Monatsarchive: Mai 2015

Wochen-Ende: eine Ahnung von Sommer

Dieses Wochen-Ende stand ganz im Zeichen des Sommers. Eines Sommers, der noch nicht ist, sich aber jetzt schon erahnen lässt, der frühen Morgen und satten, blühenden Wiesen wegen. Und dann der Holunder! Der Busch, der aus dem völlig verlotterten Gartenschuppen unserer Nachbarin heraus zu uns herüberwuchert (was mich sehr freut!), ist zu einem echten Baum herangewachsen, über und über mit duftenden, schneeballweissen Blütendolden übersäht. An manchen Stellen sieht man bloss noch Weiss, kein bisschen Grün mehr… prachtvoll!
Auch Herr Kirschkernzeit ist schwer beeindruckt von dieser Üppigkeit; unten in der Waschküche steht seit heute ein grosser Topf, randvoll mit Holunderblüten. Für Sirup. Bisher brachte mir immer eine liebe Freundin von ihrem selbstgemachten Hollersirup. In diesem Jahr wird sie selber wohl nicht dazu kommen, aber ich hoffe, Herr Kirschkernzeit braut uns so vielvon seinem Gebräu, dass ich den Spiess einmal umdrehen und diesmal sie mit einer Flasche Hausgemachtem überraschen kann…
Herr Kirschkernzeit ist übrigens sowieso sehr fleissig zur Zeit. Nicht nur, dass er mir Holundersirup kocht, er gräbt auch noch den ganzen Gartenplatz um, meisselt einbetonierte Altsünden unserer Vorgänger aus der Erde (abgesägte Teppichkopfstangen und so) und macht uns aus dem alten, düsteren Geräteschuppen, der bisher unser kleines Grundstück demoninierte, eine Art Pergola. Mit abgeschliffenem Balkengerüst und frisch geschrubbtem Wellendach. Eines Tages soll hier gemalt, gegessen und gelesen werden, Tisch und Bänke sollen hier stehen und rundherum Blumen blühen und duften… Der Traum davon steht immerhin schon. Und die eben erst gestrichenen Balken sehen bereits recht vielversprechend aus…
Samstag verbrachten wir praktisch den ganzen Nachmittag draussen. Der Tag war so herrlich und mich lockte der feine, schmeichelnde Wind, der so schön über die Haut und durch die bald hüfthohe Bauernwiese strich, die einen meinen liebsten Spazierwege säumt. Das Gras rauschte und wogte hin und her, und die Mädchen gerieten ganz aus dem Häuschen, weil so viele Margariten und Skabiosen dort wuchsen. Die Sträusschen, die sie pflückten sehen wunderschön aus, richtig landkindmässig wucherig und romantisch, aber sie hielten sie bewusst schmal und sparsam, weil, Bienen und Falter brauchen diese Pracht noch viel dringender als ich… auch wenn ich absolut schwöre auf die heilsame Kraft von Wiesenblumensträusschen auf dem Küchentisch.

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Das mit den Bienen und Faltern, das verstehen die Kinder. Auch wenn die Blumen noch so hübsch und verlockend aussehen, Bienen und Falter, die haben Vorrang. In unserem Schmetterlingshotel verbrachten drei Schwalbenschwänze ihren Winter im Kokon. Der erste Falter schlüfte letzte Woche, fiel aber einer hungrigen, kleinen Spinne zum Opfer, die unbemerkt ins Gehege gekrabbelt war und nur darauf wartete, dass wieder Leben aus den starren, undurchdringbaren Kokons schlüpfte. Der zweite Falter aber, der hatte Glück; gross und kräftig verliess er gestern mit weit offenen Flügeln sein altes Zuhause. Wir alle wünschten ihm viel Glück auf seinem Weg. Und ganze Blumenwiesen voller Margariten und Skabiosen. Oder mit wilder Möhre in seinem Fall.
Von wegen Bienen; Tatsächlich habe ich dank einem heimatlosen Schwarm Bienen samstag abend zum allerersten Mal die Feuerwehr angerufen. Auf dem Spielplatz hing eine ganze Bienentraube summend und vibrierend am Geäst des Heckenlabyrinths, dort, wo normalerweise die kleineren Kinder Fangen und Verstecken spielen. Ich mag Bienen, ehrlich, aber das ging mir dann doch ein bisschen zu weit…
Die Dame vom 118 vermittelte mir eine Bienen-Inspektorin (echt wahr, das nennt sich offenbar so), die mit weissem Overall, einfachen, gelben Gummihandschuhen und Bienennetz-Helm die ganze, surrende Truppe in eine Kiste packte und mit nach Hause nahm. (Bzw. an einen Imker-Neuling weiterschenkte, denn sie selber hat mit ihren rund 120 Völkern bestimmt mehr als genug zu tun). Seither weiss ich, wie es aussieht, wenn ein Bienenvolk sich teilt und gemeinsam mit seiner neuen Königin ausschwärmt, um sich ein neues Zuhause zu suchen. Traubenartig. Wie ein langes Knäuel bräunlicher, zitternder Weidenkätzchen. Und, ach ja, Bienen sehen dunkle Farben besser als helle, sagt die Bienen-Inspektorin. Darum sind alle Imker-Sachen weiss. Dann stechen sie weniger. Dunkle Jeans beim Bienenvölkerfangen wären wohl auch keine so gute Idee…
Das mit den Bienen, das war der abenteuerliche Teil des Wochenendes. Der gemütliche Teil, der sah mehr nach ein bisschen Sofagroove und klitzekleinen Hausfrauenfreuden aus. Nebst all dem stinknormalen Hausfrauenhamsterraddrehen schaffte ich es nämlich tatsächlich, meine Nähmaschine aus ihrer Kiste zu befreien, den Staub abzublasen und ein Patchwork-Kissen, an dem ich schon seit Wochen nicht mehr gearbeitet, das ich fast schon vergessen hatte, um ganze drei Log Cabin Streifen zu erweitern *Schulterklopf*. Viel ist das nicht, ich weiss. Aber schön ist es, das Nähen. Vielleicht umso schöner, weil es so selten bleibt.
Aber jetzt muss ich wieder. Ich habe da eine Verabredung. Mit mir. Und meinem Strickkorb. Auf die Gefahr hin, dass ich euch jetzt langsam langweile damit; Da ist dieser blassrosa Wollpullover für mein Mädchen, an dem ich so wahnsinnig gerne arbeite. Und der auch schon so wahnsinnig weit gedeihen durfte (was mich selber am allermeisten erstaunt und ganz doll freut). Der erste Ärmel könnte heute abend schon fertig werden…

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Ein Bild erzählt: auf dem Tisch

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Und manchmal hilft ein Bild auch, Worte zu finden, Dinge neu zu sehen, den Moment besser zu erfassen, den Alltag zu ent-wirren, Alltags-Erinnerungen zu schaffen. So wie hier.
Ein Bild erzählt

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Dieses Bild erzählt…

* An diesem Nachmittag sind wir für eine kleine Weile und ziemlich ausnahmsweise “nur” zu dritt; Ich, meine Kleine und unser Baby. Währenddessen posiert Kind1 bei einem Klassenfotoshooting in schwarzer Sonntagshose und weissem Kragenhemd (von Oma frisch gebügelt!) und Kind2 leistet seiner kleinen Schwester Gesellschaft auf dem Bio-Bauernhof, wo sie ihr absolutes Lieblingsgspäänli aus dem Kindergarten besucht, einen kleinen Jungen mit sprühender Fantasie, eine Art Seelenverwander für sie, was Lebendigkeit, Kreativität und Ausdrucksfreude angeht (Sie hat ihn übrigens schon fest in ihre Zukunftsplanung miteingerechnet. Mann und Hof, soweit ich weiss.)

* Mittags-Schläfchen sind hier längst schon Schnee von vorgestern. Eigentlich. Doch weil meine Kleine jeden Morgen mit den Schulkindern aufsteht, obwohl ihr abends selten vor halb zehn die Augen zufallen (hm… kommt mir das vielleicht bekannt vor?), schleppt sie sich oftmals völlig übermüdet und grumpelig durch den Tag- bis sie schlussendlich auf meinem Schoss beim Vorlesen einschläft (endlich! Der dunkle Haarschopf unter dem Quilt ist übrigens sie…). Heute war es “Lumpi unser Liebling”, ein nicht mehr ganz so akutelles Bilderbuch, das sie unheimlich liebt, wegen dem Hund wahrscheinlich, dem kleinen, frechen Helden der Geschichte. Hunde findet sie toll. Katzen auch. Und Pferde. Oder Einhörner. Oder Schnecken. Nur Hühner mag sie nicht so gerne. “Die beissen”, sagt sie.

* Ich hatte mit ein wenig Strickzeit gerechnet. Ich dachte, die Kleine schläft, das Baby strampelt zufrieden mit den Beinchen, der Moment ist günstig. Und der Strickkorb steht sowieso schon bereit, vorsorglich, weil man ja nie weiss. Beim “Tama”-Pulli ist der Körperteil schon so gut wie fertig, bis auf eine allerletzte Runde und das Abketten, dann kommen die Ärmel, auf die ich mich schon wie verrückt freue, denn Ärmel… die machen einen Pulli doch erst zum Pulli, oder? Allerdings entdeckte ich, beim Strickzeug-Hervorkramen, dass der zweite Strang “MadTosh DK Corsage” sich in Farbton und Musterung ziemlich stark unterscheidet vom ersten Strang, mit dem ich “Tama” bis unter die Achseln angestrickt hatte (im Zwielicht meiner gedimmten Nachttischlampe war mir das bisher gar nicht aufgefallen). Und dann kam nach ein paar Maschen sowieso Kind2 nach Hause und aus dem Strick-Privatvergnügen wurde ein “Tschau Sepp”-Spass für zwei. Auch gut. Das mit dem “Tschau Sepp”. Was den Strickpulli angeht… nun, wir werden sehen.

* Mein Baby ist richtig gewachsen. Und so gross geworden, nicht nur in Zentimetern, auch sonst. Das stille, süsse, völlig wehrlos und zerbrechlich wirkende Hämpfelchen Mensch ist zum strahlenden (immer noch süssen!) Strampelkind geworden, das in seinen vielen, vielen Schlafstunden (alle im Tragetuch verkuschelt, praktisch ausnahmslos) genügend Energie sammelt, um in den kurzen Wachphasen zu strahlen wie ein Sonnenschein und die Welt mit grossen Augen in sich hinein zu saugen. Ein friedliches Kind, mein Baby. Obwohl sie sich auch lautstark wehren kann, sobald sie findet, dass es nun genug sei mit der Geschwisterliebe, dem Gehätscheltwerden, mit dem Wachsein überhaupt, und sie zurück will in ihr Tuch an Mamas Bauch. Dass ihr die blauen Erstlingshosen, in denen ich sie nach der Geburt nach Hause gebracht habe, noch passen, freut mich jeden Tag aufs Neue. Sie trägt sie seither fast täglich. Solange wie nur irgend möglich wahrscheinlich. Meinetwegen. Manche Dinge aus der allerersten Zeit möchte man einfach am liebsten auf ewig mitnehmen…

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Wochen-Ende; restlos

DSC_9325Gemeinsam Wiese, Wald und Feld passiert, Eineinviertelstunden lang, ich und meine Horde. Ich mag ihn, den langen, grünen, facettenreichen Weg zu meiner Mama.

DSC_9347Gewisse Bücher aus dem Bücherregal gezupft, von neuem drin geschmökert und mir zum hundertfünfzehnten Mal vorgenommen, Haus und Leben einmal gründlich zu entschlacken. Eines Tages muss es ja klappen.

DSC_9339Gleich Nägel mit Köpfen gemacht. Ausgeräumt. Abgestaubt. Neu einsortiert. Und manches weggegeben. Simplify your life- beim Setzkasten immerhin. Schön! Auch Mini-Schrittchen können Erfolg sein.

DSC_9342Zeit vergehen lassen. Die Stille genossen, wenn sie sich ergab. Beobachtet, dass jeder seinen Rückzug braucht. Und dann wieder Nähe sucht und Gesellschaft. Ein Kommen und Gehen, Ebbe und Flut.

DSC_9346Einen zweiten Strang Garn zum Ball gewickelt. Und dort eingestrickt, wo der erste zuende kam, irgendwo knapp unter den Achseln. Ich kann es zwar selber kaum fassen, aber “Tama” scheint tatsächlich Gestalt anzunehmen. Mein Mädchen wird seinen Pulli kriegen, wer hätte das gedacht…

Jetzt aber zurück ins Bett, Kopfhörer auf, Hörspiel an, Stricknadeln klappern lassen- und diese freien Tage weitergeniessen. Restlos.

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Beyond Puerperium

“Beyond Puerperium”… Wenn mit “Puerperium” die ersten 6 Lebenswochen eines Kindes gemeint sind, dann stecken wir gerade noch ganz knapp drin, in dieser Puerperium-Phase. Noch dieser eine Tag, dann sind sie vorbei, dann ist mein Baby sechs Wochen alt (ist das tatsächlich möglich?) und wir stehen “beyond Puerperium”, ausserhalb der Neugeboreren-Zeit.
Bei all meinem Gemecker und Gejammer von wegen zu wenig Zeit für mich und wie mir gerade alles über den Kopf wächst; Ich liebe es, eine Babymama zu sein! Diese Zeit jetzt, mit vier Kindern und einem süssen, kleinen Schmusebündelchen ist so ein Wunder… eines, das ich geniesse, vollkommen verschwitzt und ausser Puste zum Teil, aber in vollen Zügen und im Bewusstsein, dass die Zeit doch schneller vergeht bisweilen, als man denken mag…
Meine kleine Tochter hat ihre blaue “Puerperium”-Cardigan praktisch jeden Tag ihres bisherigen Babylebens getragen. Süss sieht sie aus darin, nach wie vor, und die Wolle ist herrlich weich, der Jäckchenschnitt wunderhübsch und rasch und einfach anzuziehen, selbst mit diesen winzigkleinen, zartgliedrigen Händchen, die man nur ungern in einen Jackenärmel zwängen mag. Die weite, gerade Ärmelform ohne Abnahmen oder Bündchen ist diesbezüglich äusserst hilfreich, allerdings braucht es dafür in den kühleren Jahreszeiten ein langärmliges Leibchen darunter, damit Hände und Ärmchen trotzdem warm bleiben.
Für meine “Beyond Puerperium” -die grössere Variante der kostenlos downloadbaren “Puerperium”-Erstlingsjacke von Kelly Brooker (Jep, sogar in Deusch ist sie zu haben!)- habe ich darum diesmal die körperbetontere Ärmelvariante gewählt. Anziehen wird ja von Tag zu Tag einfacher, Wolle war auch genug da (1 Strang reicht), und im Hinblick auf die wärmeren Tage, die vor uns liegen, wollte ich lieber etwas, das auch einfach mal kurz über einen ärmellosen oder kurzärmligen Body gestreift werden kann, an kühlen Morgen zum Beispiel oder falls die feine Briese einmal zur steiferen Sommerbiese werden sollte.

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Die “Madelinetosh Dandelion”, mit der ich gearbeitet habe, sieht sehr apart aus, finde ich, in dieser noblen, grau-melierten Farbe sowieso (obgleich… ein bisschen erinnert sie mich mein Jäckchen ja an eine Ritterrüstung… *hüstel*. Na, wenn das nicht apart ist…) Das Garn strickt sich spannend, dürfte allerdings ein klein wenig weicher sein- Was es ja vielleicht sogar noch wird (?), denn da steckt Leinen drin, und Leinengarn finde ich meistens eher sperrig bis nach den ersten paar Waschgängen, wir lassen uns also überraschen. Richtig kratzig ist die Wolle aber nicht und für ein halsfernes Jäckchen wie die “Beyond Puerperium” auf alle Fälle gut geeignet (für Mützchen oder Schals oder direkt auf der Haut liegende Sachen würde ich aber ein anderes Garn wählen).
Ich habe mit einer Nadel 3 gestrickt und bin damit auf 27M/30R pro 10cm Maschenprobe gekommen, ein eher feines Strickbild also, mit kleinen Maschen und vielen Reihen, und wenn man -wie ich- über einen eher nicht so langen Atem verfügt, kann einem das Stricken schon lang werden in diesen winzigen Maschenstrickschrittchen… Aber wir reden ja hier von Babysachen. Grösse 0-3 Monate in diesem konkreten Fall, um genau zu sein, und dieses Mini-Format, das kriegen wir hin, selbst wenn 27 Maschen erforderlich sind, um 10 cm weiter zu kommen…

Babysachen sind mir beim Stricken ohnehin ganz besonders an Herz gewachsen. Nicht nur wegen ihrer Winzigkeit (die, zugegeben, recht bequem ist, strickmässig), sondern auch weil sich so ein Jäckchen oder Höschen oder Babyfinkchen -mit etwas Glück- ganz rasch vollsaugt mit Erinnerungen und Emotionen und eine ganze Baby-Anfangszeit-Geschichte zu erzählen weiss, auch später noch, wenn sie in der Erinnerungskiste landet, bereit eines Tages wieder hervorgekramt zu werden, für Enkelkinderchen vielleicht… Ich hüte die selbstgestricken Babysachen meiner Kinder wie einen Schatz- und das sind sie ja auch. Allein schon die blaue Puerperium-Cardigan meines Babys trägt so viele schöne Momente in sich, so viel Babyduft und den Zauber jender allerersten Tage…

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Dieses kleine, graumelierte Jäckchen hier aber, wird andere Erinnerungen prägen dürfen; Obwohl ich es ursprünglich für mein viel zu schnell heranwachsendes Babykind angeschlagen hatte, mit der ganzen Wehmut einer Mutter, die die Neugeborenen-Zeit ihres vielleicht letzten Kindes noch nicht recht loslassen will. Beim Stricken der letzten paar Reihen aber wurde mir plötzlich bewusst, dass dieses Jäckchen wohl doch nicht wirklich für sie bestimmt ist; Ich möchte es verschenken und ein Stückchen meiner Freude auf diese Weise weitergeben, ein Geschenk von Baby-Mutter zu Baby-Mutter. Es wird nun einen kleinen, eben erst geborenen Jungen durch seine ersten paar Wochen (oder Monate?) begleiten dürfen und seine Puerperiums-Zeit wärmen und mitprägen, auch “beyond”… so immerhin stelle ich es mir vor (ich alte Romantikerin), wenn ich Geschenkpapier und Paketschnur hervorkrame und ein winziges, ritterhemdgraues Strickjäckchen auf den Weg schicke. Zu einem kleinen Jungen, dem ich damit alles, alles Glück der Welt wünsche. In seinen ersten Lebenstagen. Und auch weit, weit darüber hinaus.

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