Archiv der Kategorie: Themen-Reihen

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Herr Kirschkernzeit sucht sein gestohlenes Fahrrad (es stand direkt vor unserem Haus) und weil die beiden kleineren Mädchen ihn begleiten, finde ich unerwartet einen Moment der Ruhe und Musse und… schreibe einen waschechten Brief, komplett mit dem altmodischen Kinder-Briefpapier meiner Grossen, für das ich seinerzeit in meiner Jugend mein Sackgeld ausgegeben habe (ja, für Briefpapier, Postkarten, Tagebücher und bunte Sticker, wenn ich mich recht erinnere). Es ist schön, zu sehen, wie die Zeilen sich langsam über das gesamte Blatt ausbreiten und es getextet zerstreifen wie ein Zebra.
Ich habe mir vorgenommen, mir demnächst mein eigenes Briefpapier zu kaufen und freue mich jetzt schon darauf, in der Papeterie zu stöbern. Mails und Postkarten sind schön- aber es geht doch nichts über einen langsam in Handarbeit geschriebenen, langen Brief…

Veröffentlicht unter Augenblicke, Dankbarkeit, Themen-Reihen, what makes me happy | 8 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Die Stille im Blog verrät es: Mir schwirrt der Kopf vor lauter Dingen, Themen und kreisenden Gedanken. Und es ist gerade alles ein bisschen viel für mich. Das volle Lebenschaos, mit dem ich so oft nicht umzugehen weiss. Ein bisschen wie auf diesem Foto: Lauter Kram am falschen Ort und jeder Handgriff bedeutet Arbeit und Engegement, und will man etwas erreichen, muss man erst zig Hürden überwinden.
Und dazu regnet es auch noch.
Doch -und auch das verrät dieses Bild- man kann sich auch bei strömendem Herbstregenwetter, ungnädigen Temperaturen und einem Berg von Arbeit vor der Tür einen netten Tag machen. Alles was es braucht ist ein bisschen Optimismus und eine kleine Portion kindlichen Schalk in den Augen. Ich sollte mir wirklich öfters ein Beispiel an meinem wilden, unverblühmt ehrlich-direkten Tochterkind nehmen, das sich den Tag pflückt, egal wie unansehnlich er auch schein mag…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Der Kindergarten hat sich aus den Tiefen erfolgreicher Verdrängungstaktiken hinaus in die Realität gegraben. Die erste Woche ist bald um, mit allen Höhen und Tiefen, mein Tochterkind ist nun also ein echtes Kindergartenkind.
Jetzt, da ich (endlich doch noch) nähend an ihrem Turnbeutelchen sitze, glaube selbst ich es so langsam…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ein wunderbarer Morgen: Die Familie ist beim Gottesdient, ich habe mich mit Halsschmerzen entschuldigt und bleibe zuhause. Ganz alleine.
Auf meiner Decke türmen sich ein paar Bücher aus der Leihbibliothek, lauter seichte Ware wie Rosamunde Pilcher oder ein fast schon ungeniessbar lascher Groschenroman über eine Bäckerin auf einer Insel, daneben ein paar alte Ausgaben von “Taproot”, die ich immer mal wieder hervorhole, weil ich die so mag. Nach “Die Frau des Zeitreisenden” konnte ich nichts Schwerwiegendes aufschlagen. Das hätte den Zauber zerstört, der immer noch so ein bisschen über allem liegt, und ausserdem fühle ich mich momentan nicht bereit für noch so eine aufwühlende Story, die mich beim Lesen mit Haut und Haaren verschlingt. Ich scheine, was das betrifft, so ein bisschen ein Sensibelchen zu sein.

Mein “Honey Cowl” aus mossgrüner “Bloomsburry DK” ist so gut wie bereit zum Abketten. Eine schöne Phase; Ich tue nichts weiter als einem immer kleiner werdendes Mini-Knäuelchen beim Verschwinden zuzusehen.
Jetzt, wo sich mein Hals rauh und zerschlissen anfühlt, freue ich mich umso mehr auf warme Wolle um meinen Nacken, und das satte Grün ist mehr als vielversprechend.

So stricke ich also, mummle mich ins Bett, schlürfe heissen Johanniskraut-Lavendel-Tee (fürs innere Licht) und blättere zwischendurch zwischen irgendwelchen Seiten.
Was für ein gnädiger Augenblick.

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