Monatsarchive: Januar 2017

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

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Ein Date mit meinen Jungs.
Und Kind2 nimmt, was er immer nimmt: Eiscafé und Lachs-Canapé.
Darauf freut er sich immer schon weit im voraus…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

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Hier liegt so viel schöne Wolle startbereit. Und unendlich viele Strickträume warten auf ihren grossen Augenblick. Aber gemach, gemach… Ein Schritt kommt nach dem anderen, und heute abend stricke ich erst mal weiter mit dem weinroten Garn, das ich mir vor wenigen Tagen zum Ball gewunden und noch am gleich Tag als kleines, nettes Für-mich-Projekt angeschlagen habe. Socken sollen es werden. Aus der herrlichen “Tosh Sock” der Farbe “Tart”, die mir Malena, eine liebe Leserin, vor einer ganzen Weile schon als herrliche, wollige Überraschung zugeschickt hat…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

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Wenn keiner sich keiner findet zum “Das verrückte Labyrinth”- Spielen

gibt es immer noch den allerliebsten Lieblingsteddy.
Einfach beste Freunde.

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von innen heraus

Gerade heute fühle ich mich… dankbar. Sehr, sehr dankbar. Ich spüre, wie nach zwei Tagen Migräne, neue Kräfte in mir auflodern, wie bei einem Ofen, der wieder wärmt und lebt, spüre, wie eine gute Nacht mit reichlich Schlaf (danke, meine Kleine!) und entspannte Strickabende mit Wolle, Hörbuchkrimi und einem netten, jungen (Sohne-)Mann neben mir auf dem Sofa mir neue Vitalität, neue Motivation schenken. Mein Bauch ist warm und nährend gefüllt, mein Körper ausgeruht und frisch, ich habe eine volle Stunde Kind-freie Zeit vor mir und blicke auf eine weitere Woche Schneeferien in nahester Zukunft, auf die ich mich freue, weil ich noch ein klein wenig mehr möchte von jenen friedlichen Tagen ohne Schule, Termine und Regelwerk.
Ja, es geht mir gut. Meine Welt ist eingefasst in Sicherheit, Wohlstand (also, global verglichen betrachtet) und Gemeinschaft, gehüllt in ein stützendes, schützendes Korsett, das ich nicht wirklich verdient habe und das so in dieser Form nicht jedem Menschen in die Wiege gelegt wird…
Ja, es geht mir gut, und ja, ich bin dankbar. Heute nicht nur mit dem Kopf, sondern auch innen drin, ganz tief in meinem Herzen…

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Draussem liegen die Temperaturen bei eisigen Minus 3 Grad. Nachmittags. Und das schon seit Tagen und Wochen. Der Schnee liegt dünn aber ausdauernd und alles, wirklich alles fühlt sich winterlich an, drinnen wie draussen.
Der Schnee, der frostige Wind, meine klammen Finger, die richtiggehend weh tun beim Auftauen, nachdem ich draussen bei den Meerschweinchen für frisches Wasser und noch mehr Stroh und Heu gesorgt habe- dabei war ich bloss 5 Minuten ohne Handschuhe: So ist der Winter draussen am Werk. Es ist hörbar stiller. Und leerer. Nur wenige Menschen wagen sich vor die Haustüre, Hündeler vor allem oder Schulkinder auf dem Heimweg. Manchmal schreit ein Milan. Wenn ich dann den Kopf zum Fenster rausstrecke, sehe ich ihn über den Dächern kreisen. Die Bäume sind kahl und das kleine Schneeglöcklein, das mein grosses Mädchen letzte Woche hell entzückt mit nach Hause gebracht hat, war wohl eine Einzelerscheinung…
Drinnen ist der Winter vor allem eines: kuschelig. Unser altes Haus wird selbst mit voll aufgedrehten Heizungen nicht richtig warm, Wollsachen haben darum jetzt Hochsaison und ab und zu bringe ich es sogar zustande, dass das eine oder andere meiner Kinder die in Kleinstarbeit mit Latexmilch betupften, wolligen Stricksocken überstreift- und anlässt. Ich bin fiebrig damit beschäftigt, unser kleines Nest warm und gemütlich zu halten, räume ab und zu wieder eine Schublade leer oder hänge Bilder um, lege neue Seifenblöcke von “Oberschin” in frisch ausgewaschene Seifenschalen. Ich kremple die Ärmel hoch und mache endlich (endlich!) wieder einmal eine Kanne Waschmittel, von neuem verblüfft, wie simpel und schnell das im Grunde geht. (Warum ich trotzdem immer wieder darauf zurückfalle, das blöde Krümelpulver vom Supermarkt, das mein Mann immer für sich auf Vorrat kauft, in meine Waschmaschine zu füllen, ist mir offen gestanden schleierhaft. Ich glaube, manchmal ist mir einfach alles zu viel. Selbst Seifenraspel in heisses Wasser einrühren.)
Auf dem alten Buffet in der Küche spriesst Kresse, manchmal duftet es nach hausgemachtem Kuchen oder Brot. Ich entdecke eine neue Leidenschaft fürs Kochen und bin wahnsinnig glücklich über jede saubergemachte Ecke dieses Hauses, mag sie noch so klein und ungeschützt sein (und fünf Minuten später auch schon wieder von den Kindern in Beschlag genommen). Glücklich, nein, geradezu euphorisch macht mich auch das kleine Paket Wolle, das ich gestern am Küchentisch auspacken durfte: Zauberhaftes Wollgarn aus dem Norden, je ein Strang “Blacker Yarns, Tamar 4 Ply” und “The Fibre Co., Cumbria Fingering” von den Britischen Inseln, sowie ein wunderbarer, waldgrüner Strang “Bio Merino Calbé”, der in der Schweiz versponnen und in der Spinnwebstube selber gefärbt wurde. Neue Garne, neue Probierlust. Immer wieder muss ich sie in die Hände nehmen, meine drei Wollstange, muss sie befühlen, ein wenig dran schnuppern (bin ich die einzige, die sowas macht?), nach neuen Projekten forschen und mir alle Mühe geben, weiter am Wollschal für meinen Jungen zu stricken und nicht gleich etwas ganz anderes, sicherlich sehr viel Aufregenders anzuschlagen, etwas aus britischer oder waldgrüner Bio-Wolle… Mich macht das einfach wahnsinnig glücklich. Erfüllt. Zufrieden. Und dankbar.
Ja, dankbar.
Verdient habe ich mir all diesen Segen ja nicht.

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