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Blog-Umzug

Liebe Freunde!
Gerade habe ich meinen neuen Post hochgeladen, ein Post über Märchen und the bright side of life. Aber den hab ich gleich wieder eingesteckt in meine Post-Liste, unveröffentlicht (obwohl man ihn im Reader wohl doch noch lesen kann, wie mir Anja mal verraten hat. Spart euch eure Gedanken dazu doch einfach mal auf für mich- und schreibt sie mir dann unter meinem “Bright side”-Post, wenn ich ihn wieder veröffentliche…). Denn was ich beim Ansehen meines Blogs hier vorfinde, schockiert mich ziemlich: Ein neues, ziemlich blödes Layout, das Blogger heimlich, still und leise über Nacht installiert haben muss… Nicht schön.
Ein Grunde mehr, von hier weg zu ziehen, finde ich, und lasse “Kirschkernzeit” für ein paar Tage hier ruhen, so wie sie ist, in ihrem neuen, provisorischen Outfit (obwohl mir das unangenehm ist, muss ich zugeben…). 
Derweil bastel ich an “Kirschkernzeits” neuem Zuhause… Und melde mich wieder mit dem neuen Link und hoffentlich einem schönen, frischen Plätzchen in Bloggerlandien für mich und für euch.
Bis dann- bei Kirschkernzeit in WordPress!
liebe Grüsse
eure  Frau Bora Kirschkernzeit
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this moment

Nach einer Idee von Soulemama: Freitags Fotos, eine Erinnerung.  
Nur wenige Worte. 
   Ein immergleiches Ritual zum Wochen-Ende, wenn der Blick zurückfällt und es Zeit wird für eine Pause.

Sammlerin

 

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Wochen-Ende

An diesem Wochen-Ende…
… wurde ein Zimmer leer geräumt, ein anderes voll gestellt und
eine gewisse Mama von der Möglichkeiten ihres eigenen Zimmers ein wenig überrumpelt
(aber hey, es fühlt sich toll an!)…

 

 … wanderten hier Kisten mit Beinen durchs Haus…
 … entdeckte ich, dass handgemachte Bärentatzen (von einem WWF-Kinderclub-Stand)
ganz anders und viel besser schmecken als gekaufte (die ich eigentlich nie so richtig mochte) …
 … wurde ein Trampolin zum xten letzten Mal mit Küchenschnur geflickt-
bevor kleine Racker wieder Torwart darin spielen …

 … wuchs ein Häkel-Monster-Projekt um sage und schreibe 4 Reihen,

aber das dafür vollkommen entspannt und zuversichtlich …
… flossen auf dem Friedhof bei mir die Tränen, mit unerwarteter Heftigkeit, als ich plötzlich vor einem frischen Grab eines Jungen stand und auf die Abschieds-Kränze seiner Kameraden sah …
Diese Tage sind für mich ein Wechselbad der Gefühle. Manches, was mich bedrückt (wie der Tod dieses Jungen, der mich schon seit Wochen beschäftigt und unglaublich traurig macht), manches, was mich mit neuer Hoffnung und sehr viel Kraft erfüllt (mein neues Zimmer, das sich färbende Herbstlaub, eine endlich gefällte Entscheidung). Es ist das Leben, mit all seinen Höhen und Tiefen, das mich mitreisst… und mich im Grunde meines Herzens zutiefst fasziniert.
“Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen”, philosophierte Stanislaw Jerzy Lec.
Man kann sich davor fürchten. Oder man kann neugierig sein und zuversichtlich seine Schritte setzen.
Ich möchte nicht behaupten, dass ich zur zweiten Kategorie gehöre.
Aber ich arbeite daran;-)
PS. Ich weiss, meine Fotos sind ziemlich gross geraten diesmal. Das liegt daran, dass ich mir vorgenommen haben, meinen Blog bald als Buch für mich drucken zu lassen, und dass die Bildqualität, die ich seit einer Weile verwendet habe, eine eher grenzwertig kleine Auflösung hatte, um auch gedruckt schön auszusehen (mein zumindest mein Mann). Leider Blogger kennt “klein”, “gross”, “X-Large” und “Originalgrösse” für Bilder, und “gross” wäre mir mittlerweile zu klein, “Originalgrösse” jetzt aber zu gross mit der höheren Auflösung meiner Fotos… Bleibt also XL. Ist das okay so für eure Bildschirme? 
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In Ordnung bringen



In meinem Leben gibt es viele Baustellen.
In meinem Leben wartet so manches darauf, voll-endet, repariert, gekittet zu werden, und die Liste wird eher schneller länger als ich sie abarbeiten kann.
In meinem Leben gibt es Chaos en masse und einen Berg von Bereichen und Themen, die nach einer starken, organisierenden Hand verlangen würden.
In meinem Leben dominiert das Bauchgefühl. System und Ordnung führen ein Schatten-Dasein.
In meinem Leben gibt es vieles, was ich in Ordnung bringen sollte und noch mehr, das ich in Ordnung bringen möchte (was ich eigentlich besser finde, als umgekehrt;-)).

 

Manchmal stehe ich kraftlos vor dem Berg an Arbeit und weiss nicht, wo ich anfangen soll. Der Haushalt laugt mich aus, das Bloggen übersteigt meine Kräfte, die Hand-Arbeiten frustrieren mich, meine Zukunftspläne und Träume wabern blass und kränklich irgendwo in unerreichbarer Ferne, wie eine Fata Morgana, für die es kein Morgen gibt.
Das sind die weniger schöne Zeiten. Zeiten, denen ich mich entgegenstemme, und gegen die ich mich wehre wie verrückt: Ich tobe mich am Staubsauger aus -nicht ohne wie ein Rohrspatz dabei auf alle zu schimpfen, die auch nur irgendetwas in meiner Nähe liegenlassen- und verbreite dabei nichts als Hektik und Unzufriedenheit.
Ich schreibe gleich doppelt so viele Blog-Posts wie gewöhnlich (jetzt erst recht!) und merke kaum, dass ich mich so in eine gefährliche Abwärtsspirale aus Leistungs-Druck und Konkurenz-Denken manövriere, in der  ich in rasendem Tempo Richtung Burnout rattere.

Ich kämpfe mich in meinen Hand-Arbeiten verbissen Reihe für Reihe voran, warte dabei schon mit Argus-Augen auf den nächsten Fehler und gehe ganz bestimmt nicht ins Bett, bevor ich vor Müdigkeit gleichzeitig schwitze und friere.

Meistens dauert es eine Weile, bis ich erkenne, was ich mir da eigentlich antue. Bis ich einsehe:
Ich muss die Dinge annehmen, wie sie sind.

Akzeptieren, dass mein Haus niemals einem Artikel aus “Living at home” gleichen wird, dass tägliche Blog-Posts meine Fähigkeiten übersteigen und dass es einfach immer Bloggerinnen geben wird, denen ich nicht das Wasser reichen kann (was ja ohnehin keine Rolle spielen sollte).
Ich muss einsehen, dass mein Strick-und Häkeltempo wohl noch eine ganze Weile schneckenmässig langsam bleiben wird, und dass ich manche Fehler anscheinend tatsächlich mehr als einmal machen muss, bevor ich daraus lerne.
Meinen Schwächen direkt ins Auge blicken. Und dem Drang widerstehen, sie gewaltsam gerade biegen zu wollen.
Mich selber zu mögen, so wie ich bin, so schwach, manchmal naiv und weltfremd, das fällt mir schwer. Immer noch. Noch nach bald 32 Jahren.
Aber ich lerne.Ich lerne, dass nach einem Tiefpunkt, immer ein Weg nach oben führt: Wie durch Zauberhand finde ich wieder neue Kraft, so dass die Zimmer sich fast von alleine in Ordnung bringen.
Die Worte fliegen mir plötzlich nur so zu und ich sprudle über vor Blog-Post-Ideen und der Freude, die mich überkommt, wenn der Text-Strom in mir fliesst.
Das Näh-oder Strick-Projekt, an dem ich arbeite, wächst wieder, zwar immer noch langsam, aber ich weiss plötzlich wieder, warum ich häkle, stricke, nähe und sticke: Einfach weil es mir gut tut.

Auch wenn es manchmal zunächst nicht so aussieht: Vieles, von dem, was im Augenblick überwältigend falsch, kaputt oder gross aussieht, lässt sich tatsächlich in Ordnung bringen.

Wenn die Zeit reif ist dafür. Wenn ich mir die Brach-Zeiten gönne, die ich brauche, ohne etwas tun oder sein zu wollen, was ich noch nicht kann oder bin. Wenn ich mich meiner eigenen Verzweiflung stelle, dem Gefühl der absoluten Ohnmacht, und es zulasse, mich für eine Weile auch diesen Gefühlen zu ergeben, anstatt dass ich versuche, sie zu verdrängen und mit anderem zu übertönen (Mit Einkaufen zum Beispiel. Oder mit “The Cosby Show” auf youtube. Obwohl die ganz schön genial ist eigentlich).

Bevor es wieder hell wird, darf es auch einmal tiefdüster sein.
 

So wie vor zwei Tagen, als ich plötzlich vor einem Bilderschirm mit lauter Kirschkernzeit-Löcher-Posts sass, und mir die Tränen in Sturzbächen die Wangen hinunterströmten, während ich nichts anderes denken konnte als: “Das darf nicht wahr sein! Das kriege ich nie, nie, nie im Leben wieder heil!”
Der Moment war herzzerreissend. Aber richtig. Und genauso vergänglich, wie jeder andere Moment in meinem Leben.

Irgendwann versiegt nämlich auch die letzte Träne. Der Druck im Bauch lässt nach. Der Kopf wird zuerst müde und leer, dann langsam wieder klarer und wacher und mit der Zeit formen sich neue Ideen, Lösungswege oder auch die eine oder andere Lehre, die ich mitnehme in mein Leben, einen schmerzhaft erworbenen Schatz mit grossen Kräften.
Ich spüre: Es geht weiter. Es wird gut. Anders möglicherweise, aber gut.

Jedes Mal, wenn ich aus so einem Tiefpunkt wieder herauskraxle ans Tageslicht, wird es mir wieder bewusst:  Wie gut es tut, das, was nicht stimmt, in Ordnung zu bringen. Die Dinge zu verändern, bis sie stimmen. Oder ihnen die Freiheit lassen, zu werden, wie sie eben sein sollen.

Und es ist sonderbar (aber wundervoll):
In diesen Augenblicken fühle ich mich meistens
vollkommen geführt und geborgen.
PS. Ich möchte euch ganz, ganz herzlich und aufrichtig danken für eure vielen, wunderbaren, herzlichen und mitfühlenden Reaktionen auf meinen letzten Post hin! Jedes Mal, wenn ich den Computer einstellte und es mir schier das Herz zerriss, weil ich noch einen Post mehr mit verloren gegangenen Bildern entdeckte (Ja, auch der Dezember 2010 ist zur Hälfte Foto-los geworden), fand ich einen neuen lieben Comment von euch, und das war jedes Mal wie eine tröstliche Umarmung. Vielen, viele, vielen Dank: Ihr habt mich echt gerettet in dieser Zeit!
Und gelernt habe ich dank euch auch ein paar wichtige Dinge: Ich weiss jetzt wie, ich Fotos relativ rasch identifiziere und in meinem Archiv anhand eines Codes wiederfinde, ich habe viele tolle Links fürs Drucken -Lassen eines Blogs von euch bekommen und den Entschluss gefasst, mir noch in diesem Jahr meine “Kirschkernzeit zum Durchblättern” zu gönnen. Ausserdem wird es Änderungen geben für diesen Ort hier. Umzugspläne schwirren in meinem Kopf herum. Blog-Umzugs-Pläne, die jetzt einfach an der Zeit sind…
Ich glaube wirklich, alles hat sein Gutes. Obwohl ich es meistens nicht sofort erkenne;-)
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