Monatsarchive: Mai 2014

eine Herausforderung

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Fertig! Wer hätte gedacht, dass es so rasch fertig werden würde, dieses kleine, feinmaschige Baumwoll-Jäckchen (BabyDROPS 10-8), bei dem ich phasenweise -als die Maschen für die Schultern und das Körperteil gleichzeitig auf meiner Nadel lagen- mehr als 8 Minuten gebraucht habe (jep, gezählt) für eine (!) einzige (!) Reihe.
Zwischen dem Anschlagen der 188 Maschen (es könnte März gewesen sein) und dem letzten, vernähten Faden liegen gerade mal ein paar Wochen, was vielen vielleicht eher lange vorkommt für ein Kinderkleidungsstück, mir aber wiederum erstaunlich kurz. Die Zeit -das ist es vor allem, das mich verblüfft- flog nur so dahin beim Stricken. Obwohl das Garn (Safran von Drops, bestellt beim Strickcafe, in diesem Farbton leider nicht mehr erhältlich) eher fein ist und ich bisher immer der (absolut falschen) Meinung war, ich würde das Stricken mit Baumwolle gar nicht sonderlich mögen, entstand dieses Jäckchen vollkommen entspannt und richtiggehend Genuss-voll, von der ersten Masche bis zur letzten. Ich merkte, wie ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich mein Körbchen mit der weinroten Strickarbeit hervornahm, ein gutes, sehnsüchtiges, freudiges Gefühl überkam, wie beim Wiedersehen mit einem guten Freund, wo man weiss; Das wird eine richtig schöne Zeit werden zu zweit. Ich zog es jedem anderen Projekt vor, selbst den absolut problemlosen Sockenrunden nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ferse.

Auf sonderbare Art und Weise schien in diesem Projekt so etwas wie… Freigeist zu stecken. Ein bisschen 80er-Jahre-Unkonventionalität irgendwie. Ich fand die komischen, Fledermaus-artigen Ärmel, die sich mit der Zeit heraus kristallisierten, nämlich schnell einmal genauso verdächtig und merkwürdig wie die schier unendlich langen Reihen mit Maschen, weit mehr als erwartet. 2 Mal kontrollierte ich mein Gestrick mit der Maschenprobe und 2 Mal fand ich keinen Fehler; Dieses Jäckchen ist weit, ungeheuer weit, vor allem um die Arm-Ausschnitte herum, richtig klobig kommt es mir vor, wenn ich es so ansehe, trotz dem enganliegenden, schlichten Hals-Ausschnitt, aber so muss es wohl sein, so war es geplant, laut Anleitungs-Skizze.

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Und mir gefällt es. Nicht das Jäckchen an sich, also schon, aber es gäbe da weit schönere Modelle, das ist mir klar geworden- Es ist die Sorglosigkeit, die ich empfand während ich strickte und heute wieder empfinde, wo ich mich hinsetze, mir das Ganze frisch gespannt und versäubert noch einmal genauer ansehe und merke; egal, wie passgenau oder vielmehr passungenau dieses Jäckchen auch sein mag… daraus lässt sich noch etwas machen. Solange meine Kleine hineinpasst, ihre Ärmchen etwas Warmes, Weiches zum Reinschlüpfen finden und es Knöpfe gibt, die alles zusammenhalten, hat meine Arbeit bereits Sinn, sie kleidet mein Kind, schenkt Wärme und Schutz, und kleine Fehlerchen oder Unstimmigkeiten können zur Herausforderung werden, wenn ich möchte.
Fehler hat es, ja. Zum einen; Mensch, dieser Kragen! (Also, eine so komplizierte und für mich an manchen Stellen schlicht unverständliche Kragen-Anleitung…) Da sind diese beiden komischen Knubbelchen rechts und links ganz oben im Kragenbereich, wohl von diesen komischen Abnahme-Teilen und so, Fehler, keine Frage. Und die Ärmel sind zu lang, ganze 4 cm zu lang, keine Ahnung wieso. Zudem könnten ein paar Knopflöcher und Knöpfe  definitiv nicht schaden…
Ich kann mich ärgern- oder eine Herausforderung, einen Ansporn darin sehen, ein Übungsfeld, so wie früher in der Handarbeits-Schule, wo junge Mädchen Socken strickten, nur um sie stellenweise wieder aufzutrennen und sich dann im Stopfen zu üben. Zum Beispiel könnte ich ein bisschen Picothäkeln. Eine hübsche, kontrastfarbene Häkelkante als Ablenkungs-Manöver. Ich könnte versuchen, Knopflöcher nachträglich einzuarbeiten, für im unteren Bereich, so wie ich es in einem dieser alten Handarbeits-Bücher vom Trödler gesehen habe, so richtig professionell. Oder die Ärmel mit buntem Faden umnähen, so dass sie auf der richtigen Höhe umgekrempelt bleiben ohne sich wieder aufzurollen (meine Kleine kann ab so was richtig verzweifeln).
Ich habe mir vorgenommen, mich nicht zu ärgern. Sondern das gute, freie, entspannte Gefühl, das mich beim Stricken begleitet hat, weiter zu spinnen. Vielleicht versuche ich mich wirklich noch in all diesen Übungen, lerne Picot-Häkeln oder wagemutige Schneidereien ins Maschengeflecht (argh!). Vielleicht versuche ich mich am Maschenstich und lerne, auf meiner Strickerei zu sticken… Wer weiss, wer weiss.
Angefangen hat es ja schon…

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Die entzückend bestickte Filz-Brosche von „Tiny Happy“ hat mir so unheimlich gut gefallen, an sich schon, aber auf meiner kleinen, weinroten Jacke sogar noch besser. Sie verdeckt gekonnt einen dieser doofen Fehlerknubbel und verwandelt mein ein bisschen schräges 80er-Jahre-Raglanjäckchen (für mich zumindest) in eines dieser Trachtenjäckchen, die mich immer an die Schwarzwald-Klinik erinnern. So urchig und unverzagt, am besten zu tragen mit einem Juchzer auf den Lippen und Butterblumen im Haar, dazu ein Salami-Brot und ein Schluck warmer Tee aus der Thermoskanne.
Leider ist so eine Broschen-Nadel nicht unbedingt das Beste für wenn kleine Mädchen sie an ihren Strickjäckchen tragen, und darum scheint es ganz so, als wäre ich jetzt wieder dran, mit Weiterspinnen und Weitersticheln, ganz entspannt und frohen Mutes. Ein Hauch Tiny Happy, ein bisschen Schwarzwald-Klinik-Bergwelt-Feeling in Form einer kleinen, nadelfreien, selbst bestickten Applikation vielleicht?

DSC_3660Herausforderung angenommen!

PS: Noch ein paar technische Infos, für alle, die froh sind über so was:Garn: ca. 190 gr. (mehr als in der Anleitung angegeben!) „Safran“ von Drops, weinrot Farbnummer 20 (diese Nummer ist heute ein anderes, dunkleres Rot)- Danke Anna, dass du mir extra noch einen „alten“ Knäuel hervorgezaubert hast!!!
Nadelstärke: durchgehend Rundnadel Nadel Nr. 3
Veränderungen: Ich habe anstelle vom Perlmuster einfach glatt rechts gestrickt bis zur Passe. Beim Kragen habe ich noch etwa 2 Abnahme-Runden mehr gemacht, was vielleicht etwas übertrieben war, denn der Verschluss sitzt jetzt doch recht nah am Hals (dehnt sich aber vielleicht noch ein wenig?)

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Wochen-Ende: Mit leichtem Gepäck

Die vergangene Woche war aussergewöhnlich: Statt Schule Projekte, Stundenpläne, die purzelten und sich ineinander zu verwickeln drohten, ein Mai-Wetter, das an tiefsten, trübsten Herbst erinnerte, windig, kalt, trist und feucht und alles in allem wenig einladend und ein immer näher kommender Theater-Auftritt für Kind1, dem mein Mama-Herz mindestens so flatterig entgegen fieberte, als würde ich selber auf der Bühne stehen (Ich erinnere mich. Früher tat ich das wirklich ab und zu. Und die meisten meiner Alpträume drehen sich seit Jahren schon um vergessene Texte oder Tanzschritte auf der Bühen, bzw. vor laufender Kamera. Grässlich, wirklich.)

Dieses Wochen-Ende kam darum sehr… emotional daher. Mit einem Riesenpacken an Lampenfieber und irgendwie erschöpft von all den Tagen, dem Neuen, Ungewohnten, vom Warten und Draufhinarbeiten. Aus dem Rhythmus, ja. Dezentriert und haltsuchend.
Manches musste verpuffen an diesem Wochenende. Sich entladen, frei werden. Manches hätte wohl doch ein bisschen mehr Gelassenheit vertragen, aber nervös und müde wie wir alle waren…

Als ich die Fotos der letzten beiden Tage auf meinen Laptop lade, fällt mir auf, wie schön manche Bilder geworden sind. Trotzdem. Da ist nichts Nervöses, nichts Düsteres oder Explosives zu sehen. Eher stille, feine, matte Momente, die mir im Herzen gut tun, auch jetzt, wo sie vergangen sind und mir nichts weiter bleibt, als hin zu sehen und mich zu erinnern…

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Ich fotografiere selten die dunklen Seiten des Lebens. Und wenn ich es tue, dann ungern und mit einem komischen Gefühl im Bauch. Ich meine, ich kenne sie, die dunklen Seiten, in- und auswendig, ich weiss, wie viele verknorzte Augenblicke so ein Lebens-Tag haben kann und bin mir mehr als bewusst, dass sie nicht nur heute da sind, nicht nur gestern, sondern auch morgen und immer und immer wieder, als Teil der Welt und ihrer Zeit, als Teil meiner selbst.
Aber aufbewahren möchte ich sie mir nicht. Weder auf meiner Festlpatte, noch im Kopf, schon gar nicht in meinem Herzen. Nicht so deutlich. Höchstens vielleicht als schwammiges Gefühl in der Magengegend, wenn überhaupt, oder besser als gelernte Lektion mit neuem, konstruktivem Lebens-Willen  fürs Morgen und fürs Übermorgen, wo ich es besser machen möchte.
Aber erinnern, so wirklich, möchte ich mich lieber -viel, viel lieber- an diese hellen, warmen Augenblicke, die genauso real und Teil meines Lebens sind, viel mehr vielleicht sogar als jene anderen Momente, die kurzen aber schweren, die es nicht wert sind, ins Gepäck zu wandern. Ich reise definitiv lieber mit leichtem Gepäck. Mit Sonne im Herzen.

Erinnern möchte ich mich heute daran:

  • Schwarzwald-Klinik (oh GottohGott, die 80er! Ich weiss, mein Geschmack ist grässlich zur Zeit) und ein Strick-Jäckchen, das dank Anna vom Strickcafe und einem eigens für mich im Lager ausgegrabenen Knäuel Safran aus der alten Kollektion doch noch so langsam, langsam Form annimmt.
  • Sonnenstrahlen in meiner kleinen Ecke. Und ein neu bezogener Holzstuhl (vom Trödler) mit einem meiner allerliebsten Stoffe ever („Sprays“ von Kaffe Fassett)
  • eine verschwundene Trennwand und was sie auslösen kann, wenn ein frei gelegtes, altes Treppen-Geländer, den ehemals engen und düsteren Gang zur Galerie werden lässt
  • mitgebrachte Comics von Grosi an einem strahlenden Mai-Tag draussen im Freien
  • Kräuter und Blumen, die Kraft tanken und Freude machen
  • Rosen! Endlich!
  • Sonnenflecken und nachwachsendes Gras (bei dem ganzen Regenwetter der letzten Wochen wich das Grün immer mehr braunen, weichen Matsche-Ecken)
  • Huck Fin über den baren, strammen Füsschen meiner Kleinen, die sich immer noch kreuzen und ineinander verhaken wie damals, als sie wirklich noch  ein Baby war (mein Baby ist sie ja immer noch)…
  • Ein Date der ganz besonderen Art und Kind1, der Rapper, für ein paar Rampenlicht-bestrahlte Minuten lang  und wie ich mir ein Tränchen verdrücken musste vor lauter Ergriffenheit
  • blaue Wollsocken. Im Wachstum. Im allerwärmsten Sonnenwetter dieses Jahres (wie mir schien). Nichtsdestotrotz.

Ich glaube, die dunkleren Flecken meines Lebens zu sehen und anzunehmen und auch immer wieder gegen sie anzutreten, das ist wichtig. Und ehrlich. Genauso wichtig und ehrlich fühlt es sich für mich aber an, wenn ich sie dann… loslasse. Und meine Erinnerung mit Momenten fülle, die mir wichtiger und schöner und wertvoller erscheinen. Ich glaube, so bekommen sie den Platz, den sie auch wirklich verdienen.

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berührt: Galerie

„Berührt“ heisst für mich;
Einmal pro Woche möchte ich mein Augenmerk auf all die Dinge und Momente richten,
die mich wirklich berühren.
Wo mich etwas  inspiriert, anrührt, wo ich fühle, spüre, zum Denken komme.
Wo sich etwas bewegt, innen im Verborgenen oder ganz greifbar und sichtbar vor meinen Augen.
Mal voller Freude, mal nachdenklich oder sentimental, mal montags, mal sonnabends, wortreich oder stumm…
So wie es im Augenblick gerade richtig scheint.
(Und wer immer mitmachen möchte, ist ganz herzlich eingeladen.

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Mein Mädchen zeichnet ganz still für sich am Wohnzimmer-Tisch. Ich schleiche beim Wäscheversorgen immerzu um sie herum, ohne einen Blick auf das Papier in ihren Händen zu werfen; Hinsehen darf ich nämlich nicht, schliesslich ist es „eine Überraschung“, die da entsteht.
Plötzlich, ich stehe mittlerweile irgendwo im gelben Kinderzimmer und sammle gemeinsam mit meiner Kleinsten überall verstreute Puppenkleider auf , kommt mein Mädchen ins Zimmer gesaust und streckt mir ihr Bild entgegen.
„Hier, für dich“, sagt sie. „Das bist du.“

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Ich? Ich.
Berührt, ja. Das bin ich. Das auf jeden Fall.
Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich Kinderkunst liebe? (Nein, noch nie, oder?).
Mein Haus wird nie zu klein sein für noch eine Galerie davon…

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Eine Regenbogen-Girlande

Regebogen sind einfach etwas ganz Besonderes. Nicht nur in Natura, wenn sie sich wie eine transparente Brücke über Häuser, Wasserfälle oder Baumkronen spannen, sondern überall, wo ihre Farbkombination auftaucht, in Kristall-Prismen am sonnendurchfluteten Fenster, in den Spiegelungen eines Wasserglases, bei Greenpeace-Bannern und Flaggen für den Weltfrieden, auf Kinder-Kunst-Kissen… oder an Wänden, Betthimmeln, über Tür- oder Fensterrahmen- als Girlande nämlich, mit Wimpeln in allen Regenbogen-Farben. Rot, Orange, Gelb und Grün und Blau und Violett.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde, diese Farbenfolge gehört zu den allerschönsten überhaupt.

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In der Wimpel-Kette meines Jungen kommt sie aber nur rein zufällig vor. Er wollte nähen, und ich kramte sofort wieder in meiner Woll-Filz-Kiste, aber dort herrschte beinahe Ebbe nach all den Nadelkissen (von damals und damals) und Jahreszeiten-Girlanden (wir haben momentan eine für den Frühling und eine für den Herbst).
Filz ist schnell aufgebraucht, die Stücke, in denen ich ihn jeweils kaufe, immer eher klein, so an die A4-Grösse, da schrumpft der Vorrat mit jedem Projekt sofort zusammen. (Mittlerweile ist -gottseidank- wieder ein dickes, schweres Paket bei mir angekommen: Neue Woll-Filz-Platten von „Ariadne“, in den prächtigsten, sattesten Farben, die man sich wünschen kann. Alle hand- und pflanzengefärbt aus sozialer Werkstätte. Mein Lieblings-Filz überhaupt und unbedingt zu empfehlen!)
Das Einzige, was sich noch zusammen-ramüsieren liess (und nicht nach Klein-Mädchen-Zimmer aussah), war eine Packung Bastelfilz aus Bioland-Schurwolle, die ich einmal beim Waschbär-Versand bestellt hatte (ausnahmsweise). Und die lag noch völlig unangetastet in ihrer Verpackung, bereit für Rollcutter, Nadel und Faden und kleine, lernbegierige Kinderhände.

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Die Regenbogen-farbenen Dreiecke waren rasch geschnitten (mit Cutter und Matte und unter Mamas Argus-Augen), das Wimpel-Ketten-Band aus der Dose gefischt (ein einfaches, relativ breites Schrägband in Mattweiss war alles, was ich finden konnte), Stickgarn wurde entwirrt und sorgfältig geteilt (3-fädig reicht, denke ich), die Wimpel  arrangiert und mit Stecknadeln zwischen dem Schrägband festgesteckt (mein Part).
Und dann sass Kind2 eine ganze, herrliche Weile lang in einem weichen Sessel im Wohnzimmer, hörte sich eine Folge Pumukl an und nähte. Und nähte. Und nähte. Stille Stiche zwischen weichen Fingern, Wimpelfarben, die zusammenwachsen, ein blonder Krauskopf ruhig nach vorn gebeut, mit verlorenem, konzentriertem Blick.
Ein wunderschönes Bild. Eines, das in mich hineinschmolz wie Butter an der Wärme.

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Ein schlichtes Projekt. Ganz ohne Schnörkel. Einfache Wimpel, sich langsam vorwärts tastende, kleine, blaue Vorstiche, ein bisschen weisses Nähgarn an den Enden, zielstrebig und strahlend und klar.
Wie ein Regenbogen.

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