Buchtipps?

dsc_8404

Die letzten Tage waren nicht eben Heldentage, was meine Mama-Superkräfte in Sachen Geduld und Entspanntheit betrifft…
Ich schäme mich, es zuzugeben, aber mein Vulkantum macht sich gerade in jenen Phasen schmerzlich und zerstörerisch bemerkbar, in denen ich mich am Ende meiner Energien und mütterlichen Weisheit wiederfinde, und je schlimmer es in mir tobt und tost,  desto verzweifelter werde ich, traurig über diese unschöne Art von Gefühlen -und genau dadurch nur noch unfähiger, mich selber wieder aufzurichten, um meinen Kindern eine faire, liebevolle und achtsame Mama zu sein. Ein blöder Kreislauf. Ein sehr blöder.

Ausgerechnet in diesen Tagen kam dieses Buch hier an. Einmal mehr ein Grashalm, nach dem ich greife, um mich selber aus dem Sumpf zu ziehen. Und ein Wegweiser, dem ich ein bisschen nachgehen will, denn so kann es ja nicht weitergehen, so soll es nicht weitergehen. Schreien ist nichts, das ich wirklich gerne tue- und besonders heilsam ist es ja auch nicht, weder in erzieherischen Engpässen, noch für sonstwen oder sonstwas.
Nachts, wenn die Kinder rechts und links neben mir im Bett langsam einschlafen, blättere ich meist noch ein wenig in irgendwelchen Nachtlektüren. Zur Zeit lese ich gerade „Anastasia Mc Crumpet und das Geheimnis der launischen Lagune“ (nachdem ich und meine Jungs uns zusammen das von Katja Rieman absolut FANTASTISCH (!!!!) gelesene Hörbuch zum vorhergehenden Band angehört hatten). Und nun parallel dazu eben auch dieses Buch hier, „Peaceful Parent, Happy Kids“, obwohl ich Erziehungsbücher an sich gar nicht gerne mag und pädagogische Theorien mich jedes Mal mehr verunsichern statt innerlich stärken. Die ersten paar Kapitel waren bisher auch eher keine grosse Offenbahrung. Das muss ich zugeben. Und vor allem nicht die emotionale Handreichung, die ich suche. Bücher, die mit dem Mahnfinger wedeln, scheinen bei mir einfach nicht viel Konstruktives zu bewirken…
Aber mal sehen. Wie sich das Buch noch entspinnt beim Weiterschmökern. Wie ich mich entwickle beim Nachsinnen und Neustarte-Wagen. Und beim Inmichhineinhorchen auf was ich brauche gerade und auf was mich hindert, im Moment, zu sein, was ich so gerne sein möchte: eine entspannte Mama, die ihre Kinder wärmend und leitend durch ihre Lebensalltage begleiten kann.
Vielleicht sieht morgen auch alles schon ganz anders aus. Solche Phasen kommen und gehen meist schneller als Wolken am Himmel treiben…
Trotzdem… mag mir vielleicht jemand verraten, welches Buch euch wirklich unterstützt hat in eurem Muttersein? Wo ihr das Gefühl hattet, so richtig gute Impulse zu bekommen und eine Quelle der Zuversicht und des positiven Anstupsens? Ich wäre ganz ehrlich sehr, sehr dankbar über jede Buchtipp-Meinung aus eurem Erfahrungsschatz…

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Dieser Beitrag wurde unter aus meinem tagebuch, Bücher, Familienalltag veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

52 Kommentare zu Buchtipps?

  1. Angela sagt:

    Liebe Bora, ich kenne das was Du beschreibst leider zu gut von mir selbst :-S Auch Mütter sind eben Menschen und sollten doch schon so gut sich selbst erzogen haben, dass sie gelassen im stürmischen Fahrwasser bleiben…wenn das so einfach wäre, wo doch die Kinder einen siebten Sinn für die Schwachstellen haben…

    Was ich eigentlich sagen wollte: Die Bücher, die ich wirklich hilfreich finde, sind die von Henning Köhler (z.B. https://www.amazon.de/ängstlichen-traurigen-unruhigen-Kindern-Erziehungspraxis/dp/3772527264/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1475950220&sr=8-1&keywords=henning+köhler).

    Alles LIebe und viel Gelassenheit,
    Angela

    • kirschkernzeit sagt:

      Das liest sich auch sehr spannend… Wie „esoterisch“ würdest du es einschätzen? Das Vorwort wirkt eher komplex und sehr wissenschaftlich, aber manchmal ist so ein Vorwort auch ganz anders im Schreibstil als der Rest des Buches, darum nähme mich deine Ansicht hier noch wunder…;-) Auf jeden Fall interessant, dieser Bezug zwischen „anders-artigem“ Kind und einer ausgeprägten Sensitivität für bestimmte spirituelle Bereiche… Herzllichen Dank auf jeden Fall!

  2. Jana sagt:

    Liebste Bora,
    das liebste Buch von meinem Mann + mir zum Thema ist „Doch! Erziehen kann leicht sein“ von Uta Allgaier. Es hat uns herrlich entspannt und wir haben selten so gelacht 😉 Es ist wunderbar selbstironisch und locker geschrieben und geht vor allem darum, die gute Beziehung zu seinen Kindern zu pflegen, statt 100 neue Regeln aufzustellen…
    Ich wünsch dir viel Kraft, Humor und Zeit auch mal für dich.
    Herzliebe Grüße von Jana

    • kirschkernzeit sagt:

      Ich hab mich eben ein bisschen reingelesen via Amazon; und musste prompt auch lachen 😉 Bücher, die einem zum Lachen bringen und trotzdem ernst genommen werden können, mag ich eigentlich am liebsten… Vielen Dank! Es klingt sehr vielversprechend…

  3. Marta sagt:

    Alle Bücher von Jesper Juul. Finde die einfach toll!

    • kirschkernzeit sagt:

      Von Jesper Juul habe ich schon so viel gehört… Und nur Gutes! Den muss ich wahrscheinlich wirklich mal lesen… Vielen Dank!

  4. Lydia sagt:

    Ich finde Ute Horn sehr hilfreich. Es gibt Bücher von ihr u.a. ‚Mutig mit den Kindern wachsen‘.
    Ich mag ihre Vorträge auch sehr. Sie bringt viele praktische Beispiele. Als Mutter von sieben Kindern (1 Mädchen, 6 Jungs) hat sie einiges an Erfahrung sammeln können. Auf Radio Horeb finden sich viele Vorträge. Bei ‚Programm‘ auf ‚Sendungssuche NEU‘ und dann ‚Horn Kinder‘ eingeben – dann kommen einige, aber noch nicht alle. Du kannst mich bei Interesse gern kontaktieren, dann nenn ich dir noch weitere Titel – ist zu umfangreich, alles hier zu beschreiben.

    • kirschkernzeit sagt:

      Super, liebe Lydia! Ich hab‘ mich gerade eingeklickt ins Radio-Programm und werde heute abend sicher den Beitrag zu „Mutig mit den Kindern wachsen“ online anhören *freu* Vielen Dank, dass du mir die einzelnen Schritte so gut aufgelistet hast- sonst hätte ich es sicher nicht gefunden, aber mit deiner Step by Step Anleitung war eskein Problem. Ganz herzlichen Dank!!!

      • kirschkernzeit sagt:

        Muss jetzt noch zu später Stunde kurz nachdoppeln: Das Anhören des Radio-Interviews allein war schon Balsam… 🙂 Herzlichen Dank nochmals!

  5. Kathrin R. sagt:

    Hallo Bora!

    Alle Sachen von Brigitte Hannig helfen mir immer sehr. Einfach mal auf der Webseite schauen.
    Viele Grüße Kathrin

    • kirschkernzeit sagt:

      Dankeschön, Kathrin! Ich werde noch heute abend, sobald ich frei habe, nachschauen, was für Ideen-Schätze sich da finden… Bin schon mal gespannt und freue mich sehr, dass so viele, so unterschiedliche und irgendwie immer wunderbar gute Tipps von meine lieben Leserinnen hier zusammenkommen! Wirklich eine Riesenfreude für mich; Danke!!!

  6. Melanie sagt:

    Liebe Bora,

    erst vor ein paar Wochen bin ich zufällig auf das Buch „Mamabeat: Kinder. Chaos. Glück!“ von Saralisa Volm gestoßen und habe es verschlungen. Es ist kein Ratgeber, sondern eher ein autobiographisches Erlebniswerk (oder wie auch immer man das offiziell nennen soll), aber es hat mir beim Lesen wahnsinnig gut getan, da es mich in meiner Einstellung sehr entspannt hat. Keine Erziehungsregeln, sondern ein herzliches und ruhig auch chaotisches Zuhause stehen dort im Vordergrund. Ich brauch das jetzt zwar nicht so chaotisch (auch wenn es oft genug auch bei uns so ist), aber ich mag einfach die Grundeinstellung von Saralisa Volm…
    Irgendwie ist es nur gerade zu spät, um die richtigen Worte zu finden. Weiß nicht, ob gerade rüberkommt, wieso mir dieses Buch so gut gefallen hat, aber es hat mich einfach sehr positiv geflasht 🙂

    Liebe Grüße

    Melanie

    • kirschkernzeit sagt:

      Das sieht nur schon rein optisch ganz anders aus, als alles, was ich bisher an Mutterliteratur gesehen habe… Ich musste mich direkt ein bisschen reingüxlen und habe wohl fast alle Vorschau-Seiten bei Amazon gelesen 😉 Ich glaube, ich verstehe, was du meinst; dieses vollkommen einzigartige Mutterleben macht einfach Mut, auch selber nachzufühlen, wie genau man Mutter sein kann und möchte- und das dann auch (ein bisschen) umzusetzen, ohne sich mies zu fühlen, weil man „nicht (überall) der Norm“ entspricht dabei… Genau das fehlt mir auch so ein bisschen. Schön, dank dir zu entdecken, dass es weit mehr gibt als „professionelle“ Mama-Kind-Familien-Literatur… Danke dir, liebe Melanie!

  7. Oh ja, solche Phasen kenne ich auch. Und wir sind nicht allein. Ganz sicher.

    Kein Erziehungsratgeber, sondern wie der Titel schon verrät, eine Gesamtausgabe der Muttergefühle ist dieses Buch hier:

    http://amzn.to/2dSGlON

    Vielleicht auch etwas für Dich. Alles Gute!

    • kirschkernzeit sagt:

      *lach* Offen gestanden; die Inhaltsangaben waren schon herzefrischend und kamen mir oftmals bedenklich vertraut vor (” Waaas? Das ist bei der auch so???”)… Werd’ ich mir merken. Ein Buch wahrscheinlich wie ein Telefonat mit der besten Freundin, oder? Danke für diese Buch-Idee (hab sie mir gleich mal abgespeichert)!

  8. Kathrin sagt:

    Ich hab mal einen Kurs mitgemacht zu PeP4kids (gibt’s auch zu PeP4teens). Das Ganze nennt sich Positives Erziehungsprogramm und ist uns echt eine Hilfe mit unseren Kindern. Es gibt auch ein Buch dazu. Einfach mal googeln.
    Insgesamt geht es darum eine möglichst entspannte und positive Erziehung zu gestalten.

    Dr. Johannes Hartl hat grad im Livestream jeden Donnerstag abend ab halb 9 einen Vortrag über Erziehung. Der erste am Donnerstag war sehr gut. für mich als Mama wohltuend.
    https://gebetshaus.org/

    • kirschkernzeit sagt:

      Perfekt! Ganz, ganz lieben Fank für deine guten Ideen! Vorträge finde ich besonders schön, weil ich dabei auch ein bisschen stricken kann 😉 Tut einfach gut! Ich werde mich ganz sicher da reinklicken und mithören, DANKE von Herzen! Und natürlich wird PeP4kids noch gegoogelt…

  9. Nora sagt:

    Jesper Juul!! Am liebsten das ganz neue „Leitwölfe“ und dann noch „Nein aus Liebe“ (Titel ist vielleicht komisch, aber ich finde es ist ein tolles hilfreiches Buch über Grenzen, die eigenen und die anderen, wirklich sehr toll). Aus Erziehung wird Beziehug oder so ist auch noch gut.

    und diesen Blog finde ich auch toll: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/

    Liebe Bora, viel Kraft dir und Segen
    Nora

    • kirschkernzeit sagt:

      Danke von Herzen, Nora! Ich hab‘ grade bloss ein Internet-Häppchen zwischendurch, aber abends werde ich ganz bestimmt noch deine Titel googlen. Gestern nacht hab ich, glaube ich, bei meinen Buch-Tipps-Recherchen auch ein Buch mit dem Wunschkind-Titel bei Amazon entdeckt, wenn ich mich recht erinnere… Klingt schon mal auch sehr interessant…

  10. Tina sagt:

    Liebe Bora, mir tun die kleinen Bloghäppchen von Uta im Blog http://www.wer-ist-eigentlich-dran-mit-katzenklo.de/ immer sehr gut, falls du ihn noch nicht kennst: vielleicht ist das auch was für dich? Lg Tina

    • kirschkernzeit sagt:

      Stimmt, Utas Blog habe ich auch gerne gelesen früher (bevor ich meine Internet-Zeit radikal reduzieren musste, weil ich merkte, dass ich wahnsinnig schnell enorm viel Lebenszeit und -Energie hier hineinfliessen lasse…) Und ihr Blog war auch für mich immer sehr motivierend. Sie schreibt so erfrischend ehrlich! Vielen herzlichen Dank für deinen Link zurück zu ihr- ich werd‘ sicher wieder stöbern gehen!

  11. Micha sagt:

    Liebe Bora, ich stelle morgen auf meinem Blog “Slow Family“ von Julia Dibbern und Nicola Schmidt vor. Seit langem für mich das beste Buch rund um das Leben mit Kindern. Könnte mir vorstellen, dass es dir auch gefällt!
    LG, Micha

    • kirschkernzeit sagt:

      Oh, super! Dankeschön! Ich werde bestimmt nachlesen kommen und bin dir sehr dankbar fürs Dranerinnern liebe Micha…

  12. Fuchsbau sagt:

    Hey Bora,
    wenn mir etwas ansatzweise geholfen hat, dann Jesper Juul. „Dein kompetentes Kind“ ist wohl mit eines der bekanntesten. Aber eigentlich geht es mir ähnlich, dass ich Erziehungsratgeber nicht so super hilfreich und wohltuend finde, weil ich mir dann teilweise wie die größte Versagerin vorkomme. Und ich etwas hinterhertrauere, was nun einmal gerade nicht ist und auch wohl nicht zu machen ist. Denn sonst würden wir es ja „einfach“ machen. Wir geben schließlich immer unser Bestes, manchmal ist nur einfach nicht mehr drin als genervt und grummelig sein. Ganz liebe Grüße
    Johanna

    • kirschkernzeit sagt:

      Ja, da hast du wohl auch wieder recht; manchmal würde uns auch der „beste“ Erziehungsratgeber nicht aus dem Supmf holen können… Weil es wohl manchmal auch weniger an der Erziehungsstrategie liegt, sondern mehr an bzw. IN uns selber… Aus seiner Haut kann man ja nie so wirklich. Und wenn es einem nicht gut geht, ist es ja auchnicht immer möglich, so knapp auf Fall jemanden zum Kinderbetreuen aufzutreiben, damit man sich einfach mal in Ruhe um sich selber kümmern kann. Auftanken und so. Besonders schlimm finde ich dann auch jene Bücher, die gleich noch Salz in die Wunden streuen, denn, ja, wir wissen wohl schon irgendwie, was wir „falsch“ machen- sonst würden wir das Buch ja nicht zur Hand nehmen?
      Jesper Juul… Ich denke, da komme ich nicht mehr dran vorbei 😉 So viele, die ihn nur schon hier in den Comments erwähnen… Dankeschön auch an dich, Johanna!!!

    • kirschkernzeit sagt:

      Du, ich danke dir für diese lange, so gut durchdachte Liste! Und mit Links sogar; wow! Ich mache mich gleich noch dran, mich ein bisschen einzulesen bei Amazon (was mir ehrlich Spass macht!) Vielen Dank nochmals!

  13. Frau Krähe sagt:

    Liebe Bora
    Alles, was ich Dir empfohlen hätte, steht schon oben: Dass tolle Buch von der „wer-ist-eigentlich-dran-mit-Katzenklo“-Uta und das neue Buch von Nicola Schmidt und Julia Dibbern, wobei ich das noch gar nicht gelesen habe. Auf familylab.de gibts übrigens erfrischende Interviews zum Hören von und mit Jesper Juul (praktisch, wenn man gleichzeitig stricken möchte).
    Aber darf ich ehrlich sein? Deine Zeilen klingen eigentlich nicht, als hättest Du wirklich Erziehungstipps/Ratgeberliteratur nötig. Das klingt nach der ganz normalen Mütter-Überforderung, die wir alle kennen. Wir befriedigen (fast) alle Bedürfnisse um uns herum, nur nicht unsere eigenen. Und irgendwann fordert unsere Seele ein, was wir ständig übergehen. Zu laut, zu fies, unsympathisch und manchmal auch erschreckend. So wollen wir nicht sein und sind wir eigentlich auch nicht, das ist reine Verzweiflung. Weil wir, resp. unsere eigenen Bedürfnisse, Grenzen, Träume,… endlich gehört werden wollen. In erster Linie von uns selbst. Bei mir bessern sich jedenfalls die Schimpf-Ausrast-Mecker-Zeiten immer dann, wenn ich genügend Zeit für mich selbst freischaufeln kann, mich mit glücklich machenden, inspirierenden Themen umgeben kann (ich gebs zu, für mich sind das nicht immer nur die Kinder) und mich in mir und mit mir selbst wohlfühle. Meine besten „Erziehungsratgeber“ der letzten Tage waren deshalb beispielsweise das grandiose Konstantin Wecker-Konzert, ein Lagerfeuer im Garten und eine Stunde mit mir allein und meinem Notizbuch in einem Café.
    Herzlich, Martina

    • kirschkernzeit sagt:

      Hach, vielleicht hast du Recht, Martina… Vielleicht fehlt mir wirklich einfach „bloss“ Zeit für mich selbst… Die Tage sind oftmals einfach schrecklich lange, weisst du… und es will einfach nie enden, das alles… Ich danke dir, du Gute! Ein Lagerfeuer bei euch im Garten… ? Klingt einfach wunderbar, weisst du. Ach, ich muss mich einfach endlich mal melden bei dir…
      Ganz liebe Grüsse rüber zu eurem Häuschen im Grünen (jetzt leider ohne Schafe, aber immer noch mit ganz viel Landleben, da bin ich mir sicher 😉 )

  14. Marianne Hartmann sagt:

    Liebe Bora

    Baby Love von Maud Bryt war für mich eines der schönsten Bücher…. auch wenn sie dem Babyalter schon ein wenig entwachsen sind die Kinder. Toll finde ich auch die Bücher von Jesper Juul …

    Und genügend Schlaf ist auch immer hilfreich…. kollidiert nur oft mit dem „noch ein wenig Zeit für sich selber haben“ am Abend.

    Ich wünsche Dir viel Gelassenheit… Liebe Grüsse, Marianne

    • kirschkernzeit sagt:

      Ja, stimmt, genug Schlaf ist soooo schwer mit dem Bedürfnis auch noch mal in aller Ruhe irgendwas für sich selber zu machen, in Einklang zu bringen. Und seit ich einen Teenie habe irgendwie noch schwerer, weil abends auch ein bisschen SEINE Zeit ist… Den Jesper werd ich ganz sicher „austesten“!

  15. Astrid sagt:

    Immer wieder schön, wenn man sieht, dass es auch anderen Mamas so geht… 🙂
    War erst diese Woche auf einem „Vortrag“ von Jan-Uwe Rogge…war eigentlich eher ein Kabarett – ich habe selten so gelacht wie an diesem Abend, dabei ging es doch um das „ernste“ Thema der Rabeneltern – auch die Bücher von Herrn Rogge helfen mir immer wieder weiter – seine „Grundeinstellung“: sich selbst (und die Erziehung der Kinder) nicht immer so ernst nehmen sondern einfach den Humor in der Eltern-Kind-Beziehung in den Vordergrund rücken…seine Bücher (es sind viel zu viele um alle hier anzuführen) sind einfach toll…manchmal hab ich fast den Eindruck, er war bei uns zu Hause heimlich auf Besuch :-).
    Hier ein Link: http://www.jan-uwe-rogge.de/

    Liebe Grüße,
    Astrid

    • kirschkernzeit sagt:

      Hihi, die „Pädagogen“, die uns heimlich ertappen und direkt aus dem Herzen sprechen sind doch die Besten, oder? Und ich finde es auch soooo hilfreich, wenn man so richtig solidarisch über all die Knörze lachen kann- das macht es einem weniger unheimlich, sondern irgendwie… machbarer, nicht? Ganz herzlichen Dank für deinen Link und deinen lieben Comment!!!

  16. Carmen sagt:

    Mit nur einem Kleinkind im Haus mag ich mich ja fast nicht zu Wort melden… Du meisterst euren großen Alltag nämlich so toll, dass ich immer wieder denke: Hut ab!
    Mein persönliches Buch-Aha-Erlebnis hatte ich vor Kurzem mit „Hochsensible Mütter“ von Brigitte Schorr. Wenn mir das Leben tagsüber zu viel wird, halte ich jetzt immer mal wieder inne (gelingt mal gut, mal weniger gut) und gucke von außen auf die Situation. Eine Ich-Zeit mit viel Ruhe hilft bei mir immer Wunder.
    Viel Energie wünsche ich dir weiterhin!
    Herzlicher Gruß
    Carmen

    • kirschkernzeit sagt:

      Ich glaube, dieses Buch hat mir schon einmaljemand empfohlen, voreiner ganzen Weile zwar, aber ich erinnere mich an den Titel…Vielen Dank!Vielleicht wirklich eine Amazon-Bestellung wert, denke ich… Gaanz liebe Grüsse!

  17. Meleisi sagt:

    Oh mir ist es ein Trost zu hören, dass dir auch mal die Geduld fehlt. Ich hatte gerade eine ganz schlimme Phase was meine Nerven angeht. Ich möchte dir schon nur mal ein Kränzli winden das du dich dem annimmst und dich hintersinnst (als hättest du noch Zeit bei so vielen kleinen und grossen Kirschkernzeit-Kindern).

    Ich finde „Liebe und Eigenständigkeit“ von Alfie Kohn das absolut beste Buch zum Thema Eltern – Kind Beziehung. Es ist so schön geschrieben und geht wirklich in die Tiefe.

    https://www.amazon.de/Liebe-Eigenst%C3%A4ndigkeit-bedingungsloser-Elternschaft-Bestrafung/dp/386781015X

    Auch wichtig:Pause machen! Ich war gerade Heute mit einer Freundin essen. Und es war supermegatoll.

    Mehr Geduld beim bist-du-bald-mal-fertig-mit-rumspringen-dein-pischi-und-ich-warten-jetzt-schon-seit-einer-geschlagenen-ewigkeit hatte ich dann auch nicht aber was soll’s – schön wars trotzdem!!!

    • kirschkernzeit sagt:

      Danke! Eine Wohltat, zu lesen, dass ich mit meinen „Launen“(?) nicht alleine bin… Ich habe heute meine Mutter gebeten, die Kinder zu sich zu nehmen, weil ich so Kopfschmerzen hatte seit gestern morgen schon (ja, auch über Nacht ist das nicht weggegangen). Ich hab‘ eine Stunde lang gelesen und dann eine Stunde lang neben der Kleinsten im Bett geschlafen, mitten am Nachmittag- und bin OHNE Kopfweh und sehr viel entspannter wieder aufgewacht 😉 Wie viel das doch nützt, einfach mal abschalten… Vielen Dank auch für deinen Tipp! Grade weil du weisst, wovon du sprichst, bin ich jetzt richtig neugierig drauf…

      • Meleisi sagt:

        Das tönt doch sehr schön! Was so ein paar freie Stündchen bewirken!

        Ich möchte noch ergänzen:

        Das Buch beschäftigt sich nicht mit spezifischen Problemlagen in dem Sinne – der Autor hat bewusst keinen Erziehungsratgeber schrieben wollen. Es vermittet eher Grundeinstellungen zu der Haltung gegenüber Kindern. Mir helfen aber genau solche Grundeinstellungen und -überlegungen oft in heiklen Phasen. Und es ist einfach ein wunderbares Buch, liebevoll, respektvoll und sehr beeindruckend.

  18. Elke sagt:

    Hallo liebe Bora, so viele Tipps. ..hier meiner..das Buch von Ute ehrhardt. .Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin…Warum Bravsein uns nicht weiterbringt..habe ich kürzlich meiner Tochter ausgeliehen weil sie Ärger auf Arbeit hatte. Es hat funktioniert. ..sie sagte Mama. ..hast du das auch bei mir …früher ausprobiert….jaaaaaaaa.hat auch geklappt….Liebe Grüße von Elke. ..vielleicht hilft es auch jungen modernen Müttern

    • kirschkernzeit sagt:

      *grins* Ich glaube, das habe ich vor Jahren auch mal gelesen… Wahrscheinlich gibt es das sogar als Hörbuch bei YT… Vielen Dank fürs Erinnern! Da kommen direkt meine herrlichen WG-Zeiten in mir hoch… 😉

  19. Malena sagt:

    Liebe Bora,

    ’simplicity parenting‘ war eine grosse Freude und auch schön zu lesen.

    lg Malena

  20. Malena sagt:

    Jaaa… Du kennst es? Ist ja cool :-)!
    Und eben genau KEIN Mahnfinger, sondern einfach: es ist heute nicht leicht. Es gibt so viele Dinge/Meinungen/Möglichkeiten, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern überfordert sind.
    Meiner Tochter habe ich den ersten Band der ‚kleinen Farm‘ zum Geburtstag geschenkt und lese ihr nun jeden Abend vor. Das Leben dort ist SO VIEL einfacher im Sinne von weniger Entscheiden-Müssen. Rosa hat mir weinend gesagt, sie wolle auch abends aus ihrem Bett mir beim Stricken zusehen können – in einer kleinen Blockhütte ist das einfach…

    • kirschkernzeit sagt:

      Ich mag den Humor des Autoren so wahnsinnig gerne. Verständnisvoll und immer mit einem verschmitzten Unterton. Man glaubt ihm jedes Wort und merkt, wie gut er es nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit den ELTERN meint. Das macht für mich den wohltuenden Unterschied aus zu anderen Büchern, die ich bisher gelesen habe (ok. viele waren es ja nicht)…
      Ich bin gerade in diesen Tagen oft am Nachdenken. Über diese Flut an Dingen und Aufgaben, die wir so haben heute. Nur schon die grossen Räume, die sofort voller Sachen stehen… SO viel Zeit, die allein fürs Aufräumen verlorengeht. Oder fürs „Streiten“ darüber, dass die Kinder aufräumen sollten… Weniger wäre wirklich mehr. Und dann abends strickend neben dem Kinderbett sitzen… Ich kann Rosa so gut verstehen… fast wünsche ich mir auch gerade ein kleines Häuschen mit nur dem Nötigsten- das dafür dann wirklich geliebt und gepflegt wird…
      Liebe Grüsse rüber zu dir und deinen Kindern! Vielleicht darf Rosa ja in den Ferien mal auf dem Sofa einschlafen, gleich neben deinen klappernden Nadeln…?

  21. Liebe Bora,

    heute erst bin ich auf diesen Post gestoßen. Wow!!! Ich war so beeindruckt von dem, was da an Buchtipps, an Wissen, an gesammelter Mama-Weisheit zusammengekommen ist, dass ich direkt darauf verlinkt habe. Hoffe, das ist okay?

    Liebe Grüße,
    Teresa

    • kirschkernzeit sagt:

      Klaro, freut mich doch! Und die Beiträge meiner Leserinnen sind wirklich sooo toll und so facettenreich; ein echter Tipps-Schatz!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.