eine Antwort

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Der Oma-Tag der Kinder liess mich mit meiner Kleinsten allein zuhause zurück. Allein. Allein als Mutter und Kind, als du und ich. Zum ersten Mal, seit sie da ist, glaube ich. Zumindest fühlte es sich so an: Sonderbar. Nie dagewesen.
Mir fiel auf, wie viel Zeit und Bewegungsfreiheit, wie viel Musse ich auf einmal hatte, so *plumsplatsch* in den Schoss gefallen. Und dass ich das früher, als ich tatsächlich nicht mehr als ein einziges Kind hatte, überhaupt nicht so empfunden hatte, ganz und gar nicht frei und leicht, sondern anspruchsvoll und überaus hernehmend, vereinnehmend bis ins Mark.

Mein Baby ist ein Wirbelwind. Ein Orkan, der mir durch Tag und Haus fegt und mich permanent mit sich reisst, hinter sich herzieht wie ein sprintender Schatten, weil ich haargenau weiss, in wie viele gefährliche Situationen sich dieses kleine, kräftige, nimmermüde Wesen bringen wird; Hoch oben auf dem Tisch trohnend, das Farbstifteglas in der Hand schwingend und mit frisch gespitzten Stiften winkend. Im Turbogang die steile, rutschige Holztreppe hochkrabbelnd, die sie mehr als einmal schon kopfüber rückwärts wieder verlassen hat (von nicht allzu hoch oben aber Gottlob). Im Kinderpuppenwagen wackelnd, als sei es eine Wiege und kein ständig kippendes Ding, das sie Knall auf Fall über Bord wirft, sobald sie bloss ein Mü zu weit vorlehnt. Oder halb aus dem Tripptrappkinderhochsitzchen geschlüpft, mit einem Bein schon in der Luft…
Ich staune manchmal, wie flink ich trotz meinen bald 37 Jahren noch bin, wenn es darum geht, sie aufzufangen, im freien Fall, zu retten und zu behüten, was ich so sehr liebe…
Dass ich meistens so müde bin, dass ich nicht mehr weiss, wo oben und unten ist, das erstaunt mich hingegen nicht mehr.

Doch berührt hat mich etwas anderes, diese Woche. Die innige, ganz bewusste Zweisamkeit, die wir hatten, mein Babykind und ich. Und wie anders es war, den Tag mit ihr zu verbringen, wie entspannt und wertschätzend und süss, losgelöst von all den Verpflichtungen und dem Stimmengewirr, das mich oftmals so ablenkt von ihr, von dem, was sie ausmacht und was sie mitbringt an Persönlichkeit, Babywärme und fröhlichem Wesen. Ich spürte, wie einfach es plötzlich war, wertzuschätzen, was mich sonst gerade ganz wahnsinnig auslaugt, ihre Kraft, ihre Entdeckernatur, ihre Quirligkeit und Hartnäckigkeit. Befreit aus dem Alltagskorsett fiel ein ganz anderes Licht darauf. Es machte sichtbar, was ich viel zu oft nicht recht wahrnehme.
Für einen Moment fragte ich mich ernsthaft, ob dieses kleine Mädchen glücklich ist, so wie es aufwächst. In einem Haus proppevoll mit Menschen, mit Geschwisterkindern, jedes für sich ein anderes, ziemlich ausgeprägtes Naturell, das unsere Räume und Tage anschwellen lässt mit seinen Gedanken und Beschäftigungen. Sie muss teilen. Alles. Jeden. Mich vor allem. Und das vom allerersten Lebenstag an…
Am späten Nachmittag schlief sie ein, an mich geschmiegt in meinem Bett, umgeben von Stille und einem friedlichen, leeren Haus.
Als sie wieder erwachte, weinte sie. Sie weinte, sobald sie die Augen aufschlug und liess sich kaum trösten. Es war ein merkwürdiges Weinen. Sehr dünn, verstört irgendwie, ein Weinen das mein Herz ganz klamm machte.
Und dann- das blaue Auto meiner Mutter. Vollkommen unbekümmert fuhr es vors Haus, liess eine Tür nach der anderen aufklappen und eine Flut lärmender Kinder herauspurzeln, die lachend und plappernd zur Haustür reinkrachten.
Von da an lachte sie wieder, meine Kleinste, war fröhlich und lebendig und -umkreist von Trubel, Lärm und Geschwisterküssen-  ganz sie selbst.

Ich weiss nicht, wie es ist für mein Baby, so aufzuwachsen, wie sie aufwachsen muss. Bis sie es mir erzählen kann, wird noch viel Zeit vergehen.
Aber ich glaube… im Grunde habe ich meine Antwort.

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25 Kommentare zu eine Antwort

  1. Resi sagt:

    Liebe Bora,

    genieße freien Herzens, wenn man mal nur ein Kind daheim hat. Es sind oft ganz ruhige, einzigartige und innige Momente, ihr müsst mit Niemanden teilen und lasst euch ganz anders auf euch ein. Es ist eine ganz wertvolle und zauberhafte Zeit, die gut tut, euch beiden. Auch wenn ich immer von mehreren Menschlein umgeben bin und es so gewohnt bin, musste ich mir eingestehen, doch manchmal neu zu lernen, mich auf nur ein Mäusel einzulassen. Bewahre dir diese Momente. Für deine Familie bleibt ihr immer mittendrin und sie versteht dich.

    Liebe Grüße
    Resi

  2. Brigitte sagt:

    Ein besonderes Bild, und ein Text zum Genießen und sich dran wärmen, wieder einmal. In dem sicher viel „Arbeit“ steckt, der aber so natürlich und unmittelbar daherkommt, als würdest du einem abends, mit dem Kind auf dem Schoß, bei einer Tasse Tee von deinem Tag erzählen. Ich glaube, genau diese deine Gabe des nachdenklichen Erzählens bringt mich dazu, immer wieder „Kirschkernzeit“ anzuklicken und für ein paar Minuten bei dir zu Gast zu sein, die Welt ein wenig durch deine Augen anzuschauen. Danke für die Einladung…!
    Ein gutes und schönes Wochenende euch allen!
    Brigitte

    • kirschkernzeit sagt:

      *grins* Tatsächlich hab ich diesen Post im Halbdunkeln im Bett sitzend getippt- mit dem grade eingeschlafenen Baby knapp neben meinem Schoss liegend 😉 Vielen, vielen Dank für deine netten Kommentare immer wieder; sie freuen mich jedes Mal SO SEHR! Ich hatte ein bisschen Sorge, dass dieser Post als düster oder „zu wenig liebe-voll“ empfunden werden könnte, vor allem, was meine Gefühle für das kleine Mädchen hier betrifft (das ich natürlich heiss und innig liebe und für die ich auch unendlich dankbar bin!)- wenn ich abends so spät noch schreibe, dann fällt es mir oftmals schwer, einen Text noch richtig zu beeinflussen, der schreibt sich dann schnell einmal (so wie dieser hier) wie von alleine und meine Müdigkeit vor allem oder andere momentane Gefühle schleichen sich viel zu schnell zwischen die Zeilen, obwohl sie dort eigentlich nicht viel verloren haben und auch gar keinen Bezug im Inhalt hätten, streng genommen… Schön, wenn du trotzdem gerne mitliest! Und auch verstehst, WAS ich eigentlich sagen wollte…
      Euch auch ein gutes Wochenende!

      • Brigitte sagt:

        „Ich hatte ein bisschen Sorge, dass dieser Post als düster oder “zu wenig liebe-voll” empfunden werden könnte, vor allem, was meine Gefühle für das kleine Mädchen hier betrifft…“
        WIESO???
        Aus jeder Zeile, jedem einzelnen Wort in diesem Text spricht vor allem anderen: LIEBE. Auch Erschöpfung, Skepsis, Sehnsucht, Klage, Freude, Selbstkritik… eben alles, was zum Menschsein dazugehört. Kein Mensch würde einen Kirschkernpost lesen wollen, dem man anmerkt, dass das Schwierige oder Unbequeme „zensiert“ wurde. Bitte schreib weiterhin ohne „Schere im Kopf“, nur so kannst du den Menschen, die das lesen, etwas geben.
        Mir kommen gerade die Psalmen in den Sinn, du kennst sie: da ist so viel Zorn, Elend, Klage, auch Anklage an die Adresse Gottes drin – aber spürt man nicht von der ersten bis zur letzten Zeile, dass das alles in ein riesiges Gottvertrauen und eine unbedingte Liebe zu Gott eingebettet ist? Wenn sich die Psalmdichter dieser Liebe nicht sicher gewesen wären, hätten sie all das Kritische und Anklagende nie zu schreiben gewagt. Wenn es irgendwo nur Harmonie, nur „Friede-Freude-Eierkuchen“ zu geben scheint, riecht das doch sehr nach „Leichen im Keller“, oder? 🙂
        Alles Liebe und ein wunderschönes Wochenende,
        Brigitte
        (die so einen ellenlangen Kommentar nur zu schreiben wagt, weil du gesagt hast, dass es dich freut…)

        • kirschkernzeit sagt:

          Ich freu mich ehrlich! Besonders schön finde ich eben auch, dass bei deinen Kommentaren oftmals auch dein gläubiger Hintergrund durchschimmert- das gibt mir sehr viel, weisst du. Und du hast ein feines Gespür dafür, wie du auferbauend „kritisieren“ bzw. gute Ideen oder Ratschläge einbringen kannst, ohne einem zu bedrängen. Das tut einfach gut!

  3. Susi Sorglos sagt:

    Keine Angst liebe Bora, in diesem Blog heute steckt sooo viel Liebe!
    Danke, dass Du uns wieder in eurem Reich dabei sein lasst. Ich fühle mich so mittendrin, als könnte ich mal eben auf einen Tee bei dir vorbei sausen.
    Zumindest sitzt du hier immer bei Morgenkaffee, wenn auch nur virtuell. Liebe Grüße

  4. Tati sagt:

    Dieser Beitrag ist so schön, dass ich vor Rührung weinen musste.

  5. Melanie sagt:

    Liebe Frau Kirschkernzeit,
    ich bin als Einzelkind aufgewachsen (und musste meine Mutter trotzdem immer teilen… mit ihrer Arbeit).
    Heute, wenn ich Eltern mit Kindern beobachte… zwei Kinder, drei Kinder… denk ich oft: Was mag das für ein Gefühl sein, für diese Kinder, und besonders für die kleinen, die in eine „Schar“ hinein wachsen? Ich werde ieses Gefühl niemals erfahren. Es ist bestimmt unvergleichlich, und (davon bin ich überzeugt) wunderschön. Und was ich noch dachte: Natürlich muss die Kleine teilen, aber untrennbar davon bekommt sie doch die ganzen Geschwister, diese Geborgenheits – Schar und das dadurch entstehende quirlige Leben dazu geschenkt.

    • kirschkernzeit sagt:

      Hm… Ja, irgendwie hast du wohl recht; auch als Einzelkind müssen viele Kinder ihre Mütter (und Väter) teilen, dann vielleicht mit einer auswärtigen Arbeit oder einem grossen Freundeskreis, nicht alle wahrscheinlich, aber viele wohl doch (daran hatte ich gar nicht gedacht, siehst du). Ich glaube auch, dass es im Grunde doch schön ist, so eingepackt zu sein als Kind. Immer ist irgendwer da, immer steht eine Tür offen, Tränchen werden geputzt, ein Lächeln gezaubert- und wenn ich das nicht schaffe, weil ich grad ganz dringendst was erledigen muss (ok. Babytränchen gehen immer vor, klar), dann ist ein anderer zur Stelle. Und später dann findet sich auch garantiert jemand zum Streiten *zwinker*

  6. Katrin sagt:

    Ich lese deine wunderschönen Texte schon ganz lange mit. Ich freue mich jeden Abend, wenn meine Kinder im Bett sind, auf ein bisschen Einblick ins Hause Kirschkernzeit. Ich bewundere dabei, wie du es schaffst neben den fünf Kindern und den schönen Strick- und Nähprojekten auch noch deine Gedanken hier niederzuschreiben. Und ich muss dir heute mal sagen, wie dankbar ich dir dafür bin. Es war so oft, dass du mir mitten aus der Seele geschrieben hast, als meine Kleine nur geschlafen hat, wenn ich direkt neben ihr schlief -mehrmals jede Nacht unterbrochen von Zeiten indenen nur ich sie herumtragen durfte- und ich das Gefühl hatte mich selbst ein wenig zu verlieren. Und hier bei dir habe ich dann immer deine Liebe und Freude an deinen Kindern gespürt und habe gemerkt, dass es auch in Ordnung ist manchmal auch erschöpft zu sein. Vielen Dank für deine schönen Worte Tag für Tag. Für mich sind deine Texte immer durchdrungen von deiner Liebe und kein bisschen düster ganz im Gegenteil.

    • kirschkernzeit sagt:

      Ganz herzlichen Dank für diesen wunderschönen, nährenden Comment! Zu bewundern gibt es leider nicht so viel… das kommt beim Bloggen rasch einmal so rüber, als würde ich zig Sachen schaffen, in Tat und Wahrheit brauche ich aber meistens recht viel Zeit dafür bzw. ziemlich lange… Aber Danke für dein Lob und die schöne Mitteilung! Ich freue mich, wenn dir das Lesen hier ein bisschen was gibt…

  7. Steffi sagt:

    Hach liebste Bora,
    Du schreibst so schön! Mal wieder Balsam für meine Seele und für meinen Geist.

    Liebste Grüße aus Bremen von Deiner Steffi

    • kirschkernzeit sagt:

      Oh, liebe Steffi- du begleitest diesen Blog hier schon so lange… Danke dafür! Ich finde das ganz wunderschön!

  8. Fuchsbau sagt:

    Liebe Bora,
    seit ziemlich genau einem Jahr schaue ich nun regelmäßig bei dir vorbei. Damals bin ich ganz zufällig auf diese Seite gestoßen, da ich gerade Stricken gelernt hatte und ich gerade erfahren hatte, dass relativ überraschend unser drittes Kind unterwegs war. Nun ist der Kleine da, 3 Monate alt, jeden Tag umgeben von seinen zwei Schwestern (2 und 4 Jahre alt). Und ich habe ganz oft ziemliche Schuldgefühle, weil ich mich oft nicht so intensiv um ihn kümmern kann, wie ich gern würde. Du weißt nicht, wie GUT es mir da tut, nun so einen Beitrag von dir zu lesen. Er nährt die Hoffnung in mir, dass obwohl der Kleine viel von meiner ungeteilten Aufmerksamkeit entbehren muss, er doch an anderer Stelle etwas dafür bekommt. Dass er trotzdem glücklich wird und es ihm gut geht. Danke für die Inspiration, die dieser Ort hier immer wieder ist, das Lesen hier hat so oft etwas in mir angestoßen. Nicht nur in puncto Stricken, ganz besonders auch für das Leben mit Kindern. Ganz herzliche Grüße!

    • kirschkernzeit sagt:

      Das kenne ich nur zu gut, dieses nagende Gefühl, weil man sich selber einfach nicht zerteilen kann- und doch jedem einzelnen Kind voll und ganz alles sein und geben will…
      Das finde ich auch immer wieder, vielleicht sogar immer mehr schwierig… und gleichzeitig sehe ich doch auch immer klarer, dass ich vielleicht gar nicht mehr alles sein und geben muss, weil andere in meine Fussstapfen treten und genau das eigentlich sogar allen etwas gibt…
      Vielen Dank für deinen liebevollen Kommentar! Und alles, alles Gute und viel Kraft für dich und deine Kinderschar!

  9. Bora, Du Liebe,
    ich finde mich genau da wieder, im Hinterherhechten, im freien Fall auffangen, zum Beispiel aus dem Einkaufswagen oder aus der Schubkarre. Und ohne Pause tapst er ins nächste Abenteuer. Unsere Klein(st)en haben wohl Ähnlichkeit, auch wenn meiner nur ein Geschwisterkind hat. Mit dem er Teilen muss, was ihn umso reicher macht, meiner Meinung nach.
    Allerdings sind für mich eher die Momente selten, in denen ich mit der Erstgeborenen alleine bin. Oh, das fordere ich gleich mal in der neuen Woche ein.
    Danke für diese schönen Worte!
    Hab es schön!
    A.

    • kirschkernzeit sagt:

      Enorm kräfteraubend, nicht? Ich fühle mich manchmal wie Supermom mit flatterndem Heldenumhang- und gleichzeitig wie ein 80jähriges Grosi… Bei mir sind diese Momente auch sehr selten- also eigentlich war das ja der erste und einzige Tag so seit einem fast vollen Jahr 😉 Wenn du kannst, kann ich das aber nur empfehlen! Ich fand es schon ziemlich spannend, zu sehen, wie mein kleinstes Kind so ist, ganz alleine betrachtet…
      Ich hab übrigens vorgestern ganz begeistert deine Pins durchstöbert bei Pinterest 😉

      • kirschkernzeit sagt:

        Oh, jetzt merke ich erst, dass ich da was falsch gelesen habe; alleine mit der Erstgeborenen sein! Oh ja, wie schnell geht das vergessen, nicht? Und wie selten sie sind, diese Momente… Vielleicht kriegst du ja beides diese Woche?

  10. Lila sagt:

    Liebe Bora, ich musste gerade schmunzeln.
    Die gleichen Gedanken hatte ich auch schon. Das jüngste umgeben von vor Hormonen-strotzenden Jungendlichen, so ist es hier.
    Immer wieder bewundere ich die Seelen-Ruhe des jüngsten Kind, wenn die Teenie-Welle (an)-rollt und das Mutterschiff wackelt.- Das Nesthäkchen hat schnell verstanden, untertags ist Mama-auftank-Zeit und ich bemühe mich redlichst, dem gerecht zu werden, nebst dem Alltagskram.

    Ich für mich bin froh, gibts unser Familien-Bett. Da kann ich heimlich und leise das Jüngste anhimmeln und bewundern, streicheln und einlullen.-

    Auch hier, ist am Ende des Tages Mama-Lila und Papa-Lila müde und etwas erschöpft. Oft, naja meistens wird s auch spät und der Wecker klingelt sehr früh… und doch, die Jahre vergehen so schnell. Die grossen Drei wandern schnell und beständig Richtung Volljährigkeit, Kind Nr. 3 hatte gerade „Halbzeit“ gefeiert. –
    Sei lieb gegrüsst, Lila

  11. Hallo,

    wie schön geschrieben.
    Und ich kenne das auch: Als ich „nur“ ein Kind hatte, da war ich völlig fertig am Ende des Tages, schwer beladen mit der Verantwortung und ja, auch richtig unfrei. Jetzt habe ich drei und wenn ich nur mit einem unterwegs bin, fühle ich mich so leicht wie eine Feder, voller Tatendrang, unbeschwert. Vor drei Jahren unvorstellbar für mich. Die Zeiten ändern sich so schnell.
    Ich habe ja nur drei Kinder, da ist es leichter – ich habe dank der Unterstützung meiner Mutter und meines Mannes mit Minilama zwei mal in der Woche exklusive Mamazeit: Kinderturnen und Schwimmen – da gehen nur wir beide hin, vorher gibt es schon mal was Leckeres vom Bäcker, nachher gehen wir manchmal in die Bücherei. Das genießen wir beide richtig. Und freuen uns wieder auf den Rest der Herde, wenn es wieder heim geht.

    Liebe Grüße,
    Lamasus

  12. Raniso sagt:

    Wow Bora, so ein schöner Post!!! Und auch hier laufen Tränen der Rührung…
    Knuddels, anja

  13. petra sagt:

    Ein wunderschöner berührender Text ❤ Ich spüre die Liebe förmlich Fliessen und kann es auch gut nach empfinden ! Welch eine Gabe so schreiben zu können ! Alles Liebe für dich und deine Süss en

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