Botschaften

Ich bin umzingelt von Botschaften. Tag für Tag, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde. Allein meine Kinder weben mich ein in Worte, Gesten, Blicke, und alles hat seine Bedeutung, seinen Grund, seine message
Und trotzdem sind da Zeiten, in denen ich mich dabei ertappe, wie ich plötzlich regelrecht zu suchen beginne nach etwas, das zu mir spricht; nach Botschaften des Trostes oder Ermutigung oder nach einem ganz bestimmten Anstoss.
Als ich gestern Amanda Soules Message-Post las, fühlte ich mich so angesprochen… eine Botschaft für mich?

Ich hinterliess folgenden Comment (in frischfröhlich stümperhaftem Englisch) auf ihrer wundervollen Site:
Dear Amanda; the daily reading of your blog is often something like a
message to me. The way you’re living has become kind of a goal for me,
because my feeling reacted so intesely to your blog that I
realized, there were (and still are) such a lot of things I miss in my
own life, and circumstances which made (and make) me sad and exhausted.
I know about the way you’re using your blog as a reminder of the
bright sides of life and motherhood, but I take it as a guide anyway
directing me to a better and more honest way of living. I wanted to
tell you this once again, because I write so seldom here, but read
every word you share in this place!
When I read (on your pictures above) the message you wrote to yourself, it just feels like a
message to me too- today was SUCH a hard day, an everydaylifeday, but
full of tiredness of it all, of tears inside me I couldn’t either
understand nor show, of the inner need to break out and find my inner
self under the mother-skin… I was unable to be the mother I actually
wanna be today, that’s for sure. I was not patient, not kind, not
gentle, nor funny or aware of what my childern needed (well maybe I
was at some moments, but it feels like I NEVER managed to be like that
today… And the feeling is what counts, isn’t it?)
After your post I feel more grounded. In a strange way comforted. I’m
going to write a message to me too right now, I guess…
Thanks for beeing here!
Bora from Switzerland
Manchmal ist es gut, anderen zu sagen, wie gut sie einem tun.
Und manchmal ist es gut, den Botschaften zu lauschen, die aus uns zu uns selber sprechen…
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9 Kommentare zu Botschaften

  1. Da fällt mir mein „Büro“ ein – früher hatte ich einen Schreibtisch, wo sich alles für die Arbeit befand und dort hatte ich Karten mit schönen Texten gerahmt und rundherum aufgehängt… wahrscheinlich muss ich ein paar Jahre warten, bis ich wieder so ein Plätzchen kriege, das Renovieren geht wirklich langsam voran, wenn draußen viel Arbeit ist… aber wahrscheinlich bin ich die nächsten Jährchen ohnehin Fulltime-Mama :)))

  2. mausekind sagt:

    due message spricht mich auch sehr an. und bringt viel input den man verarbeiten muss…ich habe manchmal und in letzter zeit immer mehr den drand diesen ganzen input für mich mal zu ordnen…da brauche ich zet für…einen tag für mich allein wäre es wert!!!

  3. Kaffiknopf sagt:

    Tolle Fotos und Botschaften hast du da – Danke!

  4. nik sagt:

    Ich weiß genau, was du meinst. Ich habe das öfter mal mit Plakatwänden. Da steht dann genau, was ich jetzt brauche. Oder der Titel eines Songs im Radio.

    Interessanterweise funktioniert das aber nur, wenn ich aufnahmebereit bin, wenn ich das innere Gleichgewicht habe, das mir zur Zeit leider so fehlt. So viele Ungewissheiten, neue Anfänge, neue Ängste aber auch Hoffnungen in meiner Welt, lassen mich zur Zeit sehr straucheln. Da helfen dann auch keine Botschaften mehr, weil ich sie nicht sehe.

    Wenn es soweit ist, sendet mir mein Körper sehr klare Botschaften. Die Bauchspeicheldrüse die schmerzt, weil mir die Mitte fehlt und das Ohr, das wie beim Start im Flugzeug einfach zu ist und nichts mehr hören will. Dann weiß genau, ich bin aus dem Lot.

    Was helfen würde, wäre Yoga und meditieren. Um den Empfänger wieder auszurichten. Die Mitte zu finden. Ich weiß nicht, warum ich es nicht tue. Vielleicht muss man auch mal aus dem Lot geraten, um sich selbst wieder zu finden.

    Ganz liebe Grüße, nik

  5. nik sagt:

    PS: Und Bücher habe ich ganz vergessen. Mir laufen immer genau die Bücher über den Weg, die ich gerade brauche. Ohne dass ich danach gesucht hätte. Ich hätte oft auch gar nicht gewusst wonach ich suchen sollte. Hab ich dir schon mal Wayne Dyer empfohlen? Den solltest du mal lesen. 🙂

  6. kirschkernzeit sagt:

    @kreativberg: so ein Plätzchen für dich wirst du wieder haben- auch als Mama von dreien. Es kann auch eineEcke für dich sein, wo du Sprüche aufhängst, aber es wird deine sein…
    @mausekind und Nik: das hört sich so vertraut an… auch bei mir scheint so vieles unausgegoren zu sein und ich fühle, wie ihr, das Bedürfnis nach Zeit für mich und Nachdenken ohne Eile… Was ihr schreibt hört sich interessant an; ich bin gespannt, welche Veränderungen kommen werden für euch…
    @Nik: danke für den Buchtipp! Du sprichst mir aus der Seele, was Bücher, Songs etc. angeht: genau das habe ich gemeint!
    @Ivalou: cu tomorrow! Freumi!

  7. Kaffiknopf sagt:

    hehe – wir sehen uns? das ist ja eine Überraschung! oder eine verwechslung 😉 Hier schreibt der Kaffiknopf, aber ich bekomme meinen Googlenamen nicht geändert, so hieß mein blog vor dem Relaunch …

  8. Kaffiknopf sagt:

    huch, es hat ja doch geklappt mit dem Ändern – jetzt habe ich bestimmt für Verwirrung gesorgt. Also Ivalou ist jetzt Kaffiknopf – aber eine andere als du wohl noch kennst ähem. Schönes Wochenende!

  9. kirschkernzeit sagt:

    @kaffinkopf: ups… Ich hab' dich tatsächlich verwechselt… Schönes Wochendende dir auch!

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