Monatsarchive: März 2011

ein Gruss dazwischen

Ihr Lieben!
Wie merkwürdig… ich kann sprechen… 10 Tage lang war ich mehr oder weniger stumm hier, und jetzt fühlt es sich ganz… merkwürdig an, zu texten… So fremd… Wie Baby-Fuss-Stapfen.
Ich muss euch gestehen, ich habe die letzten 10 Tage ungeheuer genossen: zu wissen, dass ein Bild alles ist, was ich brauche so nachts um halb zehn vor meinem Laptop, schenkte mir einerseits Entlastung, andererseits ungeahnte Motivation, was das Bildersammeln angeht: Es gab Augenblicke, da stand ich sicher 10 Minuten mit meiner Kamera da, bzw. turnte ich mit ihr herum, linste aus allen möglichen bis unmöglichen Winkeln auf mein Sujet und schoss Dutzende von Fotos, bis ich endlich (Ja!) das Bild hatte, das so aussah, wie es sich anfühlte. Wenn ich jetzt meine Foto-Ordner durchblättere, dann sehe ich eine ganze Galerie von Moment-Aufnahmen, gesammelt um mich sehend zu erinnern. Und ich sehe Potential für weitere 10 Foto-Tage… jetzt, wo ich mich so daran gewöhnt habe, die Kamera als Accesoire zu betrachten… Aber, nein, keine Bange (oder sehe ich da erwartungsvolle Gesichter???), 10 Tage werden es nicht werden. Vielleicht aber 4. Damit wären es nämlich volle 2 Wochen Augenblicke-Sammeln. Schön ordentlich geschlossen wie ein perfekter Kreis, und das mögen wir doch alle gern, ordentliche Sachen, die so enden, wie sie begonnen haben: mit Sorgfalt und einem Seufzer  (je nachdem einem in-Bewegung-setzenden oder einem leicht wehmütigen).
Wollt ihr wissen, was mich am allermeisten erstaunt hat? Dass ich dachte, ich hätte eine Internet-freie Zeit vor mir während dieser 10 Tage. Eine Internet-ärmere zumindest. In Tat und Wahrheit sass ich nämlich mindestens genau so lange ungesund verknotet vor dem viel zu niederen Couch-Tisch in einem viel zu weichen Fläz-Sessel vor einem Bildschirm, der irgendwie hypnotische Kräfte zu haben scheint. Bis ich mich jeweils losreissen konnte von euren Blogs- denn für die hatte ich jetzt endlich Zeit- oder von den unergründlichen  und immer wieder betörenden Irrgängen des www., wo hinter jeder Biegung eine neue, noch schönere Idee auf mich wartete, die selbstredlich auch noch auf meine To-do-Liste der nächsten 28 Jahre musste, war es meistens wieder knapp vor Mitternacht.
Und ich hatte mir vorgenommen, meinem vernachlässigten, müden Körper mehr Ruhe zu gönnen…
Nun ja, vielleicht nehm‘ ich mir morgen einfach eine Extra-Mütze voll Schlaf. Und übermorgen. Und überübermorgen. Und überüberübermorgen. Bei Augenblick Nr. 11, 12, 13 und 14.
Danach? Resultate vielleicht? Ein bisschen Handarbeitliches? So ganz vertrödelt hab‘ ich meine Schon-Zeit nämlich doch nicht…
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Augenblick #10

  vor dem Regen
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Augenblick #9

ausgeflogen





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Augenblick #8

dankbar



PS. Ach, Allerleirauh, du Gute…
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