Archiv der Kategorie: Stricken

warmhalten

Der Herbst verwandelt sich so langsam, langsam in Winter; immer mehr Bäume strecken mir ihre kahlen Äste entgegen, immer weniger Salate stehen in meinen Beeten. Obwohl es noch ein paar davon gibt- mir fehlt mit Baby schlichtweg ein Arm, um zu ernten, zu waschen und zu rüsten. Immer mehr Tage hüllen sich gänzlich in Nebelgrau und machen es mir schwer, einen Fuss vor die Tür zu setzen…
Mittlerweile läuft hier die Heizung. Meine Füsse fühlen sich trotzdem klamm an ohne Pantoffeln, ich rolle Strickdecken über mein Bett und träume von robusten Filzfinken (Glerups! In Waldgrün bittedanke!).
Wollsocken und diese ollen IKEA-Latschen, die wir aus irgendeinem Grund seit Jahren hier rumliegen haben, tun es auch bis dahin.
Warm zu bleiben, gehört im Moment gerade zu meinen dringlichsten Aufgaben. Selber warm zu bleiben. Einigermassen gut genährt (wie schwierig mir das scheint an Tagen wie diesen, wo das Baby nur in meinen Armen zufrieden bleibt!)  Ansatzweise Ausgeruht (phu, diese Nächte…). Aber auch dafür zu sorgen, dass meine Kinder nebst dem ganzen Halloween-Süsskram vergangener Tage das eine oder andere Stückchen Obst essen, trotz Dauerdämmerung beizeiten ins Bett gehen und genügend wollige Sachen in ihren Schränken vorfinden, damit sie es immer und jederzeit mollig warm haben. Egal ob es stürmt oder gar bereits schneit.
November. Der erste Schnee-Monat hier. Ab und zu zumindest.
Heute hatten die Jüngeren zum ersten Mal Handschuhe an auf dem Weg zur Schule. Mützen, Schals, dicke Winterjacken, gefüttertes Schuhwerk bis über die Knöchel. Mein Kindergartenkind die roten Stiefelsocken. Und mein Babyjunge trägt Wollsocken über seinen Strumpfhosen. Dann Strickpantöffelchen über den Wollsocken. Wollstulpen über den Strickpantöffelchen.
So verpackt ist er zwar dick wie ein Paket, aber wunderbar herbstsicher eingemummelt, wenn wir uns raus ins Novemberwetter wagen. Zuhause bleibt natürlich die eine oder andere Schicht weg. Warm hat er es trotzdem. Kuschelig gemütlich.
Das ist die Seite des Herbstes, die ich ganz besonders gerne mag; die wollig-warme-Schokoladenseite aus Strick. Nach diesen schlichten, schmalen Babystulpen aus „Rosy Green Manx Merino Fine“ (Farbe 211), die ich mit ganz dünnen Nadeln (2.5) und einem einfachen Perlmuster gestrickt habe, liegen zwei ganz ähnliche Projekte auf meinen Nadeln. Beide ebenso einfach, ebenso schlicht- und genauso herbstlich: Das Set aus etwas dickeren, und vor allem auch grösseren Stulpen und einem Paar Fausthandschuhe mit abknöpfbarer Kordel (genial!), sollte bald fertig sein. Passend für noch mehr Wind und Wetter und noch kühlere Tage. Mein kleiner Junge wächst unglaublich schnell. Viele seiner Wollsachen sehe ich förmlich schrumpfen an seinem süssen Knuddelkörperchen. Und so laufe ich quasi gegen den Wind, die Nadeln in den Händen, die Zeit im Nacken… Wie ich schon sagte: Warm halten. Mich und meine Liebsten. Darum geht es.

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Sein erstes Jäckchen

Kurz vor der Geburt meines Kleinen, erfasste mich sowas wie Panik; die Angst, nicht richtig vorbereitet zu sein. Nicht bereit. Überrumpelt, überrollt zu werden von den Ereignissen. Und wie das so ist; ich wusste mir nicht anders zu helfen, als mein Wollregal zu inspizieren, Strick-Ordner und Nadeln hervor zu holen und mich Maschen formend aufs Sofa zu verkriechen.
Ich glaube, ich habe selten so viel, so intensiv, so sehnsüchtig und verbissen gestrickt, wie im  dritten Tertial dieser Schwangerschaft.

Meine beiden letzten Projekte waren klein. Sehr klein. Einerseits wollte ich sie unbedingt noch fertig haben, bevor das Baby zur Welt kam, andererseits wünschte ich mir, etwas für die allerersten Tage zu stricken, eine Art Faden zu spinnen von der unsteten, mit starken Emotionen behafteten Endphase meiner Kugelzeit hin zu jenen Tagen nach der Geburt, die geprägt sind von einem besonderen Zauber und ganz grossen Gefühlen. Eine Brücke aus Wolle, Wärme und Erinnerung.
Meine kleine „Puerperium Cardigan“ wurde ganz knapp vor der Geburt noch fertig. Bis auf die Knöpfchen. Die packte ich dann, mitsamt meinem allerletzten Last-Minute-Projekt -einem Paar dunkelbrauner Babystulpen- in mein Spital-Köfferchen, in der (natürlich völlig unsinnigen) Annahme, sie während den Wehen vielleicht noch annähen zu können.
Nun, Knöpfe bekam dieses Jäckchen erst vor ein paar Tagen. Aber das macht nichts. Mein Baby kann es immer noch tragen. Tag und Nacht sogar, denn gerade ist es oft sehr kühl, und die eher weiten Ärmelchen sind trotzdem etwas luftig, genauso wie der weite Halsausschnitt, so dass es nicht so schnell zum Hitzestau kommt.
Ich mag diesen Schnitt unglaublich gerne, gerade bei so kleinen Kindern. Leicht anzuziehen, sehr, sehr bequem und einfach süss- für mich das perfekte Erstlings-Jäckchen, das ich immer und immer wieder gerne stricke, meine Kinder darin einmummle oder es als ganz besonderes, persönliches Geschenk zur Geburt verschenke.

Hier habe ich die „Bio Merino Cablé“ von der Spinnwebstube gewählt. In einer wahnsinnig schönen braunen Handfärbung (Farbton Nr.70). Ich wusste nicht, ob das Baby in meinem Bauch ein Junge oder ein Mädchen war, aber dieses Braun, in dem ein sanfter Hauch Rosé mitschwingt, schien mir absolut perfekt für jedes kleine Geschöpf zu sein und überhaupt die Farbe, die ich intuitiv für mein Kind wählen würde. Ich denke, mein Bauchgefühl war goldrichtig; ich liebe diese Farbe! Ich liebe dieses Jäckchen und den kleinen Jungen darin sowieso…
Die Wolle sieht bereits ziemlich zerliebt aus. Das liegt daran, dass diese Puerperium Cardigan wirklich intensiv getragen wird, genauso wie das Baby, das die ganze Zeit gehätschelt und geschätzelt wird- Schwerstarbeit also für die Wolle, die bereits ein wenig zu pillen beginnt… Aber der Griff ist weich und angenehm, die Pflege kein Problem, ich bin sicher, nach einem kurzen Bad und ein paar Strichen mit dem Fusselkamm sieht alles wieder aus wie neu.
Und wenn nicht?
Dann ist das auch in Ordnung. Ich wollte ein Jäckchen stricken, das warm hält und sich kuschelig anfühlt unter den Händen, kein Museums-Stück. So wie es ist, ist es richtig. Warm und kuschelig eben. Das Jäckchen, das meinen Jungen in seinen ersten Tagen und Wochen begleitet hat, begleiten wird. Das möchte ich auskosten.
Wer weiss schon, wann es wieder getragen wird?

Notes:
Ich habe mit Nadelstärke 4 den Körper gestrickt, die Ärmel aber mit Nadelspiel 3.5 weil ich rund lockerer stricke als iin Flächen. 3 verteilte Abnahmerunden helfen, die Ärmel nicht allzu trompetenförmig ausfallen zu lassen.
Die schlichten Knöpfchen sind die 15mm Kokosknöpfchen von Drops, die man in vielen Onlineshops findet.
Beim Garn reicht 1 Strang gut aus für diese kleinste Grösse.

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Boathouse Mini in Rostrot

In diesem ganzen süssen, rosa Babynebel, der uns umwabert in diesen Tagen, fällt es mir schwer, mich zu fokussieren. Aufgaben, die weiter reichen als bis zur niedlichen Nasenspitze meines Kleinen oder gar über die absoluten Essentials wie Essenmachen oder Schulthek-Packen hinausgehen, nehme ich oftmals überhaupt nicht richtig wahr. Ich muss mir Mühe geben, Arzttermine oder die Besuchszeiten der Hebamme in meinem Kalender zu notieren bzw. sie überhaupt zu vereinbaren, bevor meine Gedanken, mein ganzes Sein wieder eingenommen wird von Babyflitterwochen und einem nimmersatten kleinen Wesen. Mein Körper scheint ohnehin noch überflutet von irgendwelchen Tranquilizer-Hormonen nach der Geburt; Ich bin die Ruhe selbst. Was aussergewöhnlich ist für mich. Manchmal schimpfe ich, ja. Wenn die Kinder morgens trödeln, und wir ohnehin schon spät dran sind, so wie jeden Tag, seit mein Babyjunge auf der Welt ist, denn seine Bedürfnisse kommen natürlich an erster Stelle, noch vor der Schulhausglocke, und irgendwie scheint er mir morgens immer ganz besonders bedürftig, hungrig und wach, was mit unserem Morgen-Rhythmus kollidiert und es mir schwer macht, alles rechtzeitig unter einen Hut zu bringen. Aber ich schimpfe meist nur halbherzig. Bis mich etwas so richtig auf die Palme bringt, braucht es sehr viel im Moment, ein wunderbarer Umstand, über den ich mich selber wohl am allermeisten freue und der auch den Kindern so richtig gut tut. Sie haben es nämlich nicht unbedingt einfach im Moment. Gerade die Kleinste tut sich äusserst schwer mit den Veränderungen, die auf sie zugekommen sind. Ich glaube, sie fühlt sich manchmal recht verlassen in all dem Trubel um das kleine Kind, das meistens entweder in meinen Armen liegt oder im Tragetuch herum getragen wird, weil es, kaum lege ich es irgendwo ab, sofort zu weinen beginnt. Sie erzählt mir auch, was sie beschäftigt. Dass ich mich „immer um das Baby kümmere“. Dass sie „sich besser kein Baby gewünscht hätte“. Dass wir ihr neues Brüderchen doch „einpacken und verschenken“ könnten. Letzteres immerhin, zieht sie mittlerweile nicht mehr in Betracht. Als ich sie neulich darauf angesprochen habe, meinte sie nur grinsend: „Das kann man ja gar nicht wirklich machen“.
Mir tut es leid, dass sie schon wieder so zu kämpfen hat, meine Kleine. Kaum begann sich das mit dem Kindergarten ein bisschen zu legen und sie fing an, Wurzeln zu schlagen am neuen Ort, in ihrer Gruppe, ihrem ganz eigenen Kinderalltag, wurde ihre Welt gleich nochmals auf den Kopf gestellt. Das ist schwierig für sie. Ein Stück weit erschütternd. Aber es wird besser werden. Einfacher. Für sie verständlicher und vertrauter. Und ich versuche, mich auch in sie hinein zu versetzen, Geduld zu haben und Verständnis, ihr immer wieder Raum zu schaffen, der nur für sie und mit mir sein soll.
Der Rest meiner Bande aber freut sich. Es ist eine gelassene Freude, so als wäre unser Kleiner bereits ganz selbstverständlich und seit jeher Teil von uns. Ich schätze, beim sechsten Kind wird das Grösserwerden der Familie ein wenig zur Routine für die Grösseren…
Nun, ich fand es ganz hilfreich, dass ich die Foto-Session meines rostroten Kinder-Wollpullovers mit einer ausgiebigen Runde Knuddeln verbinden konnte; meine Grosse fühlte sich sofort entspannter mit ihrem Baby-Brüderchen auf dem Arm und kam gar nicht auf die Idee nach ein, zwei Fotos schon die Flucht zu ergreifen. Im Gegenteil; diesem süssen Babyduft kann keiner widerstehen. Da bleibt man auch für fünf, sechs oder achtzehn Fotos auf dem Sofa sitzen…
Ihr „Boathouse Mini“ (nach einer ganz, ganz tollen Anleitung von Alicia Plummer) passt wunderbar zum Herbst, zu Babygeknuddel und unserem alten, schäbigen Sofa. Garn (Drops Cotton Merino) und Schnitt sind leger und bequem und taugen bestens für meinen Wildfang von Mädchen, das sich am allerliebsten draussen rumtreibt und mit einer Gruppe Jungs eine Bande gebildet hat, die sich „Die wilden Biester“ nennt und ganze Nachmittage im Wald an ihrer Hütte baut.
Wir hätten sie Zora nennen sollen.
Hier habe ich für meine 10Jährige die Grösse 10 gestrickt, lange Ärmel gemacht und 325gr. Garn verbraucht. Für einen engeren Halsauschnitt habe ich allerdings nur 110 Maschen angeschlagen und sie dann im Raglan-Stil wie in der Anleitung angegeben bis auf die verlangten 226 Maschen zugenommen. Ich erinnere mich vage, dass auch so der Ausschnitt noch zu locker ausfiel und ich ihn noch in ein, zwei Runden mit der Häkelnadel rundherum enger häkeln musste, darum würde ich empfehlen, am Kragen mit noch weniger Maschen zu starten. Das Bodyshaping habe ich praktisch ausfallen lassen. Ich mag Kinderpullis am liebsten ganz schlicht und ohne Taille.

Wenn ich mir die Bilder so ansehen, dann kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieser Pullover -so gerne meinen Mädchen ihn auch trägt- noch besonders lange passen wird. Raum zum Reinwachsen gibt es keinen. Tatsächlich sitzt er bereits jetzt schon ein klein wenig knapp, fürchte ich… Doch das ärgert mich nicht. Nicht bloss wegen den Tranquilizer-Hormonen. Ich habe sehr, sehr gerne an diesem Pulli gestrickt und fühle mich pudelwohl mit der schlichten, klaren Anleitung.
Noch ein „Boathouse Mini“? Vielleicht in Royal Blau oder Schwarz? Mit Bio-Garn diesmal oder schlichtem Leinen? Gern! Immer wieder gern.
Sofern ich überhaupt Zeit dazu finde. Gerade kämpfe ich mit dem zweiten Stulpen für meinen kleinen Jungen, der unbedingt und wirklich demnächst ein Paar Beinstulpen braucht für zum Rausgehen und den immer kühler werdenden Herbst da draussen. Nun… ich komme nicht weiter. Tage verstreichen ohne dass ich auch nur eine einzige, mickrige Masche zustande gebracht hätte. Wahrscheinlich wird es Frühling bis das Paar vollendet ist. Von einem weiteren Mädchenpulli darf also -wenn überhaupt- höchstens geträumt werden…

PS. Vielen Dank für die liebevollen Reaktionen zu meinem letzten Post!!! Ich habe alle sehr, sehr gerne gelesen und mich riesig gefreut! Nach einer traurigen Mail, in der mir eine Leserin davon erzählte, wie sie ihr kleines, süsses Mädchen kurz vor der Geburt verloren hat, schäme ich mich ein bisschen, mich wegen der Geburtseinleitung so angestellt zu haben. Mir ist noch stärker bewusst geworden, wie dankbar ich sein soll/darf, dass alles derart gut gekommen ist und dass es nichts bringt, mir im Nachhinein noch Gedanken über die Umstände dieser eigentlich wirklich guten, einfachen Geburt zu machen. Gerade bin ich im Herzen immer wieder bei der Mutter, die jetzt um ihr Baby trauert. Wie unerträglich traurig muss es sein für sie…
Habt alle meinen innigsten Dank! Und verzeiht, wenn ich manchmal eine Jammertante bin. Ich weiss; ich habe keinen Grund dazu.

Veröffentlicht unter aus meinem tagebuch, berührt, besondere Tage, Dankbarkeit, Familienalltag, Kinder, Stricken | 6 Kommentare

Rosy-Green-Pebble in Türkis

Herrliches Wetter lockt draussen. Und ich sitze hier drin am Laptop und tippe so rasch, dass meine Finger nur so fliegen, diesen kleinen Strick-Post hier. Die Mädchen wollen unbedingt noch zum Spielplatz rüber… Wer könnte es ihnen verübeln? Und weil ich nicht immer nein sagen kann (Ich hasse Spielplätze!), habe ich ja gesagt und hoffe nun, dass sie mit dem Zusammensammeln ihrer Puppenkleidchen und Puppenwägelchen immerhin soviel Zeit vertrödeln, damit ich hier fertig werde…

Okay: Diese türkisfarbene Babyweste für das winzigkleine Babymädchen einer Freundin, das in etwa 1 Woche nach meinem eigenen kleinen Strampelkind zur Welt kommen soll, liegt schon länger zum Einpacken bereit. Ich erinnere mich gut, wie ich Wolle (gut 1 Strang Rosy Green Big Merino Hug in der Farbe „Laguna“), Stricknadeln (4.5) und die ausgedruckte Anleitung („Pebble“ von Nikol Lohr, auf Deutsch auch hier in meinem Blog zu finden) damals in den Sommerferien mitgenommen habe zum Fluss, mitten in der allergrössten Hitzewelle und mit schmerzendem Becken, weil der Babybauch so rasant wuchs in jener Phase und der Sommer mich permanent in Bewegung hielt. Das Wasser plätscherte ans Ufer. Die Sommersonne brannte. Die Kiesel unter meinen Füssen waren heiss wie Ofenplatten. Und alles wirkte so ferienhaft, gleissend hell und bunt und luftig und die Farbe meiner Wolle passte einfach wunderbar…
Für die Knöpfe musste ich ein wenig stöbern gehen. Ich hätte mir kleine gelbe Sonnen gewünscht für diese sommerlich meeresblaue Weste. Erdbeeren. Oder knallrote Kirschen auf hellem Grund. Irgendwas jahreszeitlich Prägnantes. Aber Sonnen gab es keine, all die Früchtchen waren beim Strickcafé praktisch ausverkauft, und mit den bunten Knöpfchen (18mm) hier bin ich meiner Vision dieser Weste doch immerhin ganz schön nahe gekommen.
Passend dazu habe ich im Secondhand-Shop eine kleine, leuchtend orange Babyhose entdeckt mit einer absolut hinreissenden Wal-Applikation auf der Rückseite. Ich weiss jetzt nicht, ob ich selber meinem Baby so eine Farbe anziehen würde… wahrscheinlich eher nicht, wenn ich mir die Farbpalette meiner eigenen Babygarderobe mit ihrem Weiss, Braun, erdigen Grün, mit lauter moosig-waldigen Erdfarben so anschaue. Aber die Mama dieses kleinen Mädchens liebt starke Farben. Sie sieht selber immer wie ein Paradiesvogel aus, fröhlich, lebhaft, voller Energie und zieht Rot, Blau oder Gelb meinen Naturtönen ganz klar vor. Ich glaube, diese Hose hat nur auf sie gewartet. Genau wie diese Pebble es tut. Und das lustige Bastel-ABC von Sabine Lohf, das bei uns als Evergreen und ständiger Geheimtipp im Bastelbuch-Regal steht, fleissig durchblättert und als Muse genutzt wird, das muss einfach mit ins Päckchen. Allein schon der Farben wegen. Und weil ich es ganz, ganz toll finde.
Gestrickt: schon lange. Fotografiert: heute nachmittag. Verpackt: heute abend, denke ich. Verschenkt: demnächst!

Und jetzt wird es Zeit, Rutschbahn und Schaukel einen Besuch abzustatten, wie ich von unten her höre. Die Puppen sind eingekleidet, die Mädchen ungeduldig. Nun denn, los geht’s…

PS. Noch kurz die Masse der Pebble: ca 27cm hoch, 20cm breit

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