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 Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.

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Ich und Fair Isle… Ob das mal gut geht?
Aber nach dem vielen stählernen Grau meiners letzten Strickprojekts und bei all dem grauenhaften Graugrau des Winterhimmels war mir nach ein bisschen mehr Farbe… Wobei; so ganz ohne Grau ging’s dann eben doch nicht…

Veröffentlicht unter Augenblicke, Familienalltag, Farben, Stricken | 1 Kommentar

Eine graue Latzhose aus dem “Mama-Baby-Strickbuch”

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Wie ich jetzt so diese Fotos ansehen, merke ich, was hier ganz klar noch fehlt: Das Baby dazu! *grins*
Kleider bleiben Kleider solange bis einem ein süsser, kleiner Fratz daraus anstrahlt, erst dann werden sie zu echten Lieblingsstücken, von denen man sich seiner Lebtag nicht mehr trennen mag… So jedenfalls geht es mir immer, wenn ich einem meiner Kinder etwas nähe oder stricke. Ich kann es nicht mehr weggeben. Nicht einmal mehr ausleihen. Vielleicht dann an Enkelchen vererben, das schon, bestimmt sogar und überaus hoffentlich. Aber bis dahin bleiben sie gut und sicher eingemottet unterm Dach und verbringen lange Jahre der Warterei… Auch die waldgrüne Latzhose, die ich vor einer gefühlten Ewigkeit einmal für meine Kleinste gemacht und die ich ihr immer so wahnsinnig gerne angezogen habe, fristet ein Hibernations-Dasein, einen Dornröschenschlaf bis dereinst einmal, vielleicht. Sie passt ihr schon längst nicht mehr. Jetzt trägt meine Süsse lieber weiche Leggins oder Röckchen, die früher einmal einer ihrer Schwestern gehört haben und nun gerade richtig sind für ihr Wirbelwind-Temperament.
Genau wie damals fand ich auch diesmal das Latzhosen-Stricken ungeheuer schön und entspannt. Wie schnell es ging… Ich meine, nach dem Stricken von Schaltüchern und Wolljacken in meiner eigenen Grösse kommt es mir fast unwirklich vor, wie rasch so ein Babyhöschen doch fertig ist. Und wie wenig man dabei zu überlegen braucht. Trotzdem war es nie langweilig, ganz anders als in den eeeewig langen glatt rechten Runden meiner nachtblauen “Canvas Cardigan”, von der noch immer jeder Spur hier fehlt im Blog, obwohl ich sie wirklich oft und gerne trage und bisher auch schon zwei Mal für einen Ausflug in die Stadt mit dabei hatte.
Diese kleine, hellgraue Latzhose hier ist aus einem wunderbaren, recht natürlichen Garn aus dem Hause “Spinnwebstube” gemacht; an die 1.5 Strangen “Bio Merino Cablé” habe ich für die kleinere Grösse für ein 3-6 Monate altes Baby verwendet, handgefärbt und ökologisch und hier in der Schweiz hergestellt, was mir genauso gut gefällt wie das schöne, ausdrucksvolle Maschenbild und das angenehm naturbelassene, aber durchaus weiche Gefühl auf der Haut. Ich habe bei den Beinbündchen mit einer Nadelstärke 3.5 gearbeitet und den Rest des Körpers mit Nadeln der Dicke 4.

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Leider scheinen sich ein paar Fehlerchen im ansonsten echt tollen Strickmuster -der “Latzhose” in Elas “Mamy-Baby-Strickbuch”- eingeschlichen zu haben… Drei habe ich entdeckt und ich werde sie sicher noch bei Ela melden, auf ihrer Ravelry-Site vielleicht, ich weiss noch nicht genau. Für alle, die das Buch ebenfalls haben und mit dem Gedanken spielen, sich auch an so eine schnucklige Hose zu wagen, notiere ich hier kurz, wo man aufpassen muss und wie das Muster, meiner Meinung nach, richtig aufgeschrieben wäre:

1. auf S. 125 steht li unten Rd1: 1 M re, 1 M aus QF li zun, alle M re bis 2 M vor RD-Ende…” Es sollte aber heissen: “… alle M re bis 1 M vor RD-Ende…”

2. auf S. 125 re bei “linkes Bein” wird ein Maschenmarkierer gesetzt. Es ist aber nur die Maschenzahl vor und nach dem Markierer für die grössere Grösse (6-12 Mo) angegeben und für die kleinere Grösse müsste es heissen:21M re, MR setzen, 21 M re.”

3. auf S. 127 heisst es unten links unter “rechter Träger”: “R2,4 (Rück-R): 4 M re, alle M re bis 4 M vor R-Ende, 4 M re.” Das kann so nicht stimmen. Ich  denke, es müsste heissen: “… alle M li bis 4 M vor…”

Ausserdem finde ich persönlich, dass die Knöpfe ein klitzekleines bisschen zu weit innen liegen. Bei meiner grünen Latzhose hat mich das mit der Zeit ein wenig gestört, weil so immer die “Latz”-Zipfelchen oben nach innen geklappt sind, ganz ähnlich wie man es zB. auch beim Mädchenkleidchen auf Seite 101 und 103 im Buch sieht. Sollten einmal Enkelchen kommen und der grünen Latzhose ein 2. Leben schenken, werde ich sie wohl aufribbeln und die Knopflöcher neu ein Mü weiter nach aussen und nach oben versetzen, bei der kleinen mausgrauen Hose hier habe ich mich bereits daran versucht, obwohl ich mir noch immer nicht sicher bin, ob die Knöpfe so bereits am optimalen Fleck sitzen… Ich habe die Löcher erst in R 9 gestrickt und sie so platziert, dass nur noch 3 M zwischen Loch und Rand stehen. Mal sehen, wie weit das hilft…

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Ich freue mich auf alle Fälle schon sehr, im nächsten Herbst meine kleine Nichte oder meinen kleinen Neffen in grauer Wolle strampeln zu sehen… Und ganz bestimmt werden weitere Latzhosen folgen. Vielleicht dann eine Nummer grösser. Oder in einer neuen Farbe. Oder für ein weiteres Baby im Familienkreis. Wer weiss…
Sicher ist: Einen Grund fürs Kindersachen-Stricken wird es immer geben. Und es wird immer ein besonders schöner sein…

PS. Der komische vertikale Falt in der Hosenmitte kommt übrigens daher, dass ich die Hose ein bisschen zu kurz habe trocknen lassen und sie dann zum Versorgen wie im letzten Foto gefaltet habe… ;-)

Veröffentlicht unter Stricken, what makes me happy | 9 Kommentare

kurz und bündig

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Das soll ein Kurzpost werden, kurz und bündig, grade recht, um sich zwischen Znacht und Kinder-ins-Bett-bringen reinzuquetschen, denn beides dauert hier jeweils ewig und nimmt ungeheuer viel Tagesvolumen in Anspruch… Und ich bin mir nicht sicher, ob ich heute nicht wieder einschlafe, während ich bei den Kindern am Bett sitze. Heute nachmittag kuschelten wir uns auch zu dritt ins grosse, warme Familienbett zum Vorlesen, und ich fand das so ungeheuer gemütlich und anheimelnd, dass ich am liebsten sofort Nachtruhe eingeläutet hätte. Was natürlich nicht ging bei zwei kleinen Kindern und am hellheiteren Nachmittag. Dafür bin ich, ganz ohne zu übertreiben, bei buchstäblich jeder einzelnen Seite des Wimmelbilderbuches, das meine Zweitjüngste sich gewünscht hatte, eingenickt, Sekundenschlaf wohl bloss, denn ich wurde regelmässig von einem “und dann?” wieder in die Realität zurück katapultiert. Wobei, vielleicht habe ich doch zwischendurch mal ein bisschen länger gedöst? Irgendwann wurde ich nämlich wach, weil meine Mädels demonstrativ irgendwelche Schnarchtöne von sich gaben und sich  mit Blick zu mir ungeheuer darüber amüsierten…
Trotzdem war ich nicht faul heute. Ich habe alle Pflanzen gegossen, Wäsche gewaschen, den mittleren Stock gestaubsaugt und aufgeräumt, meine kleine zum Kindergarten gebracht und, kurz bevor der Schneesturm “Evi” uns erreichte, wieder abgeholt, mein Bett frisch bezogen. Und “Dutch Babies” gebacken. Es vielmehr versucht, muss ich zugeben, denn was da aus dem Ofen kam, war nun wirklich kein Küchen-Highlight. Viel zu pampig, und gleichzeitig zu trocken und zu nass. Irgendwie öde. Schade. Dabei war echte, frische Bio-Zitrone drin und jede Menge guter Eier… Und das Rezept sah so vielversprechend aus. Ganz simpel, aber gluschtig. Vielleicht liegt es an der Glasform, die ich beim Backen verwendet habe?
Immerhin gab es auch ein Freudenmomentchen: Die süsse kleine Babystrampelhose aus dem wunderbaren “Mama-Baby-Strickbuch” ist heute fertig geworden! Grau und klein und aus wahrhaft umwerfender Wolle, der in der Schweiz gefertigten und von der Spinnwebstube selbst gefärbten “Bio Merino Cablé”, von der ich mehr als nur begeistert bin. Sie ist weich und elastisch und wirkt auf mich ziemlich natürlich. Das Maschenbild ist ebenmässig und klar und die Färbung wirklich exzellent -Aber mehr davon in meinem nächsten Post. Vielleicht schaffe ich es ja doch, nochmals aus dem Bett zu kraxeln, wenn die Kleinen schlafen, und dann noch ein paar Knöpflein anzunähen…

Veröffentlicht unter Familienalltag, Kochen und Backen, Stricken, Zuhause | 6 Kommentare

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 Manchmal möchte ich Dinge mit-teilen, ohne allzu viel Lebenszeit vor dem Bildschirm verstreichen zu lassen…
Kurz und bündig und spontan. Ohne Umweg direkt aus dem wahren Leben.
Fast wie bei Instagram.
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Ein kurzer, freier Moment, bevor die Mädels von der Oma kommen, Kind2 von seinem besten Freund und Kind1 vom Gymansium (wo er momentan gar nicht gerne hingeht, aber wer kann’s ihm verübeln, nach so vielen Jahren Schule?). Ich werde gleich loszischen und ein wenig entrümpeln (gut für die Seele!) und dann wohl noch eine Tasse Tee trinken (statt Kaffee), duschen und Haare waschen und mich aufhübschen, rein nur für mich selber (auch gut für die Seele, oder?). Zur Zeit bin ich nicht so energievoll, mehr ein Huscheli, das durch den Tag schleicht und viel zu rasch die Nerven verliert, mit einer Haut, so dünn wie Seidenpapier, und das meine ich jetzt durchaus in zweierlei Sinn… Schön gibt es immer wieder solche kleinen Alltagssequenzen, wie dieses Stück Papier mit einer durchaus ernst gemeinten Botschaft meines grossen Mädchens, auf der sie so ausdrücklich wie nachdrücklich vor unserer wackelig gewordenen und sich in Renovation befindenden Treppe warnt. Ihre Botschaft ist klar und deutlich- und so süss, dass ich sie einfach fotografieren musste… *grins*

PS. Natürlich werden hier wirklich gefährliche Baustellen gut gesichter und abgesperrt. Doch die eine Stufe war wirklich etwas gar arg locker und musste gestern abend noch notfallmässig neu stabilisiert werden. Heute ist ihr Verbots-Schild schon wieder nicht mehr nötig. Aber nach wie viel ein Grund für ein Extra-Lächeln…

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