Archiv der Kategorie: Zuhause

berührt: Lieblingsmoment

“Berührt” heisst für mich;
Ab und zu möchte ich mein Augenmerk auf all die Dinge und Momente richten,
die mich wirklich berühren.
Wo mich etwas  inspiriert, anrührt, wo ich fühle, spüre, zum Denken komme.
Wo sich etwas bewegt, innen im Verborgenen oder ganz greifbar und sichtbar vor meinen Augen.
Mal voller Freude, mal nachdenklich oder sentimental, mal montags, mal sonnabends, wortreich oder stumm…
So wie es im Augenblick gerade richtig scheint.
(Und wer immer mitmachen möchte, ist ganz herzlich eingeladen.)

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Neu angelegte Lavendelbeete (ich liebe Lavendel!), ein paar Rosen und dies und das. Neben mir ein behandschuhter Herr Kirschkernzeit über einer schon halb gejätete Rabatte, die auch die Nachbarin glücklich macht, weil ihre Rosen und Lilien nun nicht länger von unserem Unkraut zugewuchert werden und mich emotional entlastet, weil ich nicht länger mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen haben werde, wenn ich zukünftig aus dem Küchenfenster schaue. Ein milder Frühlingswolkenhimmel zu Gummistiefeln und kunterblauem Jerseyjupe, genäht aus den T-Shirts meines Schwagers. Leuchtwesten fürs Profi-Feeling und eine neugierig zuschauende Pandabiene samt Löwenzahnkränzchen auf einem Kinderstuhl am Strassenrand. Und all das gemeinsam und zusammen, Arbeit und Freude nebeneinander und durch einander, freie Zeit, die sich sinn-erfüllt anfühlt.
Ich denke, das ist der Stoff aus dem rasch einmal Lieblingsmomente werden.

Veröffentlicht unter berührt, what makes me happy, Zuhause | 6 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Und hier sind meine Tulpen mittlerweile gelandet. Auf dem Küchentisch. Wo ich eifrig Nähbücher durchblättere- und dann doch nichts daraus nähe. Denn jetzt sind erst mal die Dinge dran, die schon lange irgendwo weggepackt auf ihre Fertigstellung warten, also Flickwäsche, zugeschnittene Projektchen im Anfangsstadium- und die neulich gemalten Kissen-Vorderseiten meiner beiden Mädels…
Meine Nähmaschine macht -nach Monaten der Guggenkostüm-Näherei bei meiner Mutter- nur einen kurzen Zwischenstopp zuhause, dann muss sie schon wieder weg. Diesmal werden Stuhlhussen für eine Hochzeit darauf genäht. Auch wieder auswärts.
Ich versuche also, die kurze Zeit, die ich sie hier habe, möglichst gut zu nutzen und nähe sooft die Umstände es zulassen, so viel wie meine Energien es erlauben.
Also einiges, aber nicht viel und das alles auch mehr so ratzfatz. Aber darüber dann ein ander Mal…

Veröffentlicht unter Nähen, Themen-Reihen, Zuhause | 2 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ich war so… ähm… klug, eine ganze Handvoll Tulpenzwiebeln direkt unter dem grossen Johannisbeerstrauch zu pflanzen. Natürlich blühen sie jetzt trotzdem, allerdings so versteckt im Geäst, dass man sie nur entdeckt, wenn man weiss, wo man zu suchen hat…
Aber wie bin ich dankbar dafür! So habe ich die absolut perfekte Entschuldigung, sie eine nach der anderen zu pflücken und eingestellt überall dort zu geniessen, wo Tulpen normalerweise nicht wachsen…

PS. Ich habe meinen letzten Post neu bebildert: Die alten Fotos waren einfach zu hell und farblich viel graulastiger und mausiger als meine dritte Annabel Babe Cardigan es in Real ist (Gottseidank). Die neuen Fotos sind zwar auch kein Knaller, aber was will man mehr an so düsteren Tagen wie diesen…?

Veröffentlicht unter Jahreszeiten, Natur, Themen-Reihen, what makes me happy, Zuhause | 4 Kommentare

Wochenende: Fussball, Vergebung, Farbe und Seide

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Die Fotos zeigen es mir: Dieses Wochenende war vor allem samstags sehr, sehr entspannt und wochenendlich sorgenfrei, denn praktisch alle meine Wochenend-Fotos stammen von diesem einen Tag.
Der männliche Familienanteil stand an diesem Tag praktisch rund um die Uhr vor oder auf einem Fussballfeld und ich und die Mädchen machten uns derweil einen netten Frauentag, mit Malen (neue Kissen bahnen sich an!) und Zeichnen, ganz viel Kreide und sonnenwarmen Garten-Böden. Frühlingstage, wie ich sie liebe, ein bisschen drinnen, ein bisschen draussen, und der Wechsel geht sanft und fliessend. Ich gab mir ganz bewusst Mühe, alles Stressige und Erzwungene so weit ich konnte, aus unserem Tag zu verbannen, liess die Wäsche noch einen Tag länger vor sich hin gammeln und zog Pommes und Burger aus der Tiefkühltruhe, statt richtig zu kochen, sogar eine exklusive Flasche Cola liess sich noch auftreiben. Gut hat das getan. Keine Supermutti sein müssen, es gut sein lassen, die kurzzeitig auflodernde Nervosität beim Stoffe-bemalen registrieren und vorbeiziehen lassen, ohne gleich mein Gewissen zu zerfleischen.
Ich habe gemerkt, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, wie ich mir selber gegenüberstehe, ob mit einer zwar kritischen, aber auch vergebenden Einstellung oder mit scharfer Kritik und wenig Geduld; je härter ich mich selber für meine Ungeduld und meine manchmal wirklich schauderhaft instabile Selbstbeherrschung verurteile, desto schwerer fällt es mir, in einem schwierigen Moment, wieder die Fassung zurück zu gewinnen und damit die Möglichkeit und Fähigkeit, das Ruder herum zu reissen und den Ton anzuschlagen, den ich tief in meinem Inneren ja eigentlich führen möchte, einen sanfteren Ton, geduldiger, gelassener und mit mehr Abstand zu meiner eigenen Impulsivität. Gut, wenn ich es schaffe, schön für die Kinder und für mich. Es kommt so viel Frieden aus der Vergebung -der Vergebung gegenüber anderen, aber auch gegenüber mir selbst- so viel mehr Leichtigkeit und Motivation, mich selber zu verändern und von anderen verändern zu lassen.
Die Kinderbilder jedenfalls sind sehr hübsch geworden. Und äusserst bunt. Sie strahlen die Zufriedenheit aus, die wir an jenem Samstagnachmittag alle empfunden haben, und ich freue mich jetzt schon, bald zwei kleine Kissenbezüge daraus zu nähen, damit die Mädchen sich abends damit ins Bett kuscheln können…

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Worauf ich mich sonst noch freue? Auf die Fotos meiner “Annable Baby Cardigan”, die ich endlich doch noch knipsen konnte füe euch, bevor meine Kleine sie dann sonntags zum ersten Mal anzog für einen zweiten Tag auf, bzw. vor dem Fussballfeld, diesmal vereint als ganze Familie. Und auch auf mein allerneuestes Strickprojekt freue ich mich, eines, das ich erst gestern nacht, nach stundenlangem Hin und Her, aus einem dicken, schimmernden Knäuel handgefärbter Seide angeschlagen habe.  Es ist eines der herrlichen Garne, die ich noch von Brigitte hier habe, aus jener Zeit, in der sie noch sehr viel Handgefärbtes und Handgesponnenes in ihrem kleinen Shop anbot und mich jedes Mal verzauberte damit. Ich habe eine ganze Ewigkeit gebraucht, bis ich endlich das richtige Projekt für dieses Edelgarn finden konnte… Eine “Little Shore Cardigan” wird nun daraus werden, ein sehr schlichtes, aber herrlich weiches Jäckchen für meine Zweitjüngste, die mittlerweile hauptsächlich Kleidchen trägt und ganz, ganz unbedingt ein zartes Jäckchen braucht, so als zweite Schicht auch an kühleren Sommermorgen. Im Juli wird sie 5. Das richtige Alter für ein wenig Seide, denke ich.

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Veröffentlicht unter aus meinem tagebuch, berührt, Dankbarkeit, Familienalltag, kreativ mit Kindern, Wochen-Ende, Zuhause | 1 Kommentar