Pocket-Monster

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Okay, Pocket-Monster sind die kleinen, rosa Dingerchen, die mein Mädchen hier gemalt hat, nun nicht mehr unbedingt. Vielmehr schon regelrechte Bag-Monster *zwinker*
Aber ob jetzt Pocket oder Bag, das spielt im Grunde auch gar keine Rolle mehr, oder? Hauptsache die süssen Knuddeldingerchen begleiten die Taschenträgerin auf Schritt und Tritt mit fröhlichen Klängen und verbreiten so viel Unbeschwertheit und Optimismus wie nur irgend möglich (davon braucht die Welt nämlich mehr, sehr viel mehr, scheint mir…).

Ich fürchte zwar, ich werde langsam langweilig mit meinen Wiederholungen, aber lasst mich es trotzdem nochmals sagen, ja?- Ich liebe Kinderkunst! Ob auf Leinwand, schnödem Papier, als Tongeklatsche oder in Form erster Krakelbriefchen, egal wie, egal wo, egal wann; Sind Kinder am Werk, mit Leib und Seele und vollem Einsatz, bin ich sofort Feuer und Flamme. (Und das gilt nicht nur für die Kunstwerke meiner eigenen Kinder, obwohl ich die wirklich hüte wie meinen Augapfel…)

Mit dem gepinselten Auftritt von Knuddeluff und Pummeluff (Yep, mittlerweile kenne sogar ich mich da ein bisschen aus in der Pokémon-Fauna. Begeisterung steckt einfach an) habe ich diesmal statt einem Kissen eine einfache Tasche genäht, mehr mangels Füllmaterial denn aus Kissen-Müdigkeit. Kissen gehen nämlich immer, finde ich. Allerdings fand ich auch die gewählte Stoffmalfarbe diesmal für ein Schmusekissen nicht so ideal; Pinselfarbe wird viel plakativer und weit weniger weich und anschmiegsam als Stoffmalstifte (obwohl beides nach dem Bügelfixieren wohl in etwa gleich gut hält auf dem Stoff)
Für eine Tasche hingegen finde ich genau den gut gedeckten, blauen Sternenhimmel klasse. So richtig ausdrucksvoll und auch auf Distanz viel wirkungsstärker als rein mit Stiften ausgestrichelte Flächen.
Genäht hab‘ ich ruckzuck und mit sehr viel Leidenschaft (huch, ich sehe grade auf den Fotos, die geknoteten Fäden sind ja einfach abgeschnitten und gar nicht vernäht!). Voller Inbrunst bin ich die kurzerhand gequilteten Trageriemen rauf und runter gerattert, und ausnahmsweise mussten es auch Punkte sein, so richtig frisch-fröhliche, grosse, grasgrüne Tupfer. Diese Tasche sollte einfach nur Spass machen, Spass von A bis Z. Und das tat sie auch. Und tut sie noch.
Bloss leider nicht mir *snif*
Vorgestern ist sie nämlich per Paketpost weitergereist zu meiner Schwester, die nun nicht bloss eine blaue Strickmütze von mir zum Geburtstag bekommt, sondern (auf Wunsch meines Mädchens) auch noch diese Glücksbringer-Tasche voller guter Laune und Musengesang.
Ich kann sie noch höre, glaube ich, die beiden rosa Knubbeldinger.
Von ganz weit weg.

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Lieber allerdings wären sie mir ja hier, herzlich fest unter meinen Arm geklemmt. Manche Sachen lässt man einfach nur ungern ziehen…
Beim nächsten Mal vielleicht…?

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11 Kommentare zu Pocket-Monster

  1. Rita sagt:

    Die Tasche ist Klasse und meistens sind diese Dinge, die man besonders mag, die Besten!
    Bei mir ist Pikatchu ganz oben auf der Hitliste (Gelbes Pokemon…)meiner Jungs, mit Bügelperlen haben wir das Tier schon gesteckt!
    Weiterhin einen ganz gemütlichen und schönen Sonntag!!
    Herzlich, Rita

    • kirschkernzeit sagt:

      Na, der Pikatchu ist aber auch ein Süsser 😉 Klar, dass vor allem meine Tochter sehr von ihm schwärmt und an der Fasnacht sogar im Kostüm am Kindergartenfasnachtsfest war *grins* Mit Bügelperlen? Das kling ja toll! Ich erinnere mich übrigens sehr gut an dein eigenes bemaltes Kissen, das du mal für deine Schwester gemacht hast; mit einem irrsinnig schönen „kleinen Gespenst“… SO was wär natürlich mein Traum…

  2. So ein schönes Gemeinschaftsprojekt liebe Bora!
    Lg Sternie

  3. Hirundo rustica sagt:

    Soo toll, die Kinderbilder. Sie gehören ganz klar zu meinen Kunst-Favoriten!
    Schön, dass du sie als Kissen oder Tasche verewigst (ich erinnere mich noch an die wundervolle Wal-Tasche). Dabei kommen richtige Schmuckstücke heraus!

    Ach ja, und die Puppen von neulich mag ich auch ganz besonders. Unsere Kinder haben auch dergleichen. Ein paar habe ich selbst gemacht, darunter waren allerdings nur ein bis zwei richtige Gliederpuppen. Mir fällt das nicht so leicht (ich mache lieber Kleidung) und daher ist die Entstehung einer Puppe jedes mal eine richtige kleine „Geburt“ für mich 😉
    Süße Kleider haben eure bekommen! Stricken in dem Format geht fast besser als Nähen, oder?
    Liebe Grüße!

    • kirschkernzeit sagt:

      Ja, ich finde auch, dass klein stricken sehr viel angenehmer ist, als so klein zu nähen… Und Puppen selber machen; da träume ich noch von! Aber selber hab ich es einfach noch nicht gewagt (was auch nicht nötig war eigentlich, denn die, die wir geschenkt bekommen haben sind einfach sooo schön! Darunter sind auch solche ohne eigentliche Glieder, also Schusepüppis für ganz Kleine, aber auch die hab’ich enorm lieb gewonnen!) Ich finde es aber immerSEHR beeindruckend, wenn jemand so eine Puppe macht! Und du hast gleich mehrere davon hinbekommen?! Beneidenswert!
      auch gaaanz liebe Grüsse (ich hoffe, es geht dir gut? Du liest dich schon mal total gut 😉 )

      • Hirundo rustica sagt:

        Liebe Bora,
        weißt du, ein Profi bin ich nicht, was das Puppen machen betrifft. Es fällt mir, wie gesagt nicht leicht. Ich muss mich da überwinden. 😉
        Aber ich möchte so gerne, dass unsere Kinder genau solche Puppen als „Spielgefährten“ bekommen. Einzigartige.
        Die erste habe ich auch unter Anleitung in der siebten Klasse zu Schulzeiten gemacht. Im Handarbeitsunterricht (ich war auf einer Waldorfschule).
        Ja, es geht mir besser- das ist nett, dass du fragst!
        Psychisch gesehen. Hehe. Ansonsten bin ich recht müde und erschöpft. Psst..
        Hier haben gerade die Ferien begonnen und unsere Siebenjährige ist 2! Stunden weit weg, mehrere Tage, im Wohnwagen mit den Eltern meines Mannes und noch 5 weiteren Kindern/Cousins/Cousinen. Das ist schon ein bisschen komisch für mich als Glucke 😉
        Liebe Grüße!

        • kirschkernzeit sagt:

          Oh… Wenn ich richtig interpretiere sind das ganz gute, süsse kleine Neuigkeiten, oder? Ich wünsch‘ es mir so für dich!!! Und ich kann dich soooo verstehen wegen deiner Tochter! Lagerzeiten sind wohl nur für die teilnehmenden Kinder wirklich schön… Ich hab meine drei Männer auch weggeben müssen für volle 8 Tage. Allerdings war mein Mann Lagerleiter und meine Jungs so irgendwie halb noch in der Familie 😉 Das zu wissen hat die Trennung schon einfacher gemacht. Und jetzt sind alle wieder daheim; sooo schön!!!!
          Ich hoffe, deine Tochter hat eine famose Zeit! Und kommt mit bündelweise tollen Erinnerungen und Erfahrungen zurück zu dir nach Hause.

          • Hirundo rustica sagt:

            Jaa, solche Neuigkeiten sind das! Aber noch recht klein. Ich muss mich bis in den Spätwinter hinein gedulden. Fast trau ich mich nicht mehr, davon zu erzählen. Aber vielleicht… Es gibt Hoffnung! 😉

            Ja, am Liebsten hat man die ganze Familie um sich herum, gell? Wenn es auch zuweilen etwas anstrengend werden kann.
            Es ist nicht ganz leicht, damit zurecht zu kommen, dass das, je größer die Kinder werden, immer seltener so sein wird.
            Aber seit gestern Abend ist sie wieder da. Und ist ganz glücklich und stolz.

            Vielen Dank für deine lieben Worte!
            Herzliche Grüße!

          • kirschkernzeit sagt:

            Wie mich das freut für euch!!!!! Ich hoffe auch gaaaaanz fest, dass diesmal alles schön ruhig und glücklich verlaufen kann. Das würde ich euch nach all dem wirklich von ganzem Herzen gönnen!
            Wegen den Kindern und dem Weggehen; ich habe ein bisschen den Eindruck, mit jedem Mal, wo sie zufrieden und gesund wieder nach Hause zu einem zurückkehren, wird es ein Stückchen einfacher, sie beim nächsten Mal auch wieder loslassen zu können… Aber natürlich ist der Abschiedsschmerz wohl immer da, oder?

  4. Hirundo rustica sagt:

    Oh, ganz lieben Dank dir für die guten Wünsche!! Ich freue mich auch; ganz vorsichtig.

    Du hast wohl recht, mit der Zeit gewöhnt man sich immer besser daran, dass die Kinder nicht da sind. Aber ganz geht das wahrscheinlich nicht weg. Das ist das Schwierige am Mutter sein: Man wird so verletzlich und hat viel zu verlieren…

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