bisschen reduziert und leicht gereizt, dem Baby lief die Schnupfennase und auch ich spürte ein verdächtiges Kratzen im Rachen. Mein Erstklassmädchen kam gar nie aus dem Bett, sondern blieb fierbig, mit Halsweh und Taschentuch-Vorrat unter den Decken liegen und hörte den ganzen Tag Pingu- oder Globi-MCs auf unserem alten Kassettenrekorder vom Trödler. Sowieso kam mir alles sehr emotional vor gestern. Eine Mischung aus Müdigkeit, Alltagsüberdruss und Schlafmangel, nehme ich an. Und als Kind1 dann auch noch vom Ausziehen redete, wünschte ich mich wirklich kurz auf eine nette, einsame Insel in der Südsee. Oder besser noch nach Irland an die Küste in ein adrettes, Cottage mit Baunergarten. Nach Schottland in die raue, stille Berg-Landschaft. Auf Island zu den Feenhügeln… *

* Und heute? Heute merke ich, dass ich ein klein wenig angeschlagen bin. Aber nicht krank, und dafür kann ich dankbar sein. Meine Kinder sind fast alle entweder in der Schule, im Kindergarten oder bei der Arbeit, das Baby schläft und mein Pausbackenkind knipst gerade neben mir auf dem Sofa Fotos von ihrer Pony-Sammlung (ein gutes Zeichen!). Ich weiss nicht, was ich heute plane… Aufräumen sicher (laaaaaangweilig). Essen machen. Bad putzen. All der schnöde Quatsch hald. Plus ein paar schöne Sachen; Weiterstricken an der „Playdate“ meines Babybuben zum Beispiel. Auf Youtube eine weitere Folge der britischen Krimi-Serie „Rosmary and Thyme“ gucken (so schön harmlos, dass ich sogar meinen Grundsatz „Ich schaue nichts, wo sie moderne Kleidung tragen“ kurz über Bord werfe). Noch ein Tässchen cremigen Kaffee schlürfen. Eine Maschenprobe aus der eukalyptusgrünen Wolle von Woollentwine mit Nadelstärke 4.5 testen. Ein paar Malven mehr pflücken für Halsweh-Tee. Nachschauen, ob vielleicht mein bestelltes „Making Nr.9“ heute endlich im Briefkasten liegt (Corona-Lieferverzögerungen). Einen Korb Wolle für die Ladys im Altersheim richten (mehr dazu im nächsten Post!). Zehn Dinge entrümpeln. Gut zu mir sein. Und zum Rest der Welt. *

PS. Ihr Lieben… eure soooooo süssen Kommentare im letzten Post machen mich wirklich verlegen… Ich möchte sie noch beantworten. Unbedingt. Aber ich denke, dazu wird es ein bisschen Ruhe brauchen. Wahrscheinlich muss es Abend werden dafür… Bis dann! Ich wünsche euch von Herzen einen schönen Tag, ihr Guten!

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