Archiv der Kategorie: Gäste- in Wort oder Bild

what makes me happy: unser Hund (und andere Kreaturen)

Unser Hund ist wundervoll.
Von Anfang an stubenrein und durch und durch ein Stubenhocker, genau wie ich, sein Frauchen. Sogar aufs Gassigehen verzichtet er, und das freiwillig und ohne mit den Wimpern zu zucken. (Okay, das wiederum dürfte ihm nicht allzu schwer fallen, denn Wimpern hat eigentlich gar keine. ) Er ist pflegeleicht, haart nicht und von Flöhen oder anderem Getier bleibt er verschont. Immer. Seine Genügsamkeit sollte mir ein Beispiel sein; er verlangt weder nach Chappi noch nach Hundeleckerli und bittet noch nicht einmal um ein Schüsselchen schlichtes Wasser (Während ich schon knurre, wenn ich abends feststellen muss, dass ich meinen Schokovorrat bereits im Verlaufe des Tages restlos weggeputzt habe *arrrgh*).
 Dieser Hund ist ein Wundertier.
 Nur leider etwas schweigsam… und nicht eben ein Freund ausgiebiger Streicheleinheiten…
Aber wie lieben ihn trotzdem!
Vielleicht weil wie alle teilhatten an seiner Entstehungs-Geschichte, und während den vielen Momenten, in denen wir seinen Körper formten, ihm ein Gesicht, Farbe, einen Charakter verliehen zu echt eingefleischten Kleisterhundehaltern wurden?  Ich meine, dieses Geschöpf entstand unter meinem Dach (hier zum Beispiel), aus meinen Zeitungen, meinem Taptenkleister, mit Füssen aus meinen Klorollen und trägt einen  Acryl-Pelz aus meinen Farbtuben. Es wuchs neben meinen Kindern heran, vielmehr mit ihnen… durch sie…
Im Grunde gehört er bereits mit zur Familie, dieser …ähm… Hund. Und auch wenn er meine Kinder in keiner Weise darüber hinweg tröstet, dass sie keinen eigenen, echten Hund haben zum Spielen und Schmusen und zum Herantasten an dieses Wilde und Freie, das einem ein Tier so wahnsinnig näherbringen kann wie nichts sonst auf der Welt, macht mich dieser gemeinsam erschaffene Hund einfach … ganz schrecklich glücklich.
Es ist schön, sich umgeben zu fühlen von Dingen, die ein Stück der eigenen Geschichte in sich tragen.
Ich glaube, das ist es auch, was ein Haus für mich zu einem Zuhause macht.
Dass sich Spuren darin finden von dem, was wir sind, träumen und leben.
Veröffentlicht unter Gäste- in Wort oder Bild, kreativ mit Kindern | 6 Kommentare

mein Sommer begann…

(Leider vergassen wir vor lauter Schwatzen völlig unsere Kameras… so dass ich euch nur noch einen verwaisten Platz mit leergetrunkener Tasse, einem Rest feiner Schokolade und Babys Möhrenbrei zeigen kann…)… mit einem herrlichen Kaffeeklatsch in wunderbarer Gesellschaft: Brigitte Kälin von KBDesing kam mich zuhause besuchen!!!
Den ganzen Morgen über vibrierte ich innerlich vor Nervosität: Womöglich würde sie mich nicht mögen? Das Baby quengelig an meinem Busen hängen? Die Kinder ständig streiten? Mein Haus trotz extrakonzentrierter Aufräum-Aktion mit halbstündlichen Kontrollgängen wieder aussehen wie eine Junggesellenbude nach Partytime (so wie gewöhlich also)? Wenn die Welt der Blogs plötzlich überschwappt in die reale, weiss man nie, was einem genau erwartet… Doch als Brigitte dann an meiner Türe schellte, zerbröselten alle Ängste sofort zu Nichts; Brigitte ist eine so warmherzige, natürliche Frau, mit der ich nur zu gerne für eine noch längere Weile beim Kaffee geplaudert hätte als wären wir alte Freundinnen.

Es war ein wirklich schöner Nachmittag!

 

Kommen euch diese zuckersüssen Babysöckchen vielleicht bekannt vor? Eben erst hatte ich sie noch in Brigittes Blog bewundert, und nun darf ich sie tatsächlich meinem kleinen Mädchen anziehen! Sie sind wirklich so schön, wie sie aussehen.
Hab’ vielen, vielen Dank dafür, Brigitte! Jedes Mal, wenn ich diese zarten Spinn-Färb-und-Strickkunst-Stücke ansehe, wärmt es mir das Herz!
Auf ein Wiedersehen!
Veröffentlicht unter anderes, besondere Tage, Gäste- in Wort oder Bild, Schatzkammern im Netz | 8 Kommentare

Ein neues Jahr taget…

Jahreswechsel so mittendrin irgendwie. Der Winter hat kalendermässig ja eben erst begonnen, und wenn wir uns am Jahreskreislauf orientieren, gleiten wir lückenlos von einem Stückchen Leben ins nächste… Nur die 10 wird neu.
Aber Neujahr finde ich eigentlich etwas Schönes; das “unbeschriebende Blatt-Syndrom”, das ich einfach gerne mag, verleiht den Tagen nach den Tagen (für manche sind Dezembertage die schönste Zeit des Jahres, ja? Und auch für mich bleiben sie etwas Besonderes, trotz allem.) einen einmaligen Optimismus. Gute Vorsätze geben mir einen Vorgeschmack dessen, wie ich leben oder sein könnte, und auch wenn ich kaum einen Punkt auf dieser Jahres-To-do-Liste abhaken werde schlussendlich, helfen sie mir, meine Wünsche vom Sein und Leben wieder einmal schwarz auf weiss vor mir zu sehen.
In diesem Bereich hier nehme ich mir vor, öfters einmal eine Fotostrecke mit minimalem Text zu posten, im Stile der “Dezemberbilder” dieses Jahres, allerdings vollständiger und besser organisiert. Die geplante “stille (Kirschkern-) Zeit” in diesem Dezember wurde immer wieder unterbrochen von einem offenbar recht grossen Mitteilungsbedürfnis meinerseits- aber ich setze mal darauf, dass sich das auch irgendwann etwas beruhigt.
Fototage finde ich nämlich (als Blog-Leserin) immer wieder schön. Die universelle, tiefgreifende Sprache des Bildes fasziniert mich; die Fotos, denen ich zum Teil auf euren Blogs begegne, wirken tief in mir weiter, sebst nachdem ich den Computer ausgestellt habe. Sie hinterlassen ihre Spuren, genauso wie eure Geschichten.Im Zusammenhang mit der Fotografie wollte ich euch schon den ganzen Monat jemanden vorstellen: 17 Jahr, blondes Haar (noch), eine junge Frau, mit einem unheimlichen Auge für aussergewöhnliche Szenen.
Meine kleine Schwester Esther (klingt doch wirklich rappermässig…Schwester Esther, jo!) knipst mit Leidenschaft, was ich mir leidenschaftlich gerne ansehe, den Wintersonnenaufgang ganz oben zum Beispiel. Ich denke, wir werden hier im nächsten Jahr öfters das Vergnügen haben mit ihr, respektive mit ihren Bildern…
Bis dahin; lasst die Korken knallen und empfangt die nächsten 365 Tage Lebenszeit mit neuem Elan!
Ich freu mich auf die Zeit bei und mit euch!

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