Archiv der Kategorie: über das Bloggen

like Instagram 193

Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

DSC00726
Und wo wir grade beim Thema “Post” sind: Dieses absolut fabelhafte Buch voller witziger Papierbögen, superschön illustriertes Etiketten, süsser Sticker und kleine Extras wie Notizbüchlein und andere papierene Nettigkeiten kam von Biba zu mir in die Schweiz. Das “Flow Book for Paper Lovers” ist echt grandios. Ich habe vielleicht neulich mal erwähnt, dass ich mir gerne eigenes Briefpapier kaufen würde- und sogar das ist darin enthalten, in Form von zauberhaften Bögen Papier und wunderschönen Couverts zum Zuschneiden…
Dass dieses Buch bereits eine kleine Odyssee hinter sich hat dank umgezogener Postschalter und anderen Widrigkeiten des Alltagse und Biba es trotzdem für mich aufgehoben und losgeschickt hat, macht es mir nur umso lieber… Hab nochmals vielen Dank, liebe Biba! Es ist hier garantier goldrichtig…

Veröffentlicht unter Augenblicke, über das Bloggen, what makes me happy | 1 Kommentar

Post bekommen

DSC00571 DSC00574 DSC00572

Ja, Post hab ich bekommen- und was für welche!
Ich wusste zwar, dass ich bei Mamaniflora den Hauptgewinn ihrer Massage-Öl-Verlosung gewonnen hatte -was kein Kunststück war, denn ich hatte (unglaublich!) als einzige teilgenommen- aber mir war natürlich nicht klar, was für ein zauberhaftes Päckchen sie mir zusammenstellen würde. Ein Alhambra Massageöl mit einigen meiner liebsten ätherischen Ölen, extra für mich zusammengestellt, mit Rose also, Lavendel, Orange und Sandelholz. Dann ein Fläschchen Immun-Sirup, selbstgemacht, und wunderbar mild mit einem warmen Geschmack nach Holunderbeeren und Zimt, Ingwer und Thymian. Eine kleine Dose Sheasahne, die wunderbar frisch und leicht nach Zitrusfrüchten duftet. Und ein Beutelchen Kalziumtee, was mich nun ehrlich verblüfft, denn ich habe seit längerem den Verdacht, dass zu meinem Eisen- und Folsäuremangel vielleicht auch ein Kalziummangel bestehen könnte, so wenig Milchprodukte oder Samen, wie ich zu mir nehme- und das nach erneuten zweieinhalb Jahren Stillzeit. MamaniFlora ist Langzeitstillerin wie ich. Vielleicht hat sie ja so was in der Art geahnt, wer weiss…
Ganz bezaubert bin ich von dieser feinen Auswahl wahnsinnig schöner und doch so alltagstauglicher  Dinge. Und dann diese Etiketten! Echte Kunstwerke, im Miniaturformat und unglaublich zart gezeichnet und märchenhaft coloriert. Ich weiss, es klingt abgedroschen, aber mir verschlug es praktisch den Atem, als ich diese kleinen Zaubereien sah…
Würde sie einen Etsy-Shop eröffnen mit Tees und Ölen, Naturkosmetik und ihren verträumten Illustrationen, ich wäre garantiert ihre erste Kundin!
Und es passt alles. MamaniFloras Blog ist genauso feinfühlig und kunstvoll, geprägt von ihrer Liebe zur Natur und dem einfachen, authentischen und dennoch ungebundenen Leben im Kreis der Familie. Ich bewundere ihr schönen Fotos und die Klarheit, mit der sie sich genau diesen Idealen verschreibt und auch wirklich lebt, was sie liebt. Ich bewundere die Lebensliebe und Furchtlosigkeit, die für mich aus ihren Posts spricht- vielleicht auch deshalb, weil das Reisen mir selber jede Menge Angst macht und ich noch immer nicht weiss, wie ich es anstellen soll, dass ich inmitten des Familientrubels nicht in meiner Rolle als Mutter steckenbleibe, sondern mich selber weiter entfalten, mir die Zeit nehmen kann, um in mich hinein zu horchen, draussen in der Natur zu sitzen, mal wieder zu malen oder Gedichte zu schreiben, alles Dinge, die mir früher, vor den Kindern, so nah und selbstverständlich waren. MamaniFloras Blog erinnert mich an diese niemals ganz still gewordene, sehnsüchtige Seite in mir, die doch mit den Jahren immer leiser und verschwiegener wurde.

Ich werde jetzt jeden Tag einen Löffel Immun-Elixir nehmen und mir noch heute abend eine schöne Tasse Kalziumtee aufbrühen (gleich nach dem Frauenmantel-Tee aus Ritas Garten). Meine vom Putzen (oh diese Badezimmer!) rau gewordenen Hände creme ich mir sorgfältig mit Sheasahne ein, und eine kleine Enspannungsmassge vor dem Einschlafen wäre natürlich auch sehr schön…
Lauter Wohlfühl-Momente. MamaniFlora-Momente. Mit dieser einen, grossen, so wichtigen Botschaft für mich: Auch wenn du für andere sorgst und auf alles mögliche acht gibst. Verlier dich selbst nie ganz aus den Augen.

DSC00575

Veröffentlicht unter Augenblicke, berührt, Dankbarkeit, ein Bild erzählt, kreative Ideen, Schatzkammern im Netz, this moment, über das Bloggen, what makes me happy | 2 Kommentare

like Instagram 178

Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

DSC_1167
So fand ich sie gestern abend, als ein Grosstropfenregengewitter über uns hereinbrach.
Mein Kind.
Die Regentrinkerin.
Sie überrascht mich immer wieder.

PS. Bitte verzeiht die langen Posting-Pausen. Ich übe mich gerade in virtueller Abstinenz und damit in mehr Gelassenheit im Alltag (was ich dringend nötig habe, das könnt ihr mir glauben!)
Seit einiger Zeit habe ich Mühe mit Schlafen, bin immerzu kribbelig und kann nur schwer abschalten. Ich trinke nun deutlich weniger Kaffee (1 Tasse pro Tag, und das nur morgens), esse weniger Zucker (naja) und gebe mir Mühe, abends nicht mehr vor dem Bildschirm zu sitzen. Ich habe den Eindruck, es hilft. Reduziert mir aber die Gelegenheiten, zu schreiben, weil ich tagsüber wiederum einfach keine stille Minute dafür habe und ungern den Laptop anmache, wenn die Kinder um mich rumwuseln… Nun, wir werden schon einen Weg finden. Aber ist erst mal Sommerzeit. Zeit für eine Pause. Oder so was ähnliches.

Veröffentlicht unter Augenblicke, ein Bild erzählt, Familienalltag, Kinder, Natur, Themen-Reihen, this moment, über das Bloggen, Zuhause | 2 Kommentare

Aus meinem Tagebuch: Was für ein Tag

DSC_7775 DSC_7843 DSC_7832 DSC_7816 DSC_7841 DSC_7836 DSC_7845 DSC_7849 DSC_7850DSC_7837

Was für ein Tag!
Ein wundersam wundervoller Vollblutsommertag.

Ich war lange weg hier. Screenfrei. Fast zu hundert Prozent. Ein einfaches Leben noch ein klein wenig einfacher.
Manchmal habe ich daran gedacht, mir ein Sabbatical zu nehmen, ein Sabbatical vom Blogger-Leben und damit eine Auszeit vom doppelten Leben, einmal virtuell, einmal ganz banal und schlicht mitten in der bodenständigen Realität.
Momentan – das haben die letzten fast 14 Tage Schreiblosigkeit mir gezeigt- momentan ist banal und schlicht wohl das, was mir entspricht, das, was mir gut tut.
Texten, Knipsen und Refelktieren… das wird wieder kommen. Bestimmt. Ein Stück weit gehört nämlich auch das zu mir, und auch das tut gut, im richtigen Mass, zum richtigen Zeitpunkt. Aber an dem Punkt, an dem ich jetzt und heute stehe in meinem Leben sind meine Bedürfnisse ganz andere. Ich sehne mich nach mehr Musse. Nach mehr ganz bewusster Mama-Kind-Zeit, eins zu eins auch mal mit nur einem meiner Kinder (wenn die anderen schlafen zB. Teenager-Tagesstrukturen unterscheiden sich doch sehr von denen eines Kleinkindes…). Ich sehne mich nach stillen Handarbeits-Inselchen und einem Haus, in dem ich mich wohl fühle, ohne Gerümpel in allen Ecken, geordnet, gepflegt, gemocht, bereit für einen weiteren Tag Familienleben.
Diese Sehnsüchte sind laut. Sie lassen sich nur ungern von Blog-Post-Kreationen beiseite drängen. Obwohl auch das eine kleine Sehnsuch ist von mir. Das Schreiben, das Texten, das Verbundensein mit dieser schönen, kreativ-üppigen virtuellen Welt, die sich ab und zu ja auch aufs wunderbarste verlinkt mit dem echten Leben…
Bloggen ist etwas Grossartiges.
Aber es ist auch gross. Es braucht Platz. Es schenkt sehr, sehr viel, aber es nimmt auch, verschlingt Zeit und Gedanken-Gut und andere Ressourcen. Man muss achtgeben, dass die Waage nicht kippt.

Ja, vielleicht sollte ich es mir einfach nehmen, mein Sabbatical. 4 Wochen, 5 Wochen… vielleicht sogar 2 Monate?
Die Antwort wird sich finden.
Für heute habe ich dies hier: Diesen Tag, diesen wundersam wundervollen Vollblutsommertag, der platzen möchte vor lauter Wärme und Üppigkeit und sich so weich, rund, friedlich und glücks-seelig anfühlt, dass ich nicht schweigen mag, sondern innerlich summe und singe und jedem, der meinen Weg kreuzt ein Grinsen entgegenschmettere.
Sonne, Wasser, Wäsche an der Leine.
Kinder beim Plantschen, kleine Tiere, die träge vor sich hindösen, ein Bänkchen, das mit Schatten und Stille auf mich wartet.
Dieser Tag… ich grüsse ihn mit Wolle und verabschiede ihn mit Shashiko.
Und dazwischen ein Baby in meinem Arm. Ein kleines Lächeln zwischen runden Backen. Kind1, der Neuigkeiten heimbringt, Erzählungen von dem Ort, wo ich selbst vor langer Zeit zur Schule ging. Mein Mädchen und ein Kindergeburtstag bei Kühen und Küken. Kind2 mit Fussball und Feueifer und einem Gesicht, so rot wie Sommertomaten…

Ganz, ganz viel freundliches Leben, lebendige Freundlichkeit.
Flüchtig nur, ich weiss, unberechenbar, unbezahlbar, unvergleichlich. Ich breite meine Arme aus und nehme alles auf.
Eine dicke, satte, warm-schwere Umarmung ist das.
Was für ein Tag.
Hab’ Dank. Da draussen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...
Veröffentlicht unter aus meinem tagebuch, berührt, besondere Tage, Familienalltag, Jahreszeiten, this moment, über das Bloggen, what makes me happy | 7 Kommentare