kurz und bündig

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Das soll ein Kurzpost werden, kurz und bündig, grade recht, um sich zwischen Znacht und Kinder-ins-Bett-bringen reinzuquetschen, denn beides dauert hier jeweils ewig und nimmt ungeheuer viel Tagesvolumen in Anspruch… Und ich bin mir nicht sicher, ob ich heute nicht wieder einschlafe, während ich bei den Kindern am Bett sitze. Heute nachmittag kuschelten wir uns auch zu dritt ins grosse, warme Familienbett zum Vorlesen, und ich fand das so ungeheuer gemütlich und anheimelnd, dass ich am liebsten sofort Nachtruhe eingeläutet hätte. Was natürlich nicht ging bei zwei kleinen Kindern und am hellheiteren Nachmittag. Dafür bin ich, ganz ohne zu übertreiben, bei buchstäblich jeder einzelnen Seite des Wimmelbilderbuches, das meine Zweitjüngste sich gewünscht hatte, eingenickt, Sekundenschlaf wohl bloss, denn ich wurde regelmässig von einem „und dann?“ wieder in die Realität zurück katapultiert. Wobei, vielleicht habe ich doch zwischendurch mal ein bisschen länger gedöst? Irgendwann wurde ich nämlich wach, weil meine Mädels demonstrativ irgendwelche Schnarchtöne von sich gaben und sich  mit Blick zu mir ungeheuer darüber amüsierten…
Trotzdem war ich nicht faul heute. Ich habe alle Pflanzen gegossen, Wäsche gewaschen, den mittleren Stock gestaubsaugt und aufgeräumt, meine kleine zum Kindergarten gebracht und, kurz bevor der Schneesturm „Evi“ uns erreichte, wieder abgeholt, mein Bett frisch bezogen. Und „Dutch Babies“ gebacken. Es vielmehr versucht, muss ich zugeben, denn was da aus dem Ofen kam, war nun wirklich kein Küchen-Highlight. Viel zu pampig, und gleichzeitig zu trocken und zu nass. Irgendwie öde. Schade. Dabei war echte, frische Bio-Zitrone drin und jede Menge guter Eier… Und das Rezept sah so vielversprechend aus. Ganz simpel, aber gluschtig. Vielleicht liegt es an der Glasform, die ich beim Backen verwendet habe?
Immerhin gab es auch ein Freudenmomentchen: Die süsse kleine Babystrampelhose aus dem wunderbaren „Mama-Baby-Strickbuch“ ist heute fertig geworden! Grau und klein und aus wahrhaft umwerfender Wolle, der in der Schweiz gefertigten und von der Spinnwebstube selbst gefärbten „Bio Merino Cablé“, von der ich mehr als nur begeistert bin. Sie ist weich und elastisch und wirkt auf mich ziemlich natürlich. Das Maschenbild ist ebenmässig und klar und die Färbung wirklich exzellent -Aber mehr davon in meinem nächsten Post. Vielleicht schaffe ich es ja doch, nochmals aus dem Bett zu kraxeln, wenn die Kleinen schlafen, und dann noch ein paar Knöpflein anzunähen…

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6 Kommentare zu kurz und bündig

  1. Das klingt nach einem guten Tag bei dir liebe Bora! So vieles erledigt, Kuschel-Bücher-Pause im Bett, Zeit zum Backen – schön! Ich habe mir das Rezept gerade angesehen, klingt wirklich simpel und ich habe gerade auch keine Idee, warum das schief gegangen ist. Schade. Ich hoffe, ihr konntet es trotzdem essen, es wär doch schade um die schönen Zutaten.
    Ein lange dauerndes ins Bett bringen kenne ich hier auch gut… Wünsche dir eine gute Nacht!
    Liebste Grüße
    Sternie

  2. Rita sagt:

    Guten Morgen liebe Bora
    Dein Tag hört sich so stimmig an, wunderbar;)
    Ich habe mir auch das Rezept angesehen und sieht ja irgendwie nach einer dicken Omlettengeschichte aus. Die Verhältnisse würden stimmen, bis auf das zusätzliche Ei (Omletten: 1 Ei, 50g Mehl, 1dl Milch/ Person). Vielleicht liegt es wirklich an der Form. Dieser Dutch brauchte wohl noch etwas mehr Hitze durch Metall von unten? Kann’s nicht genau sagen. Ich würde aber nachdem ich das Mehl und das Backpulver reimgeschmissen hätte, gut mischen und dann gleich in den Ofen, nicht nochmal 5 min rühren. Backpulver reagiert sofort mit Flüssigkeit, daher sollte man das Ganze gleich in den Ofen schieben, damit die Hitze und das Backpulver gleich miteinander reagieren können. So kann ich mir vorstellen, „verpufft“ ein grossteil des Triebs bereits in der Schüssel. Aber das sind nur so Vermutungen gell;)
    Wünsche Dir einen schönen Tag!
    Liebs Grüessli, Rita

    • kirschkernzeit sagt:

      Genau das habe ich mir auch gedacht; das kann doch nicht gut sein, das Ganze NOCHMALS 5 Minuten lang regelrecht zu schlagen… Normalerweise mischt man doch auch Mehl immer sorgfältig mit dem Schaber unter, auch bei Kuchen, wenn es luftig bleiben soll… Danke für deinen Tipp also! Das nächste Mal mache ich das so, wie du es sagst. Schön wäre evtl. auch, Eiweiss deparat steif zu schlagen, so wie beim Kaiserschmarrn… Mich hat natürlich va. gelockt, dass man hier keine einzelnen Pfannkuchen backen muss 😉
      DANKE!

  3. Anna sagt:

    Liebe Bora, ein klassisches Dutch Baby braucht nur 3 Zutaten (Milch, Mehl und Eier, auch eine Prise Salz), aber sehr hohe Temperaturen. Ich erhitze im Backrohr eine Gußeisenpfanne auf 250grad. Dann sehr schnell arbeiten: Pfanne nur kurz raus, Butter rein (zischt und wird schnell gut braun), dann Teig reinschütten und unverzüglich wieder in den Ofen. Dauert ca 15min, bis es richtig schön aufgeplustert und außen knusprig ist. Gutes Gelingen und liebe Grüße aus Salzburg! Anna
    PS.: mengenmäßig wäre das für eine Pfanne: 3 Eier, 3/4 Cup Milch, 1/2 Cup Mehl

    • kirschkernzeit sagt:

      Oh, dankeschön! Ich muss zugeben, dass auch das Rezept nach was anderem als meiner Glasgratinform verlangt hat… *schäm* Klingt sehr einleuchtend, was du schreibst, ganz herzlichen Dank also!

  4. Elisabeth sagt:

    Das liest sich gut und einfach, wie immer so angenehm.
    Ich staune ja immerwieder wie Du alles so schaffst. Mit so einem tollen Gefühl
    Ich wünsche Dir, dass es das ganze Jahr wundervoll für Dich, für Euch so bleibt.
    herzliche Grüsse
    Elisabeth

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