Archiv der Kategorie: Augenblicke

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Viertelvorsechs. Gleich soll ich Abendbrot richten. Ich fröstle ein wenig, nach einem lauen Tag kommt mir der Abend wieder seltsam kalt vor. Und überhaupt; Ich bin so was von k.o. Allerdings im guten Sinne. Der Tag war proppevoll mit Kochen, Waschen, Saubermachen, mit Kinderspiel, gemeinsamem Zeichnen und Draussenrumtoben. Ich hab’ sogar mitgespielt beim “Schwarzen Mann” (was wir hier “Zeitungslesen” nennen) und niemals die Nerven verloren (bisher), nicht einmal, als meine Zweitjüngste ihre argen 5 Minuten hatte beim Etappenzeichnen mit unserem Nachbarsmädchen (das war nach dem “schwarzen Peter” und vor der Runde auf dem Spielplatz). Ich bin sehr froh, sehr dankbar über diesen runden, kantenlosen Tag- aber müde bin ich. Als hätte ich ein halbes Dutzend Partykinder extra hier gehabt. Wenn es nach mir ginge, dürfte es nun Abend werden… Aber eben. Abendbrot.
Ich tröste mich mit diesem knalligen Strang handgesponnener, handgefärbter Wolle, die ich heute vormittag ganz zuobert im Haus in einer Kommode wiedergefunden habe. Noch weiss ich nicht, was ich daraus stricken soll, aber es macht mir immer ungeheuren Spass, mich Problemchen dieser Art zu widmen.

Veröffentlicht unter Augenblicke, Dankbarkeit, ein Bild erzählt, Familienalltag, Stricken, Themen-Reihen | 9 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Und noch ein Tagesziel:
Ein schwarzer Streifen Schal. Die letzte Etappe. Und fertig ist er. Endlich.
Mein Junge war wirklich geduldig.

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Heute Nacht habe ich geträumt, ich hätte ein altes, düsteres Häuschen gekauft, eine Art Holz-Baracke. (“Was ist eigentlich eine Baracke?” hat meine Grosse gestern gefragt. Vielleicht hat mein Gehirn das dann irgendwie in meine Träume hineinkombiniert?)
Ich erinnere mich nur noch an wenige Sequenzen dieses Traumes, aber ich glaube, mich zu erinnern, dass dieses “Haus” sehr einsam, in einer unguten, waldigen Gegend stand. Vor allem aber: Es spukte darin. Im einen Zimmer hauptsächlich, im Wohnzimmer, glaube ich (Ich erinnere mich wage an Teegeschirr und ein misslungenes Teekränzchen oder so was). Der Geist war unsichtbar und kein guter. Er machte uns krank. Uns drehte sich buchstäblich der Magen um (keine Details, versprochen, Fakt ist, dass ich und eines der Kinder gerade tatsächlich ein bisschen schwach auf dem Magen sind).
Ich weiss nicht mehr, ob wir zum Schluss dann ausgezogen sind.
Über die herrlichen Blumen, die mir gestern jemand Liebes nach dem Gottesdienst überraschend geschenkt hat, freue ich mich trotzdem. Ich habe sie in der Eile einfach achtlos in ein Weckglas gestopft (eine Schande!), aber auch ohne Arrangement finde ich diese starken, optimistischen Farben heute schlichtweg umwerfend. Und der nette Gedanke lässt seine Schönheit gleich doppelt für mich leuchten.

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11.2.2017

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Ich hatte grosse Lust, es heute einfach mal wie Soulemama zu machen und unter unser Tagesdatum ein paar Erinnerungen zu setzen, eine kurze Tages-Chronik festzuhalten, jetzt, wo der Grossteil dieses Samstages bereits um ist, mein Mann mit der Kleinsten den Einkaufswagen füllt, die beiden grösseren Tochterkinder oben Trudi Gersters “Marry Poppins” hören und die Jungens jeden Moment von einem Draussen-im-Nebel-Nachmittag mit ihren Jugendgruppen nach Hause kehren werden.
Es war ein… verschlafener Tag. Obwohl keiner auch nur ein Nickerchen gehalten hat, keiner, nicht mal die kleine Zappelliese. Aber all das Grau am Himmel… es macht einfach schlapp und schläfrig. Und es wurde spät gestern abend. Für mich und Herrn Kirschkernzeit jedenfalls (und für meine babysittende Mama). Es war Feuerwehressen für alle Kaderfeuerwehrmänner plus weibliche Begleitung, und ich war mit dabei, zum ersten Mal, denn bisher gab es immer ein Baby im Haus, das mich nicht entbehren konnte oder ich war schwanger und wenig in Partylaune. Wobei, so wirklich Party war das ja nicht gestern, mehr so ein gediegenes Essen mit für mich wildfremden Leuten, die je nach Grüppchen mehr oder weniger ausgelassen und wunderbar speisend einen netten Abend zusammen verbrachten. Ich sass am eher stilleren Ende des Tisches, wo die Leute ihren Wein stilvoll degustierten und sich  ernsthaften Themen widmeten (die sie erst noch ungemein amüsierend fanden) also Sparkassenmanagement zum Beispiel, die Herausforderungen erfolgreichen Weinanbaus oder der Einsatz modernster Technik bei der Spargelernte *grins* Es war köstlich. So richtige Männerthemen auf männliche Art diskutiert, also oftmals im Monolog, faktenlastig und mit kleinen Pointen versüsst. Ich kam mir zwar ein wenig dumm vor in diesen Reihen, aber irgendwie war es doch auch anregend, das Ganze…
Trotzdem; Schade, dass es offenbar keinen einzigen strickenden Feuerwehrmann in diesem Kader gibt. Ich hätte mich zu gerne ein wenig über Wolle und neueste Lieblingsstrickmuster unterhalten. Oder über Kinderkunst. Oder Rezepte. Oder über meinen neuesten Brocki-Fund, ein kleines Set allerfeinsten Blümchenporzellans mit halb verblichenem Goldrand, so dünnwandig und edel, dass ich bei jedem Schlückchen befürchte, es könne zerbrechen… Ich bin mehr als verliebt. Mein Nachmittagstee (eine delikate Schwarzteemischung, die meine Schwester mir aus Irland- oder war’s England?- mitgebracht hat) hat jedenfalls äusserst edel geschmeckt, in kleinen Schlucken genippt, schön heiss und zuckrig süss, so wie ich ihn liebe. Ich liebe ja alles, was süss ist. Auch wenn es um vierbeinige Freunde geht. Und der neue, noch ganz kleine Hund meiner Schwestern ist süss, Junge, Junge, schlabbernd und wuselig und dermassen knuffig, dass ich um ein Haar mit ihm getürmt wäre. Immerhin hat meine Schwester uns Schokoküsse dagelassen. Als Ersatz, als süsser. Leider hat meine Kleinste die Packung in die Finger gekriegt und deckelknabbernd ihre Visitenkarte hinterlassen…
So. Genug zurückgeblickt. Mittlerweile sitzen drei meiner Kinder neben mir am Wohnzimmertisch und warten auf Mamas uneingeschränkte Aufmerksamkeit, mein Mann ist nach Hause gekommen und wird gleich tütenweise Wocheneinkäufe reinschleppen, und ich möchte wetten, dass meine kleine Bohne im Auto doch noch eingeschlafen ist. Zeit für mich, zu gehen, wie es scheint.

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Veröffentlicht unter Augenblicke, aus meinem tagebuch, Familienalltag, Wochen-Ende | 10 Kommentare