Archiv der Kategorie: Allgemein

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Nach einem stressigen Tag gestern (wo ich mal wieder über Sachen diskutieren musste, vor denen ich an sich lieber verschont geblieben wäre… Ach ja, diese Teenies…) war dieser Tag heute absolut Balsam für meine Seele; entspannt aber produktiv, mit einem schön geputzten Boden im Erdgeschoss, frisch gewaschener Wäsche an der Leine, mit Bananenbrot im Ofen und meinem allerliebsten Nachbarsmädchen am Wohnzimmertisch, das für alle meine Kinder Ausmalbilder ausdruckt und mit einer Engelsgeduld mitausmalt, Mädchengespräche führt und ab und zu die Kleine knuddelt. Sie ist mir schon so sehr ans Herz gewachsen. Nach all den Jahren. Ein bisschen fühlt sie sich fast schon an wie… ein Tochterkind.

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der zweite Streich

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Auf ein Neues! Derselbe Schnitt aus demselben Buch mit einem Stoff derselben Desigernlinie wie damals
Und besser hätte das Resultat für uns nicht ausfallen können: meine Kleine liebt ihr neues Kleidchen! Sie trägt es (buchstäblich) Tag und Nacht und freut sich über sein Pudelwohlfühlgefühl genauso wie über das kleine Täschchen, das ich ihr aufgenäht habe, ein winziges Extra aus Reststoff speziell für ihre Sammelleidenschaft kleiner Kinkerlitzchen wie Pokémon-Gummifigürchen, stibitzte Bonbons oder diese Mini-Holztierchen, in die sie sich immer verguckt…
Ich hingegen mag vor allem den weit schwingenden Rockteil, der sich so fein bewegt beim Rennen, Laufen (oder Blumenkästen voller Unkraut giessen). Und ich mag das Blaue, Geblümte, das dem zur Zeit oftmals eher durchscheinend blassen Gesicht meines kleinen Mädchens einen Hauch von Frische verleiht. Vor allem aber mag ich es, wie selbstverständlich sie in mein Kleid hineinschlüpft. Kein “Das kratzt aber ein bisschen” wie -*snifsnif*- bei manchen meiner Stricksachen. Kein GanzzuhinterstimSchrank-Vergraben. Keine Zweifel in meiner handarbeitssehnsüchtigen Mutterseele und kein Abwägen ob Auftrennen und Neu-Vernähen nicht vielleicht doch die bessere Alternative…
Keine Frage; dieses Kleidchen passt. (Wie die Faust aufs Auge würde Kind1 jetzt sagen) Wiederholt simpel, wiederholt rasant entpuppt unter einer frisch revidierten (und damit einmal mehr -für meine Verhältnisse- unsinnig kostspielig gewordenen) Nähmaschine. Die ich momentan ausgeliehen habe. An jemanden, der ganze zwanzig oder mehr Fasnachtskostüme für eine Guggenmusikkappelle damit nähen will (Wahnsinn!).
Mal sehen, wann sie zu mir zurückkehrt, meine Nählmaschine. Tatsächlich fehlt sie mir grade ein bisschen. Ich meine, bei all den schönen, neuen Stoffen, die hier so eintrudeln…

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Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Bloss eine kleine, temporäre Veränderung in meiner ebenso kleinen, vielleicht auch bloss temporären Schreib-Nische des Hauses; eine Lichterkette. So simpel. Nicht vernagelt, nur rumgeschlungen, wo immer sie Halt fand, an Spinnweben vorbei, zwischen Kinderkunst und Sammelsurien hindurch.
Jetzt fühle ich mich plötzlich ganz weihnachtlich und feierlich, während ich das hier schreibe…

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in Gedanken

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Heute bin ich nicht ganz bei mir. Meine Gedanken kreisen und rollen immer wieder davon, raus aus meinem Alltag. Und bleiben dann. Bei einem ganz besonderen, kleinen Jungen. Der viel zu früh gehen musste. Ein tapferer, unsagbar mutiger und irgendwie edler kleiner Ritter muss das gewesen sein. Mit drei Jahren so einen Kampf zu fechten, Junge, Junge, ich bin sicher, keiner hätte das besser gekonnt als du, kleiner Nils.
Für mich bist du Sieger.
Aber unfair ist es. Grausam. Masslos grausam. Keine Mutter sollte ihr Kind beerdigen müssen. Keine.
Er starb an dem Tag, an dem meine Kleine drei wurde.
Weggehen. Weitergehen. Tränen, ein Meer von Tränen, ein Schmerz, der nicht enden will, ein Hand, die loslässt. Und hier Freude, Hoffnung, Selbstverständlichkeit, eine Feier, die das Leben hochleben lässt, ein lachendes Kind in meinen Armen.
Wie kann das sein?
Zwei Geschichten. Ein Tag. Es kommt mir irgendwie so schrecklich falsch vor. So furchtbar unfair. So herzlos.
Und ich ärgere mich, weil es Pudding gibt, statt Torte…

Melanie, ich bin jetzt bei dir, in Gedanken.

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