Monatsarchive: November 2011

Braun

Braun in allen Schattierungen, vor allem in den dunklen, schokoladigeren (wen wundert’s, hihi) ist schon lange, lange eine meiner absoluten Lieblings-Farben. Ich mag auch Grün unheimlich gerne, und Beerentöne, und bei Wasser-Farben, so schön Unterwassermeerjungfrauenblaugrün werde ich auch sofort schwach. Aber Braun… Braun ist einfach eine Herzensangelegenheit. Braun ist sinnlich, warm, erdverbunden. Braun ist Standhaftigkeit, Treue und Bescheidenheit. Braun ist Zufriedenheit und Wärme. Braun ist… für mich die Mutter unter den Farben; weich, sanft, sicher und warm umschliessend. Wenn ich Kleider oder Wolle für mich kaufe, dann zieht es mich meistens zu den braunen Farb-Tönen hin, und selbst wenn ich schlussendlich kein reines Braun wähle, haben die meisten Farben, die ich wähle, ein klitzekleines bisschen Braun drin, das sie sanft abtönt und erdiger wirken lassen. Ich finde, Braun steht einfach jedem, vom neugeborenen Baby bis zur alten, grauhaarigen Lady (Man muss nur den richtigen Ton finden). Männer wirken männlich und archaisch, Frauen schön und weiblich, Kinder wild und frei und Babys sehen darin aus wie kleine Kobolde oder Teddybärchen…

Im Moment hülle ich mich ganz besonders gerne in braune Kleidungsstücke. Wahrscheinlich weil es mich so schön an einen dicken, weichen Bärenpelz erinnert, in dem man sich so herrlich verkriechen könnte. Ein Bärenpelz in Bärenhöhlenzeiten wie diesen hat einfach so etwas Seelenschmeichlerisches.
Und ich habe ja im Grunde auch fast so etwas wie einen kleinen Bärenpelz …

meine gute alte Shalom, die nach einem ähm… Zwischenfall in der Waschmaschine eine Mutation zur Walk-Jacke durchmachte und jetzt zwar ein ganzes Stückchen kürzer und figurbetonter geworden ist, dafür aber auch einfach herrlich mollig warm und anschmiegsam wie eine zweite Haut. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann mag ich sie so fast noch lieber als vorher. Da hing sie mir einfach immer ein bisschen wie ein Sack von den Schultern, und weil ich ziemlich viele Maschen zusätzlich angeschlagen habe damals, fiel der Hals-Ausschnitt sehr weit aus und schlotterte mir immerzu den Rücken hinunter. So richtig wohl gefühlt habe ich mich eigentlich nie in ihr. Dafür aber jetzt, nach diesem halbwegs bewusst herbei geführten kleinen “Unfall”. Jetzt trage ich sie nämlich dankbar bei fast bei jedem Gang vor die Haustüre… und auch drinnen, wenn mich wieder ein arger Schlotter-Anfall überwältigt, bei dem nur noch das hardcore Woll-Programm hilft: dicke Wollsocken, Strickjacke, Wolldecke und eine Tasse dampfend heisser Tee.

Draussen ist es aber auch arg kälter geworden. Die Bäume und Büsche strecken ihre nackten Äste gegen den Himmel und unten auf dem Boden liegen dicke Teppiche rostbrauner, gewellter Blätter. Jeder Schritt raschelt himmlisch und beim Gehen fühlt man sich fast, als würde man auf Wattebäuschen laufen. Ich liebe diese Phase ganz besonders, diese kurze Zeit, in der der Laubboden noch luftig und locker daliegt und beim Gehen aufwirbelt, knistert und knuspert und irgendwie… fast lebendig erscheint.

Die Natur scheint meine Liebe zu Braun zu teilen. Im Moment zumindest: Wo früher alles grünte und blühte, bleibt jetzt eine braune Kruste zurück. Die Felder liegen brach, und da und dort türmen sich dicke, erdige Zuckerrüben, die darauf warten, abgeholt und zu weissem, rieselnden Zucker verarbeitet zu werden. Spannend eigentlich, dass so vieles bräunlich wäre, würden wie es naturbelassen verwenden: Leinen, manche Woll-Sorten, Zucker, Mehl … Bis wir bunte oder so richtig blendend weisse Wäsche-Stücke in den Händen halten, und weisse, weiche Brötchen oder hellen Rieselzucker, kommt nochmals ein ganzes Stück Extra-Arbeit zusammen, die genau genommen ja gar nicht sein müsste… Eigentlich sonderbar, dass wir Menschen im Laufe der Zeit eine solche Vorliebe für Weiss entwickelt haben, nicht? Aber andererseits: Ich will nicht leugnen, dass ich so ein herrlich knuspriges, frischgebackenes Gipfeli aus völlig vitaminlosem Weissmehl doch sehr zu schätzen weiss. So ab und zu…

Aber am liebsten sind mir doch noch immer die Dinge, die uns direkt von der Natur geschenkt werden (Mit ein wenig Nachdruck menschlicherseits allerdings). So wie das grosse Glas marokkanischer Bienenhonig, das mir meine Mama heute aus Gibraltar nach Hause gebracht hat. Der Honig ist tiefbraun, fast schwarz, zäh und klebrig und unheimlich schön süss. Man schmeckt sofort die Honigwaben, und ich muss unweigerlich an die vielen kleinen Krabbeltierchen denken, die so lange und so hart für diesen Honig geschuftet haben, an den Sommer und das Gesumm über den Blütenkelchen und ein bisschen denke ich auch an JenMun(a), die Marokko so sehr liebt und tausenmal besser kennt als ich, die ich noch nie auch nur einen Fuss auf dieses Land gesetzt habe…
Honig wie dieser, so natürlich und unverfälscht, wärmt mich allein durch seinen süssen, authentischen Geschmack. Ein Geschmack, der mich ein wenig an meinen Traum erinnert. Meinen kleinen und doch so grossen Traum vom Leben abseits. Mit einem grossen Garten, mit Bäumen um mich herum, mit Schafen, einer Katze, vielleicht einem Hund für meine Kinder und – wer weiss- vielleicht auch mit einem Schwarm Bienen für mein ganz eigenes Glas Bienenhonig…

Dieser alte Milchkrug vom Trödler erinnert mich immer an diesen Traum. Er sieht aus, als hätte er früher einmal beim Znüni auf einem grossen, zerkratzten Bauerntisch gestanden und frische, heisse Milch für eine ganze Schar hungriger Bewohner bereit gehalten. Ich kann die weissen Dampfwölkchen direkt vor mir sehen, die über den Tassen schweben. Und den Geruch von frisch gebackenem Brot und Landjäger und Milchkaffee, so warm und süss, wie in meine Oma früher auf ihrem Hof immer machte. Hach, süsse Kinderheits-Erinnerungen. Wahrscheinlich meilenweit an der Realität vorbei idealisiert. Aber gerade deshalb einfach unbezahlbar.

Unbezahlbar ist für mich auch diese schlichte Herbst-Girlande. Sie ist eines jener Stücke, an dem ich wirklich mit einer grossen inneren Freude gearbeitet habe, völlig ohne mich selber unter Druck zu setzen und neugierig, wie alles zum Schluss wohl herauskommen würde. Meine Herbst-Girlande, genauso braun und erdig, wie ich es liebe. Warm und schlicht und irgendwie einfach… meins. Braun ist wirklich eine Herzens-Angelegenheit für mich. Genau wie mein Traum vom Landleben und meine Sehnsucht nach Einfachheit und Klarheit und einem Ort, an dem ich mich einmal von ganzem Herzen zuhause fühlen kann.
Vielleicht mag ich darum auch so gerne unbemalte Töpfer-Arbeiten? Weil sie mich an all das erinnern? An das Unverfälschte und Echte. Und an die Art Kreativität, die von innen heraus kommt, sich aber sofort ein Ziel sucht, das ihr sinn-voll erscheint. Kreativität weniger als Kunstform, sondern vielmehr als Lebens-Notwendigkeit, als Arbeit mit Flair und Liebe zum Detail…

Solche Dinge liebe ich ganz besondes. Dinge, die man benutzen kann, die einem helfen, ein bisschen Ordnung und System in den Alltag zu bringen, aber gleichzeitig auch Schönheit und Persönlichkeit ausstrahlen. Im Brocki halte ich immer Ausschau nach solchen Stücken. Nach handgetöpferten Schalen, nach bemalten Holzkisten und handgarvierten Kristallgläsern. Und natürlich verehre ich die Dinge, die liebe Menschen extra für mich er-arbeitet haben! So wie die kleine Blumenvase, die Kind1 bei der Töpferin selber getont, sorgfältig glasiert und mir dann voller Stolz überreicht hat. Ein echter Schatz für mich. Das Kind und sein Werk.

Mit meinen eigenen Kreationen bin ich immer ein bisschen zurückhaltender, was Stolz-Gefühle angeht. Aber ja, ich freue mich, wenn etwas fertig wird, wenn es klappt und nach all der Zeit nicht nur ein frohes Gefühl, sondern auch eine nette Kleinigkeit zum in den Händen halten und bewundern übrig bleibt. An meinem kleinen braunen Vögelchen (das ich damals begonnen hab) habe ich eigentlich gar nicht so lange gearbeitet. Aber das dann dafür verteilt über viele Tage *lach*. Eine kleine, feine Arbeit, die nicht sonderlich viel Können und Konzentration verlangt, aber trotzdem viel Freude macht, wenn sie fertig ist. Mein kleiner Birdie2 ganz in Herbstlaub-Braun…

Ein bisschen Gesellschaft für Birdie 1 und den knuffigen Filz-Zwerg, den mir meine Mama im letzten Jahr gefilzt hat. Ich liebe dieses verstrubbelte Team! Ein bisschen schief und zerzaust überall, aber guter Dinge und genauso fröhlich, wie ich mir drei so dicke Freunde unterwegs im herbstlich kühlen Wald so vorstelle.

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dem Leben ein Kränzchen winden

Heute war ein wundervoller Tag!
Der erste Tag seit 2 Wochen, an dem wieder so etwas wie… Energie durch meine Adern floss, an dem ich mich halbwegs wie ein ganzer Mensch fühlte und nicht wie eine abgeklatschte Fliege …

In den letzten 2 Wochen habe ich mein Familien-Königreich fast nur noch vom Bett aus regiert, mit Kindern im und ums Bett, einem wachsenden Stapel an Bilderbüchern, Kartenspielen und benutzten Tee-Tassen auf dem Fensterbrett, mit vielen Kinderzimmer-Picknicks und einem sich drastisch zuspitzenden Engpass an sauberen Kinderhosen und Waschlappen. Kochen, Essen, Aufräumen, Waschen, Einkaufen und all die anderen Dinge des einfachen täglichen Lebens wurden zu schier unüberwindbaren Hürden im Alltag. Und das meiste davon blieb einfach liegen.

Es war nicht leicht. Für keinen von uns, denke ich.

Aber heute! Heute stehe ich morgens auf- und alles ist anders! Leichter! So viel leichter. Ich fühle eine neue Kraft in mir aufkeimen und beginne innerlich zu strahlen: Es ist ein dankbares Lächeln vom Grund meines Herzens. Die Welt sieht so anders aus, wenn man sie aus einem einigermassen kraft-vollen, gesunden Körper betrachtet. Erstaunlich anders. Man könnte fast meinen, die Sonne würde heller strahlen…

Solange alles gut geht, vergesse ich immer, was für ein hoch-komplexes Wunder-Werk dieser Körper eigentlich ist. Ich erwarte einfach, dass er funktioniert, reibungslos, und werde sehr rasch ungeduldig und undankbar, wenn ich glaube, dass er besser, schöner, schneller und talentierter sein sollte. Ich lasse mir sagen, dass man alles schaffen kann, wenn man sich nur fest genug anstrengt, also strenge auch ich mich noch mehr an, denn dieses einfache Rezept klingt gut und verlockend, und ich möchte nur zu gerne glauben, dass ein entschlossener und gut organisierter Mensch die Dinge im Griff haben kann.
Aber dann kommen Zwischenfälle, eine Krankheit, möglicherweise ein Unfall, eine Depression oder ein Burnout, eine schwierige Schwangerschaft, vielleicht auch nur ein Schnupfen, wer weiss, und plötzlich merke ich wieder, wie dünn die Fäden sind, die ich in der Hand halte und wie wenig ich schlussendlich wirklich unter Kontrolle habe.
In diesen Phasen weiss ich ihn plötzlich wieder zu schätzen, meinen guten alten, im Grunde wunderbar geschaffenen Körper und die Gesundheit, die eben doch nicht so selbstverständlich und haltbar ist, wie ich manchmal denke…

Ein bisschen bin ich ja erstaunt, dass es mir so rasch so viel besser geht. Es hatte nämlich eigentlich gar nicht danach ausgesehen… Aber andererseits: Habe ich nicht erst gestern inständig dafür gebetet? Hmmm… Wer betet sollte sich vielleicht auf das eine oder andere kleine Wunder gefasst machen *zwinker* …

Jedenfalls fühlt es sich ganz und gar grossartig an! Wie auferstanden von den Toten (was ein bisschen gar dramatisch ausgedrückt ist, aber sind Emotionen das nicht immer, dramatisch?)
Diese zurückkehrenden Lebenskräfte setzen so viel Freude frei. Und Dankbarkeit. Und all das sucht nach einem Ventil …

Also nehme ich mein kleines Mädchen an der Hand und gehe zum Dorfladen. In den kleinen Gartenbereich. Zum Einkaufen. Tannen-Äste.

Denn ich will dem Leben ein Kränzchen winden (und ein bisschen auch dem, der es mir geschenkt hat, zugegeben). Ein hoffnungs-grünes Kränzchen als Symbol dafür, dass es weiter geht. Immer wieder. Dafür, dass das Leben ein Kreislauf ist in vielerlei Hinsicht, wo Ende und Anfang so oft nahtlos ineinander übergehen. Oder auch Anfang und Ende. Oder wie auch immer. Ein Symbol für die Hoffnung.

Die Kinder scharen sich um den Küchentisch: Kind1 nur ganz kurz, denn auf ihn warten noch Hausaufgaben, Kind2 aber schnappt sich die Gartenschere, um mir die Ästchen zurecht zu stutzen und mein Mädchen sammelt eifrig heruntergefallene Tannen-Nadeln vom Boden auf, wo es bald aussieht wie im tiefsten Nadelwald…

Der Kranz wächst und grünt, man hört das Knipsen der Gartenschere, das leise Rieseln der Nadeln, und alles duftet ganz herrlich nach Tanne und Harz.
Ein gemeinsamer Moment des Glücks, in dem ich versinke wie in einem Daunenbett.

Die Kinder wünschen sich Sterne für unseren Kranz. Die Tonsterne, die wir schon vor einer ganzen Weile wie Plätzchen aus ausgewalltem Ton ausgestochen haben und bei der Töpferin  brennen liessen.

Jetzt schmücken sie, zusammen mit ein paar schlichten braun-weissen Web-Bändern und Perlhuhn-Federn, den Kranz. Unseren Kranz. Mein Lebens-Lorbeer-Kränzchen, das ab morgen in der Küchen hängen wird. Für die nächsten paar kleinen Sternstunden des Lebens…

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this moment

Nach einer Idee von Soulemama. Ein Foto, eine Erinnerung, vielleicht nur mit wenigen Worten.
Etwas, worauf ich gerne zurückblicke, wenn die Woche endet.
 

Kuschelwarme Wollsocken für jeden von uns, zum Einmummeln und
noch ein bisschen
mehr Bärenhöhlen-Gefühl,
und das alles ganz ohne selber einen Finger zu rühren!
Was für eine wundervolle Form von Luxus
So ein Paket voller handgemachter Winter-Schätze zu öffnen fühlt sich an wie…
ein Sückchen Weihnachten; herrlich aufregend und berauschend.
Ein schöner Moment.
Für mich this moment.
Der mit extra warmen Kinderfüsschen zu Ende ging…

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Dornröschen-Schlaf

Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann liegt da ein grosser, goldgelber Haufen Blätter am Boden unter der kleinen Buche auf der anderen Strassenseite und der junge Nussbaum in Nachbars Garten muss erst gestern oder vorgestern sein allerletztes Blatt verloren haben (denn, könnte ich schwören, vorher war noch mindestens eins dran!) Die Kronen strecken ihre nackten Äste dunkel gegen den grau-milchigen Himmel und mich fröstelt es schon beim Hinaussehen innerlich wie äusserlich. Das Ende des Herbstes nagt immer ein bisschen an mir. Das letzte Blatt, die Lücken in den Vogelreihen, der stumme Wald, die allerletzte Blüte, bevor die nächste frostige Nacht auch sie schlaff und zerstört am Boden zurück lässt…

Das alles fühlt sich manchmal an, als müsste ich der Natur beim Sterben zusehen. Das rauschende Fest der Farben und der Ernte ist vorbei. Zurück bleiben Leere und Stille.

Aber andererseits… trägt der Spätherbst auch ein Geheimnis mit sich herum. Eine wichtige Botschaft. Eine gute Nachricht!

Und während ich mit meinem Jungen Tulpenzwiebeln in den schweren Boden pflanze, muss ich genau daran denken: Jedes Blatt, das fällt, jedes Kraut, das erfiert, jedes Tier, das von uns fort in den Süden zieht, bedeutet zwar Loslassen und Abschiednehmen, aber es ist kein Abschied für immer. Auch wenn es mir im Moment vielleicht so vor kommt. Es ist nicht das Ende. Es ist kein wirklicher Tod.

In Wahrheit ist es nur ein Dornröschchen-Schlaf.

Die Natur zieht sich, nachdem sie getan hat, was es zu tun gab, für ein paar graue, eisige Wochen in ihre geheimsten Winkel zurück und schläft. Es ist ein Reduzieren aller Dinge auf das Lebens-Notwendige. Ein Leben auf Sparflamme, damit es Platz gibt und ein ganzes Bündel ungebrochener, neuer Kräfte. Für das neue Leben, das kommen wird, wenn der Frühling die Starre des Winters aufbricht und alle die Schätze frei legt, die wir heute, an einem bitterkalten Herbsttag, in die Erde legen, in der Hoffnung, dass etwas daraus wachsen wird, irgendwann, in gar nicht mehr allzu weiter Zukunft…

Im Augenblick geht es mir genauso. Ich bin eine Gartenrabatte, die auf ihren Frühling wartet. Ich befinde mich mitten in einer winterharten Phase, in der mein Körper -aus gutem Grund- alle seine Energien bündelt und mich in die Knie zwingt mitsamt meinen Plänen und meinem inneren Drang, aktiv zu wirken und zu werken. Die immer grösser werdenden Lücken meiner letzten Posts sprechen Bände, aber es geht nicht anders, glaubt mir: Mein Körper diktiert mir diese Pausen. Und sie umfassen auch das Schreiben, so schwer es mir fällt, das zu zu lassen. Die Zauberworte heissen jetzt einfach: Loslassen, Nachgeben, Vertrauen. Und ein bisschen schlafen.

Für euch, meine Lieben, bedeutet das vor allem: Geduld. Bitte habt ein wenig Geduld mit mir und meinem im Augenblick alles andere als produktiven, inspirierenden Blog. Es wird besser werden, ganz bestimmt, aber es könnte eine Weile dauern. Eine ganze kleine Winterweile vielleicht…
Aber auch wenn ihr nicht viel von mir hört, denkt daran: Auch das ist kein Abschied. Es ist nur meine Art von Dornröschchen-Schlaf.

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