Archiv der Kategorie: this moment

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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So fand ich sie gestern abend, als ein Grosstropfenregengewitter über uns hereinbrach.
Mein Kind.
Die Regentrinkerin.
Sie überrascht mich immer wieder.

PS. Bitte verzeiht die langen Posting-Pausen. Ich übe mich gerade in virtueller Abstinenz und damit in mehr Gelassenheit im Alltag (was ich dringend nötig habe, das könnt ihr mir glauben!)
Seit einiger Zeit habe ich Mühe mit Schlafen, bin immerzu kribbelig und kann nur schwer abschalten. Ich trinke nun deutlich weniger Kaffee (1 Tasse pro Tag, und das nur morgens), esse weniger Zucker (naja) und gebe mir Mühe, abends nicht mehr vor dem Bildschirm zu sitzen. Ich habe den Eindruck, es hilft. Reduziert mir aber die Gelegenheiten, zu schreiben, weil ich tagsüber wiederum einfach keine stille Minute dafür habe und ungern den Laptop anmache, wenn die Kinder um mich rumwuseln… Nun, wir werden schon einen Weg finden. Aber ist erst mal Sommerzeit. Zeit für eine Pause. Oder so was ähnliches.

Veröffentlicht unter Augenblicke, ein Bild erzählt, Familienalltag, Kinder, Natur, Themen-Reihen, this moment, über das Bloggen, Zuhause | 2 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Grossmütter haben viele, wirklich ganz, ganz viele gute Eigenschaften. Tatsächlich sind sie wohl etwas vom Allerbesten, das der Herrgott geschaffen hat.
Unter anderem auch darum, weil sie unsere Begeisterung für Momente wie diesen mit uns teilen wie kaum jemand anderes…

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berührt: Balsam

“Berührt” heisst für mich;
Einmal pro Woche möchte ich mein Augenmerk auf all die Dinge und Momente richten,
die mich wirklich berühren.
Wo mich etwas  inspiriert, anrührt, wo ich fühle, spüre, zum Denken komme.
Wo sich etwas bewegt, innen im Verborgenen oder ganz greifbar und sichtbar vor meinen Augen.
Mal voller Freude, mal nachdenklich oder sentimental, mal montags, mal sonnabends, wortreich oder stumm…
So wie es im Augenblick gerade richtig scheint.
(Und wer immer mitmachen möchte, ist ganz herzlich eingeladen.)

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Unser weisses, dickes Meerschweinchen “Flöckli” wird wohl nicht mehr gesund werden. Ich habe meinem grossen Mädchen, das sich wirklich mit Herzblut um die kleine Herde kümmert, geraten, in den nächsten Tagen nicht mehr vor mir zum Tierstall zu gehen und rechne mit dem Schlimmsten. Was ich zuerst als Haarlinge interpretiert hatte, scheint nun Räude zu sein, aber auch die Medikamente dagegen zeigen keine Wirkung. Es ist traurig, mitanzusehen, wie es diesem lieben Tierchen von Tag zu Tag schlechter geht, wie es zwar frisst, aber abmagert, noch mehr Fell verliert, krank und kränker aussieht, ohne dass ich etwas tun könnte, aber andererseits ist es gut, zu wissen, dass ich alles tue, was man tun kann (zumindest hoffe ich das). Bisher habe ich nicht den Eindruck, dass unser “Flöckli” leidet, aber ich möchte nicht, dass es Schmerzen haben muss… Die Tierärztin schien beim letzten Besuch ein wenig ratlos, eine dritte Injektion ist geplant, wir putzen das Gehege, backen wieder Häuschen aus, füttern Möhren und Brockolistreifchen und Apfelspalten zum Heu und ich gehe mehrmals nach draussen, um zu überprüfen, ob das Gehege genügend gegen den kalten Wind geschützt ist…
Was ich aber eigentlich schreiben wollte: Der Anblick meiner Kleinsten, wie sie sich mitsamt unseren Puppenkindern schön warm in die Puppenbettchen einkuschelt, ist Balsam für mich. Ich habe immer öfter das Gefühl, niemandem mehr so richtig gerecht werden zu können, zu gross sind die Aufgaben, zu zahlreich, und zu klein sind meine Kraftreserven. Der Spagat zwischen den Altersstufen kommt mir gigantisch vor und sobald es irgendwo krieselt, verliere ich die Fassung.
Aber dann gibt es diese Momente, Momente, in denen alles gesund und leicht und bewältigbar erscheint, Momente wie dieser hier, wo mir ein verschmitztes Gesichtchen entgegenblickt und mir klar wird, wie eigenständig, wie eigen-sinnig lebendig all die Wesen doch sind, für die ich hier lebe, liebe und arbeite, und dass genau das vielleicht seine Richtigkeit, seine Liebenswertigkeit hat…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Mit mir ist es so: Ich mag es, mich von Dingen zu befreien, doch gleichzeitig fällt mir genau das auch schwer… Als meine jüngste Schwester uns eine volle Tüte Goodies von ihrer Japanreise mitgebracht hat, bin ich auf der Stelle dem Charme des japanischen Verpackungsdesigns verfallen (Pilzchen! Und kleine Häuserzeilen! Und dann dieses schnuckelige Küken, in dem irgendein eilastiges, weiches Biscuit liebevoll eingewickelt daherkam…) Die Pokémon-Sachen, von denen ihr hier praktisch nichts sehen könnt, bis auf die niedliche “Vielen-Dank-für-Ihren-Besuch”-Ladenkarte, sind natürlich längst auf alle Familienmitglieder verteilt, sogar auf mich, die ich mich jetzt stolze Besitzerin eines “Mew”-Pins nennen darf. Doch von den übriggebliebenen Einwickelpapieren und Kekskartons konnte ich mich fast eine Woche lang nicht trennen. Wer weiss, wann ich wieder in den Genuss solcher Fremdländischkeit kommen werde…

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