Monatsarchive: März 2015

Dreimal dankbar…

Für 7 Tage möchte ich mich zurück besinnen auf die schönen, kleinen Kostbarkeiten,
die dieser Tag für mich bereit hält.
Ein bisschen zelebrierte Dankbarkeit, weil’s wunder tut und ich mich freue,
gesund und frei und in wunderbarer Weise mit ganz, ganz vielem Guten gesegnet zu sein.

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In der Nacht auf gestern wachte ich auf.
Weil das Baby so stark um sich trat
und mein Bauch überhaupt immer öfter immer stärker
in Bewegung zu sein scheint.
Ich fühlte ein wenig in mich hinein
und fand eine gute Weile lang keinen Schlaf mehr.
Dafür plötzlich die Idee, wieder zu nähen.
Etwas für dieses Baby. Und etwas für meine Kleine. Und für mein Mädchen.
Eine Babyhose, ein Frühlingsleibchen, eine Bluse…
In Gedanken schrieb ich meine Liste und spürte die Vorfreude
in mir hochkriechen, lauter und weiter, hoch bis zum Scheitel…
Dass man sich derart auf etwas freuen kann
auf etwas so etwas Simples wie
ein klein wenig Zeit an der Nähmaschine, mit Nadeln, Stoff und einer Idee
dafür bin ich dankbar heute.

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Zweimal dankbar…

Für 7 Tage möchte ich mich zurück besinnen auf die schönen, kleinen Kostbarkeiten,
die dieser Tag für mich bereit hält.
Ein bisschen zelebrierte Dankbarkeit, weil’s wunder tut und ich mich freue,
gesund und frei und in wunderbarer Weise mit ganz, ganz vielem Guten gesegnet zu sein.

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„Mami, lueg channich liggä!“

Für das immer kräftiger werdende Licht
für Sonnenstrahlen, die durch
frisch geputzte Fensterscheiben fallen (danke Mama!)
für ein bisschen Zeit zum Nichtstun
und genügend Elan, doch weiter zu werkeln
für diesen süssen Augenblick mit meinem Kind

Für all das bin ich heute dankbar.

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Einmal dankbar…

Für 7 Tage möchte ich mich zurück besinnen auf die schönen, kleinen Kostbarkeiten,
die dieser Tag für mich bereit hält.
Ein bisschen zelebrierte Dankbarkeit, weil’s wunder tut und ich mich freue,
gesund und frei und in wunderbarer Weise mit ganz, ganz vielem Guten gesegnet zu sein.

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Nicht dass ich es je ganz weggelegt hätte…
Aber oftmals fehlten doch Energie und Musse.
Wenn ich heute aber mein Strickzeug hervornehme,
dann fühle ich mich wirklich gesegnet
-mit neu keimenden Kräften und
der langsam aufblühenden
nervös-hoffnungsvollen Vorfreude auf
das kleine Kind, für das diese Maschen bestimmt sind.

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Ein paar Tage Dankbarkeit

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Ich melde mich zurück aus unseren Lazarett-Tagen. Sie waren ziemlich intensiv, und die Tatsache, dass ich hier „waren“ schreibe, hat an sich nicht viel zu bedeuten; Diese Grippe- und Erkältungswelle ist dermassen unberechenbar und hartgesotten, dass ich eigentlich kaum eine Prognose wage, doch im Augenblick sieht es zumindest so aus, dass das alles, so langsam, langsam abzieht und uns müde, aber jeden Tag ein klein wenig gesunder im Spätwinter zurücklässt.
Ich komme mir vor wie nach einer grossen Schlacht. Jeder war krank. Irgendwann. Und das immer wieder anders.
Ich selber durfte einmal mehr erkenne, wie kostbar es doch ist, einfach nur gesund zu sein. Mit beiden Ohren richtig hören zu können (Eine Woche lang war ich fast taub auf einer Seite. Gruselig.) Durchatmen zu dürfen, hustenlos und ohne sich mit versperrten Atemwegen abzukämpfen. Kinder im Haus zu haben, die unbeschwert ihre Spiele spielen und nachts friedlich ihren gesunden Kindschlaf schlafen. Es ist wunderbar, das Essen auf meinem Teller zu schmecken, die Möhren von Kartoffeln und Brockoli zu unterscheiden, in ihren ganzen, feinen Aromen, wunderbar meine Nase im Haar meiner Kleinen zu vergraben und ihren zarten Kinderduft zu atmen, den Unterschied des Windes draussen, der so langsam von Eis zu Vorfrühlingsdüften wechselt, wunderbar… die Welt so langsam, langsam wieder als das wahrzunehmen, das sie ist: Ein unvergleichlicher Schatz an Eindrücken und Sinnlichkeiten.

Ich spüre aber auch, dass ich noch immer ziemlich mitgenommen bin, und nicht nur ich, auch meine Familie, die mich wahrscheinlich noch ein Weilchen länger so intensiv um sich haben möchte, wie in den letzten Tagen und Wochen. Gesundwerden braucht Zeit. Zeit, Geduld und seine eigene Art von Pflege. Aber Grippefrei? Nein, ich glaube (hoffe!), das muss nicht mehr sein. Nur Schonzeit, so eine Art… erholsame Kur nach dem Ärgsten.
Darum habe ich mir überlegt, mich wieder einmal ein bisschen mehr auf die Dinge des Lebens zu konzentrieren, die mir gut tun. Jetzt. Jetzt besonders. Dinge, für die ich dankbar bin. Jetzt. Besonders.
Gerade wenn wir gesund werden -und ich habe von vielen von euch gelesen, die es sogar noch schlimmer erwischt hat als uns hier, mit Ohrenentzündungen und kranken Babys und all diesen Schreckgespenstern, an die man als Mama ja nicht einmal zu denken wagt- gerade dann fällt es besonders leicht, wieder so richtig dankbar zu sein. Es ist eine Dankbarkeit, die von ganz alleine kommt und von ganz tief innen, aus einem nagenden Mangel heraus, der urplötzlich gestillt wird.

Die nächsten 7 Tage möchte ich mich also zurückbesinnen, auf die kleinen, manchmal fast unmerklichen Wunder des Lebens-Alltags, für die ich dankbar bin, dankbar sein möchte.

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