Monatsarchive: Februar 2017

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ja! Danach habe ich mich schon viel zu lange gesehnt: Strickend auf dem Sofa sitzen, süssen Tee schlürfen und Radio hören. Alleine. Und das am hellheiteren Samstag-Nachmittag. Was für ein Luxus!
Dafür habe ich meine Kleinste den halben Nachmittag verschlafen lassen, weder Wäsche abgenommen noch das dritte Stockwerk gestaubsaugt, ich habe meine beiden Mädels ihre Tante besuchen lassen (ihr kleines Hündchen war natürlich der Lockstoff per se) und mich die letzten eineinhalb Stunden auch nicht darum gekümmert, was genau die Jungens eigentlich oben im Zimmer so treiben (kein Mucks zu hören, verdächtig, verdächtig)… Aber; es hat sich gelohnt. Ich könnte ewig hier sitzen, mit Tee, Strickzeug und SRF News. Nur neuen Tee müsste ich mir vielleicht aufbrühen…

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Ein kuschelweicher Streifenschal


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Da es draussen praktisch voller Frühling ist -meine Hortensie steht kurz vor den ersten, grünen Blättchen, ich schwör’s!- kommt mir mein Wollschal-Post hier natürlich ein bisschen unpassend vor, aber Frühjahrswetter hin oder her; Ein Schal passt immer. Just in dem Moment, in dem ich diese Zeilen tippe, trage ich ihn sogar selber, warm und weich und kuschelig um den Hals geschlungen, einmal in der Länge gefaltet und die Enden locker durch die Schlaufe gezogen, so wie es Kind1 immer tut mit seinem eigenen, vor etwa 2 Jahren entstandenen Kaschmirschal, der dem neuen Streifenschal seines jüngeren Bruders wirklich zum Verwechseln ähnlich sieht.
Ich habe ihn auch nach genau demselben Prinzip gemacht: 50 Maschen mit einer Nadel Nr. 3.5 angeschlagen, ein paar Reihen kraus rechts und dann alles rein glatt rechts gestrickt, mit einem Farbwechsel alle 38 Reihen, solange, bis mir die Länge passen vorkam für meinen Jungen mit dem eher kurzen, dafür umso breiteren Hals (also ca. 140cm, was in etwa 110gr. Wolle verbraucht hat). Die Randmaschen habe ich, in einem absolut vergeblichen Versuch, den Rollkanten beizukommen anfangs jeweils links abgehoben und am Schluss immer rechts gearbeitet. Geholfen hat es rein gar nichts, wie man sieht, nicht einmal nach intesivem Blocken. Aber das ist ok. Denn genau so wollte Kind2 seinen Schal haben: Gestreift, in dezenten, dunklen Männerfarben (“Anthrazit”, “Grau” und “Schwarz”), an den Seiten schön eingerollt und vor allem so weich wie nur irgend möglich.
Das ist er auch. “Asia” von Lang Yarns, ein Fasergemisch aus 70% Seide und 30% Yakwolle, ist wirklich das absolut softeste Wollgarn, das ich kenne, und auch wenn ich es schade finde, wie rasend schnell aus dem ehemals seidig glänzenden, glatten Knäuelchen ein eher wuscheliges, mattes Gestrick wird, werde ich wohl wieder und wieder darauf zurückgreifen, einfach, weil mich das Tragegefühl und die schönen, eher düsteren Farbtöne voll und ganz überzeugen. Sogar meine kleinsten Kinder hüllen sich ohne ein Meckertönchen in den neuen Schal ihres Bruders und holen ihn, wenn keiner hinsieht, sogar selber aus dem Schal- und Mützenregal beim Eingang für ein kleines bisschen Extrakuscheln…

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Mein Junge (für den meine Kleine hier stellvertretend Modell steht) ist eher ein stiller Geniesser. Er verlor nicht sonderlich viele Worte, als er eines Morgens unten im Wohnzimmer seinen am Vorabend frisch von den Nadeln gehüpften Streifenschal vorfand, mit einem kleinen Zettelchen versehen und mit einem Balistoschokoriegel für einen extra-süssen Start in den Tag (ungesund, doch ich wollte den Moment einfach ein bisschen feiern). Aber Worte sind schliesslich nicht alles: Dass er ihn trägt, das ist es, was für mich zählt. Und dass er es so gerne tut. Und so oft. Und so zufrieden. Sogar bei einem Wetter mit mehr als nur einer Ahnung von Frühling…
Ich merke, wie sehr er sich freut. Und freue mich mit. Und eines weiss ich ganz bestimmt: Da muss noch so ein Schal her. Mindestens einer. Vielleicht mit einem Strukturmuster diesmal…?

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Heute morgen bot sich mir dieses Bild.
Sonne!
Licht!
Eine Ahnung von Frühling…
Aber ich misstraue der Szene, so wunderschön sie auch sein mag,
geniesse, was ist und ermahne mich selber: Noch ist schliesslich Februar

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Gezeichnet schon vor Monaten, gerahmt erst kürzlich, aufgehängt… noch immer nicht. Doch das soll nichts heissen; Mit der “Donald in Rage”-Szene hat sich mein grosses Mädchen gleich direkt in mein Herz gemalt. Das unbeabsichtigte Gekrakel der kleinsten Schwester ganz unten in der rechten Ecke integriert sich auch gar nicht mal so schlecht ins Ganze.
Es ist einer meiner allerliebsten Kinderkunstbilder geworden, wild und ausdrucksstark und ein wenig wie aus dem Leben gegriffen.
Vielleicht weil es mich fast ein bisschen am mich selbst erinnert, so ab und zu? Allerdings muss sich hier keiner vor einem schwingenden Teppichklopfer fürchten *zwinker*

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