like Instagram 14

Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

DSC_1796Heut abend muss gebacken werden. Linzerguezli. Für den Schul-Geburtstags-Znüni von Kind2, den ich doch tatsächlich -nach all dem Stress neulich– vollkommen verdrängt haben muss. Nun wird er nachgeholt, der süsse Znüni. Morgen. Was bedeutet: Heute Backen mit Bora nachts um halb zehn oder so…
Immerhin kam Sonntag ein ordentlicher Geburtstagskuchen auf den Tisch, einer nach Wunsch sogar und mit Kerzlis und dann so was wie einem schwuppduwupp hingeplatschter Schokoladenguss obendrauf (dass besagter Kuchen jeglicher weiterer Verzierungen entbehren musste und erst etwa zehn Minuten vor dem Insbettgehen verputzt werden konnte, verschweige ich wohl besser…)
Na, auf alle Fälle stammt daher dieses Foto. Vom sonntäglichen Geburtstags-Kuchenbacken. Und ich stelle es jetzt einfach mal ein, in Ermangelung aktueller Guezlibackbilder und repräsentativer Blogpostfotos überhaupt. Drückt mir die Daumen, dass die Kinder bald schlafen- dann schaff‘ ich es vielleicht, nach all der Backerei, noch an die Stricknadeln, ein zweites Babyfinkli anschlagen (jep, der Abend gestern war recht fruchtbar, was die braune „Tosh Chunky“ anging)…

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3 Kommentare zu like Instagram 14

  1. Oh liebe Bora, wann machst du das alles? Backen, stricken, bloggen – ich bewundere das gerade sehr. Ich habe so viele Ideen für meinen Blog, aber ich weiß einfach nicht wann. Und der Haushalt ist hier in der nicht enden wollenden Krankheitsphase auch eher mäßig, aufräumen könnte helfen…
    Ich schicke dir liebe Grüße und genieße einen kurzen Moment der Ruhe, ganz allein im Haus.
    Sternie

    • kirschkernzeit sagt:

      Ohje, ich weiss schon, beim Bloggen sieht das immer nach wahnsinnig viel aus, aber das täuscht echt: ich schaffe gar nicht so viel,wenn man es genau betrachtet! Das Bloggen, das kostet schon viel Zeit, aber ich mach’s so gern und mit so knappen Posts wie den Instagram-Posts geht es auch recht fix und macht irre viel Spass. Stricken tu ich vor allem abends, wenn die Kinder schlafen und ich mich bei einem Hörbuch entspanne (oder auch mal bei einem Filmchen in Youtube, offen gestanden 😉 ) Ich muss bloss aufpassen, dass der Schlaf nicht allzu sehr darunter leidet, also geb ich mir Mühe, spätestens um elf das Licht zu löschen… Und ehrlich; Gebacken habe ich kaum je, seit ich das Baby habe! Da mussten zum Teil die Jungs dran glauben, wenn mich das Heisshunger nach Kuchen überkam 😉 Ich glaube, so ein Blog gaukelt einem schnell einmal vor, dass da jemand unheimlich viel leistet- dabei ist es wahrscheinlich nur das Rampenlicht, das plötzlich auf all die Dinge fällt, die einem wichtig sind und Freude machen, das Stricken also, oder ein hübsch hergerichtetes Eckchen (während der Rest des Zimmers trotzdem -unsichbar- im Chaos ertrinkt). Mir macht es viel Freude und auch ein bisschen Mut, wenn ich über die Dinge schreiben darf, die mir am Herzen liegen und mir Freude machen- und all den Kram vergessen darf, für einen Moment, die eben NICHT gelingen oder mal wieder nicht geschafft sind… Aber DA sind sie trotzdem, lass dir das versichern. Mehr als genug. Ich muss mich manchmal regelrecht zusammennehmen, um mich zu verzweifeln, wenn ich, kaum habe ich EIN Zimmer aufgeräumt, all die anderen Zimmer sehe… ein nimmerendender Kreislauf, ich weiss schon… Und wenn man krank ist, ist das schlichtweg zu viel, du Arme! Ich hoffe so, dass du bald wieder auf dem Damm bist!

      • Lieben Dank für deine so lieben Worte und die Ehrlichkeit Bora. Ich weiß genau was du meinst, diese Freude über die schönen Dinge bloggen zu können, Spaß macht es mir ja auch! Ich habe heute sogar wenige Minuten am der Nähmaschine gesessen, zwar nur um eine Hose zu reparieren, aber das war ganz egal. Es tut einfach gut etwas zu SCHAFFEN – ein Ergebnis in den Händen zu halten. Und backen, das tue ich immer, wahrscheinlich fast so oft wie du strickt, ohne kann ich einfach nicht. Schade, dass du so weit weg wohnst, sonst hätte ich dich und deine Lieben jetzt einfach zum Kuchen eingeladen.
        Ich wünsche dir einen ruhigen Abend!

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