Archiv der Kategorie: ein Bild erzählt

zugeflogen

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Ich hatte natürlich unrecht: Die Grippe ist noch nicht vorbei. Ich hätte gestern wohl doch keine Meerschweinchenställe ausmisten sollen…
Aber diesmal, habe ich mir geschworen, diesmal werde ich auch wirklich liegenbleiben, und den Tag r-u-h-i-g angehen, was mir unheimlich schwerfällt, wenn ich den vernachlässigten Haushalt so ansehe *schluck*
Mein Trost: Der Frühling ist zurückgekehrt! Und mit ihm Sonne und Wärme und Bienen und Falter. Neu haben wir hier auch eine Pandabiene, ein ziemlich seltenes, schwarzweisses Exemplar der behaarten Säugerinstekten, von deren Existenz bisher wohl keiner etwas ahnte- bis auf meine Kleine, die diesbezüglich schon länger ihre Ahnungen hatte.
Ein besonders hübsches Detail dieser Spezies: Blumenkränzchen (mit echten, eigens dafür gepressten Blütenblättchen! *schmelz*) und knuffige, kleine, nicht allzu bunte Flügelchen. Gerne steckt sie sich auch ein Zweiglein frische Wiesenblumen in den Pelz.
Die Pandabiene ist, wie der Name irgendwie schon suggeriert, ein sehr friedfertiges Wesen und, da stachellos, eigentlich sogar eine wirkliche Pazifistin. Ein echtes Blumenkind eben.

Ich muss zugeben; Hättte meine Kleine mich nicht praktisch mit der Nase auf dieses doch äusserst interessante Objekt gestossen, ich hätte es glatt übersehen. Aber dafür hat man ja Kinder, nicht? Man lernt immer wieder dazu…

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Ein Bild erzählt: Auf dem weissen Küchenboard

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Und manchmal hilft ein Bild auch, Worte zu finden, Dinge neu zu sehen, den Moment besser zu erfassen, den Alltag zu ent-wirren, Alltags-Erinnerungen zu schaffen. So wie hier.
Ein Bild erzählt

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Uninszeniert und unorganisiert, mit einer halb versteckten Karte aus Prag und kleinen, süssen Ostergeschenken von besonders lieben Menschen (Danke, Susi und Gotti, ich habe mich wahnsinnig gefreut!). Da ist noch die pinke Teeuhr, die ich eigentlich gar nicht behalten wollte und die trotzdem immer noch hier rumsteht und ein wunderhübsches filigran bemaltes Prager Ei , das von der Decke baumelt. Zwei Tulpen, ein Gemälde meiner Kleinen, zwei blaue Wolfsbilder von Kind2.
Voilà.
Irgendwie kommt immer eins zum anderen. Und auch wenn ich euch lieber ein hübsch hergerichtetes, sauber arrangiertes (und heller fotografiertes) Bild eingestellt hätte… so sieht es aus im Moment auf meinem weissen Küchenboard über der Spühle. Und eigentlich im ganzen Haus: bunt zusammengewürfelt- und permanent in Entwicklung.

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ja! Danach habe ich mich schon viel zu lange gesehnt: Strickend auf dem Sofa sitzen, süssen Tee schlürfen und Radio hören. Alleine. Und das am hellheiteren Samstag-Nachmittag. Was für ein Luxus!
Dafür habe ich meine Kleinste den halben Nachmittag verschlafen lassen, weder Wäsche abgenommen noch das dritte Stockwerk gestaubsaugt, ich habe meine beiden Mädels ihre Tante besuchen lassen (ihr kleines Hündchen war natürlich der Lockstoff per se) und mich die letzten eineinhalb Stunden auch nicht darum gekümmert, was genau die Jungens eigentlich oben im Zimmer so treiben (kein Mucks zu hören, verdächtig, verdächtig)… Aber; es hat sich gelohnt. Ich könnte ewig hier sitzen, mit Tee, Strickzeug und SRF News. Nur neuen Tee müsste ich mir vielleicht aufbrühen…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Viertelvorsechs. Gleich soll ich Abendbrot richten. Ich fröstle ein wenig, nach einem lauen Tag kommt mir der Abend wieder seltsam kalt vor. Und überhaupt; Ich bin so was von k.o. Allerdings im guten Sinne. Der Tag war proppevoll mit Kochen, Waschen, Saubermachen, mit Kinderspiel, gemeinsamem Zeichnen und Draussenrumtoben. Ich hab’ sogar mitgespielt beim “Schwarzen Mann” (was wir hier “Zeitungslesen” nennen) und niemals die Nerven verloren (bisher), nicht einmal, als meine Zweitjüngste ihre argen 5 Minuten hatte beim Etappenzeichnen mit unserem Nachbarsmädchen (das war nach dem “schwarzen Peter” und vor der Runde auf dem Spielplatz). Ich bin sehr froh, sehr dankbar über diesen runden, kantenlosen Tag- aber müde bin ich. Als hätte ich ein halbes Dutzend Partykinder extra hier gehabt. Wenn es nach mir ginge, dürfte es nun Abend werden… Aber eben. Abendbrot.
Ich tröste mich mit diesem knalligen Strang handgesponnener, handgefärbter Wolle, die ich heute vormittag ganz zuobert im Haus in einer Kommode wiedergefunden habe. Noch weiss ich nicht, was ich daraus stricken soll, aber es macht mir immer ungeheuren Spass, mich Problemchen dieser Art zu widmen.

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