like Instagram 148

Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Gestern waren zwei meiner Fünfen krank und gaben ein Hustkonzert zum Besten. Heute sind dieselben beiden nochmals einen Tag lang zuhause, schulfrei dank Lehrerweiterbilung. Zeit also für so manches. Fürs Zimmeraufräumen zum Beispiel. Fürs Hausaufgabenmachen. Fürs Comicslesen und „das magische Baumhaus“ (eine Buchreihe, die meine Erstklässlering wirklich toll findet), fürs Meerschweichenpflegen (das Antibiotika ist morgen alle) fürs und Spielen und Streiten…
Zeit fürs Essen aber auch! Fürs Naschen und Zugucken, wie die beste Oma der Welt das hingestreckte Rezeptblatt entgegen nimmt und auf vielfachen Wunsch hin anfängt, zu backen. Biskuittörtchen. Von hier. (Allerdings muss man die Menge unbedingt verdoppeln, wenn man ein normales Backblech mit Biscuit-Teig füllen will. Und Kaffee hat meine Mama auch nur etwa die Hälfte beigegeben, weil es sonst zu flüssig geworden wäre.)
Bebacken zu werden, einfach so, süss und delikat, bloss, weil ich grade Lust hatte auf das verführerische Törtchen in einem Magazinartikel- das ist wirklich mehr als nur grandios…
Meine Mama ist und bleibt meine Heldin Nr.1, soviel steht fest.

PS. Wo wir grade beim Thema sind: Gestern abend bin ich auf der Kochwebsite von „Fooby“ hängen geblieben. Eine fantastische Site! Dieses Interview hier mit den Initianten von „Miss Marshall“ hat mir und Kind1 ganz besonders imponiert. Nirgends wurde der Leitsatz „Arbeiten und Spass haben“ schöner interpretiert. Ich muss gestehen, ich bin tatsächlich ein klitzekleines bisschen neidisch geworden…

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5 Kommentare zu like Instagram 148

  1. Rita sagt:

    Uhhhhhh, der Kuchen sieht ja fein aus!!!! Also schon wie in einer Konditorei;) Sicher in einer kleinen;)
    Viel Vergnügen beim Verspeisen;)
    Herzlich, Rita

    • kirschkernzeit sagt:

      Der ist auch fein- finde ich zumindest 😉 Hier waren die Meinungen doch seeeehr geteilt. Während ich und mein Grosser wirklich extrem angetan waren vom feinen Geschmack und der luxuriösen Kosistenz, fand mein Mann den Kuchen „nicht so seins“, meine ältere Tochter ass nur einen Bisschen und dann kathegorisch gar nichts mehr davon, die kleinere schleckte bloss die Füllung raus, die Kleinste mantschte damit herum, ohne viel zu essen und mein mittlerer Junge… der wiederum fand ihn „ziemlich gut“ oder so. Aber wie gesagt; ich persönlich bin hell begeistert und kann dir das Rezept wärmstens empfehlen. Ich stelle mir vor, dass man mit ein wenig liebevoller Kuchendeko ein äusserst beeindruckendes Peti Four zaubern könnte…

  2. Tina sagt:

    Liebe Frau Kirschkernzeit,
    ich lese so gerne bei dir, dass ich dir unbedingt schreiben wollte, wie gut mir deinen Blog tut. Gerade jetzt wo ich schwanger liegen muss (und das schon seit 9 Wochen), gleichzeitig den 4-jährigen Sohn (seit heute!) betreue und mein Mann in Eigenarbeit und Hilfe durch Freunde das 3- Familienhaus (seiner Oma) umbaut (zwei der Wohnungen vermieten wir an andere Familien so günstig wie es für uns geht). Zuerst habe ich mich vor allem durch Strickprojekte inspirieren lassen (das geht ausgezeichnet im Liegen) und jetzt auch durch eure Umbauphasen… es gibt immer einiges zu tun, nicht wahr? Ab morgen werden wir in diesem Haus wohnen, ein grosser Schritt!
    Ich freue mich immer wieder bei dir zu lesen!
    Liebe Grüsse aus Basel (noch…)

    • kirschkernzeit sagt:

      Liebe Tina
      Du, da wünsche ich dir aber alles, alles, alles Gute!!! Liegen ist kein Klacks mit einem Kind nebenbei… und das seit 9 Wochen schon?! Ich lag beim einen Kind 4 beim anderen 5 Wochen mit Wehenhemmerinfusion im Spital und kann es ein bisschen nachfühlen, du Arme… Aber es lohnt sich so für das Winzlingkind in deinem Bauch!
      Beim Umbau drücke ich euch alle Daumen. Selbermachen ist manchmal wirklich seeeeehr nervenaufreibend und verlangt viel von der ganzen Familie ab. Bei uns ist eine Zeit lang praktisch alle Freizeit des Mannes dafür verwendet worden, über viele Jahre, und ich muss sagen, ganz so würde ich das heute nicht mehr machen, weil der „Preis“ doch enorm hoch war… Aber mit Hilfe von aussen, geht das hoffentlich rascher bei euch als bei uns; wir sind nämlich immer noch dran, auch heute noch, nach bald 10 (!) Jahren 😉
      Du, dann musst du ja jetzt umziehen? Mit Liegen? Wow! Ich hoffe, du fühlst dich sofort wohl im neuen Zuhause und kannst es aushalten, dass wohl andere für dich einräumen und einrichten- zumindest bis du wieder voll auf den Beinen sein darfst. Das ist sicher nicht leicht für dich und ich wünsche dir alle Geduld der Welt und ganz viel nette Hilfe von lieben Menschen!

      • Tina sagt:

        Liebe Bora, deine Antwort freut mich sehr! Oje, du musstest zweimal im Spital liegen? Das stell ich mir unheimlich anstrengend vor, wenn gleichzeitig zu Hause ein Kind zu versorgen ist. Zum Glück bin ich dieses Mal (bis jetzt…) drum herum gekommen – beim ersten musste ich auch 3 Wochen mit dem ganzen Programm liegen (er kam trotzdem 9 Wochen zu früh…) und ich bin so dankbar, dass ich dieses Mal zu Hause sein kann. Ich schreibe dir bereits aus unserem neuen Ort (seit heute Abend mit Internet!) und fühle mich sehr wohl – ich kenn das Haus ja auch bereits seit über 10 Jahren. Und unsere Nachbarin ist Hebamme, so bin ich bestens versorgt 😉 Mein Mann ist seit November in der ganzen Freizeit am Krampfen, aber jetzt mit dem Einzug der Mieter sollte es langsam ruhiger werden. Momentan finde ich es wunderbar, dem ganzen Hausprojekt beim Wachsen zuzusehen, aber frag mich dann in 10 Jahren 😉

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