Blog-Pause für ein bisschen länger

Ihr Lieben!

Bevor ich jetzt wieder schweigend eine ganze Woche verstreichen lasse und um das Thema herumschleiche, tippe ich jetzt diese Zeilen hier: Ich möchte mir eine Blog-Auszeit nehmen.  Für den Rest des Januars plus den ganzen Februar, für etwas länger als bisher also. Ich habe schon länger das Gefühl, dass ich das mal brauche, und gerade merke ich, dass es tatsächlich Not tut.
Verschwinden werde ich ganz bestimmt nicht, aber manche Zeiten verlangen radikale Massnahmen, darum gebe ich mir jetzt diese Zeit- und wünsche euch bis dahin einen wunderbaren Winter, gute Gesundheit und viel Freude und Optimismus!
Wir lesen und Anfang März!

eure Bora

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Pin-teressiert

Ihr Lieben! Wie gerne ich eure Büchertipps gelesen habe!!! Ich habe mir die letzten Tage eine kleine Computerpause gegönnt, aber heute abend möchte ich unbedingt sämtliche eurer vorgeschlagenen Bücher bei Amazon durchsehen; Ich stöbere sowieso wahnsinnig gerne nach Büchern und Heften und lasse mich nur zu leicht und äusserst gerne dazu verführen, unsere Bücherborde ein bisschen aufzustocken bzw. zu… erneuern. Frischer Wind ist so was Feines. Auch in Sachen Lesefutter. (Ich berichte, was neu dazu kommt, versprochen!)

Im Moment bin ich sowieso mehr als bereit für das eine oder andere neue Buch: Ich habe nämlich wacker entrümpelt, zumindest bei meinen persönlichen Sachen, habe viele Kreativ-Bücher weggegeben, zum Teil verkauft, zum Teil verschenkt, zum Teil ins Brocki gegeben. Es gab vieles, was ich irgendwie zwar gerne mochte, aber dann doch nie zur Hand nahm, und gerade was Nähbücher betrifft, muss ich sowieso ehrlich sein zu mir selbst und mir vor Augen führen, dass ich so viel gar nicht nähe, wie es den Anschein haben könnte, wenn man meine Nähbuch-Sammlung so betrachtet… Also kam auch hier vieles eine Hand weiter. Auch bei meinen Strickbüchern. Meine „Making“-Hefte habe ich alle behalten. Die mag ich einfach zu gerne, um sie loszulassen, auch wenn auch sie so gut wie unberührt geblieben sind bisher. Auch alles andere von Carrie Bostick Hoge steht noch im Regal, aber sonst… Ich habe gelernt, dass ich mich wirklich auf mein Bauchgefühl verlassen kann: Was fühlt sich gut an, froh und nach „behalten“, wenn ich es in die Hand nehme? Was macht mir eher ein ungutes Gefühl? Wo komme ich mir unzulänglich vor, wenn ich darin lese, wo unter Druck oder zu wenig bereit für die Projekte darin? Das alles darf weg.
Jetzt habe ich Platz.
Und Lust darauf, Neues anzureissen.
Aber nicht zu viel und bitte sorgfältig bedacht…
Es macht Freude, ein bisschen mehr Weiss im Bücherregal hervorblitzen zu sehen. „Pinterest“ ist zur Zeit mein grosses Suchtmittel, gerade weil ich so in Ausräum-und Aufräum-Laune bin. Ich hätte grosse Lust auf einen Rundumschlag radikal minimalistischer Wohnprinzipien und sehne mich nach einem veränderten Wohngefühl; Neue Wände wären schön. Am liebsten in Altrosa, warmem Graubeige, in Zartgrün oder sowas, hauptsache pastellig und ein bisschen schmutzig verwaschen. Die Bilder bei Pinterest sind betörend. Überall Regenbogen, Teppiche an den Wänden, Pflanzen, die in Makramee-Hängern von der Decke baumeln und märchenhafte Kinderzimmer, in denen Kinder im weissen Tipi Waldorf-Bilderbücher angucken oder mit naturbelassenen Puppenhäuschen und Ostheimer-Tieren spielen. Ich wundere mich nur, wie um Himmels Willen die Mütter es schaffen, dass diese Zimmer so bleiben, wie sie aussehen, vor allem die monochrom naturfarbenen, wo sogar die Kinderzeichnungen sich dem Farbschema anpassen und augenscheinlich die ganze Familie sich in Camel, Ecru und Eierschalenweiss kleidet…
Ich war bisher kaum bei Pinterest. Aber jetzt ist meine Sammlung an Pins wahrlich beeindruckend. Voll mit Kinderzimmer-Träumen. Lifehacks. Bastelideen. Strickvisionen. Köstlichen Rezeptvorschlägen. Und selbst wenn ich nichts davon verwirkliche, ist es doch ein klasse Gefühl, all diese inspirierenden Ideen via Handy griffbereit zu haben, und zwar ganz ohne noch mehr Papierseiten in meinen ohnehin schon unsinnig dicken Rezepte- und Kreativ-Ordnern. Es macht Spass, mit neuem Elan in den Baumarkt zu gehen und mit der einen oder anderen neuen Zimmerpflanze nach Hause zu kommen, die -wie Pinterest mir verraten hat- sowohl unser momentan winterlich schummriges Zimmerlicht gut verkraften und erst noch die Luft reinigen soll (Angeblich. wie auch immer.). Ich entdecke mögliche Lösungen kleiner Alltagsproblemchen, wie zB. Reiswasser-Spülungen gegen das blöde, fettig-unsaubere Gefühl nach dem Haarewaschen mit Haarseife und bin neu schwer motiviert, meine Putzkiste vollends zu entrümpeln und sämtliche Putztasks mit Natron, Essig und Zitronensäure zu bestreiten… Spannend, was es alles gibt. Beeindruckend, was sich alles machen lässt. Unglaublich wer was schon wie ausprobiert hat. (Und unfassbar, wie schön die Leute diese Momente fotografisch festzuhalten wissen!)
Aber zu viel davon kann tückisch sein. Dann wirft das viele Licht plötzlich lange Schatten in meine Realität. Darum übe ich mich im Abschalten, mal mehr, mal weniger erfolgreich. Schlussendlich ist im www. nicht alles Gold, was glänzt, hab ich recht? Auch wenn doch das eine oder andere Goldstückchen mit dabei ist…

PS. Tut mir leid, dass ich im Moment eure lieben Kommentare nur so selten beantworte! Ich mache das an sich sehr gerne und es ist mir auch wichtig, aber momentan ist es schwierig für mich, genug ruhige Zeit dafür zu finden…

Veröffentlicht unter Dankbarkeit, Familienalltag, Schatzkammern im Netz, über das Bloggen | 9 Kommentare

Pläne

Die letzten Tage waren wir recht fleissig; Bücher wurden vorgelesen („Sonya’s Chickens“ ist eines meiner allerliebsten Bilderbücher! Und ich bin sehr glücklich, dass meine Mädchen es genauso mögen wie ich.)
Es wurde gezeichnet und mit Farben und Pinsel hantiert.
Ich habe Riesen-Mengen an Essen gekocht: Haferkernsuppe und Salate, Spaghetti Gorgonzola mit frischem Spinat, Riz Casimir, heute Bolognese mit dem Ziel morgen Lasagne aus dem Rest zu machen.
Es kam noch ein Vorhang zustande. Fürs kleine Bad. Einer, durch den man nicht durchsehen kann.
Das silbergraue Zwergenmützchen für meinen kleinen Neffen wurde endlich fertig gestellt -und sogar anprobiert, zwar an einem etwas zu grossen Kopf, hihi, aber mit grosser Begeisterung.
Und -last but not least- bin ich aktuell so gut wie in der letzten Musterrunde eines Paares leuchtend blauer Kinderstulpen für meine Grosse (nach einem Muster aus Elas Buch „Stricken durchs Jahr“) .

Phu.

Irgendwie fühle ich mich gerade ein wenig wie nach einem Marathon.
Intensiv, dieses Leben, nicht wahr?
Aber gleichzeitig weiss ich, dass ich all das wirklich, wirklich liebe;
Das Einmummeln mit meinen Kleinen zwischen Kissen und Decken, während draussen der Wind pfeift.
Das Essen und Essen und nochmals Essen (und ja, manchmal finde ich sogar das Kochen selber sehr spannend!).
Die Kreativität kleiner und grosser Leute.
Handgemachtes, das meine Familie umgibt und Geborgenheit schenkt. Und Wolle und Strickkram sowieso (Dazu noch „Call the Midwifes“ plus ein Tässchen Tee? Der Himmel auf Erden!)

Und es gibt Pläne:
Die eine oder andere weitere Holzbox vom Baumarkt, die bemalt werden soll. Gerne weiss, wenn es nach mir ginge. Mit einem Klacks Sonnengelb vielleicht (meine Sehnsuchtsfarbe im Moment).
Kinderzeichnungen möchten ausgewählt werden, um die alten Prints im gelben Zimmer zu ersetzen. Kinderbilder dürfen überall sein. Mein Haus lebt von ihnen.
Mir schwebt ein neues Zwergenmützchen vor, diesmal in Naturbraun und aus einem Strangen „Rosy Heb Merino Fine“, weil ich dieses Garn in dieser Farbe so gerne mag.
Und dann suche ich nach Büchern für unsere hauseigene Bibliothek. Ich finde das ehrlich unheimlich schwierig. Bilderbücher finden, die wirklich etwas aussagen und auslösen und nicht bloss Blabla von sich geben, das nach einmal durchblättern bereits wieder uninteressant wird. Astrid Lindgren konnte das; Geschichten und Figuren schaffen, die man nie leid wird, sondern mit jedem Jahr lieber gewinnt. Aber wer konnte/kann das sonst noch? Wisst ihr eine Antwort?

Veröffentlicht unter Dankbarkeit, Familienalltag | 12 Kommentare

Die Gewinnerin der Wollmütze ist…

Ramona alias „Jademond“, Bloggerin seit hundert Jahren (oder so) und eine der Frauen im Bloggerland, die ich als allererstes in ihrem virtuellen Plätzchen entdeckt hatte, damals, als auch ich Feuer fing vor bald einmal 10 Jahren 😉
Ganz zu Anfang fand ich zu ihr, weil ich das amerikanische (oder kanadische?) Kreativ-Journal „Living Crafts“ (das es nicht mehr gibt) bei ihr bestellen konnte. Und sowieso war sie mir irgendwie ein Begriff, vielleicht noch von den Kommentarspalten bei Soulemama, wo auch ich mich immer gerne rumtrieb…?
Jedenfalls freue ich mich sehr, dass meine Mütze nun zu dir kommt, Ramona! Es war ganz lustig; als ich an die Gewinnerin dieser Verlosung dachte, kam mir immer eine Zahl in den Sinn- und genau die wurde dann auch vom „Random Number“-Kalkulierer ausgespuckt. Ramonas Zahl. Es soll wohl genau so sein. Schickst du mir bitte nochmals deine Adresse? (Obwohl ich sie bestimmt noch irgendwo habe…)

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