Archiv der Kategorie: Jahreszeiten

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ich war so… ähm… klug, eine ganze Handvoll Tulpenzwiebeln direkt unter dem grossen Johannisbeerstrauch zu pflanzen. Natürlich blühen sie jetzt trotzdem, allerdings so versteckt im Geäst, dass man sie nur entdeckt, wenn man weiss, wo man zu suchen hat…
Aber wie bin ich dankbar dafür! So habe ich die absolut perfekte Entschuldigung, sie eine nach der anderen zu pflücken und eingestellt überall dort zu geniessen, wo Tulpen normalerweise nicht wachsen…

PS. Ich habe meinen letzten Post neu bebildert: Die alten Fotos waren einfach zu hell und farblich viel graulastiger und mausiger als meine dritte Annabel Babe Cardigan es in Real ist (Gottseidank). Die neuen Fotos sind zwar auch kein Knaller, aber was will man mehr an so düsteren Tagen wie diesen…?

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
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Winterweisse Grüsse nach zwei Tagen Grippenbettlägrigkeit: Mich hat’s nun tatsächlich auch noch erwischt, und unseren Garten auch. Viren und Schnee kommen nunmal gerne zu zwein, wie mir scheint. Andererseits habe ich genau dieses Schneegestöber hier gar nicht richtig mitbekommen, weil ich genau dann, als der Winter es nochmals besonders ernst meinte, im Bett lag und mich gesundschlief (dank meiner Mama, sie hat alles bestens gewuppt hier ohne mich!). Anvisiert und angeknipst hat all das Geflocke schliesslich eines meiner Knöpfe, und ich bin ganz froh darüber: Dieses Foto hier soll mich von nun an daran erinnern, dass man mitten im April wohl besser noch kein Gemüse setzten und sich auch sonst noch nicht allzu sehr auf den Frühling verlassen sollte…

Allerdings: Heute war es schon wieder angenehm warm. Zumindest an der Sonne. Der Schnee ist längst von gestern (genau wie meine Grippe), die Meerschweinchen futtern bereits wieder das nachwachsende Gras und sowohl Salat als auch Kohlrabi (und was immer der Gemahl sonst noch eingepflanzt hat) scheint den Frost (bisher) ohne grossen Schaden überstanden zu haben. Übel sieht allerdings das Hortensienbeet aus, was mich überrascht und auch recht betroffen macht. Hortensien gehören nämlich -nebst dem Flieder- zu meinen Lieblingssträuchern…

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Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
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Nachdem wir heute gemeinsam beim Arzt waren, weil sich evtl. eine allfällige Meerschweinchen-Pilzinfektion (ich warte seit bald 3 Wochen auf die Resultate des Tierarztlabors!) auf die Haut meiner Grossen übertragen hat (argh!), stelle ich dieses Bild hier ein. Weil es mich so froh und unbeschwert stimmt. Und sehr zufrieden und dankbar. Natürlich ist es nicht mein Traumhaus hier, natürlich fehlt es an Platz, an Aussenraum für uns sieben, aber dennoch sind Momente wie dieser hier möglich. Ab und zu. Momente, in denen ein Kind sich in seinem kleinen Fleckchen Natur verlieren kann… Ja, in diesen Augenblicken vergesse ich ihn, meinen Traum vom Landleben, draussen, auf dem richtigen Land…
Denn schlecht haben wir es nicht hier. Das muss jetzt einfach auch mal gesagt werden *zwinker*
Obwohl es natürlich schon auch nett wäre, die schöne Primelchenwiese würde mit zum Spielplatz meiner Kinder gehören, mit all den Bäumen und Beeten meiner Nachbarin. Andererseits ist sie so eine gmögige, alte Dame. Ich würde sie ehrlich vermissen, wenn sie nicht da wäre…

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Bunt

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Ja, das war es, mein Wochenende: Bunt. Lebendig. Und mitunter ziemlich wunderschön. Vor allem jene Momente, in denen alles floss und stimmig vom einen ins andere überging, wo jeder irgendwie zufrieden vor sich hinlebte, Sonne und Freiheit und die eigenen Ideen genoss, und das kleine Spektakel, das sich in unserem Dorf ereignete, unsere Frühlingsdorffeier mit Chilbi und Ponyreiten, Musikkapelle und Laternenmeer, so wie jedes Jahr. Den kleinen Goldturm aus Mohrenköpfen hat Kind1 auch dort “geschossen”, 6 Versuche, 6 Treffer- und das für 2 Franken. Ein gutes Geschäft für den kleinen Mann. Dass er dann fast seinen ganzen Gewinn an uns verschenkt hat und sogar extra ein Exemplar für seine Oma aufgehoben hat, weil er weiss, dass sie diese hier am allerliebsten mag, das hat mich natürlich besonders gefreut. Und ihn glücklich zu sehen, so stolz und mit sich im Reinen, entspannt und satt nach einem fantastischen, ereignisreichen Tag draussen auf der Gasse, das auch, ja…

Und dann diese Sonne! Himmel, wie sehr ich sie genossen habe, zu jeder Tageszeit im Grunde, auch drinnen schon, wo sie morgens an meinen Augenlidern kitzelte und das völlig irreführende Gefühl in mir weckte, fit und ausgeschlafen zu sein, bereit für einen neuen Tag, Dabei sind meine Nächte übel perforiert, seit meine Kleinste sich mit diesem doofen Schnupfen rumplagt. Manchmal, wenn ich so teilsapathisch daliege im Dunkeln und das unruhige, wimmernde Kind auf meiner Brust noch ein Stückchen höher zu lagern versuche, scheint es mir, ich würde rein gar nicht schlafen, die ganze Nacht nicht, aber das kann nicht sein, dazu ist es dann doch zu plötzlich wieder Morgen…

Die Blumen freuen mich. Meine Nachbarin hat lauter kleine, dicke Primelteppiche in ihren bereits schön sauber vorbereiteten Gemüsebeetchen, und bei meinen Tulpen sind fast alle Blätter draussen, stark und grün und stolz, nur die Köpfchen fehlen noch, und auf die bin ich schrecklich neugierig, denn mittlerweile habe ich ganz vergessen, welche Farben ich überhaupt gepflanzt habe…
Die lilaweissen Krokusse auf dem zweitletzten Foto sind übrigens die Krokusse meiner grossen Tochter, ihre “Frühlingseinläuter”, die sie für sich zum Frühlingsbeginn ausgewählt hat. Vor ein paar Jahre haben wir diesen kleinen Brauch für uns gestartet, eine Pflanze für jeden, als Jahreszeitengeschenk sozusagen, egal ob Haus- oder Draussenpflanzen, Kaktus oder Blume (für mich habe ich so was hier gekauft, die spitze Variante). Es macht grossen Spass, mit den Kindern in unserem Dorfladen zu stehen und Ausschau zu halten nach dem ganz persönlichen Frühjahrsfavoriten, und ich bin auch jedes Mal erstaunt, welche Wahl getroffen wird. Dass Kind2 sich tatsächlich einen Kasten violett-weisser Stiefmütterchen nehmen würde, hätte ich im Grunde nicht gedacht…

Mit der pinkfarbenen Weste bin ich auf einem guten Weg, denke ich. Rücken und die eine Seite sind fixfertig gestrickt und der erste Versuch, die Schulternähte einfach mal zusammen abzuketten, statt einzeln abzuschliessen und sie dann zusammen zu nähen, gefällt mir gar nicht mal so schlecht. Die Sterne stehen gut für dieses kleine, urchige Projekt, was mich sehr positiv stimmt, vor allem nachdem ich die angefangenen Wollsocken für meinen Jungen wieder bis zum Anfang aufgelassen habe. Die Wolle -handgefärbte Sockenwolle in einem Mix aus Hellblau, Braun und Grün- poolt. Auch beim 2. Versuch und mit 2 Fäden alternierend gearbeitet. Dieses (an sich herrlich schöne) Garn scheint einfach nicht für mich gedacht zu sein. Zeit, es zu ersetzen. Durch etwas Gesetzteres, denke ich, schlichter ohne grosse Farbvariationen. Handgefärbt wäre wieder schön, aber nicht mehr allzu wild. Vielleicht etwas in dieser Art hier…? Gestern morgen ist nämlich ein Päckchen hier eingetrudelt: Sockenwolle in Violett und Fuchsbraun und drei Strangen “Bio Balance” in sattem Dunkelviolett (mein Traumprojekt dafür? Ein “Immie-Tee”!)
Köstlich.
Ich denke, ich tauche wieder ein in Farbe… und lasse mich einfach mal treiben…

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