Archiv der Kategorie: Kochen und Backen

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Gestern waren zwei meiner Fünfen krank und gaben ein Hustkonzert zum Besten. Heute sind dieselben beiden nochmals einen Tag lang zuhause, schulfrei dank Lehrerweiterbilung. Zeit also für so manches. Fürs Zimmeraufräumen zum Beispiel. Fürs Hausaufgabenmachen. Fürs Comicslesen und “das magische Baumhaus” (eine Buchreihe, die meine Erstklässlering wirklich toll findet), fürs Meerschweichenpflegen (das Antibiotika ist morgen alle) fürs und Spielen und Streiten…
Zeit fürs Essen aber auch! Fürs Naschen und Zugucken, wie die beste Oma der Welt das hingestreckte Rezeptblatt entgegen nimmt und auf vielfachen Wunsch hin anfängt, zu backen. Biskuittörtchen. Von hier. (Allerdings muss man die Menge unbedingt verdoppeln, wenn man ein normales Backblech mit Biscuit-Teig füllen will. Und Kaffee hat meine Mama auch nur etwa die Hälfte beigegeben, weil es sonst zu flüssig geworden wäre.)
Bebacken zu werden, einfach so, süss und delikat, bloss, weil ich grade Lust hatte auf das verführerische Törtchen in einem Magazinartikel- das ist wirklich mehr als nur grandios…
Meine Mama ist und bleibt meine Heldin Nr.1, soviel steht fest.

PS. Wo wir grade beim Thema sind: Gestern abend bin ich auf der Kochwebsite von “Fooby” hängen geblieben. Eine fantastische Site! Dieses Interview hier mit den Initianten von “Miss Marshall” hat mir und Kind1 ganz besonders imponiert. Nirgends wurde der Leitsatz “Arbeiten und Spass haben” schöner interpretiert. Ich muss gestehen, ich bin tatsächlich ein klitzekleines bisschen neidisch geworden…

Veröffentlicht unter Augenblicke, aus meinem tagebuch, Dankbarkeit, Kochen und Backen, what makes me happy | 5 Kommentare

ein bisschen spielen

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Die letzten Wochen über war ich irgendwie immer sehr, sehr beschäftigt. Ich weiss nicht so genau, woran es liegt, aber ich stecke vollkommen fest, fest im Aufräu- und Wegräumfieber. Das ganze Haus steht Kopf dank meinen Aussortier-Aktionen und obwohl ich bereits x Säcke voller Kleider, Spielzeug und anderem Kram aus dem Haus geschafft habe -total zufrieden und kein bisschen wehmütig- kommt einfach kein Ende in Sicht.
Wir haben so viel Zeug. Ein ganzes, riesengrosses Haus voll. Und ich spüre: wir müssen reduzieren. Ballast loswerden. Schlichter und befreiter leben, bewusster umgehen mit dem, was wir haben und (noch) grösseren Wert legen auf gute, solide Materialien aus einer nachhaltigen, fairen Herstellungsquelle. Vor allem möchte ich nur noch haben, was uns wirklich am Herzen liegt. Nur noch Basis-Stücke, Sachen, die echt etwas zählen und nicht x-beliebig austauschbar sind. Ich möchte mehr selber machen. Die Kinder mehr selber machen lassen. Mit ihren eigenen Händen. (So wie das alte, kleine Holzboot, auf dem 1. Foto. Das hat Kind1 gemacht im Kindergartenalter. Heute ist es eines der liebesten Spielsachen seiner zweitjüngsten Schwester.) Selbermachen aber auch mit der Kraft ihrer Fantasie.
Ich bin bei weitem keine Waldorf-Mama und kenne mich kaum aus in Sachen Montessori oder anderen Pädagogischen Konzepten, aber eines habe ich wirklich lernen dürfen: Weniger ist absolut mehr, wenn es um Kinderspielsachen geht.
Wenn ich beobachte, wie vertieft und zufrieden meine Mädchen mit ihren Puppen spielen, sie mit imaginärem Tee aus dem Holzgeschirr vom Trödler bewirten oder mit einer sorgfältig mit unsichtbarer Marmelade bestrichenen Omelette (die eigentlich ein beiges Spitzendeckchen ist)… dann bin ich so dankbar, dass sie das noch können.
Spielen.
Mit einer Handvoll Material aber ganz viel Ideenreichtum und einem intuitiv und selbstständig arrangiertem “Bühenbild”. Hier werden permanent Stühle gerückt, Tücher geknotet und geschlungen und drapiert (grosse Seidentücher, aber auch ganz anderes, mehr alltäglicheres) und alles kann irgendwie… ja… alles sein. Der Tisch eine Höhle. Das Sofa ein Schiff. Der Stuhl ein superschnell zusammengesponnener Kochherd (ich wünsch mir allerdings noch immer einen richtigeren für meine Kleine…).
Wenn meine Kinder spielen… dann könnte ich ewig lang nur zusehen. Und mich freuen dran.
Die Zuschauer-Rolle ist mir nicht unlieb, nein, ich geniesse sie sehr. Meistens. Und doch.. doch wünschte ich mir manchmal, ich könnte mich öfters und leichter losreissen von meinen Aufgaben und einfach mal mitspielen. Mit einen luftigen Tee trinken. In der Suppe aus Glasmurmeln rühren (das rasselt so herrlich!). Filzbällchen sortieren. Oder auch einfach bloss für mich ein bisschen mehr tüfteln und wursteln. Entspannt sein. Nicht permanent irgendwelchen grossen Zielen nachhasten, wie einer entrümpelten Gerümpelkammer (*lechz*), Böden ohne tonnenweise Staub und Krümel (*schmacht*) oder ordentlichen Kinderzimmern (*schmelz*))…
Ich wünsche mir weniger. Weniger von fast allem. Aber gleichzeitig auch mehr. Mehr vom Leben. Mehr Zeit. Mehr Musse. Mehr Gelassenheit. Mehr Luft und Raum, um die Menschen hier zwischen all dem Kram auch richtig und ganz bewusst wahrzunehmen. Mehr… mehr Raum auch fürs Spielen und das Leben geniessen.
Was ich noch lernen muss: Um bewusster und entspannter zu leben, um spielerisch durch den Tag zu wandern braucht es wahrscheinlich kein entrümpeltes Haus. Auch wenn das sicher nützlich sein kann. Was es braucht ist wohl eher: Entschlossenheit. Und neu gelegte Prioritäten.
Ich gebe mir Mühe, ehrlich, zur Zeit so richtig doll sogar. Ich will mich nicht immer selber herumkommandieren, sondern geniessen, was ich ergattern kann an allem, was mir gut tut und Freude macht.
Heute zum Beispiel habe ich ganz bewusst mehr gespielt. Ein bisschen zumindest. Ich habe mehr einfach bloss zugeschaut. Meine Kinder betrachtet, beobachtet, wahrgenommen. Ich habe mit meinem Baby geschmust und gealbert und es gleich nochmals soviel geknuddelt wie sonst schon. Ich habe Kind2 den Rücken mit Hustensalbe eingerieben und ihm ruhig zugehört, wenn er von der Schule erzählen wollte. Ich habe an Kind1 gedacht, der jetzt irgendwo im Schnee auf seinem Brett steht und die Hänger runterpfeilt. Ich habe mich gefreut an der kleinen, unordentlichen Reihe ganz persönlicher Spielsachen auf meinem Schlafzimmerschrank (in einem noch immer nicht fertig eingerichteten lila Zimmer- aber das habe ich grossflächig ausgeblendet) und mich ganz verliebt vertieft in ein beinahe frisch begonnenes Strickprojekt (Annabel, die zweite). Ich habe gebacken (Basler Faschtewaije, so in etwa) und Neues ausprobiert, einfach bloss so, weil ich wissen wollte, wie der Kuchen auf dem zauberhaften Rezept-Foto (rausgerissen aus einer alten Ausgabe “Landliebe”) in natura und hier im Hause Kirschkernzeit so schmeckt.
Und just in diesem Augenblick liegt unten in der Waschmaschine eine Ladung frisch braun gefärbter Kleider, bereit, von mir herausgenommen und von Fäden und Gummis befreit zu werden.
Spannend. Schön. Erfüllend.
Doch. An solche Tage könnte ich mich schon gewöhnen.
Mal sehen, welche Spielarten das Leben morgen so für mich  bereit hält…

Veröffentlicht unter Dankbarkeit, Familienalltag, Kochen und Backen, kreativ am Rande, what makes me happy, Zuhause | 4 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

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Momentan bin ich sehr… sparsam mit meinen Energien. Ich bündle sie, so gut ich kann und lasse sie ganz bewusst einfliessen, dort wo ich Herzens-Anliegen entdecke.
Das Aufräumen und Weggeben von Dingen zum Beispiel spielt momentan eine riesengrosse Rolle. So viele Altkleider-Säcke und Tüten für die Kinderkleiderbörse habe ich noch nie gefüllt bisher (glaube ich zumindest) und der Dorftrödler hat wohl bald eine ganze Regalwand voll mit meinem ausgemusterten Kram…
Ein anderes Thema auf meiner Prioritäten-Liste ist das Kochen und Backen. Da gäbe es wirklich vieles, was ich besser machen könnte. Gesünder. Abwechslungsreicher. Spannender und Lustvoller. Vor allem aber möchte ich es stärker in meinen Familienalltag einbauen, mehr gemeinsam Essen machen, auch mal wieder kochen oder backen lassen.
Und so kommt es, dass hier gerade ab und zu kleine Köche am Tisch stehen. Vor allem kleine Pizza- und Brotbäcker. Die statt Zopf auch mal “Murmeln” oder “Seehündchen” aufs Blech setzen.
Mit Teig lässt sich ja auch herrlich spielen und tüfteln…

Veröffentlicht unter Augenblicke, aus meinem tagebuch, Dankbarkeit, ein Bild erzählt, Familienalltag, Kochen und Backen, kreativ mit Kindern, Themen-Reihen | 6 Kommentare

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

DSC_3703Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Und ich schwelge gerade in einer regelrechten Flut an Weihnachtsguezlis (das hier ist nur ein Teil des Sortiments).
Fein, so fein, hm…
Und das Beste daran?
Ich habe rein gar nichts davon selber backen müssen (einen Tusch für meine Mama und Herrn Kirschkernzeit, bitte!)

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