Archiv der Kategorie: like Instagram

lauter gute Dinge

: Lieblingsmagazine, ein kleiner heller Teddy aus meiner Kinderheit bei einer bärenliebenden Mama und ein ganzes Bündelchen schöner Schweizer Kartenprints von einer besonders lieben Leserin am See :

: Filzkunst von Allerleirauh, die vom Frühling erzählt, vom Wachsen und Werden und Mutter Erdes neuem Erwachen. Und mir damit mitten ins Herz trifft mit ihrem feinen Humor, der Wärme echt empfundener kreativen Kraft :

: mein Babyjunge mit seinem skeptischen Blick, den vollen Wangen und seiner ganzen prallen Knuddeligkeit. Wir tragen. Immer. Manchmal auf dem Arm, oft auf der Hüfte, aber immer mehr auch auf dem Rücken, was mal besser klappt, mal weniger, aber Freude ist Freude und ich freu‘ mich wie wild an diesem kleinen Kerl :

: erste Frühlingssträusschen und ein süsser kleiner Liebesbrief, der ganz im Geheimen und mit viel Gekicher und Geheimniskrämerei für mich in der Küche bereit gelegt wird :

: bunte Wesen aus dem fernen Süden Afrikas (hello und *Bussibussi*, PoplapDolls!), die mich zum Lächeln bringen und mir zeigen, wie klein und filigran, vor allem wie lustvoll Hand-Werks-Kunst doch sein kann. Unter dem Organza-Röckchen verbirgt sich ein niedlicher kleiner Po-Spalt (die Kinder kichern hier immer) und ein äusserst diskret platziertes Feigenblatt. Lovelovelovelovelove :

: der schnusige kleine Siebenschläfer aus der Kindergarten-Werkstatt hat hier Haus und Herz im Nu erobert. Mit ein paar Filznadelstichen und wenige Nähten meinerseits zum Extra-Fixieren hält nun auch das Schwänzchen tadellos jedem Spiel, jeder Video-Session stand (Gerade eben wurde -extra für Oma- „Siebenschläfer und KleinPanda ziehen um in eine Weinkiste“ mit meinem Handy aufgenommen) :

: Visible Mending mit Kanta oder Shashiko oder Stick-Yoga oder simplen Steppstichen. Egal wie immer man es nennen möchte. Jedenfalls bleibt die pinke Trainerhose aus der Mottenkiste, die schon meine Grosse vor Jahren getragen und ganz gern gemocht hat, noch ein weiteres Weilchen tragbar und bei Lümmellaune :

:Voilà und *töröööö!*: meine Küche, frisch gestrichen, frisch geordnet, aber sonst nach wie vor belebt und jeden Tag aufs Neue bevölkert und verunstaltet- nur um wieder von neuem in Ordnung gebracht zu werden. Nach dem Kochen ist immer vor dem Kochen. Nach dem Aufräumen vor dem Aufräumen. Wenn sich eine Schlange in den Schwanz beisst, dann im Alltagsleben einer Küche :

: Wollschätze, gesucht und äusserst euphorisch, regelrecht auf Wolke Sieben schwebend gefunden am gestrigen Swissyarn-Festival. Wo ich den herrlichsten aller Sonntage mit meiner Freundin Rita, lauter lieben Frauen, einem ein wenig misslungenen, aber trotzdem irgendwie schönen Stick-Kurs  und gaaaaaaaaanz viel unglaublich softer, bunter, köstlicher Wolle verleben durfte. :

Schön, schöner, am schönsten. Mein Herz ist übervoll von all den wunderbaren Dingen und Momenten, die gerade auf mich hereinprasseln. Die Zeit rennt immerzu. Meistens eine Spur zu schnell und zu vollgepackt mit Aufgaben oder anderen Ablenkungen, um mich hier wirklich fokusiert und regelmässig zu melden. Das fehlt mir. Über alle Massen. Aber es ist wie es ist, und ich bin einfach nur dankbar, war es mir heute vergönnt, ein paar kostbare Minuten damit zu verbringen, die kleinen Wunder und Wunderbarkeiten des Lebens hier festzupinnen. So viel Gutes wartet da draussen. Auf jeden. So viel Schönes steckt schon in unserem Tag. Felsenfest und oft ganz unerwartet. Ich bin dankbar und noch immer übervoll mit der knisternden, freudigen Energie des gestrigen Festival-Tages. Ich lechze danach, neue Wolle anzustricken, mich in meine Erlebnisse und Pläne zu vertiefen oder Lieblingsdinge in Lieblingsecken neu zu ordnen und zu geniessen, was ich habe. Doch das Rad dreht sich, die Zeit beisst sich weiter voran: Jetzt huschhusch in die Küche. Essenmachen. Mittagessen steht an, der Tag nimmt seinen Lauf und ich sause hinterher- tschüss ihr Lieben! Bis bald!

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Januar-Tage Nr. 15

Gerade mag ich dieses Bild hier sehr gerne.
Es entstand heute Nachmittag in meinen lila Zimmer, als alle Grossen in Feld, Wald und Wiese mit ihren Jugendgruppen unterwegs waren und meine beiden jüngeren Mädchen mit Herrn Kirschkernzeit beim Einkaufen im Baumarkt. Ich liess das Baby auf dem Bett strampelnd die Welt betrachten und sinnierte über Wolle und mögliche Strickprojekte. Wie ihr sehen könnt, ass ich einen Apfel dabei.
Und weil ich ein ordentlicher Mensch bin, lagen meine Ikea-Pantöffelchen fein säuberlich nebeneinander, wie es sich gehört. (Nein, noch immer keine Glerups an meinen Füssen. Aber ich arbeite daran.)
Es war ein wunderbarer Samstag heute. Friedlich und entspannt. Alle waren ausgeruht, gut gelaunt, irgendwie wohl, und im Grunde braucht es ja gar nicht mehr, um Glück ins Haus zu bringen, oder?
Es gab sonnige Abschnitte heute. So wie gestern wie vorgestern wie die ganze letzte Woche über. Ein Teil von mir findet das schön. Aber nur ein kleiner. Dem Löwenteil von mir ist das vielmehr wahnsinnig suspekt. Die Wärme, das Licht, dieses ganze März-Gefühl in letzter Zeit, das einem halb wahnsinnig macht, wenn man bedenkt, was dieses Temperaturen-Durcheinander gerade anrichtet in der Natur. Aber wir sind hier in dieser Region ansonsten echte Stiefkinder, was die Wintersonne angeht, so sauge ich auf, was immer es an hellen, fröhlichen Tagen gibt für uns. Die milden Temperaturen verlangen nach leichter Kleidung, nicht nach Wollwestchen oder Strickhose, darum die grünen Sachen auf dem Foto, denn meinem Baby reichten heute Strumpfhöschen und ein schlichter, weisser Body. Ich geniesse es, meinem kleinen Jungen die Kleider anzuziehen, die ich vor Jahren seinen grösseren Geschwistern angezogen habe. Alte Erinnerungen, überlagert und ergänzt durch neue. Und ich geniesse es genauso, meine Stricknadeln nur für ihn alleine klappern zu lassen, etwas ganz speziell für ihn zu stricken. Wie das holzbraune Wolljäckchen, von dem ich euch neulich erzählt habe, und das gerade fertig geworden ist. Nur die Knöpfchen fehlen noch. Aber das ist ja nichts Neues. Fehlende Knöpfe scheinen bei mir zum Babyjäckchen-Wachstums-Prozess mit dazu zu gehören. Oder aber es erzählt davon, dass ich nicht mehr alles auf Vorrat horte, sondern bewusster einkaufe und mich an dem orientiere, was ich wirklich brauche im Moment?
Genau aus diesen Bedürfnissen und Empfindungen heraus kamen heute drei wunderschöne Strangen tiefblaues Garn auf den Plan. Vorrats-Wolle, die geliebt und genutzt werden möchte. Meiner Freude an handgemachter Kleidung, das Glück, das ich empfinde, wenn ich einem meiner Kinder mit Wolle etwas Gutes tun kann, und mein Wunsch, nachhaltiger und genügsamer zu leben, trifft hier auf wunderbare Weise zusammen.
Ein Kinderpullover soll es werden. Für meine Zappelliese, die gewöhnliche Laden-Pullis eigentlich immer zu kratzig und scheusslich unbequem findet wegen den Nähten. Mit gestrickten Pullovern ist das ganz anders. Die mag sie richtig gerne. Sofern das Garn stimmt. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass Merino/Seide/Yak (von der Spinnwebstube) dem Fräulein Tochter sanft genug sind *zwinker*. Schön ist dieses Garn auf jeden Fall. Schon direkt edel, würde ich sagen…

„Dezembertage“ heisst meine kleine Serie zum Jahresende.
Ein Bild, wenige Worte, spontan und frei von der Leber weg.
Spass machen soll es. Mir und euch.
Die „Januartage“ setzen diese Idee im neuen Jahr ein wenig fort.
Ein huschhusch-Einblick in mein Leben mit Gruss und Kuss
raus in die Welt an alle, die das hier lesen…

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Dezembertage Nr.6

 

Vielleicht hat es jemand von euch schon bemerkt; ich habe das Foto im letzten Post gerade ersetzt. Durch ein schöneres. Ich musste es einfach tun, denn auf dem vorherigen Bild konnte man das Gänschen von Kerstin kaum erkennen, und mein Gänse-Bild auf Instagram war sehr viel besser, was ich einfach nicht so stehen lassen kann. Instagram wird sowieso extrem rasch prominenter behandelt als mein Blog. Einfach weil’s so simpel zu und hergeht dort. Allein fürs Hochladen eines Fotos brauche ich beim Blog zig mal mehr Zeit als bei Instagram, wo alles mit zwei, drei Fingerklicks erledigt ist.
Jetzt mit dem neuen Gänse-Foto im gestrigen Dezembertage-Post fühle ich mich aber gleich besser.
Dafür ist das Bild von heute mal wieder total verwackelt. Wegen zu wenig Licht im Gang, im Haus generell. Da verschwimmt alles vor der Linse.
Aber das passt ja an sich perfekt zum Thema, oder? Dezembertage sind dunkler als andere. Gerade jetzt kommt mir der Himmel vor wie der Schlund eines alten Kaminschornsteins; düster und schmutzig und feuchtgrau und wenig erheiternd.
Wenigstens kann ich zwei, drei Sachen sagen zum Foto: meine Mutter hat mir einen Happy-Socks-Kalender geschenkt. 24 Baumwollsocken in allerbuntesten Farben und mit ein paar ziemlich gewagten Mustern also. Ich hatte bisher nie von Happy Socks gehört, aber obwohl ich mich farbenmässig lieber bedeckt halte und absolut für Naturtöne schwärme, kann man mich durchaus zu Ringelsöckchen oder farbenfrohe Tupfen an den Füssen verführen… Alle 24 Socken behalte ich aber trotzem nicht. Die fröhlichen Hamburger-Strümpfe zum Beispiel bekommt Kind2 (ja, er wird sie tragen. Er ist ein Freak, müsst ihr wissen), die mit den gestreiften Zuckerstangen meine Mama, Kind1 wird die Cäsar-Socken anziehen und meine Grosse die ockerfarbenen mit den bös guckenden Schlangen. Und der eine oder andere Ringelstrumpf geht dann raus in die Welt zu Frauen, die mir besonders am Herzen liegen…
Im Zimmer, meinem Schlafzimmer, wo ich gerade sitze und schreibe, bleibt das Bett heute ungemacht, wie ihr sehen könnt. Mir fehlen Kraft und Zeit und die Kinder sind gerade so wahnsinnig wild, wahnsinnig gelangweilt und wahnsinnig unordentlich, dass ich selber bereits halb wahnsinnig bin. Manchmal möchte ich das Fenster aufreissen und laut in die Nachbarschaft schreien. Oder einfach nur tief durchatmen. Wahrscheinlich werde ich nach diesem Post hier mal kurz den Kopf hinausstrecken und schauen, was passiert, denn mittlerweile spielen sie hier drinnen Verstecken, und ich grüss‘ euch lieber ganz rasch und klappe dann den Laptop zu, bevor noch was zu Bruch geht… Habt’s fein und schön, ihr Lieben!

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Dezembertage Nr.5

Gestern wurde dann doch nichts aus meinem Plan mit schön gemütlich Doku-Gucken und Babyjäckchen-Stricken (ach ja, das hier soll es werden. Nochmals haargenau dasselbe. Bloss zwei Grössen grösser). Zuerst fiel mir ein, das ich ja unbedingt noch einen neuen Wandkalender fürs neue Jahr brauche und so machte ich mich hektisch auf die Suche nach einem Jahreskalender 2020, der mir einigermassen gut gefallen könnte. Mir schwebte so etwas in der Art von Phoebe Wahls alten Taproot-Kalendern vor, mit idyllischen Alltags-Szenen, Elfen-Wichtelchen-Welten, üppig wuchernder Natur und so. Etwas das ich nach Abigail Halpins Kalender 2019 an die Wand hängen kann, ohne einen Verlust zu betrauern.
Leider scheint es so etwas schlicht nicht zu geben.
Oder ich bin einfach unfähig, es zu finden. Jedenfalls warf ich nach frustrierenden eineinhalb Stunden fruchtloser Stöberei das Handtuch und switchte einigermassen entnervt rüber zu Netflix für eine weitere Folge „Die Frauen der Wikinger“- nur um feststellen zu müssen, dass es keine mehr gab. Wie man eine Staffel mit gerade mal zwei Folgen eine „Serie“ nennen kann, ist mir wirklich mehr als schleierhaft.
Klar war ich enttäuscht. Und stricken konnte ich auch nicht mehr, weil das Baby plötzlich sehr unruhig war und bei mir im Arm liegen wollte und es sowieso bereits auf Mitternacht zuging…
Heute nehme ich mir darum etwas ganz anderes vor: Früh schlafen gehen! Dann habe ich morgen hoffentlich mehr und bessere Nerven als heute und darum auch einen schöneren Tag.
Aber bevor ich mich verkrümel (und vielleicht doch noch die eine oder andere Jäckchen-Reihe in Angriff nehme), muss ich euch unbedingt noch das hier zeigen: Das süsse, kleine, handgenähte Weihnachts-Gänschen, das ich mit der frischfröhlichen Weihnachtspost von Leserin Kerstin zugeschickt bekommen habe! Als es ganz überraschend aus dem Couvert plumpste, entschlüpfte mir ein regelrechter Aufschrei des Entzückens, denn ich finde es einfach herzallerliebst, das kleine Schnuckelchen.
Wir haben hier ja keinen Christbaum, doch der einzige Grund, wieso ich den manchmal doch vermisse, ist meine Vision von einer Box voller handgemachter Christbaum-Ornamente, die ich Jahr für Jahr um ein, zwei sorgfältig gemachte Exemplare ergänzen und dann mit grosser Freude und nostalgischen Gefühlen an die Zweige hängen würde. Das stelle ich mir schön vor. So richtig weihnachtlich und bedeutsam.
Kerstins Gänschen wäre genau so ein Christbaum-Schmuck, der in meine Box liegen würde. Mit Herkunft und Geschichte und ganz viel Emotion.
Vielleicht hänge ich mir eines Tages einfach einen grossen Tannen-Ast an die Decke, binde Kerstins Gänschen dort an und starte so meine eigene Zweig-Schmuck-Kollektion… Dir liebe Kerstin auf jeden Fall tausend dicke, laute Dankeschöns über die Landesgrenzen hinweg, gell! Dein Gänschen bekommt einen Ehrenplatz- auch ohne Christbaum.

„Dezembertage“ heisst meine kleine Serie zum Jahresende.
Ein Bild, wenige Worte, spontan und frei von der Leber weg.
Spass machen soll es. Mir und euch.
Ein huschhusch-Einblick in mein Leben mit Gruss und Kuss
raus in die Welt an alle, die das hier lesen…

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