Siebenmal dankbar…

Für 7 Tage möchte ich mich zurück besinnen auf die schönen, kleinen Kostbarkeiten,
die dieser Tag für mich bereit hält.
Ein bisschen zelebrierte Dankbarkeit, weil’s wunder tut und ich mich freue,
gesund und frei und in wunderbarer Weise mit ganz, ganz vielem Guten gesegnet zu sein.

DSC_8485-001

Die kleine Lücke zwischen diesem Post und dem letzten hängt direkt mit diesem Foto hier zusammen. Mit einem dieser guten Gründe, dankbar zu sein und mich reich zu fühlen.
Die Tage waren voll und bewegt zum einen, angereichert mit Dorf-Festivitäten, Begegnungen, neuen Erfahrungen – und zum anderen dann auch wieder ein bisschen träge und langsam, als Ausgleich wahrscheinlich *zwinker*.
Der bewegte Teil vor allem hat mich sehr dankbar gemacht. Dankbar für das Dorf, in dem ich mit meiner Familie leben darf. Dankbar für diese wundervolle Schule, wo jeder jeden kennt und Gespräche noch ganz unbefangen, von Mensch zu Mensch möglich sind, wo ganz direkt spürbar wird, wie das Kind im Vordergrund steht, in all seine Facetten, in jeder Stufe seiner Entwicklung. Dankbar für die in meinen Augen wirklich enorme Vielfalt an Erlebnis-Angeboten und Ideen, mit der Gemeinde und Schule unsere Kinder beschenken. So viele Bereiche, wo ein Verein Platz macht für die Jugend. So viele ganz, ganz besondere Anlässe, in denen auch unsere Jungen bis Jüngsten ihren aktiven Part zugeteilt bekommen. So viele fest im Jahreskreis eingebettete Dorf-Feier-Tage, wo alt und jung wirklich gemeinsam feiern und das Leben geniessen dürfen. Es ist wie ein Wunder, solche Dinge zu sehen. Gerade für mich als Mutter. Zu sehen, wie meine Kinder integriert, akzeptiert, in die Dorf-Gemeinschaft eingebettet werden, und das nicht von mir, sondern von aussen, vom Dorf selber…
Hier sehr ihr zum Beispiel Kind1 (mit seiner offiziellen Genehmigung, by the way), wie er Drinks mixt am Cocktail-Stand unseres letzten Dorf-Fest-Tages. Alkohol-freie Drinks natürlich.
Genau das war nämlich das Ziel des genialen Null-Promille-Bar-Keeper-Kurses -gesponsert von unserer Gemeinde, der Kirche und dem Blauen Kreuz- mit dem er kürzlich einen ganzen ziemlich ausgedehnten, spannenden und sehr bereichernden Nachmittag erleben durfte, gemeinsam mit anderen Jugendlichen aus unserer Mitte mit und tollen Leitern, die -genau wie ich- finden, Partystimmung, Genuss und „das gewisse Etwas“ müssen nicht mit Alkohol, Rausch und Kater zusammenhängen…
Wie viel so etwas nützt? Keine Ahnung.
Was es bringt? Eine ganze Menge! Nur schon der Kurs selber. Nur schon diese kleine, ofizielle Barkeeper-Schicht inmitten des Festtags-Trubels. Das Gefühl, dass noch sehr viel Neues, Unbekanntes vor ihm liegt. Das Gefühl, dazu zu gehören. Das Gefühl, in eine Gemeinschaft hinein zu wachsen, der man etwas wert ist und die sich freut auf und über die jungen Menschen in ihrem Kreis.
Ich war so stolz, als ich ihn so sah. Ganz ernsthaft, so voll und ganz da, so gepackt und in seinem Element, so jung und doch kein Kind mehr, so… so unverkennbar auf dem Weg. Und alles andere als allein dabei.

Manchmal träume ich wieder von meinem Bauernhof und dem ländlichen, einfachen Leben, das ich eines Tages vielleicht führen werde. Aber ich muss zugeben; Es eilt mir nicht mehr damit. Im Moment ist anderes wichtig. Auch für meine Kinder. Im Moment bin ich einfach nur glücklich und dankbar, hier zu leben.
An einem Ort mit Augenblicken … wie diesem hier…

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Dieser Beitrag wurde unter Augenblicke, aus meinem tagebuch, besondere Tage, Dankbarkeit, Familienalltag, Kinder veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu Siebenmal dankbar…

  1. Wie schön, dass ihr euch in eurer Heimat so wohl fühlt!
    Euer großes Kind wird wirklich schon ganz schön groß!
    Liebe Grüße,
    Kathrin

  2. Kristina sagt:

    Es berührt mich sehr, wie Du über Deinen Sohn schreibst. Was haben Deine Kinder Glück mit Dir! Grüße vom Mittelrhein, Kristina

  3. Raniso sagt:

    So schön wie du das beschreibst! Und ich bin froh, dass im Moment alles stimmt so wie es ist! Träume und Sehnsüchte sind etwas Schönes, aber manchmal lassen sie uns den momentanen Alltag etwas gar trist erscheinen, gell?!
    Ganz liebi grüäss, anja

  4. Es ist schön, wenn junge Menschen so integriert werden, gefordert und gefördert. Ich wünsche mir, dass meine Kinder auch eines Tages solche Möglichkeiten bekommen, aufgefangen werden von einer Gemeinschaft, die neben der Familie viel Sicherheit und Anregungen bringt!
    Ich habe Deinen Blog erst vor Kurzem entdeckt und ich habe mich ein bisschen umgeschaut. Es gefällt mir sehr hier 🙂
    ♥lich, Carmen

  5. Kerstin sagt:

    Es gibt ja dieses Sprichwort,dass es eines ganzen Dorfes bedarf,ein Kind zu erziehen….da ist schon ein bißchen Wahrheit dran, natürlich ist es die Familie, die Liebe und Geborgenheit gibt aber eine Gemeinschaft, wie ein Dorf oder Nachbarschaft vermittelt einem Kind oder Jugendlichen viel über den respektvollen Umgang miteinander,Sozialkompetenzen; wie man so schön sagt.
    Schön, dass ihr in einem solchen Dorf wohnt.
    Liebe Grüße Kerstin

  6. Elke sagt:

    Liebe Bora, das macht wieder Mut im Dorf zu leben. Ich habe festgestellt ich kann vieles positiv oder negativ sehen grad so wie ich es heute will… und damit fahre ich auf meinen Dorf gut damit. Wie der andere Mensch grade drauf ist….ist mir egal. Liebe Grüße von Elke… die von draußen die Schäfchen hört.

Schreibe einen Kommentar zu Elke Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.