Monatsarchive: Juli 2018

Ein DICKES Dankeschön an euch…

… schicke ich jetzt einfach mal ganz bildlos zu euch raus. Ich danke allen, die sich extra gemeldet haben wegen meinen Blog-Sörgeli!!!! Da scheint was im Busch zu sein, „Schluckauf meines Anbieters“, wie Rosi so schön schreibt, hihi. Ein richtiges Update in allen Blog-Bereichen scheint immer näher zu rücken…
Heute abend, so habe ich mir vorgenommen, möchte ich endlich wieder einen Post schreiben, nichts Besonderes, bloss so dies und das, aber ich habe so Lust aufs Schreiben und überhaupt… Gerade geht es mir prächtig! Sommerleicht fühle ich mich, was schön ist und ungewohnt und eher selten der Fall. Ich hoffe nur, die Knirpse halten mich nicht ausgerechnet heut‘ abend wieder bis zur Geisterstunde besetzt… Bis dann- ihr seid die Besten!

Bora

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Blog-Problemchen

Hey ihr da draussen! Sieht mal wieder nach einem Päuschen aus hierzulande, ich komme zu rein gar nichts und überall krieselt und kränkelt es gerade… Aber da muss ich durch.
Eine andere Frage und nur kurz: meine Leserin Rosi hat mir gemailt, dass es Probleme gibt mit dem Anzeigen meines Blogs, besonders hartnäckig mit der Kommentar-Funktion. Es scheint immer eine Error-Meldung zu kommen, was mich irgendwie nicht erstaunt (das läuft bei mir selber sogar manchmal so, wenn ich an einem Post arbeite und ein bisschen hin- und herswitche zwischen Bildern und Text und anderen Rubriken meines Blogs), aber beunruhigt. Da könnte tatsächlich ein Problem liegen. Darf ich euch fragen, ob ihr auch so ähnliche Erfahrungen macht gerade? Oder klappt das Lesen und Kommentieren bei „Kirschkernzeit“ bei euch problemlos und zuverlässig? Ich wäre sehr dankbar um Rückmeldungen, ob in Comment- oder Mailform spielt keine Rolle.
Vielen Dank, ihr Lieben und bis bald!

Bora

 

 

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Puerperium Cardigan

Meine „Puerperiam Cardigan“. Fertig gestrickt vor einer Weile schon, beknopft letzten Sonntagnachmittag, fotografiert erst gestern- und heute endlich, endlich, endlich blogtauglich hier präsentiert. Die Dinge dauern mittlerweile länger bei mir, bis sie werden, das merke ich selber nur zu gut. Aber alles hat seine Zeit. Und genau das –mein Tempo– ist ein dehnbarer, sich stetig wandelndes Etwas, das viel zu oft mit belastenden Gefühlen der Unzulänglichkeit und des Gehetztseins behaftet ist.
Aber es ist okay. Mit bald 40 fällt es mir ein klein wenig leichter, nicht mehr ständig etwas zu produzieren, sondern mir auch einmal Pausen zu gönnen und mir auch beim Schaffen, Werken und Arbeiten die Zeit zu lassen, die ich brauche. Ich lerne mehr auf die wohlwollende Stimme in meinem Kopf zu hören, die mir verrät, was ich wirklich brauche im Moment, und diejenige andere, die mir anordnet, was jetzt getan werden sollte, angeblich, auf ein wenig später zu vertrösten. So lese ich vielleicht dann einfach weiter im Buch, das mich gerade so fesselt, statt den längst fälligen Blogpost zu schreiben. Genau wie gestern und vorgestern, als ich „Sommerlilien“ von Kate Lord Brown einfach nicht zur Seite legen konnte, und am liebsten die Nächte durchgelesen hätte, inspiriert vom Roman-Setting mit einer schönen heissen Tasse Earl Grey Grüntee und einem Stück hausgemachtem Kuchen auf meinem Schoss.
Ich verdöse einen stillen Augenblick, wenn die Kinder mit meinem Mann bei der Oma im Pool plantschen und lasse die Knöpfe, die bereits darauf warten, an ihr Jäckchen genäht zu werden, einfach Knöpfe sein. Vorerst ohne Jäckchen.
Oder ich gönne mir das Vergnügen, mich abends voll und ganz auf meinen Hercule Poirot Krimi zu konzentrieren, statt den Grossteil der Zeit mit meinen Augen bei Strickmuster, Maschen und Faden zu stecken. (Ich bin sowas von süchtig nach Agatha-Christie-Geschichten, egal ob in Buchform, Hörbuch, Hörspiel oder Filmadaption! Gerade bin ich ganz versessen auf meine dritte Staffel der guten, alten, ziemlich altmodischen englischen Serie-Verfilmungen mit einem entzückenden David Suchet in der Rolle des Poirot!)
Es fällt mir leichter, nicht wirklich gut zu sein. Sonder einfach… gut genug.
Allerdings muss ich das mit dem „leichter“ betonen; leichter, vielleicht, ja.
Aber noch nicht leicht.
Egal. Dieses winzige Babyjäckchen für das Babykind meiner Schwester immerhin war leicht. Von der allerersten Masche an. Leicht im Sinne von einfach, leicht auch gefühlsmässig, weil da rein gar kein Druck war und nur schon der Strickumfang -klein, schnell, ein Klacks irgendwie- sich mehr wie Urlaub anfühlte und weniger wie ein „richtiges“ Strick-Projekt, an dem man dranbleiben, sich vielleicht sogar nach der ersten Euphorie ein wenig durchbeissen muss… Auch das Garn machte es mir leicht, dieses Projekt von Herzen gern zu haben; „Bio Merino Cablé“ von der Spinnwebstube gehört zu meinen Favoriten unter den Wollgarnen, weil es so schön bio ist und so schön schweizerisch. Es wird in der Schweiz versponnen und verzwirnt und dann von der Spinnwebstuben-Rita selber in wunderschönen, individuellen Farbnuancen gefärbt. Es ist weich, aber auch sehr urchig und natürlich, finde ich, das Maschenbild zwar ebenmässig aber dennoch lebendig. (Ich habe übrigens Nadelstärke 4 für meine „Puerperium“ gewählt).

Hach, Babysachen sind einfach wunderbar. Zauberhaft. Ein Wunder und ein Geschenk. Genau wie die kleinen Menschlein, die wir dann darin einmummeln.
Ich freue mich…

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