Archiv der Kategorie: kleine Abenteuer

berührt: das Beste

“Berührt” heisst für mich;
Ab und zu möchte ich mein Augenmerk auf all die Dinge und Momente richten,
die mich wirklich berühren.
Wo mich etwas  inspiriert, anrührt, wo ich fühle, spüre, zum Denken komme.
Wo sich etwas bewegt, innen im Verborgenen oder ganz greifbar und sichtbar vor meinen Augen.
Mal voller Freude, mal nachdenklich oder sentimental, mal montags, mal sonnabends, wortreich oder stumm…
So wie es im Augenblick gerade richtig scheint.
(Und wer immer mitmachen möchte, ist ganz herzlich eingeladen.)

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So leben wir unsere Sommerferien: Mal hier, mal dort, aber jeden Abend wieder zurück im Familienstützpunkt Zuhause. Manchmal ist es anstrengend. Manchmal wunderbar. Und ich spüre, wie die Dankbarkeit, noch immer 5 grosswerdende Kinder voll und ganz in der Gemeinschaft verwurzelt zu haben, mich immer wieder aufs Neue einholt.
Das wird sich ändern. Das mit dem Voll-und-ganz-Zusammengehören. Grosswerden heisst ja auch ein Stück weit Sich-Entfernen. Hach ja, nicht einfach, das. Allein der Gedanke schmerzt.
Aber noch sind wir eins. (Meistens). Mit allem, was an Schönem und weniger Schönem mit dazu gehört.
Schön finde ich, zu sehen, wie selbstverständlich wir einander sind. Wie natürlich das Miteinander und Nebeneinander sich anfühlt. Bei allem Gezanke und Gelärme sind da doch diese dicken festen Bindungen, robust wie Bootstaue, die sich kreuz und quer durch das Familiengefüge ziehen. Hier scheinen sich alle wirklich irgendwie zu kennen. Man nimmt kein Blatt vor den Mund (etwas meh Diplomatie wäre manchmal allerdings bestimmt nicht schlecht *hüstel*), traut sich auszusprechen, was in einem vorgeht oder einem stört und nimmt im Gegenzug den anderen ungefiltert wahr, nimmt ihn ernst und als ein vollwertiges Mitglied, auf das man eingeht und acht gibt (und auf das man auch immer mit ein Auge hat, schliesslich will man ja nicht übervorteilt werden *zwinker*).
Das ist Familie.
Für mich.
Ungeschönt, sicher immer wieder mal einen Zacken “zu viel”, denn wir sind doch einige, aber im Kern und mit dem Herzen betrachtet: das Beste, das es gibt für mich.
Ach ja; und grosse Brüder finde ich immer noch besonders besonders. Manche kleinen Mädchen haben einfach ungeheures Glück…

PS. Das Foto von Kind1 und seinem herzallerliebsten Schwesterchen habe ich neulich aufgenommen, am 8.Geburtstag meines grossen Tochterkindes, das sich Mittagessen im MC Donalds (Wow!), einen Familienausflug ins Unterwassermuseum (Ui!) UND eine Kuchenessen mit den Grossmamas zuhause wünschte (uff!).

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Quill

Wie viel besser sich das Leben bestreiten und vor allem geniessen lässt, wenn man zu genügend Schlaf, ein wenig ruhiger Ich-Zeit und einem ausgewogeneren Blutbild zurück findet, habe ich letzte Woche einmal mehr ganz neu und mit viel Dankbarkeit erleben dürfen: Mit einer wohl dosierten Ration Eisentabletten, nur zwei kleinen und einem schon ziemlich grossen Kind zuhause, abgekoppelt von Stundenplänen und dem mir sonst so eigenen verzweifelten Verlangen nach mehr Ordung und System und Überschaubarkeit, (das in dieser knappen Woche viel leiser wurde als gewöhnlich) wurde das Leben auf einmal… leichter für mich. Kopfweh und diese latente, zeitweise sehr belastende innere Unruhe verzogen sich, die unheimliche Schwere in meinen Beinen und meinem linken Arm verpuffte, das Wechselspiel von Heisshunger und Übelkeit verschwand. Die letzten Monate hindurch hatten mich ein paar recht undurchsichtige Symptome begleitet, die kamen und gingen, sich quasi die Klinke in die Hand drückten… Sie endlich alle verstummen zu sehen, tat so unglaublich wohl! Richtig wie Ferien war das, Ferien von allem, was zu schwer wiegt, und das doch auch irgendwie mitten im Mama-Alltag und in den gewohnten, ausgetretenen Pfaden.
Sogar für einen kleinen Extra-Ausflug mit meinen beiden Kleinsten reichte mein Energie-Aufschwung; wir packten ziemlich spontan unser Rucksäckel und fuhren raus ins kleine Naturmuseum zum Tierebegucken und Fuchspelzstreicheln und für einen kleinen Snack aus dem Biomarkt, weil wenn schon denn schon.
Die Mädchen strahlten. Und ich fühlte mich wohl und in meiner Mitte, blieb ruhig, wenn die Wellen aufwogten und zentriert bei mir und meinen Kindern, während ich Naturphänomene erklärte und meine irgendwann ganz schön müde 2jährige durch die Stadt zurück zum Bahnhof schleppte.
Schön.
So erlebe ich mich nicht oft.
So… tadellos.

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Den Mädchen sah man ihre Freude an. Eine zufriedene Mutti ist wohl schon die halbe Miete zum Kinderglück. Das kleine Extra-Abenteuer und ein Abstecher zum Spielplatz füllten die andere Hälfte.
Und in diesem so kostbaren Moment Ferien-Idylle kam mir meine neue Strickmütze “Quill” zum ersten Mal vor die Linse. Ein paar (leider eher schlecht ausgelichtete) Fotos extra für euch. Und für die Ewigkeit des Familienalbums. Als Erinnerung. Weil der Tag so schön war.
Dieser Umstand passt eigentlich ganz gut, denn “Quill” war auch so eine feine Sache, ein bisschen komplex zwar, was die ständige Maschenzählerei angeht, aber an sich doch einfach und problemlos. Und die Wolle (von “We love Knitting”)-ein knapper Strang “Bloomsburry DK” von “The Yarn Collective” in der Farbe “Oz”, verstrickt den Nadeln Nr. 3 und 3.5- ist an sich schon ein absoluter Traum auf Nadeln, den ich wirklich wieder und wieder verarbeiten könnte (und wohl auch werde). Ich liebe diese Softheit und die strahlenden Farben. Das Blau hat fast schon so was wie …echte Unterwasserbrillianz. Herrlich!
Allerdings muss ich auch so ehrlich sein und mir selber eingestehen, dass meine Garnwahl trotz der wundervollen Qualität und der atemberaubend schönen Farbe nicht ganz ideal war für dieses ganz konkrete Mützemuster. Die Garnstärke ist ja kleiner gewählt als im Orinigal, weil es ja eine Kindergrösse werden sollte, was sehr gut geklappt hat, wie ich finde. Aber eine schlichtes Unifärbung wäre wohl besser gewesen, denn die variationsreichere Handfärbung bringt zwar Spannung ins Spiel (ins Stricken auf jeden Fall!), verschluckt aber leider auch einen Teil der so mühsam abgezählten Mützenmusterung. Nun, wie dem auch sei, zum Schluss ist man doch immer klüger. Und hübsch ist “Quill” ja auch so, finde ich.

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Wie es scheint bin ich mit dieser Meinung nicht alleine; Die Meerwasserblaue “Quill” Nr.1 ist zwar bereits schon vergeben, an meine Grosse, die es geschafft hat, all ihre Lieblingsmützen innerhalb einer einzigen kalten Saison zu verlieren. Doch bereits schon notiere ich neue Aufträge von Seiten meiner Kinder: noch einmal Blau wünscht sich meine Zappelliese. Gelbgold mein Pausbackenkind. Mal sehen wer sich sonst noch eintragen lässt…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Warten auf Papa und die beiden Geschwister; Wie man sieht erwartet mein kleines Mädchen den Papa und ihre beiden Geschwister schon sehnlichst aus dem Lager zurück. Gottlob fuhr unser Auto nur Sekunden nach diesem Foto bei uns ein- und brachte alle heil und zufrieden zu uns nach Hause…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram

DSC_4119noch einmal Lila
Gott sei Dank
*freu*

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