Archiv der Kategorie: what makes me happy

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ein wunderbarer Morgen: Die Familie ist beim Gottesdient, ich habe mich mit Halsschmerzen entschuldigt und bleibe zuhause. Ganz alleine.
Auf meiner Decke türmen sich ein paar Bücher aus der Leihbibliothek, lauter seichte Ware wie Rosamunde Pilcher oder ein fast schon ungeniessbar lascher Groschenroman über eine Bäckerin auf einer Insel, daneben ein paar alte Ausgaben von “Taproot”, die ich immer mal wieder hervorhole, weil ich die so mag. Nach “Die Frau des Zeitreisenden” konnte ich nichts Schwerwiegendes aufschlagen. Das hätte den Zauber zerstört, der immer noch so ein bisschen über allem liegt, und ausserdem fühle ich mich momentan nicht bereit für noch so eine aufwühlende Story, die mich beim Lesen mit Haut und Haaren verschlingt. Ich scheine, was das betrifft, so ein bisschen ein Sensibelchen zu sein.

Mein “Honey Cowl” aus mossgrüner “Bloomsburry DK” ist so gut wie bereit zum Abketten. Eine schöne Phase; Ich tue nichts weiter als einem immer kleiner werdendes Mini-Knäuelchen beim Verschwinden zuzusehen.
Jetzt, wo sich mein Hals rauh und zerschlissen anfühlt, freue ich mich umso mehr auf warme Wolle um meinen Nacken, und das satte Grün ist mehr als vielversprechend.

So stricke ich also, mummle mich ins Bett, schlürfe heissen Johanniskraut-Lavendel-Tee (fürs innere Licht) und blättere zwischendurch zwischen irgendwelchen Seiten.
Was für ein gnädiger Augenblick.

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10 Dinge…

… die mich freuen.
Im Moment.
Wahrscheinlich sogar immerzu und überall.

DSC_12171. Sonnenblumen! Ja, die schon wieder, tut mir leid, aber Sonnenblumen sind einfach DIE Blumen des Sommers überhaupt für mich und ein echter Herz-Erwärmer. Ich kann es darum auch immer noch nicht fassen, dass wir dieses Jahr tatsächlich keine einzige davon ausgesäht haben. Wo das doch so einfach gewesen wäre. Ein bisschen neidisch blicke ich darum auf jenes einzelne, dicke Exemplar im Garten meiner Nachbarin- aber neidisch wirklich nur ein klitzekleines bisschen. Ich meine; ist doch egal, auf welcher Seite des Zaunes sie blüht. Schön ist sie allemal. Und Schönheit ist für alle da.

2. Dieses Lied hier: “I’m still standing” von Taron Egerton aus dem einfach grossartigen Zeichentrickfilm “Sing”, den ich mir letzte Woche an einem ganz besonderen Film-Abend bei meiner Schwester J. gemeinsam mit Kind2 und meiner Grossen ansehen durfte. Ich liebe einfach alles daran! Die Stimme, die Filmfigur Johnny (obwohl mein absoluter Favorit natürlich die schusselige, alte Chamäleon-Dame ist- Mensch, was habe ich gelacht!), den Song selber, der mich schon in der Originalfassung von Elton John jedes Mal mit den Füssen wippen lässt, wenn er irgendwo gespielt wird…

DSC_12413. Deckenhüttenzelte im Garten. Aus allem, was sich gerade findet (mit einem kleinen Besen in der Mitte als stützende Hauptsäule). Und die kleinen Picknicks, die darin abgehalten werden. Belegte Brote und Sirup aus der Flasche, während draussen alles summt und flimmert. So schmeckt der Sommer.

DSC_12824. Die stillen Momente, wo jeder sich zurück zieht und seine Nase irgendwo zwischen weiss-schwarzen Seiten vergräbt. Nach eher unkoordinierten Einstiegstagen fühlt sich dieser Ferien-Sommer mittlerweile sehr viel entspannter und fliessender an. Es wird solange geschlafen wie jeder es braucht und unser Programm fällt immer nur so intensiv aus, wie meine Nerven es erlauben (sprich; eher lahm und gemächlich).
Und manchmal gönne ich mir sogar ein paar Stunden Kinder-frei, räume auf, lese oder jäte die Lavendelrabatte, während die Knilche sich bei meiner Mama im Pool austoben. Hach, süsse Sommertage…

DSC_1282-0025. Ich liebe aber auch das hier: Greifbar gewordene Kinderkopf-Ideen aus der Feder meiner Grossen. Sie hat ihrer jüngeren Schwester auch in diesem Jahr zum Geburtstag eine Art Bilderbuch gemacht und diesmal den Text von A bis Z selber geschrieben und die Seiten mit ganz viel Sorgfalt und Liebe gestaltet. “Sina und Sian” heisst die Geschichte, die von zwei kleinen Pandabären erzählt, die sich im Wald verlaufen und nur dank einer freundlichen Vogels-Bekanntschaft wieder nach Hause finden. Die letzten beiden Seiten halten ausserdem ein kleines Extra bereit: Ein Panda-Ausmalbild für meine Kleine und eine Art Panda- Malen nach Zahlen oder so…

DSC_1280-0046. Ich kaufe mir keinen Schmuck. So gut wie nie. Ehrlich. Aber als ich gestern nach einem Arztbesuch in der Stadt dieses wunderschöne Tigeraugen-Armband im Weltladen in der Auslage entdeckte, musste ich es einfach haben. Das Tigerauge gehört zusammen mit grüner Jade, versteinertem Holz und dem milchigen Mondstein zu meinen Lieblingen unter den Halbedelsteinen. Ich finde sie schön, auf eine beruhigende, besänftigende Art und Weise, die mir ein Gefühl von Geborgenheit und Kraft vermittelt. Vielleicht weil alle diese Steine irgendwann in meiner Kindheit oder Jugend ein Stück weit meine Begleiter waren?

DSC_12677. Sommerabende bei Oma. Nicht mehr ganz so oft wie noch vor ein paar Jahren, aber immer noch. Und das sehr gerne. Ich bin ihr so dankbar für alles, was sie für mich tut. Wie sie jederzeit und bedingungslos für mich und meine Liebsten da ist und meinen Kindern nicht nur eine Schönwetter-Oma ist, sondern ein echter, felsenfester Fixpunkt in ihren Kinderleben, Tag für Tag, wann immer sie es brauchen.

DSC_11918. Der Erfinder- und Entwicklergeist meiner Grossen, die ein Kuscheltier-Hochbett mit integriertem Hängesessel und Hängemattenhalterung aus den Unmengen Kappla- und Jenga-Holzklötzchen der Spielzimmerkörbe zusammengezimmert hat. Meine Kleine zeigt hier gerade, wie begeistert ihre Pandas sich bereits drin tummeln. Grosse Schwestern sind doch was Feines, oder?

DSC_1281-0019. Und ich mag das hier. Die herrlich blaue Kornblumen-Postkarte von Rita. (Hach, so ein Feld müsste man haben!) Und diese kleinen Stapel Bücher und Hörbuch-CDs, die ich mir aus der städtischen Leihbibliothek und dem kleinen öffentlichen Bücherschrank ausgeliehen habe. Die Auswahl ist immer derart immens, dass es mich praktisch erdrückt, das muss ich zugeben. Ich greife mir dann jeweils planlos das Erstbeste und hoffe einfach, dass es mich beim Lesen irgendwie ansprechen und berühren wird. Nicht immer habe ich Glück mit dieser Taktik: “Die Mansarde” von Haushofer fand ich so verstörend, dass es schon wieder bereit liegt fürs Brockenhaus. Ich kann nicht viel anfangen mit dieser Art Literatur. Sie kommt mir so krank und deprimierend vor. Auf Hermann Hesses “Siddharta” bin ich aber gespannt. In meiner Jugend schien es jeder gelesen zu haben- nur ich nicht…

DSC_1280-00210. Die Hortensien. Zu guter letzt. Sie blühen! Ein wenig lila, ein bisschen blau und recht viel rosa. Pastelltöne für Auge und Herz. Mädchenhaft. Ich bekomme richtig Lust darauf, mal wieder ein Mädchenzimmer einzurichten und nehme mir vor, einfach mal mit dem hellblauen Zimmer meines Mädchens anzufangen.
Wenn ich nur etwas mehr Energie hätte…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
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Nochmals Sonnenblumen. Weil ich davon nicht genug kriegen kann. Genauso wenig wie von Szenen wie dieser hier: mein Junge und seine kleinste Schwester, an die er längst schon sein Herz verloren hat. Überhaupt liebt er Kinder, verfällt sofort in hellstes Entzücken, wenn er ein Baby sieht oder ein dickbackiges Kleines oder so.
“Jö! Luäg mal wie härzig!” (“Schau mal wie niedlich!”)
Vielleicht will er Lehrer werden. Mal sehen. Auf alle Fälle aber Papa. Später mal.
Ein guter Entschluss, finde ich. Es passt zu ihm, so kommt es mir vor. Und je mehr Zeit vergeht, desto klarer sehe ich den feinfühligen, verwantwortungsbewussten jungen Mann, der da in ihm heranreift.

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
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Vorgestern nacht: Ich fühle mich pudelwohl. Nach ein paar Stunden Ausgang zusammen mit meinem Liebsten und unserem Erstgeborenen, mexikanischem Essen und Schwatzen draussen in der Stadt unter lauter anderen gut gelaunten Menschen ist mir, als wäre ich ein neuer Mensch, so entspannt und glücklich bin ich.
In einem öffentlichen Bücherschrank habe ich ein paar wirklich interessante Bücher entdeckt, mich sofort festgelesen- und zuhause gleich ein paar andere aus meinem Regal gezupft, die ich im Gegenzug dann dort einstellen will.
Ein Glas Milch und Schokolade dazu. Perfekter könnte der Augenblick nun wirklich nicht sein…

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