Für mein Baby: Eine Wolldecke

Seit ich mich erinnern kann, ist da diese Liebe zu Strickdecken. Natürlich, Quilts sind auch wunder- wunderschön, echte Kunst sogar, und ja, ich mag Quilts, sehr sogar, aber eine Wolldecke… Das ist einfach etwas anderes. Vielleicht weil Wolldecken mir -im Gegensatz zum Quilt- von Kindesbeinen an vertraut sind? Oder weil sie sich anschmiegen wie nichts sonst auf der Welt? Weil sie niemals kalt zu werden scheinen und kaum Aufwärm-Zeit benötigen, sondern sich auch in klammen Winter-Nächten schön kuschelig warm anfühlen, kaum ist man drunter geschlüpft? Oder weil sie mich an damals erinnern, als ich Kind war, an die Freiheit und Arglosigkeit dieser Zeit, wo alles noch so einfach schien und ich die Welt noch fast ausschliesslich über das Gefühl, meinen Körper, die Fantasie wahrnahm?

Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht. Sie ist einfach da, diese Liebe.
Eine Wolldecken ist Wärme, Geborgenheit, Ruhe. Alles Dinge, die ich mir wünsche. Für mich. Und auch für meine Kinder. Ganz besonders für die ganz kleinen unter uns, die noch so viel Schutz und Wärme brauchen.

Bei meinem Babykind wird mir das immer wieder bewusst, wie sehr so ein kleines Wesen auf eine warme, schützende Ummantelung angewiesen sein kann. Nicht dass ich so genau erklären könnte warum, aber ich habe, schon seit sie auf der Welt ist, dieses sonderbare und ziemlich starke Bedürfnis, sie rundum in Wolle zu packen. Buchstäblich von Kopf bis Fuss. Mir kommt sie immer ganz verloren und schutzlos vor, sobald auch nur ihr Köpfchen unbedeckt ist, und Strumpfhosen-Füsse ohne zusätzliche Wollsocken oder warme Babyfinkchen, das geht gar nicht. Ganz egal ob draussen oder drinnen, ich wickle sie in Wolle und ein klein wenig auch in Watte, mein Babykind. Weil, sie scheint ein eher sensibles, empfindsames und etwas unsicheres kleines Menschlein zu sein, eines das selten „spricht“, und nur zaghaft lächelt, eines, das dafür alles um sich herum mit riesengrossen, dunklen Kulleraugen in sich aufsaugt, nachdenklich, manchmal mit gerunzelter Stirn, und wenn die Dinge zu schnell gehen oder Stimmen zu laut werden (ausser Mamas Stimme, die darf das merkwürdigerweise), dann weint sie und vergräbt sich an meiner Brust. Nicht alle meine Kinder waren so schutzbedürftig. Und bei keinem anderen hatte ich derart das Verlangen nach Wolle, Hüllen und Stille. Auf der andere Seite war auch keines meiner anderen Kinder bereits so früh schon so oft krank wie mein Babykind. Und vielleicht ist meine Intuition hier ganz einfach richtig. Mütter spüren manchmal womöglich wirklich mehr

Auf alle Fälle war es so in etwa in jener Zeit, in der mein Baby seine schlimme Harnwegs-Infektion mit sich herumschleppte, als mir auffiel, wie oft ich nach meiner Shalom griff, um sie damit zuzudecken.

Ich wickelte sie überhaupt in jede greifbare Decke, aber für meine Shalom lief ich gerne auch mal ein paar Zimmer weiter, nur damit ich mein schlafendes Kind darin einmummeln konnte. Ich glaube, es war die angenehme Schwere des eher dicken Gestricks, die mir gefiel und die mir genau richtig erschien für mein Baby.
Aber das Kind würde wachsen und meine Shalom die kleinen Füsschen bald schon nicht mehr zudecken können…

Und nun, naja, nun braucht es meine Shalom nicht mehr. Aus meinem Wunsch nach Wärme, Geborgenheit und Ruhe für mein Baby ist nämlich (u.a. damals) eine richtige, wollige Strickdecke geworden, schwer und träge und wunderbar anschmiegsam. In Farben, die mich an das Kind erinnern, das gerade jetzt, in diesem Moment, wo ich das hier schreibe, darin eingekuschelt neben mir liegt und schläft. Auch das Lila meiner Shalom ist dabei. Ich glaube, dieses gebrochene Lila war sogar meine Ausgangs-Farbe, wenn ich mich richtig erinnere. Das Braun stehr für Sicherheit, das Fliederweiss für Licht und Leichtigkeit. Denn wir brauchen beides, denke ich, den Rückzugs-Ort, aber auch die Frische und Lebendigkeit des Lebens ausserhalb des Nests.

Gerade -vor ein paar Tagen war das- als ich daran war, die allerletzten Reihen zu stricken, hatte ich so etwas wie ein Déja-Vu. Ich hatte gerade strickend in meinem Bett gesessen, den Laptop aufgeschlagen vor mir auf der Decke, auf dem Bildschirm das festgefrorene Bild einer weiteres Episode „MC Leods Töchter“, die ich kurz zuvor bei You Tube wieder-entdeckt hatte, und stand nun, mit einem Glas Wasser in der Hand, im Bad vor dem Spiegel, um mir die Zähne zu putzen. Mir war schrecklich heiss, denn es war bereits nach 2 Uhr morgens, und die Müdigkeit trieb mir den Schweiss aus den Poren.

„Ich könnte noch kurz duschen“, dachte ich- und fühlte mich augenblicklich zurückversetzt in jene letzten Tage kurz vor der Geburt meines Kindes, als ich Nacht für Nacht unten im Wohnzimmer sass, mich auf die staubige Farm von „Drovers Run“ enführen liess und dabei an einem gewissen, kleinen Pebbles-Westchen in Grün-Blau strickte. Für das Baby, das ich unter meinem Herzen trug und das bald geboren werde würde. Es war Sommer und furchtbar heiss und die Serie spannend und meine Nächte darum kurz und verschwitzt. Ich duschte ziemlich oft in jener Zeit. Manchmal auch um 2 Uhr früh…

Tja, meine Erinnerungen trägt sie bereits in sich, diese warme, wollige Streifendecke. Erinnerungen an „Drovers Run“, an die Ängste und Unsicherheiten dieser Schwangerschaft, Erinnerungen an Vorfreude und Neugierde, an die Schutzbedürftigkeit dieses kleinen Bündelchen Mensch und an das Wunder der Geburt, den Zauber dieser ersten Lebens-Monate, an Pausbacken, ein verschmitztes Babylächeln, weiche Haut und die knubbeligsten Speck-Beinchen, die ich je gesehen habe.
Nun liegt es an meiner kleinen Tochter, ihre eigenen Erinnerungenzu sammeln. Und ich hoffe, dass meine Decke sie noch lange Zeit darin begleiten wird.

PS. Ein paar Strick-Details: Ich habe meine Wolldecke aus „Andes“ von Drops  glatt rechts gestrickt, mit der (Metall-)Rundstrick-Nadel Nr. 7, 80 cm lang.
Die Strickprobe ergab bei mir (ich habe ziemlich locker gestrickt, auch weil die Decke immer schwerer wurde…): ca. 11 M/16 Reihen = 10 cm. Angeschlagen habe ich ca. 168 Maschen und dann gestrickt bis mir die Länge lang genug erschien, dass sie auch einem etwas grösseren Kind noch passt.
Die Decken-Masse sind ca. 155/ 135 cm und ich denke, ich habe etwa 10 Knäuel (à 100 Gr.) Wolle verstrickt, von jeder der 5 Farben ungefähr 2 (Die Farben heissen: Braun, Hellbraun, Erika, Altrosa und Perlgrau).
Jede 7. Reihe habe ich die Farbe gewechselt und am Rand eine Borte von 5 Maschen in Krausrippe gemacht, genau wie auch am Anfang und Schluss der Decke, wo ich 5 Reihen kraus rechts gestrickt hab.

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25 Kommentare zu Für mein Baby: Eine Wolldecke

  1. Raniso sagt:

    Bevor meine Mittagspause endet, habe ih noch kurz bei dir vorbeigeschaut und prompt ist da ein neuer wunderbarer Post! Die Decke ist wunderschön! Mir gefallen die Farben und Streifen sehr. Und schön gross ist sie. Ich bin sicher dein Babymädchen wird auch später viel Freude an ihrer ganz eigenen Wolldecke haben. Das ist ein richtiger Schatz fürs Leben!
    Und deine Kleine ist auch ein Schatz, zum Fressen. Ich hoffe euch am Sonntag zu sehen und ein bisschen fremd zbäble 🙂
    Ganz liebi grüäss, anja

  2. Marianne sagt:

    Bora, die ist wunderwunderschön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hab auch so eine gemacht, ganz ähnlich vom Muster her, aber andere Farben, kurz vor der Geburt meiner Jünsten. Aber es war Sommer, es war heiss, und ich häkelte, mit Baumwolle. Es ist nie und nimmer dasselbe!! Ich würde nie mehr eine Babydecke aus Baumwolle machen! Ich wünsche Deinem Sensibelchen viele kuschelige Stunden darin! Herzlich, Alchemilla

  3. Tinki sagt:

    wirklich schön – wunderschön! Mir gefällt es wie Du schreibst und wie sehr Du die Liebe zu diesem Projekt ummalst! Liebe Grüße Tinki

  4. Anne sagt:

    Eine wunderschöne Kuscheldecke hat Du fabriziert ! Man sieht das Kuschelige förmlich !! Richtig zum Wohlfühlen !Ich werde demnächst auch stricken für ein Baby , das im Sommer auf die Welt kommen soll.

    Dir einen lieben Gruß mal wieder aus Stralsund
    Anne

  5. Melanie sagt:

    Seufz….
    Wie schön!
    Liebe Grüsse mit fiebrigem aber sehr tapferen Babykind im Arm!

  6. missmenke sagt:

    Die Decke ist wunderschön geworden und ich weiß gar nicht, welches schöne Projekt ich (als „Handarbeits“-Beginnerin) zuerst starten soll. Immer noch versuche ich, DEN einen, passenden und perfekten Rock zu nähen; das Quilten ist eine gute Sache, um mit der Nähmaschine vertrauter zu werden, aber das Stricken… da habe ich irgendwie in den Genen, meine Großmutter kenne ich ausschließlich mit klappernden Nadeln in den Händen. Wunderschöner Artikel, Bora, hat mich berührt.

  7. Maschenbild sagt:

    Eine wunderschöne, kuschelige Decke in wunderbaren Farben!! Schön – einfach schön. Und sie wird Euch beide bestimmt viele, viele Jahre begleiten.

    Ich lese Deinen Blog jetzt schon einige Zeit mit und bin jedes Mal sehr berührt von Deinen wundervollen Posts – sie sind alle sooo schön geschrieben. Danke für diese vielen schönen & wahren Worte.

    Herzliche Grüße
    Ina

  8. Bora, ich bin hin und weg!! So eine wundervolle, große Decke für dein kleines Baby! Ich bin mir sicher, sie wird dein Mädchen ganz lange begleiten und stets in wohlige Wärme und Geborgenheit hüllen. Ich liebe Wollsachen auch für unseren Buben. Von der schweren Wolldecke seiner Urgroßmutter über die leichte bunte Häkeldecke seiner Tante bis zu meinen Mützen und Jacken und den gestrickten Schuhen/Patschen … J trägt auch sehr oft Strick! Auch wenn er ganz offensichtlich ein ganz anderer Typ ist als deine Jüngste – er ist total fröhlich, grinst alle Leute an, plaudert total viel und wirkt sehr ausgeglichen. Aber er braucht auch viel Ruhe und man muss ihn vor zu vielen Eindrücken beschützen, denn von zu viel Trubel ist er schnell überfordert. Und er war ja auch schon verschnupft, hatte eine bakterielle Infektion, Husten … und da muss ich ihn auch immer einmümmel und einkuscheln in alle möglichen Decken, Tücher, Schals und auch in meine Jacken 🙂

    Alles Liebe und viel Freude mit deiner wahnsinnig tollen Decke!! Selina

  9. isa. sagt:

    schön ist sie geworden, deine decke! und wie wahnsinnig viel arbeit da drin steckt, wahnsinn, ich habs gemerkt als ich für meinen kleinen buben eine decke gehäkelt hab, ich hatte sie angefangen im frühling 2011, in der hoffnung dass sie zur geburt (juni ’11) fertig sein würde. tatsächlich ist sie diesen frühwinter erst fertig geworden, diese häkelei dauert ewigkeiten und zwischendurch hatte ich vor lauter häkelmonotonie auch ziemliche durchhänger, und erst das fadenvernähen, jessesgott! 😉
    ich bin sicher, diese decke wird dein mädchen noch lange begleiten, vielleicht sogar ganz ganz lange!
    liebe grüsse, isa.

  10. Frau Krähe sagt:

    Sooooo schön! Die Decke ist phantastisch und Deine Worte sind einmal mehr sehr fein- und tiefsinnig.
    Leider verunmöglichen die Tiere bei uns den Einsatz von „grossflächigen“ Textilien. Die Hunde behandeln Kissen u.ä. wie tote Kaninchen, schleppen sie ständig ungefragt an, und die Katzen pennen auf den Drähten (!), an welchen die Wäsche aufgehängt wird und versauen Decken und Teppiche mit ihren toten Mäusen. Und schlafen tun die einen und die andern sowieso überall, wo es weich und warm ist. Jede Decke wäre in kürzester Zeit mit tausend Haaren versaut. Schade, schade, schade…
    Umso schöner, bei Dir diese Kunstwerke zu bewundern.
    Liebe Grüsse, m.

  11. Melonengrün sagt:

    Eine tolle Decke, mit vielen schönen Errinnerungen darin verstrickt!
    Die Farben gefallen mir!
    Ein grosses Ding, das hast Du sicher beim Wenden immer gemerkt, oder?
    Danke, dass Du sie gewogen hast;-)
    Liebe Grüsse
    Sara

  12. Kathrin sagt:

    Liebe Bora,
    was für eine wunderschöne Decke! Und so riesig! Was hast du denn da für Nadeln benutzt?
    Die Farben sind toll. Alle sehr harmonisch und nicht zu mädchenhaft. Ich würde mich am liebsten selbst in die Decke einhüllen, um meine Traurigkeit zu vergessen.
    Sag mal, kann dein großer Sohn stricken? Was ist das für ein Bild, was sich da mit hinzugesellt hat?

    Viele liebe Grüße,
    Kathrin

  13. Kerstin sagt:

    Eine sehr schöne Decke, bei der man direkt sehen kann, wieviel Liebe mit hinein gestrickt ist.
    Jedes Kind ist anders und sollte daher auch eine eigene Kuscheldecke fürs Leben bekommen.

  14. amberlight sagt:

    Liebe Bora, jetzt bin ich extra gaaaanz nah rangerückt an den Bildschirm. Schwingt da nicht der Sohnemann die Nadeln – oder habe ich Tomaten auf den Augen??? Ein großartige Decke und ein bezauberndes, kleines Mädchen …

    • kirschkernzeit sagt:

      Jep; ein klein wenig 😉 ER hat es in der Schule gelernt (bei mir hätte er wohl nie die Geduld zum Lernen aufgebracht, hihi… und ich wohl auch nicht zum Lehren 😉 ) Die eine oder andere Reihe glatt rechts bringt er schon hin, und diese Decke war ein prima Demonstrations-Objekt seiner Künste *grins*

  15. freja sagt:

    liebe bora, ich bedanke mich einfach hiermit mal ganz herzlich für deinen tollen blogg! ich liebe es deine texte zu lesen und die bilder zu bestaunen. nebst soulemama lese ich beinahe täglich in kirschkernzeit… nun habe ich aber eine frage zu der decke, die du gestrickt hast und du wirst sehen, es ist eine totale anfängerfrage, weil dank deinem blogg habe ich überhaupt die brockenstube aufgesucht, mir nadeln geholt und im wollladen bei uns im dorf wolle gekauft. ich habe nun 8 oder 9 zwergenmützen gestrickt 🙂 und viele halstücher…. nun möchte ich so eine decke für mein kleinstes kind, anuk, stricken. nun aber: strickt man da einzelne teile und näht die zusammen? wie hast du das für diese grösse aufgeteilt? du hast ja die decke wohl nicht in einem guss gestrickt, oder? (gibt es so lange nadeln überhaupt :).

    ja dein teilen von deiner kirschkernzeit hilft mir wirklich durch meine tage, die manchmal sehr anstrengend sind für mich! drei kinder unter 5 jahren und noch alles buben… du kannst es dir sicher vorstellen.

    herzlichen dank für alles und für deine antwort!
    freja

    • kirschkernzeit sagt:

      Lieb von dir und gern geschehen! 🙂 Ich habe hier alles in einem STück gestrickt, mit viiiiiiiiiiiielen Maschen auf einer langen Rundstricknadel (Stärke 7, geht aber auch mit Nadel 9 ganz sicher gut mit diesem Garn, ist dann aber etwas lockerer). Daswird dann zwar etwas schwer auf dem Schoss mit der Zeit, aber zusammennähen ist nicht eben das, was ich so liebe… Du schaffst das GANZ bestimmt! Du kannst ja auch eine kleinere Decke machen. Und die hier ist ja so schlicht vom Muster her, dass sie kaum Aufmerksamkeit benötigt und auch mal abends bei einem Hörspiel oder so gestrickt werden kann… Nur Mut! Das klappt ganz bestimmt!

  16. Micha sagt:

    Das Thema „Babydecke“ geht mir auch im Kopf herum, denn wie du so schön schreibst, Strickdecken strahlen eine ganz besondere Wärme aus. Die Farben sind sehr schön gewählt und auch toll, dass du dir dabei auch noch was gedacht hast. Hach, die Decke ist einfach wunderbar geworden und vielleicht lass ich mich doch noch inspirieren…
    LG, Micha

  17. Pünktchen sagt:

    So eine Babydecke (mit sehr viel eingestrickter Liebe) ist einfach unerläßlich. Auch meine Söhne hatten eine Kuschelbabydecke aus doppeltem, cremeweißem Alpaka. Nur deutlich kleiner als Deine wunderschöne Decke. Unsere Decke haben wir oft genutzt und nun liegt sie ordentlich zusammen gefaltet in einer der Kartons und wartet auf neuen Einsatz irgendwann… Übrigens, das Drops-Garn verstricke ich ebenfalls sehr gerne, bin aber sehr enttäuscht, wie uralt und mitgenommen es nach der ersten Handwäsche bereits aussieht.

    • kirschkernzeit sagt:

      Welches Garn hast du denn genommen? Meinst du auch das Andes-Garn? Ich habe meine Shalom auch schon gewaschen und das sieht nicht übel aus, finde ich… Das Garn BabyAlpacaSilk, das ist bei mir ganz verschieden vom Schönbleibenher, irgendwie je nach Farbe und gestrickter Maschenart habe ich fast den Eindruck. Andes liebe ich an sich sehr, auch als Elfenmütze bisher, ich finde, es bleibt immer angenehm und schön griffig und fusselt auch nicht so stark (bisher), bei der Eskimo hingegen hatte ich total Pech; da ist das Garn sogar mehrmals gerissen beim Stricken. Allerdings war der Service super vom Strickcafe, die hätten mir das ohne ein Wort ersetzt. Und andere Strickerinnen hatten dieses Problem gar nie und waren begeistert von diesem Garn… Ich bin schon recht gewöhnt an die Drops Garne, seit längerem stricke ich vor allem damit, so dass ich andere Anbieter ein wenig aus den Augen verloren habe und vielleicht gar nicht mehr so recht weiss, wie andere Qualitäten sein können… Obwohl, neulich habe ich auch mal Garn von Lang gekauft und war auch ziemlich angetan 😉 Mal sehen, wasdraus wird…

      • Pünktchen sagt:

        Ich meine Andes von Drops. Bei mir sah es nach der ersten Wäsche wirklich übel aus – wie schon seit Jahren benutzt und mehr als mitgenommen. So schade ich das auch finde, weil ich das Garn sehr gerne verstrickt habe. Nochmal werde ich das nicht tun, denn die Mühe, die man beim Erstellen eines neuen Strickstückes aufwendet ist bereits nach der ersten Wäsche bei mir dahin gewesen. Leider!

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