Archiv der Kategorie: Kinder

Januar-Tage Nr.10

Der Tag war winterlich kühl, doch ein bisschen Sonne lockte. „Ich würde heute gerne in den Wald gehen“, verkündete Kind2 beim Mittagessen unvermittelt. Kind2, sonst ein erklärter Stubenhocker, setzt sonst nie freiwillig einen Fuss vor die Haustür, geschweige denn in den Wald. Ich fand seine plötzlich erwachte Liebe zur Natur ausgesprochen süss, witterte Familiensinn und war ganz gerührt; ein Familien-Ausflug ins Grüne, wie schön!
Meinen Mann hatten die kitzelnden Sonnestrahlen, die sich ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt in unsere Küche verirrten, längst überzeugt. Er ist ein Sonnenanbeter und leidet schrecklich unter dem winterlichen Hochnebel unserer Region. Beherzt griff er in die Tasten seines Handys, um nach möglichen Ausflugsziele zu suchen.
„Also, eigentlich wollte ich ja bloss kurz in den Wald…“, versuchte Kind2 einzuwenden, doch seine Worte verebbten im allgemeinen Tumult, den eine Familie in Aufbruchstimmung eben so vernehmen lässt, besonders weil zwei der Mädchen bereits in lautes Protestgeheul ausgebrochen waren und entrüstet erklärten, heute keinesfalls und unter gar keinen Umständen auch nur eine Minute draussen im Wald herum zu laufen…
Eine Weile und zwei Nervenzusammenbrüche meinerseits später quollen wir aus unserem Auto auf eine kleine Parknische am Waldrand und atmeten tief die gute Wald ein. Aufbruch im Winter nimmt mich immer schrecklich her. Was man da alles anziehen muss! Und dann erst das Baby… Die Frische des Waldes tat jetzt ungemein wohl. Seine Stille wirkte wie Balsam. Der Waldweg war schmal aber romantisch, die Aussicht über das Tal zwischen den kahlen Zweigen hindurch wunderschön. Wir fanden Fuchshöhlen und sonderbare Spuren, Disteln und bereits ordentlich ausgeschossene Sonnenkerzen am Wegrand. Die Kinder rannten durch die Gegend, erzählten nonstop Geschichten und liessen bei jedem Schritt den dicken, braunen Blätterteppich unter ihren Schuhen erbeben.
Alles war gut.
Dann erreichten wir einen Weiher. Und mit ihm eine Weggabelung. Hier schieden sich die Geister; Mir war aufgefallen, dass die Kräfte der Kinder langsam erlahmten. Aus den sprudelnden Geschichten wurde vielmehr Gejammer und die vormals fliegenden Füsse schlurften mehr und mehr dahin. Ich wollte den Weiher zum erreichten Ausflugsziel erklären und umkehren, um den Tag in Frieden zu beenden (und meine Nerven zu schonen). Mein Liebster aber fand, das Ganze sei nur halb gewonnen, wenn wir die nahe Burg, die er uns zuhause versprochen hatte, jetzt einfach ausliessen. „Die ist ganz in der Nähe“, meinte er, bohrte den Blick in seinen Handydisplay und marschierte los. „Wir müssen hier entlang.“
„Halt!“
,rief ich, „der Wegweiser zeigt aber gar nicht da lang. Der zeigt genau in die andere Richtung. Du kannst doch nicht einfach auf so dein Telefon vertrauen, wenn du einen Wegweiser vor der Nase hast. DAS hier ist die Realität, nicht dein Handy.“
Mein Mann hielt das keineswegs für ein schlagendes Argument.
„Das hier“, er zeigte auf den kleinen Bildschirm in seiner Hand, „ist die Realität. Eine staatlich anerkannte Online-Wanderkarte. Garantiert vertrauenswürdiger als irgendwelche alten Schilder am Strassenrand.“
Wer von uns beiden Recht gehabt hatte, zeigte sich, als wir uns -eingeklemmt zwischen  Elektro-Kuhzaun und dem steilen Abhang eines Tobels- einen Weg durchs Dickicht schlugen und hofften, unterwegs nicht in den stacheligen Brombeerranken stecken zu bleiben.
Schliesslich kamen wir bei der „Burg“ an, die sehr zu Enttäuschung meiner Töchter, vielmehr eine Ruine war. „Da kann man ja gar nicht reingehen“, maulte mein Pausbackenkind. Ich konnte sie gut verstehen, denn mit den übrig gebliebenen zweieinhalb verfallenen Grundmauern und ein paar Zinnen in 20 Meter Höhe, glich das Ganze doch mehr einem Steinhaufen als einem richtigen Gebäude. Von Burgfräulein und Prinzessinnen natürlich auch keine Spur. Nach 10 Minuten Rumstehen und Schauen, hatten wir uns dann auch sattgesehen und brachen auf Richtung Heimweg. Es dämmerte bereits merklich, was mich ganz mulmig werden liess, wenn ich an die düsteren Waldweg-Abschnitte durch schummrigen Nadelwald dachte. Die jüngeren Mädchen hatten jetzt definitiv genug von allem, und um die friedliche Stille des Waldes war es jetzt auch geschehen. Gottseidank kam mir da diese glänzende Idee mit den Märchen, und während ich mich mächtug ins Zeug legte, „Rotkäppchen“ oder „Der Wolf und die sieben Geisslein“ so lebensecht und mitreissend wie nur irgend möglich zu erzählen, um die Kinder von ihren müden Beinen und dem Hungergrummeln im Bauch abzulenken, brach langsam, langsam die Nacht über uns herein. Schlag fünf kamen wir bei unserem Wagen an. Keine Minute zu früh. Das Baby hatte Hunger, das Dunkel war zum Greifen nah und die ersten Regentropfen fielen. Ausserdem hatte meine Grosse unterwegs einen ihrer Schuhe ausgezogen, weil sich ein Stein in der Sohle verfangen hatte und war Dreiviertel des Weges halb barfuss durch den kalten Schlamm gelaufen. Ich hätte nicht gedacht, dasss mich der Anblick unseres Autos einmal so freuen könnte.
Auf der Heimfahrt wichen Anspannung und Erschöpfung gerade einer Art aufgekratzten Heiterkeit, als wir diesen merkwürdigen Geruch bemerkten. „Es riecht irgendwie nach verfaultem Kohlrabi“, stellte Kind2 fest, der ganz vorne auf dem Beifahrersitz sass. „Oder nein- es riecht nach Hundehaufen. Irgendwer muss da in was reingestanden sein…“ Wir lachten und schnupperten und stellten die absurdesten Mutmassungen an, während Kind2 ein, zwei Mal an seinen Schuhsohlen schnüffelte und dann ziemlich still wurde in seinem Sitz.
Zuhause putzte er dann gleich als erstes freiwillig seine Sneakers…

Was ich heute gelernt habe? Ich denke Folgendes: Die schlimmsten Ausflüge ergeben schlussendlich Material für die besten Anekdoten.
Und: Man sollte es sich besser zweimal überlegen, bevor man sich einen Spaziergang im Wald wünscht.

 

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Dezembertage Nr.7

Wie ich mir einbilden konnte, ich würde für diese Reihe tatsächlich jeden Tag an den Computer sitzen und schreiben, ist mir heute unerklärlich. So ein Projekt ist bei mir natürlich zum Scheitern verurteilt. Hauptsächlich meiner Müdigkeit wegen. Entweder ich fühle ich mich abends ausserstande, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn ihn verständlich auszuformulieren, oder ich nicke ein, sobald dem letzten Kind in meinem Bett die Augen zufallen. Und manchmal möchte ich auch einfach bloss so vor mich hin dümpeln. Serienquatsch gucken, stricken oder auch nicht, mich nur so berieseln lassen und alles andere vergessen. Da passt Bloggen nicht gut rein. Denn Bloggen ist für mich ein sehr bewusster, mitunter auch kognitiv anstrengender Akt. Selbst wenn ich nur banal vor mich hintippe, fühle ich mich gefordert dabei. Was mir das wohl sagen will? Ist mein Leben tatsächlich so simpel und anspruchslos geworden, dass jedes bisschen Kopfarbeit mir zuviel wird? So ganz will mir dieser Gedanke ja nicht gefalle…
Aber wie auch immer. Heute stehle ich mir einmal ein paar Minuten und schreibe. Bei Tageslicht. Vormittags, denn da habe ich noch alle Sinne beisammen (haha!) Je weiter der Tag fortschreitet, desto mehr kommen sie mir nämlich abhanden, meine Sinne, betäubt von Lärm und dem Geschehen um mich herum. Manchmal bekomme ich Kopfschmerzen davon. Dann nehme ich mir wieder vor, bewusst früh schlafen zu gehen oder mir Zeit zu nehmen fürs Bibellesen oder wenigstens eine kurze Tee-Pause und ein Mini-Gebet- doch dann vergeht der Tag und alles geht vergessen.
Wir hatten zwei schöne, grosse, recht harmonische Familien-Treffen, je eines pro Verwandtschafts-Seite und immer mit sehr vielen Leuten. 19 kamen bei mir zusammen, ganze 32 (!) bei der Sippe meines Mannes. Mittlerweile sind wir an dem Punkt angelangt, an dem die Enkel auch ihre Partner mitbringen, und ich würde sagen, es kann sich bloss noch um Jährchen handeln, bevor das erste Ur-Enkelchen zu uns stossen wird. Dann wäre ich Grosstante. Oder Grossmutter. Was für ein Gedanke!
Besonders schön bleibt mir der Spaziergang in Erinnerung, den ich gemeinsam mit Onkel Alois , Kind 2 und meiner kleinen Nichte Julia dem Fluss entlang gemacht habe. Mit Alois hatte ich bisher nie viel zu tun, irgendwie kam es einfach nie so recht dazu, aber beim Spazieren wurde doch das eine oder andere Wort gewechselt, was eine sonderbare Freude in mir auslöste. Es macht mich traurig, wenn ich meine eigenen Verwandten nicht recht kenne. Aber mit so vielen Kindern bin ich meistens zu beschäftigt und absorbiert, um mich noch für andere öffnen und mich auf ein richtiges Gespräch einlassen zu können. So ein Spaziergang in der Natur tut seine Wunder.
Irgendwann verliess uns Alois Richtung Weihnachtsmarkt und ich und die Kinder machten einen Abstecher zu einer kleinen, uralten, steinernen Kirche, die uns unterwegs aufgefallen war. Winzig war sie. Wunderschön. Schlicht mit ihren Steinmauern, dem schmucklosen Inneren und den schön gearbeiteten dunklen Holzbank-Reihen. Wir flüsterten ohne es zu wollen, wahrscheinlich weil uns die sonderbare Atmosphäre und die fast ein wenig bedrückende Stille  irgendwie demütig machten. Ein Ort ohne Zeit. Verwunschen.
Draussen im kleinen Friedhof lasen wir uns die Namen der Verstorbenen vor und zählten ihre Altersjahre. Ich fühlte mich sehr zugehörig zu den Kindern an meiner Seite und genoss ihre Verschiedenheit; mein Junge, sehr ruhig, aber gesprächig mit vielen tiefen Gedanken, meine Nichte, ein Floh, der lustig durch die Gegend hüpfte und fröhlich drauflos plapperte, mein Baby im Tragetuch, das das Ganze friedlich verschlief. Ein einzigartiger, schöner Moment für mich, in all seiner Bescheidenheit. Für mich eine Art Weihnachts-Geschenk, obwohl mir nicht klar ist, warum.

Auf dem Foto seht ihr übrigens ein anderes Geschenk, das ich einer lieben Freundin aus unserem Dorf gemacht habe. Ihr Baby und meines sind praktisch gleich alt, und sie liegt mir wirklich sehr am Herzen, obwohl ich sie im Grunde gar nicht so gut kenne. Als ich sie kürzlich auf einen kleinen Schwatz unter Müttern besuchte, fiel mir eine Acryl-Babydecke mit Bambi-Aufdruck auf. „Ein schreckliches Material, nicht wahr?“, rief sie sofort, „Wolle mag ich viel lieber. Wolle ist so etwas Feines. Gerade für Kinder. Aber wir haben sie nunmal geschenkt bekommen…“ Ich gab ihr Recht, freute mich insgeheim und nahm, wieder zuhause, umgehend die Wolldecke aus meinem Schrank, die ich letzten Winter mit viel Liebe und Freude gestrickt hatte- ohne überhaupt zu wissen für wen.
Jetzt wusste ich, wer sie bekommen sollte; Die kleine Josephine, zu der die Farben so gut passen. Ein zartes, empfindsames kleines Mädchen, dem die Wolle (und Seide!) ganz bestimmt gut tun werden…

 

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Dezembertage Nr.3

Zwei Tage blieb es stumm hier. Obwohl ich mir doch fest vorgenommen hatte, mich mehr oder weniger täglich gaaaaanz kurz an den PC zu setzen und ein paar Zeilen hier zu lassen… Aber mein Schweigen hat einen guten Grund, einen stichfesten sozusagen, so eine Art Alibi, ich bin also nicht schuld: Diese böse, fiese Magengrippe hat mich tatsächlich auch noch erwischt! Eiskalt. Und von einem Moment auf den anderen. Gerade eben noch fühlte ich mich voll im Saft und war sehr glücklich, dass mein Mann -obwohl er ja ausgerechnet an seinem Geburtstag krank werden musste- irgendwie ganz guter Dinge zu sein schien und den Tag anscheinend gar nicht so übel fand. Und dann -peng!- sass mir diese klamme Gefühl im Magen, und aus war’s mit Saft und Kraft. Gottseidank erst abends, gerade als ich bei meinen Kindern im Bett lag und ihnen eine Gutenacht-Geschichte vorlas. Zu einem Blogpost kam es an jenem Tag dann aber natürlich trotzdem nicht mehr. Auch am nächsten Tag nicht, denn da lag ich mehr oder weniger die ganze Zeit schlafend im Bett und war dem Herrn im Himmel wirklich über alle Massen dankbar dafür, dass er mir einen Engel Namens Mutter zur Seite gestellt hatte; sie kümmerte sich um alles und sorgte dafür, dass die Kinder mich schlafen liessen. Mein Baby wiederum blieb die ganze Zeit bei mir. Er schlief ebenfalls wie ein Herrgöttchen. Und trank ungewöhnlich viel. Ich glaube, ihm ging es auch nicht sonderlich, auch wenn er das Ganze sehr gelassen hinnahm.
Heute bin ich wieder auf dem Damm. Ein bisschen wacklig noch auf den Beinen, aber doch wieder mehr oder weniger hergestellt. Gesund genug jedenfalls für ein Stück Truffes-Torte. Endlich konnten wir nämlich auch den Geburtstagskuchen, den mein Mann sich extra selber gebacken hatte, anschneiden; am 19. selber waren hier einfach zu viele Leute zu kränklich, um auch nur an Torte zu denken…
Das Foto zeigt heute einen Teil der Briefchen-Überraschung, den meine Kinder und ich heimlich für den Herrn Kirschkernzeit vorbereitet hatten. Die Idee war, dass ihm jeder ein Kärtchen mit lieben Gedanken irgendwo so anbringen sollte, dass er über den Tag verteilt immer wieder eines davon entdecken würde, also angefangen mit einem eigens für ihn schön hergerichteten, mit Kerzenlicht erleuchteten Frühstücks-Platz, wo ein weisses Couvert mit einer Collage auf ihn wartete, über einen in der Arbeitsmappe verstecken kleinen Brief, zu einem völlig unerwarteten Brief von Kind2 in der Post am Arbeitsplatz undsoweiterundsofort.
Bis auf die Tatsache, dass er weder die frisch aufgebackenen Croissants, noch Tee, Orangensaft oder Kaffee zu sich nehmen konnte und das mit der A-Post auch mal wieder überhaupt nicht funktionierte (sie kam einen Tag zu spät an), klappte ansonsten alles ganz wunderbar. Ich glaube, er freute sich wirklich über die guten Wünsche, kleinen Dankeschöns und Liebesbotschaften in seeinen Geburtstags-Nachrichten. Es gab aber auch wirklich ganz, ganz süsse Sachen darunter, ehrlich…
Oben auf dem Bild seht ihr den Ausschnitt eines winzigen Papierbüchleins, das meine Erstklässlerin (nach dieser Anleitung hier) für ihren Papa gefaltet und dann mit Zeichnungen, Fotos und fein säuberlich mit der eben erst erlernten Blockschrift gefüllt hat. Inklusive den Bögen, die sie immer auf den Unterrichtsblättern unter CH oder SCH sieht, was ich ganz besonders rührend finde. Und dieses Liebeserklärung! Einfach Zucker, oder?

„Dezembertage“ heisst meine kleine Serie zum Jahresende.
Ein Bild, wenige Worte, spontan und frei von der Leber weg.
Spass machen soll es. Mir und euch.
Ein huschhusch-Einblick in mein Leben mit Gruss und Kuss
raus in die Welt an alle, die das hier lesen…

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Dezembertage Nr.2

Meine drei jüngsten sind soeben bei mir im Arm eingeschlafen; jeweils ein Kind pro Armbeuge und eines zusätzlich an der Hand. Der Rest der Familie liegt ebenfalls bereits im Bett, einmal mit Hörbuch, einmal mit Roman, und die anderen zwei schlafen quasi schon. Der Grund für diese frühe Nachtruhe ist unschön und mag mir ganz und gar nicht gefallen: Magengrippe. Heftig und ansteckend und ziemlich erschöpfend für alle Beteiligten. Ich danke dem Herrgott, dass wenigstens ich und der kleine Wicht bisher davon verschont geblieben sind. Und Kind2. Wahrscheinlich haben Wind und Wetter ihn abgehärtet. Seit Sommer radelt er nämlich jeden Tag durch die Gegend, wenn er zur Schule in der Stadt muss.
Nun, ich denke, ich werd mich auch gleich wieder aufs Ohr legen. Aaaaber ich musste einfach noch kurz an den Laptop. Euch was Schönes zeigen; das hier ist die Ausbeute meines gestrigen Besuches bei der Kinderkleider-Börse. Oder ein Teil davon zumindest. Es gäbe da noch eine prima Winterjacke in Violett für mein Pausbackenkind, ein goldenes, pailettenbesetztes Röckchen (klingt schlimm, glitzert aber famos) und nochmals so ein handgestricktes, wollenes Pullunderchen mit Knopfleiste.
Begeistert bin ich ja von der süüüüssen Cordhose! Da sind Eichhörnchen drauf! Und Fliegenpilze! Und weich ist die… ganz, ganz herrlich. Auch das dunkle, geblümte Kleidchen finde ich unglaublich schön. So exotisch und ein wenig feierlich. Meine Kleine sieht sehr süss aus darin, finde ich, und der dünne Stoff macht es gleich sommertauglich. (Sommer, ich denk‘ so gern an dich…) Den bunten Babybody mit den Afrika-Tieren darauf, den werd‘ ich wahrscheinlich nicht behalten, sondern jemand Liebem weiterschenken. Er sitzt zwar klasse. Und ist sehr gekonnt von Hand genäht. Aber Babys und bunt? Ich weiss nicht… Ich merke, ich mag meinen kleinen Jungen einfach am liebsten schlicht und erdig. Jawohl. Und genau darum werde ich wohl auch allen Mut zusammennehmen und meinen ersten Woll-Färbe-Versuch mit einem der gelben Pullunder in Angriff nehmen. Mit der kleineren Version. Die meinem Babykind wohl demnächst passen wird. Braun wäre schön. Braun stimmt immer. Aber ob es auch klappt…?
(PS. Auch dieses Foto ist nicht das Gelbe vom Ei, ich weiss. Mir fehlen Praxis und eine ruhige Hand im Moment. Aber genau dafür ist diese Reihe ja auch gedacht; Ich möchte wieder lernen, Fünfe gerade sein zu lassen. Für Hochglanzbilder bin ich wohl einfach nicht geschaffen…)

„Dezembertage“ heisst meine kleine Serie zum Jahresende.
Ein Bild, wenige Worte, spontan und frei von der Leber weg.
Spass machen soll es. Mir und euch.
Ein huschhusch-Einblick in mein Leben mit Gruss und Kuss
raus in die Welt an alle, die das hier lesen…

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