Monatsarchive: Februar 2015

grippefrei

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Offen gesagt, ich wäre ja lieber Grippe-frei, aber der Titel ist anders gemeint: Ich muss leider einmal mehr ein bisschen kürzer treten. Unsere Familie ist so was von Grippe- und Erkältungs-Viren-verseucht, dass jeder Besuch am PC eine schier unüberwindbare Hürde bedeutet. Ich werde euch vor Details verschonen und will auch nicht jammern, aber so langsam aber sicher könnte diese Krankheitswelle schon abebnen… Seit drei Woche schon im Turnus (mindestens), die Kinder fehlen immer wieder von neuem in der Schule und ich kämpfe mich nun bereits die zweite Woche mit einer immer ärger werdenden Erkältung ab, trotz Inhalieren und ein paar Tagen Bettruhe (so gut es eben geht). Meine Kleinste versucht, all die bösen Käfer mit hohem Fieber abzuwehren- ich glaube, manchmal muss man einfach aufs Ganze gehen.
So, bevor ich euch jetzt trotzdem mit öden Details aus unserer Krankheits-Geschichte zudecke, setzte ich jetzt einfach mal einen Punkt.
Punkt.
Ich bete dafür, dass die besseren Zeiten bald, bald anbrechen für uns alle. Und dann komme ich wieder. Bleibt ihr in der Zwischenzeit standhaft und trotzig jedem Virenansturm, ja?

eure Bora

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This moment: Auf dem Rücken…

Nach einer Idee von Soulemama: eine Erinnerung, ein Bild, vielleicht nur wenige Worte.
Um Luft zu holen und die Erinnerung zu bewahren.

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… eines Pferdes.
So viel Glück, tatsächlich…

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Im Licht der Leucht-Turms

Letzte Woche hatte ich wieder einen dieser sonderbaren Momente: Es war früher Morgen, unten in der Küche, vor unserem Schrank voller Geschirr. Ich erinnere mich, wie ich Kind1 eine Tasse Ovomaltine warm machte, mich leicht bückte, um etwas hervor zu ziehen, und als ich mich wieder aufrichtete, war da plötzlich dieser Bauch, rund und prall und speziell. Für eine Sekunde war ich richtig perplex bei seinem Anblick, solange, bis ich ihn wieder erkannte, als das, was er ist: Mein runder, praller, ein bisschen spezieller Babybauch, gefüllt mit neuem Leben.

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Ich weiss, das klingt merkwürdig, aber solche Augenblicke kommen tatsächlich vor. Ich vergesse, dass ich schwanger bin. Obwohl genau das eigentlich unüberseh-, unüberspürbar ist.
Natürlich nicht für lange, spätestens nach 2 bis 3 Sekunden dämmert es mir, und ich muss mich erst einmal ausgiebig über mich selber wundern. Denn klar, natürlich bin ich schwanger, schon seit Monaten, die feinen Tritte und Bewegungen meines Kindes begleiten mich durch meine Tage und Nächte. Nichts könnte realer sein als das. Trotzdem weiss ich meistens gar nicht, wie weit ich schwangerschaftsmässig eigentlich bin. Irgendwann habe ich aufgehört, die Wochen zu zählen, der (ungefähre) Geburts-Termin reicht vollkommen. Ich sehe dieses Datum vor mir, ein Tag Anfang April, ein Tag wie ein Leuchtturm. Hell und klar trohnt er über allem, sein Licht weist mir den Weg.
Manchmal denke ich, es muss diese Gewissheit sein, das Gefühl von… Sicherheit, die es mir erlaubt, mich voll und ganz dem zuzuwenden, was mein Leben momentan ausmacht. Vielleicht ist es aber auch einfach nur die pure Notwendigkeit. Mit 4 Kindern, ununterbrochen wiederkehrenden oder neu ausbrechenden Erkältungen und Infektionen (dieser Winter ist verrückt, was das betrifft, vollkommen verrückt, sage ich euch!) und meinem eigenen, sichtlich mitgenommenen Körper verfliegt die Zeit. Auf sonderbar verschwommene, traum-artige Weise, aber dennoch fliegend schnell, fast unmerklich.

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Gestern, als ich bei meiner Frauenärztin in der Praxis sass und zusah, wie eine Not-Ration Eisen in Form von rostig-oranger Flüssigkeit aus einem Infusions-Ständer hinein in eine meiner Venen lief, musste ich genau daran denken. An die Flüchtigkeit, an die fliessende Geschwindigkeit dieser Zeit. Und wenn sie vorbei sein wird, wird sie vorbei sein.
Irgendwie kommt es mir beinahe sinnbildlich vor, dass ich genau an demselben Nachmittag die letzten Knöpfe an das Erstlings-Jäckchen meines Babys genäht habe. Blaue, winzigkleine Knöpfchen an ein blaues, winzigkleines Strickjäckchen. So winzigklein, dass mein Baby nach nur wenigen Wochen schon hoffnungslos daraus herausgewachsen sein wird. Wir alle wissen, wie flüchtig diese Zeit erst sein wird, diese kostbaren ersten Tage und Wochen eines neuen Erdenlebens…

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Ob ich mir dann an heute erinnern werde? An gestern? Oder an jenen Augenblick letzte Woche, wo ich es doch tatsächlich schaffte, zu vergessen, dass da ein kleines Kind in meinem Bauch heranwächst?

PS. Hier meine Strickdetails.
Strickmuster: “Puerperium Cardigan” von Kelly Brooker
Garn: nicht ganz 1 Strang “Malabrigo Arroyo” in der Farbe “Reflecting Pool”
Nadeln: Stärke 3.5 oder 4 (leider habe ich vergessen, das zu notieren)
Knöpfe: 7 Mal “Jim Knopf” 11mm in Türkis

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Die drei Gewinnerinnen…

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… stehen endlich fest! Hier geht es zur Zeit wieder ziemlich turbulent zu, was Erkältungsvieren und Co. angeht, und alles läuft einmal mehr auf Sparflamme, aber meine beiden Mädchen und ich machten es uns heute nachmittag mit einem Körbchen voller Comment-Nummern gemütlich und spielten Glücksfee. Jawohl.

47 Kommentare sind bei mir eingetroffen, dazu zwei E-Mails, und gezogen haben wir…
* “Anja (L.)” mit der lucky Number 7,
* “Malena” aus der Schweiz, die ihrem Mann erst kürzlich mit der Jacke aus  “Last Minute Knitted Gifts” eine ganz grosse Freude gemacht hat
* und “Solveig”, der “besonders die Muscheln mit den blau-türkisen Perlen” sehr gut gefallen.
(Dass alles drei selber keinen Blog führen und mit ihren Kommentaren doch ziemlich nahe beieinander lagen, ist reiner Zufall. Oder schlechtes Zettelchen-Mischen meinerseits *hüstel*)

Anja, Malena und Solveig, ich freue mich wirklich sehr, euch ein sechser Set Maschen-Markierer zuschicken zu dürfen! Glücksfee sein ist einfach klasse!

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Am liebsten hätte ich wirklich allen meinen Leserinnen und Mit-Bloggerinnen so ein Täschchen voller wunderbarer Strickjuwelen geschenkt, aber natürlich kann so was nicht gehen. Allerdings sagt keiner, dass man nicht drei Mal dasselbe Giveaway verlosen darf, oder? Ich kann mir jedenfalls nichts Besseres vorstellen, als wieder einmal ein paar Strick-Juwelen zu verschenken. Ihr vielleicht?
Und für alle, die nicht gewonnen haben, ein kleiner Trost bzw. ein ganz herzlicher Tip an alle Bastel-Tanten unter euch: Frau Ringelmiez hat in diesem famosen Post hier ein prima Tutorial für selbst gemachte Maschenmarkierer kreiert. Ich bin selber nicht so der Draht- und Perlen-Werkel-Typ, aber wer immer mit Zange, Draht und feinen Perlchen herumkniffelt, kann sich echt glücklich schätzen; Ich sehe hier nämlich ein riesengrosses Geschenke-Potential schlummern. Sofern man strickende Freundinnen hat. Oder strickende, Strick-Juwelen-verliebte Leserinnen…

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