Mit liebem Gruss von der Puppenhebamme

Sobald man Kinder hat, holt sie einem ein; die Puppenfrage. Braucht mein Kind überhaupt eine Puppe? Welche Art von Puppe? Aus Kunststoff vom Kaufhaus? Aus Stoff, Wolle und Watte? Fremdgenäht? Selbstgemacht? Mädchenpuppe, Jungenpuppe, solche mit fremdländischer Hautfarbe (finde ich persönlich ganz, ganz toll – wenn das Kind es auch mag) Und wie viele davon? Eine einzige Lieblingspuppe, die einem überallhin begleitet? Oder je eine für verschiedene Möglichkeiten, zum Baden zum Beispiel, fürs Draussen-im-Matsch-Spielen, zum Schlafen und Kuscheln? Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Puppen-Adoption? Ab welchem Alter? Und nicht zuletzt; Wer wählt sie eigentlich aus, diese Puppe(n)? Mama und Papa, nach ihren Kriterien und ihrem Geschmack? Oder das Kind selbst, so wie es zu ihm passt, so wie es sich wie es sich wohl fühlt beim Spielen und Sein?

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Ich finde diese Fragen manchmal ganz schön schwierig. Nach wie vor. Und irgendwie war ich gar nicht so unglücklich, als meine Jungens mir das Beantworten insofern leicht machten, indem sie Puppen jeder Art von Anfang an ignorierten und stattdessen augenblicklich und zielgerichtet auf Legos, Autos und Fussbälle los steuerten…
Mit meinem Mädchen dann, zog Imke bei uns ein. Die kleine, unglaublich süsse Imke aus Stoff, Wolle und Flies, liebevoll von Hand genäht von Heikeleien. Die allererste Puppe meiner Tochter, vor allem aber auch meine Puppe, wenn ich ehrlich bin. Ich liebte sie damals, ich liebe sie heute. Auch Mamas sind manchmal noch die Mädchen von früher.
Imke -wir nannten sie bald schon einfach „Püppi“- wurde mit viel Freude geknuddelt, geherzt, mit unsichtbaren Puppenmahlzeiten gefüttert und tagein, tagaus herumgeschleppt. Aber sie war ersetzbar, wie sich herausstellte.  Eines Tages traf mein Mädchen im schier unerschöpflichen Spielzeug-Fundus meiner Mama auf die überaus scheussliche (gottseidank wenigstens dunkelhäutige) Plastik-Babyborn meiner Schwestern und entdeckte, dass sie dieses steife Ding, das tatsächlich wie ein Gummi-Entchen quietschte (!), wenn man sie am Arm drückte und sogar – was für eine Aufregung!- einen richtigen Popo unter ihrem Höschen versteckt hielt, mindestens so spannend fand wie die kleine, schlichte, schon altbekannte Püppi, mit der sie bisher aufgewachsen war.

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Ich liess ihr diese Freude. Babyborn war nur geliehen, Babyborn blieb nur geliehen. Für mich war das irgendwie wichtig und entlastend. Auf diese Art durfte mein Kind – so lange wie sie es brauchte- ein wenig Plastikpuppenluft schnuppern, nach Herzenslust spielen, austesten, ohne dass ich meine eigenen Werte dafür opfern musste. Ich möchte diese ganze Plastikwelt nicht per se verteufeln, obwohl sie mir zutiefst fremd, suspekt und alles andere als anziehend vorkommt. Ich möchte aber auch nicht zu tief in ihr eintauchen, nicht wirklich in ihr leben. Da sind so viele Stoff-, Holz- oder Metall-Alternativen für fast alles, und das meiste davon finde ich alternativ tatsächlich viel schöner, gesünder, wert-voller, sinnlicher und anregender. Und wenn nicht, dann möchte ich ehrlich sein dürfen zu mir selbst und zu meinen Kindern und… ja, auch Plastik eine Chance geben, dann wenn ich wirklich Vorteile sehe, was vorkommt, manchmal, selten zwar, eigentlich sehr selten, aber Lego zum Beispiel sind hier im Hause Kirschkernzeit -vor allem in der Jungsecke- kaum noch wegzudenken. Es ist wie das kurze, wohl überlegte, rasche Öffnen einer wichtigen Tür, die dann sofort wieder geschlossen wird und auch geschlossen bleibt, es sei denn für Ausnahmen, die ihren Platz haben sollen in meinem Zuhause.

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Was Babyborn betraf, spielte die Zeit gottseidank für mich. Mein Mädchen  bekam  ein Schwesterchen und diese schon zu ihrer Geburt von Tinki eine wunderhübsche, selbst genähte Waldorfpuppe. Und als sich mein Baby als ebenso grosse, wenn nicht sogar noch leidenschaftlichere Puppenmutti als ihre grosse Schwester entpuppte, der die Liebe zu ihrem ganz speziellen, handgenähten Puppenkind (und zu überhaupt allen Puppen und Plüschtieren dieser Welt) richtig ins Gesicht geschrieben steht, da bekamen auch für mein Mädchen Stoffpuppen wieder einen ganz neuen Stellenwert.

Babyborn verliess uns wieder. Für immer, wie ich glaube. Aber Püppi erschien uns mit einem Mal viel zu klein für meine inzwischen schon so gross gewordene Grosse…
Eines Abends, kurz vor ihrem 5. Geburtstag, setzte ich mich an den Computer und durchforstete das www. nach schönen, handgemachten Stoffpuppen. DaWanda, mit seiner vor herrlichen Ideen und Möglichkeiten richtiggehend überquellenden Kinder-Ecke, erwies sich als wahre Goldgrube. Hier findet man -von grüner Kinderkleidung, Näh-E-Books (toll finde ich zB. das hier), über Kinderzimmer-Möbel und Schulsachen (besonders schön auch das Tier-ABC) bis hin zum Wichtigsten, dem Spielzeug, alles, was das Herz begehrt. Und noch viel mehr. Erst noch handgemacht.

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Innerhalb einer langen, spannenden Quer-durch-DaWanda-und-weiter-hinaus-ins-www.-Forschungs-Reise sammelte ich ein paar Puppen-Vorschläge für mein Mädchen zusammen. Zum Auswählen.
JuniKates Sonntagskinder zum Beispiel mochte ich auf Anhieb total gerne. Sterntaler vom KleinenkRa fand ich auch total süss und beim Anblick von Puppenbaby Nina aus dem Atelier Lavendel wurde ich ganz schwach vor Entzücken. Julchens Struwwelpeter-Kinder sind einfach wahre Herzensbrecher und an Jennifers Puppen gefällt mir dieses Persönliche, die offensichtlich Warmherzigkeit, mit der sie gemacht werden und die in jedem ihrer Puppenposts sofort sicht- und spürbar wird.
Doch mein Mädchen wählte ein ganz anderes Puppenkind für sich: Ein Waldorf-Mädchen von der Puppenhebamme, die sowohl bei DaWanda als auch in ihrer eigenen Puppenklinik anzutreffen und jedes Mal mit Leib und Seele dabei ist, wenn ein neues Puppenkind das Licht der Welt erblickt. Der Moment, wo meine Tochter und ich nebeneinander vor meinem Laptop sassen und gemeinsam Schritt für Schritt ihre ganz persönlich Wunsch-Puppe zusammenstellten, war sehr, sehr speziell für uns beide. Aufregend und unheimlich fröhlich. Und auch das Warten -eine Puppenhebamme hat alle Hände voll zu tun und die Wartezeiten können lange ausfallen (3 Monate dauerte es bei uns)- fiel nicht weiter schwer, weil mein Mädchen wusste; Hier entsteht ein Puppenkind, mein Puppenkind. Das braucht Zeit, und es wird wunder- wunderhübsch werden.

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Und wunderhübsch wurde sie auch, die Stoffpuppentochter meines Mädchens. Wunder-, wunderhübsch sogar.
Gestern ist sie bei uns angekommen, liebevoll verpackt und mit Schmusedecke, Postkarten und einem sehr persönlich gehaltenen Info-Willkommens-Brief versehen. Alles ist so, wie meine Tochter es sich gewünscht hat, von den weichen, goldgelben Kräuselhaar-Zöpfchen über das Rosenblüten-Fliegenpilz-Wendekleidchen und die grün-weiss-gepunkteten Leggins bis hin zu den blauen Augen und den zum Strickjäckchen passenden knallpinken Hausschuhen. Hier steckt so viel Liebe drin, so viel Sorgfalt in jedem Stich. Und diese Liebe scheint überzuschwappen wie Wasser am Rand eines bewegten Sees. Es ist Begeisterung, die ansteckt, die ganze Ereigniskette hindurch: Die Puppenhebamme bei ihrer Puppenkinder-Arbeit, ich, wie ich fasziniert Link um Link zusammensammle, mein Mädchen beim Aussuchen von Haarfarbe, Augen und Kleidchen, später Stoff, Nadel und Faden -ein Waldorfkind im Entstehen- wieder in den Händen der Puppenmacherin… und schliesslich mein Mädchen, das endlich seine Puppe in die Arme schliesst. So viel Seele. Begeisterung. Und Lebensfunke.
Babyborn ist längst schon vergessen.

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Rosalie soll sie heissen, die neue Stoffpuppe meines Mädchens.
Willkommen, du Puppenkind! Du bist genau, auf was wir gewartet haben…

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15 Kommentare zu Mit liebem Gruss von der Puppenhebamme

  1. Frau Krähe sagt:

    Oh Bora, du ahnst gar nicht, wie du meinen „Nerv“ triffst mit diesem Post. Nachdem der Frischling seine Puppen mit Verachtung gestraft hat, würde es mich freuen, beim Mädchen eine Puppenliebe erwachen zu sehen. Deine Fragen sind so wahr. Bei der ersten Puppe werde wohl ich entscheiden, später soll (falls gewünscht), das Kind wählen dürfen. Danke für die vielen tollen Links.
    Liebe Grüsse, Martina

    • kirschkernzeit sagt:

      Phu, da bin ich aber froh, dass dich meine fast schon viel zu vielen Links nicht nerven, sondern freuen! Ich wollte einfach meine Lieblings-Shops mit euch teilen, aber jetzt sieht der Post schon ein bisschen arg Link-rot aus… 😉
      Liebe Grüsse!
      Bora

  2. Wie wunderbar!
    Hach, das weckt Puppenoma-Gefühle in mir. Nie hätte ich das geahnt. Auch meine Mama warnte: Du hast Dich nie für Puppen interessiert. (Ich dachte nur: Vielleicht weil ich die falsche hatte!?)
    Tausend Fragen stelle auch ich mir. Welche ist die Richtige, wie groß, wie schwer und wieviele Details? Und wann? Und dann widerum zweifelte ich, dass braun die falsche Hautfarbe für meine Blonde sei. Und beim Machen war ich unzufrieden – wieder einmal unnötig! Mein Mädchen fragt nicht, hat keine Ansprüche: Sie nimmt in den Arm und kümmert sich. Liebevoll. Auch Mamas erstes Puppenmachwerk.
    Seitdem folge ich manchem Puppenmacherinnenblog. Und persönlich mag ich die ohne Ohren, Bauchnabel, Stupsnase, Popo, Kniegrübchen usw. am Liebsten.
    Erstmal reicht uns Sissi (sonst wird es auch eng im Bett). Aber ich bin schon gespannt wie es in unserem Puppenhaushalt weitergeht.
    Danke für’s Zeigen. So schön festgehalten.

    • kirschkernzeit sagt:

      Also, eine mamagemachte Puppe ist für mich wirklich das Höchste, weisst du, und ich stecke voller Bewunderung für das, was du für deine Tochter zustande gebracht hast; Sissi ist ganz zauberhaft! Ich kann mir vorstellen, dass die Hautfarbe für sie auch kein Problem oder sogar mit sehr guten, warmen Erinnerungen verbunden ist, nach eurer gemeinsamen Reise nach Afrika. So hält Sissi so quasi ein STückchen Geschichte mit fest für deine Kleine… Ich selber wünschte, ich würde mir so eine Puppe mal zutrauen… Aber irgendwie fehlt mir dafür einfach der MUt. Vielleicht für Kind Nr.5 dann? Wer weiss…

      • Ich habe mir ja so den Kopf zerbrochen und irgendwann gedacht: Mach einfach. Sie wurde nicht wie ich es mir vorstellte. Aber das kann man ja vorher gar nicht wissen. Wie bei den Kleinen unter unseren Herzen!
        Sissi erinnert uns tatsächlich an dieses wunderschöne Familienabenteuer. Für unser Mädchen hat das wohl noch nicht viel Bedeutung. Aber der dunkle Stoff, der ist auch pflegeleichter. :o)
        Trau Dich nur. Steck viel Liebe rein. Und es wird ein wunderbarer Begleiter. Kannst ja auch erstmal mit einem Knuddelpüppchen anfangen. Das will ich auch für’s Baby machen. Eine Puppe hat ja noch Zeit. Hach die Puppen.

  3. Sabine sagt:

    Liebe Bora,
    auch meinen Nerv hast Du getroffen mit diesem Post. Ich kann mir vorstellen, wie aufregend es war, die Puppe “ zusammenzustellen“ und noch aufregender als sie bei Euch eintraf. Eine wunderschöne Puppe ist das übrigens, so hätte ich sie auch gewählt und meine Tochter sicherlich auch.
    Mit Deinem Beitrag erinnerst Du mich daran, dass ich doch schon lange, die vor zwei Jahren angefangene Puppe, fertigmachen möchte.
    Im Herbst vergangenen Jahres nähte ich zwei Puppen für den Kindergarten-Weihnachtsmarkt.
    Dem Puppen machen möchte ich wieder verstärkt nachgehen, unbedingt!
    Alles Liebe
    Sabine
    P.S. Ich liebe die Plastikpuppen auch nicht, trotzdem wohnen hier zwei oder drei. Wobei die Dritte ein Badebaby von Käthe Kruse ist und somit für mich vertretbar, aber nur diese eine.

    • kirschkernzeit sagt:

      Jetzt ist meine Antwort beim Tippen noch verschwunden… Also, auf ein Neues: Mach unbedingt weiter mit Puppenmachen! ich finde das einfach klasse, wenn jemand so kreativ ist und hätte mir für meine Tochter und mich auch so einen Marktstand gewünscht, wo wir uns die Puppen live ansehen können und sie sich -vielleicht- Hals über Kopf in ihr neues Puppenkind hätte verlieben dürfen. Toll, dass du das so machst!
      Ich wünsche dir ganz viele schöne, ermutigende Werkstunden- und eine gute, begeisterte Käuferschaft 😉
      Liebe Grüsse!
      Bora

      • Sabine sagt:

        Verkauft wurden die Puppen im Kindergarten leider nicht.
        Eine wurde dann dem Kinderhospiz gespendet und die andere wohnt nun im Kindergarten. Weitere zum Verkauf werde ich nicht machen, nur für meine Tochter oder zum Verschenken, dafür sehr gerne.
        Ich habe das aus Büchern gelernt, vielleicht wäre das auch etwas für Dich.
        Trau Dich ruhig mal ran, das ist gar nicht so schwer wie es aussieht.
        Wie Fräulein Rucksack schon geschrieben hat, evtl. erstmal ein Knuddelpüppchen für Euer Baby.
        Liebe Grüße
        Sabine

  4. Jenny sagt:

    Und das letzte ein wunderschönes Foto…. Hach…! Ich schmelze dahin.

    (*psst… und bin ein klitzekleines bisschen ziept es im Herzen… sollte das wohl ein Eifersuchtsfünkchen sein…?*) Muss wohl daran liegen, dass Ihr für mich was ganz Besonderes seid, schade, dass wir uns nur virtuell kennen… (bitte nicht falsch verstehen, ich verstehe das vollkommen, aber Gefühle…)

    Jedenfalls freue ich mich, dass die Liebe so offensichtlich zwischen Menschen- und (Stoff!)Puppenkind erwacht ist.

    Und 1000 Dank fürs Verlinken, ich schätze es sehr und kann das auch noch sehr gut gebrauchen.

    Ganz liebe Grüße von Jenny

  5. Susanne sagt:

    Die Puppe ist allerliebst! Meine Mama hat mir wunderschöne Puppen selbst gemacht, und mit grösster Hingabe Puppenkleider genäht, Lederfinkli, etc etc. Wir haben alles noch. Unsere Söhne spielen aber sehr selten damit. JETZT, als Erwachsene, finde ich die selbstgerechten Puppen sehr schön. Damals mochte ich meine Sacha Puppe am allerliebsten. Und ich hätte sehr gerne auch eine Barbie gehabt. Bei uns habe es aber nur Naturmaterialien. Ich fand und finde diese Einteilung in „gutes“ und „schlechtes, unerwünschtes“ Spielzeug fürchterlich. Diese Kategorien waren auch im Essen vorhanden (nur frisches Essen, wenig Süsses etc) und zum Beispiel auch in der Lektüre (nur „wertvolle“ Bücher, kein Bravo, Mädchen etc). Das Resultat war, dass ich mir NIE MEHR von irgend jemandem sagen lassen will was „gut“ oder „weniger wertvoll“ ist. Ich lese (Annabelle und Bunte genau so wie Kleist und Joyce), esse (vor allem Bio aber auch Coca Cola, jeden Tag Süsses) und spiele ( zwar auch wie bei uns zuhause damals kein Fernsehen aber VIIIIIDL Internet) genau so wie ich es für gut finde. Meine Kinder dürfen viel mehr selbst auswählen als ich es durfte, auch Dinge, die ich nicht möchte, dass sie auswählen :-)) Ich geniesse es, nicht mehr „das Richtige“ zu tu 😉

  6. Liebe Bora,

    Rosalie ist ganz bezaubernd und das letzte Foto, hach…
    Ich war auch eine Puppenmama und hab meine heute noch, auch das von meiner Mama liebevoll selbst gemachte Geschwisterchen. Sie wurden überall mithingeschleppt, sind viel gereist und haben unfassbar viel erlebt, diese beiden Puppenkinder. Wenn ich sie ansehe, dann überschwemmen mich förmlich die Erinnerungen. Das wünsche ich deinem Mädchen auch!

    Ja, und genau das habe meinem Mädchen gewünscht. Doch – leider, leider – ist sie keine Puppenmama. Sie bemuttert nichts und niemanden und gibt nicht mal auf sich selbst acht…
    Sogar mein grosser Junge (der all die verschmähten Kuscheltiere meines Mädchens adoptiert hat und hingebungsvoll pflegt, versorgt und mit Liebe und Zuwendung überschüttet) hat für Puppen nichts übrig. Babys sind prima, davon hätte er gerne mehr in der Familie (echte, wohlgemerkt!!) aber Puppen…?! Nein, die sind nicht interessant.

    Darum freue ich mich mit dir umso mehr, dass ihr die richtige Puppe gefunden habt! Sie wird es bestimmt gut haben bei deinem Mädchen, denn bei euch haben es alle gut.

    Allerliebste Grüsse und hab ein schönes Wochenende,
    Kristina ♡

  7. Romy sagt:

    Liebe Bora, was für ein schöner Eintrag! Gerade hab ich für meine Enkelin (2 1/2) ein Puppenpaket abgeschickt mit all den liebevoll gefertigten Puppensachen, die meine Schwestern, meine Mama und ich gemacht haben. Vor vielen, vielen Jahren. Was für Bilder steigen da auf, wieviel Liebe steckt da drin. Selbst Schulranzen und Schuhe fehlen nicht, geschweige denn ein Taufkleidchen und Wickeltasche. Zum Glück spielt meine Kleine gern damit und die Wehmut wird von Kinderlachen fortgeperlt.
    Ganz viel schöne Zeit zum Spielen wünsch ich deinen Mädchen.

    • Liebe Romy,
      wie wundervoll das doch ist! Deine Worte haben mich sehr berührt, deshalb wollte ich dir eine Nachricht hinterlassen.
      Denn wenn ich mir vorstelle, wie viel Arbeit und Liebe in jedem einzelnen Stück (ein Puppenschulranzen – wie toll ist das denn?!) steckt, welche Erinnerungen da hoch kommen und dass diese Schätze alle weitervererbt werden an die nächste Puppenmama-Generation… Wie kann man da nicht gerührt sein? Wie lieb von dir, dass du es weitergibst.

      Ich finde es schön, wenn das so geschätzt wird, denn das haben sie verdient, die Puppensachen. Und der Anblick, wenn deine Enkelin damit spielt und glücklich darüber ist, das muss eine grosse Freude für dich sein.
      Hab viele glückliche Momente mit deiner Enkelin und sei lieb gegrüsst,
      Kristina ♡

      • Romy sagt:

        Liebe Kristina, wie schön, deine Gedanken zu lesen. Weißt du, ich wünsche allen Kindern, dass sie wirklich spielen dürfen. Und nicht vor fernsehern und elektronischen Scheinwelten „geparkt“ werden. Wir kommen alle mit so viel Fantasie und dem Wissen um Magie zur Welt. Das ist schön und sollte beachtet werden. Leider seh ich meine Enkelkinder meist durch „Skyp“, sie leben mit meiner Tochter und ihrem Papa auf einer farm in Kentucky. Vielen Dank, Romy

  8. raniso sagt:

    Ui, so ein gewaltig schöner Post! Und das letzte Bild… Herzallerliebst, einfach wunderwunderbar! Ob ich meinen Mädels vielleicht auch…?!?
    Und danke für die vielen tollen Links! Gar nichts zu viel… 🙂
    Ganz liebi grüäss, anja

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